Rapper SchwrzVyce
SchwrzVyce versus Flesch

Gastkommentar zum YouTube-Video „Migration“ – Das Streitgespräch!

Ich kenne Nick Coletti nur als Kommentator in meinen YouTube-Livestreams und -Kommentarspalten und ich kann sagen: Der Mann ist ein Phänomen. Wenn wir im Stream mal irgendetwas nicht wissen, Nick weiß es.

Heute ist mir aufgefallen, dass er auch ganz ausgezeichnete längere Kommentare schreiben kann. Sein neuesten, über die Diskussion mit dem Rapper SchwrzVyce und mir, möchte ich mit Euch teilen.

Mein Kommentar richtet sich an SchwrzVyce: Anders als von Dir dargestellt sind sich die Rechten sehr wohl darüber im Klaren was im Land abgeht, auch Jenseits der Migrationsfrage. Da bringt es Dir nichts, Strohmann („die Ausländer sind asozial“) um Strohmann zu widerlegen. Du hast bei vielen Punkten durchaus nicht Unrecht, ignorierst aber auf herablassende Art Probleme, die zuvor gelöst werden müssen.

Nach Deiner Gewichtung gedenkst Du den vierten Schritt vor dem Ersten zu gehen. Das funktioniert so nicht. Nicht nur weil Du Verbrecher auf unsägliche Weise mit einem hämischen Grinsen verharmlost, um dann wieder davon zu reden dass Du den Schmerz spürst und höhnisch zu nörgeln. Was soll das? Was bringt das? Du reißt Dir damit jeden vernünftigen Punkt durch Verhalten selbst wieder ein. Wir brauchen überhaupt erstmal die Basis eines Widerstandes und da die Menschen in blanker Lethargie ersaufen, braucht es Hallo-wach-Erlebnisse.

Solltest Du Le Bon gelesen haben, dann weißt Du dass die Masse der Menschen nur auf Emotionales reagiert und nicht auf Sachlichkeit. Diese Bilder sind ein Fanal eine taube und blinde Masse überhaupt erst aufzuwecken und empfänglich zu machen. Silvester ist nur ein weiteres Sinnbild vieler Taten ohne verheerender Bilder (Cowboy moderiert da exzellent und bringt wichtige Punkte auf).

Die Menschen dürfen nicht mehr so abhängig von Staat (monetär) und Medien (mental) sein. Aber diese Selbstverantwortung wird primär von rechter und libertärer Seite gepredigt. Bei der Migration ignorierst Du kulturelle Unterschiede. Dein Bild ist dermaßen links und westlich geprägt, dass es Dir anscheinend nicht in den Sinn kommt, dass anderswo gänzlich anders gedacht wird, ein völlig anderes Weltbild vorherrscht.

Es gibt unüberbrückbare kulturelle Unterschiede, weil es unüberbrückbare Moralvorstellungen gibt. Das ist doch Kalkulation dieser Eliten. Du konterkarierst nicht nur vermeintlich Verbündete im rechten Lager, sondern auch Dich selbst ganz persönlich, wenn Du die Gefahr dadurch ignorierst oder gar leugnest. Nach oben zu schauen ist richtig, aber mit welcher Masse willst Du das tun? Demographie und Migration sind eine tiefgeschlagene Wunde ins Fleisch dieses Landes, daran verbluten wir. Warum diese Leute hierher geholt werden? Ethnische Wahl, soziale Abhängigkeit. Durch die hohen Steuern bindet man die letzten Unabhängigen. Das sind doch genau die Ketten mit denen man die Leute bindet. Wir können nicht politisch gegen die Oberen schlagen, wenn die Basis dazu fehlt.

Und der Sensationsjournalismus den Du anprangerst, was ich verstehen kann, ist aber leider auf die Masse bezogen notwendig, weil sie anders nicht aufwachen oder reagieren. Ich kann den Kritikpunkt dahingehend teilen, dass es in rechten Medien seltener vorkommt, die großen Rahmen aufzuzeigen, auch wenn es passiert, aber auch hier scheinst Du zu verkennen, dass zum Beispiel das Publikum von Aufklärern wie Ken Jebsen zum Beispiel locker aus einem Drittel aus Rechten besteht. Er wiederum unterschlug auch wichtige Themen, die dann eben anderswo aufgegriffen wurden. Du sagst Deutschland gehört zu den Gewinnern, Deutschland speziell hat für seinen Erfolg einen hohen Preis gezahlt, wenn man den historischen Kontext nennt. Und was gerne verkannt wird, bei aller Ausbeutung, die es durchaus auch gibt unterschlägst Du drei elementare Punkte:

1. Profitieren die ärmeren Länder der Welt nicht auch vom Fortschritt der Hochtechnologiestaaten?

2. Wie steht es mit deren Eigenverantwortung, deren grundsätzlicher Fähigkeit überhaupt mit mehr eigenen Anteilen zu partizipieren?

3. Viele der Probleme und Konflikte, in den vermeintlich ausgebeuteten Staaten sind hausgemacht und teilweise Jahrhunderte alt. Warum wird diesen Ländern immer nur eine Opferrolle zugestanden? Während Deutschland kulturell und identitär ausgelöscht wird, soll der finanziell hart erarbeitete Vorteil durch Erfindergeist und Innovation ein Trost sein am Ende aus der Geschichte zu verschwinden?

Mit Idealismus und der reinen Lehre des Guten werden wir nichts zum Positiven wenden können. Orientiere Dich an Bismarck und dessen Schlitzohrigkeit. Nutze die Mittel die Dir zu Verfügung stehen. Die großen Probleme sind nicht zu lösen, ehe wir Probleme im Kleinen abtragen. Das warten auf den großen Wurf (Behebung der Probleme erst im Großen), ist die sogenannte „Silver Bullet“ und die wird nicht kommen, schafft nichts als Verdruss und Lethargie.

Nick Coletti 

Anmerkung Flesch: Ich teile nicht alle von Nicks Thesen, aber ziemlich viele.

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