Debatte

Mein massives Problem mit Daniele Gansers Begriff „Menschheitsfamilie“

Meine Familie, sofern sie nicht meines Blutes ist, such ich mir immer noch selbst aus. Dafür brauche ich keinen Dr. Daniele Ganser. Und das ist nur einer von vielen Gründen, warum ich den Begriff „Menschheitsfamilie“ ablehne.

In meiner Kommentarspalte auf Telegram gab es Kritik an meiner Kritik des Begriffes „Menschheitsfamilie“. Es ging dabei um diesen GETTR-Screenshot:

In den Kommentaren hieß es zum Beispiel von einem Christian:

Bin ich im falschen Film? Nur weil es ein paar Missgeburten gibt, muss man doch nicht den positiven Begriff Menschheitsfamilie und den Herrn Ganser verunglimpfen.

Info: Christian bezog sich auf auf die Mitglieder des Miri-Clans in diesem großartigen Video von SpiegelTV.

Und nun meine Antwort: Ein paar „Missgeburten“? Soll das ein Witz sein? Gut, den Begriff „Missgeburten“ streiche ich mal, denn der ist in Deutschland „volksverhetzend“ und damit strafbar, aber: Es gibt beispielsweise über eine Milliarde Moslems auf der Welt und mit denen soll ICH in einer Familie sein? NÖ!

Des Weiteren wählen in Deutschland etwa 50 Prozent (Nichtwähler herausgerechnet) die Altparteien. Diese Menschen unterstützen damit alles, was ich ablehne: Bis zu 70 Prozent Steuern und Abgaben, die kulturfremde Masseneinwanderung, eine meines Erachtens geistesgestörte Corona-Politik, das Gender-Gedöns und so weiter und so fort. Und mit DENEN soll ICH in einer Familie sein? NÖ!

Rechnen wir die 50 Prozent auf die ganze Welt hoch, kommen noch mal 3.5 Milliarden Menschen dazu, mit denen ich ums Verrecken in keiner Familie sein möchte.

Dazu kommen unzählige Menschen, mit denen ich aus diversen anderen Gründen nichts zu tun haben möchte.

Kurz: Meine Familie, sofern sie nicht meines Blutes ist, suche ich mir immer noch selbst aus! Im Sinne: Wer zu meiner Familie gehört und wer nicht, das bestimme immer noch ich, ganz bestimmt nicht ein Dr. Daniele Ganser.

Der „Ami“-Abrechner

Ein Tom kommentierte:

Die Mehrheit hier in der Runde weiß nicht einmal, was der Ganser macht. Nein, der ist kein Comiczeichner, sonder einer, der die Geschichte aufarbeitet und mit den Amis abrechnet.

Nur mal nebenbei: Wenn einer schon „Amis“ schreibt, lese ich normalerweise gar nicht erst weiter. „Ami“ ist ein linker Kampfbegriff, den ich zum ersten Mal – und dann wieder und wieder – von meinem kommunistischen Vater hörte, einem glühenden USA-Hasser.

Doch zurück zur Sache: Auf die Diskussion, ob Ganser die Geschichte wirklich seriös aufarbeitet oder halt eher in seinem Sinne, möchte ich mich an dieser Stelle gar nicht erst einlassen, da werde ich mich mit den Ganser-Fanboys eh nicht einig.

Ich möchte nur eine Sache zu bedenken geben: Wie kann es sein, dass in Gansers Geschichtsunterricht, also in seinen Büchern und Vorträgen, immer nur der Westen der Böse ist?

Wie kann es sein, dass er die Menschen im Nahen Osten und in Afrika grundsätzlich nicht kritisiert?

Wie kann es sein, dass ich von Ganser noch nie Kritik am Islam und der Masseneinwanderung gehört habe?

Was man wissen muss: Der Islam war bereits eine kriegerische „Religion“, als es die USA und Israel noch gar nicht gab. Fragt mal die Menschen hier bei mir in Spanien, die unter einer jahrhundertelangen Unterdrückung der todesverliebten Wüstenreligion leiden mussten. Die einmal im Jahr die Befreiung aus der Knechtschaft des Islams feiern.

Kriegsentscheidender Irrtum

Leute, ich versteh Euch ja. Ganser kommt unheimlich sympathisch rüber und jedes seiner Worte klingt für halbaufgewachte Menschen schlüssig. Es gab eine Zeit, lang, lang ist’s her, da hab ich ihm auch jedes Wort von den Lippen abgelesen. Aber inzwischen weiß ich einfach zu viel, um immer noch ein Fanboy zu sein.

Sicher, es gibt auch Dinge, die Ganser sagt, die ich teile. Doch dass der Islam bei ihm stets ein Unschuldslamm ist, der Westen immer der Böse, ist meiner Meinung nun mal ein kriegsentscheidender Irrtum.

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10 Bemerkungen
  1. Menschheitsfamilie ist ein freimaurerischer Kampfbegriff.
    Ich hatte intuitiv immer Bauchschmerzen, wenn ich den Begriff hörte, und wurde damit bestätigt:
    “Das Ideal der Maurerei besteht demgemäß in einer einheitlichen Menschheits’familie’, in der es keine Unterschiede der Rassen, Klassen, Religionen und Weltanschauungen mehr geben soll.” (Im Hinblick auf die Eine Welt, den Turmbau zu Babel, der erneut angestrebt wird.)
    (Frank Hills in: “Eine Welt des Bösen – Satanismus. Die ideologische Grundlage der Neuen Weltordnung”, Band II, S. 11)

    1. Lieber Galvathon,
      Wir haben Deinen Kommentar nicht gelöscht, es dauerte nur etwas mit der Freigabe.

  2. Jetzt fängt schon wieder diese Spaltung an. Meine Güte. Ich verstehe den Flesch. ABER was der Ganser doch meint, ist, dass wir doch alle Menschen sind, also HOMO SAPIENS. Man sagt ja auch, dass ein Lemur auch zur FAMILIE der AFFEN gehört, obwohl der jetzt nicht typisch wie ein Schimpanse aussieht. Ist halt ein entfernter Verwandter. So wie ein Afrikaner ein HOMO SAPIENS ist, ist auch ein Deutscher ein HOMO SAPIEN. Dem Flesch gefällt das Wort Familie in “MenschheitsFAMILIE” nicht, ok. Soll der Ganser jetzt mit HOMO SAPIENS arbeiten? Es ist doch nur ein anderer Ober-Begriff.
    Wenn einer jetzt mit dem Begriff “MenschheitsFAMILIE” nicht klarkommt, dann soll er dieses Wort durch HOMO SAPIEN ersetzen, FERTIG. Ansonsten ist es doch nichts anderes wieder wie SPALTUNG. Der Ganser will doch nur die Leute einen, mehr nicht. Ich gebe dem Flesch Recht, dass der Ganser die Moslems bisher noch nie so angegriffen hat, wie die Amis, aber der Ganser hat doch (so in etwa) selbst gesagt: “Ich kann Deutsch, Englisch und Italienisch. Ich lese IMMER die original Dokumente. Wenn ich ein Dokument auf russisch bekomme, kann ich ihn nicht lesen und kann meine Arbeit an dieser Stelle nicht fortführen” ==> er will sich nicht auf Übersetzungen verlassen. Er will alles selbst verstehen. Kennt aber auch seine Grenzen.===> Für mich ist diese Haltung absolut verständlich. Wenn ich übersetzte russische Nachrichten über Putin, Trump oder Biden lesen, denke ich auch immer “stimmt diese Übersetzung überhaupt???????” Ich wäre auch froh, wenn der Ganser mehr über Kriege von anderen Ländern bringen würde, aber wie schon gesagt: er weiss wo seine Grenzen sind und das ist für mich ein absolut verständliches Statement (hoffentlich stört sich jetzt keiner am englischen Wort Statement). Leider gibt es keine russischen oder afghanischen Ganser. Man muss halt damit leben, was man hat/bekommt.
    Ich will auch kein IPHONE oder SAMSUNG oder so, dass mich ständig überwacht. Ich will ein TOP Smartphone, aber ohne diesen Überwachungskrams. Leider gibt es keine guten Alternativen. Damit muss man/ich leben. Aber jetzt nur wegen einem Oberbegriff sich zu streiten, ist wieder nur Spaltung: “IIIIIIIeeee, ich will nicht mit TRUMP, PUTIN oder sonst wem verwandt sein. Ist ja kein Blutsverwandter”. Darum geht es bei Gansers Begriff Menschheitsfamilie nicht. Wie gesagt: nutzt dann ein anderes Wort dafür.

  3. Absolut korrekt, Olver! Es sind die Halbaufgewachten, die den ganzen Gleichheitswahn mit seiner zerstörerischen und degenerierenden Wirkung noch nicht als den eigentlichen Kern der Kriegsführung gegen uns entlarvt haben.

    Schon alleine der Begriff “Menschheit” ist ein unsägliches irreführendes Abstraktum, das uns nur einlullen soll. Es gibt etwa 7 Mrd. Einzelinteressen zu jeder einzelnen Streitfrage und solange wir alle uns noch regelmäßig selbst mit unseren Nächsten, mit denen uns extrem viel eint, zerrütten, solange sollten wir den Mut haben so ehrlich zu sein, dass der Mensch als Mängelwesen eben NIE eine perfekte, faire Welt wird kreieren können und dass wir eben NICHT “alle gleich sind und uns lieb haben”!

    Jeder Versuch die Mängel aus den Menschen auszutreiben und eine perfekte Welt zu schaffen, endete bisher in extremen Katastrophen – ganz getreu dem Motto, dass der Weg zur Hölle mit allerbesten Absichten gepflastert ist. Der Mensch ist und bleibt ein Mängelwesen, anders könnte er wohl auch nicht überleben. Jeder der das ändern will, spielt Gott und schafft nur Leid.

    Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, unter denen TROTZ unserer Mängel so viel Leid vermieden wird wie es eben geht und so viel “Freud” entsteht wie möglich. Aber niemals wird es KEIN Leid und NUR Freud geben, dass muss man einfach einsehen. Einige fallen immer “hinten runter”, die meisten sind es übrigens auch selbst schuld. Für den tatsächlich ohne eigene Schuld oder durch widrige umstände (temporär) bedürftigen Rest gibt es in einer Bürgergesellschaft stets ein weiches Polster. Aber das werden nur Wenige sein in einer freien Ordnung, die allgemeinen Umstände und der soziale Druck durch die individuellen Verantwortlichkeiten verhindern ein Auswarten.

    Wer das noch nicht begriffen hat und noch auf IRGENDEINE Form dieser “Gleichheits-Ideologien” da draußen reinfällt, der hat genau NICHTS begriffen und ist auch nicht wirklich aufgewacht!

    Habe fertig! 🙂

    1. Jawoll! Perfekt auf den Punkt gebracht. Leider fallen gerade indoktrinierte junge Menschen immer wieder darauf rein.

  4. Wir hantieren allesamt mit untauglichen Begriffen herum, beginnend mit dem Begriff “Westen”. Wir Deutsche und ein Großteil der Europäer sind eher in den ” Westen” zwangseingemeidet worden, durch die NATO und die Hegemonie der USA.
    Deitschland, sowie auch Spanien, Italien, Griechenland und die skandinavischen Länder sind nicht der “Westen”.
    Als klassischen “Westen” kann man eigentlich nut GB und USA bezeichnen. Warum? Diese Länder basieren ökinomisch auf das von ihnen perfektionierte Handelsmodell, im Gegensatz zu den o.g. Ländern, deren Ökonimie überwiegend auf Arbeit, Kreativität und Leistung beruht.
    Das brtische Empire basierte auf der militärischen Seemacht zur Absicherung der Seehandelswege für die Produkte von den Kolonien ins Kernland. Später kam dazu die City of London, als Weltfinanzhandelsplatz. Die USA sichern ihrrn Wohlstand in erster Liniie ebenfalls durch die Sicherung der Handelsseewege für Rohstoffe, Fertig- und Halbprodukte ebenfalls mit ihrer überlegenen Kriegsmarine und durch einen im Grunde wertlosen Dollar, den sie allen aufzwingen wollen.

    Das anglosmerikanische Ausbeutungsmodell steht im krassen Gegensatz zur europäischen Aufklärung, dem Arbeitsethos und das Anstreben eines gesellschaftlichen Wohlstands.

    Warum habennwir denn keine Menschheitsfamilie? Weil Völker, Nationen Ethnien seit Jahrtsusenden von den Herrschenden gegeneinander aufgehetzt und zersetzt werden. Durch Destabilisierung verschiedenster Art wird die kulturelle Identität der Völker zerstört.

    Nicht nur Spsnien war Jahrhunderte Lang von den Arabern besetzt. Der ganze Balkan vom heutigen Slowenien bis runter nach Griechenland war 400 bis 500 Jahre von den Türken besetzt, die zweimal mit der Belagerung Wiens gescheitert sind.

    Was will ich damit sagen? Der Expansionismus des angliamerikanischen Ausbeutungsmidells, als auch religiös-chauvinistische Expansionismus des Islam sind gobal gesehen sehr gefährlich und destruktiv und passen erst recht nicht in die europäische Kultur, denn diese hat sich aus der unersetzbaren und notwrndigen Freiheit gebildet.

    Insofern sollten wir uns erstmal wieder auf originäre europäische Werte zurückbesinnen, sollten wir lernrn, was uns kulturell wirklich ausmacht. Wir Europäer haben es wahrlich nicht nötig uns von zum Teil noch sehr rudimentären Kulturen aus West und Ost unterbuttern und ausnutzen zu lassen.

    Europa ist das beste Team aller Zeiten, wenn es in Eigenständigkeit und Freiheit lebt.

    1. Entgegen Ihrer kleinkarierten Polemik gegen den Westen und die -gewiß nicht fehler- und verbrechens-freien- Mächte USA-GB lebt es sich aber seit 1945 (wie die Migrationsströme und Flüchtlingswege beweisen) im Westen weltweit einmalig am besten. Und das ist das Welt-Gebiet, wo die USA herrschen (BRD-DDR, Süd-Korea gegen Nord-Korea usw.), nirgends sonst!! Übrigens muß es ja in den USA ganz schlimm sein, wo schon Millionen Deutsche (nach 1945 auch Tausende Nazis!) seit dem 19.Jahrhundert dort einwanderten und mal um 30% der Bevölkerung stellten. Viele der West-Ankläger sind dumpf-dumm rummosernde lebensferne Sektierer; sollen sie doch dann auch -wenn es hier so unerträglich ist- auch konsequent sein und dahin gehen wie zu Putin ,wo es laut ihren Auslassungen besser sein soll als im geschmähten Westen. Es sind undankbare Gestalten, die mit Dreck bewerfen, was sie hier unverdient durch ein günstiges Schicksal an Lebens-Qualität haben, was ja die berechtigte empörte Kritik an aktuellen Mißständen nicht ausschließen soll. Und der Westen ist der gesamte europäische Raum in ihren positiven Traditionen, Errungenschaften außer dem erneut ins Üble zurückgefallenen Rußland, dessen Elend wie bei Deutschalnd anfing mit der Auflösung des -von Bismrack geschmiedeten- deutsch-russischen Bündnisses um 1890, wofür beide Herrscher und Völker bitter bezahlen mußten bis heute, was für eine Idiotie von Zar und Kaiser.

  5. Oliver, du hast absolut recht.

    Mit die ersten Kriege des junge Amerikas, waren die Barbareskenkriege gegen eben jene Barbareskenstaaten, namentlich das Sultanat Marokko und die osmanischen Regentschaften Algier, Tunis und Tripolis, bezeichnet.
    Deren Haupteinnahmequelle war die Kaperei und damit einhergehend Menschenraub, Sklavenhandel und Lösegelderpressung.
    Es gibt Aufzeichnungen, daß die Sklavenjäger eben dieser Barbareskenstaaten es nicht nur als Geschäftsfeld, sondern als ihr gutes Recht hielten, westliche bzw. christliche Seeleute/Bürger zu versklaven.

    In nahezu jedem Hafen der westlichen Länder gab es damals Spendensammlungen, um von den Moslems verschleppte und versklavte Seeleute auslösen zu können.

    Siehe auch dazu den Artikel in der allwissenden Müllhalde.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Barbareskenstaat

    Gruß

    Gregor

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