Reichsbürger-Razzia

Kommando Doppelherz als Rechtfertigung für den Staatsstreich von Innen

Wie kann es sein, dass, bei der größten Razzia in der Geschichte der Bundesrepublik, bei der mehr als 3.000 Polizeibeamte am vergangenen Mittwoch mehr als 130 Objekte durchsucht hatten, offenbar nicht viel mehr Waffen gefunden wurden, als bei einer durchschnittlichen Silvester-Party, einer Gruppe Jugendlicher in Berlin-Neukölln? Kommt der wahre Staatsstreich etwa gar nicht von Außen?

Was bei dem Großeinsatz genau gefunden wurde, darüber halten sich die zuständigen Stellen bedeckt. Die „Welt“ berichtete über eine scharfe Waffe und mehrere Schreckschusswaffen, Prepper-Vorräte und Tausende Euro Bargeld. Wenn das alles ist, hätten sich, die, bei der Polizeiaktion festgenommen, 25 rüstigen Revoluzzer mit dem Reichs-Komplex, in weiten Teilen im Wesentlichen an die aktuellen Ratschläge der Bundesregierung in Sachen Krisenbevorratung gehalten. 

Wer darin den von Bundesinnenminister Nancy Feaser (SPD) beschworenen „Abgrund terroristischer Bedrohung“ sieht, hat entweder mindestens so sehr einen an der Klatsche, wie die „Reichsbürger“, oder schlicht: eine politische Agenda, die mit der tatsächlichen Gefahren-Lage nichts zu tun hat. 

Die Innenministerin will die Gelegenheit beim Schopfe packen, um neue Regelungen auf den Weg zu bringen, die es behördlichen Stellen ermöglichen sollen, Beamte, die sich politisch nicht in die Untiefen des Linksstaates einfügen wolle, in Zukunft noch einfacher loszuwerden. 

Eine „Beweislastumkehr“ will Faeser das Ganze inzwischen selbst nicht mehr nennen. Das sei von ihr für die Berichterstattung im Fernsehen „umgangssprachlich verkürzt“ worden.

Heute formuliert Antifa Nancy es lieber so: “Ich will nicht die Beweislast umkehren. Es geht darum, dass wir das Disziplinarrecht so neu aufstellen, dass es nicht eine Verwaltungsgerichtsverfahrens bedarf, um sie aus dem Dienst zu entfernen.“ Klingt für mich immer noch verdammt nach Beweislastumkehr.

Dafür brauchen Faeser – und alle, die auch noch die letzten Reste des deutschen Rechtsstaat zur linkssozialistischen Pseudorepublik umbauen wollen – dringend das Trugbild, laut dem die größte Gefahr für die Demokratie immer noch von rechts ausginge.

So schießen vor allem die Reporter vom Rotfunk in diesen Tagen aus allen Rohren gegen jegliche „Verharmlosung“ des Kommando Doppelherz. Die Politik will nun einmal mehr den Kampf gegen Rechts intensivieren.Auch das Waffenrecht wird mal wieder auf den Prüfstand gestellt. Da kommt noch einiges auf uns zu.

Höchstwahrscheinlich so ziemlich alles, was die Freunde des starken Staates schon lange durchdrücken wollten. Vermutlich sogar noch ein paar Dinge mehr. Der wahre Staatsstreich kommt von innen. Wieder einmal. 

Auch die Innenministerin pocht weiter darauf, dass die Lagesehr ernstzunehmend“ gewesen sei; sonst so sagt sie, „hätte der Generalbundesanawalt an diesem Tag nicht 25 Haftbefehle vollstreckt“. Eine Argumentation so dünn, wie Joaquin Phoenix, wenn er gerade mal wieder als Joker vor der Kamera steht. Überzeigend genug für das deutsche Publikum? 

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3 Bemerkungen
  1. Wenn ich es mir so aus der Ferne (auch Mallorca) so ansehe, wartet die Truppe um Faeser doch nur noch auf ein finales Ereignis, um das gesamte Rechtsstaatgefüge zu kippen.Der feuchte Traum dieser sprechenden Topfpflanze wäre vermutlich ein Kreistagsabgeordneter der AfD, am besten Sportschütze, der Amok in Duisburg Marxloh läuft – währens auf seinen Headsets Schwarzbraun ist die Haselnuss von Heino läuft. Danach könnten sie im Schein der endlosen Lichterketten alles machen…
    Aber im Ernst: Die Umkehr einer Beweispflicht widerspräche ja der deutschen Rechtsprechung in seinen Grundsätzen und ist eine heilige Kuh. Anders als in den angelsächsischen Ländern, wo man sieht, wohin das oft führt.
    Die Linksgrünen machen vor Nichts mehr halt. Das zeigt die beschämend plumpe, krampfhafte Suche nach einem (gar nicht wirklich vorhandenem) Feind. Sieht selbst der olle Otto Schilly so. PS: “Rechts”staat müssen sie auch noch umbennenen. Das geht ja so nicht weiter,

    1. Zitat: “Der feuchte Traum dieser sprechenden Topfpflanze wäre vermutlich ein Kreistagsabgeordneter der AfD, am besten Sportschütze, der Amok in Duisburg Marxloh läuft – währens auf seinen Headsets Schwarzbraun ist die Haselnuss von Heino läuft. Danach könnten sie im Schein der endlosen Lichterketten alles machen…”

      Naja, mit der ehemaligen Richterin und MdB Malsack-Winkemann ist der feuchte Traum längst Realität geworden! Warum äußert sich die AfD nicht zu dieser Personalie?

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