Hochliteratur

Als ich einmal keine Lust hatte die Biografie von Ex-„Bandido“ Janez Ekart zu schreiben

Der SPIEGEL steht ja gern mal in der Kritik. Allerdings gibt es auch Ressorts, in der das linksideologisch verblendete Nachrichtenmagazin ausgezeichnete Arbeit macht. „Verbrechen“ ist eines dieser Ressorts. Ob Clan- oder „Rocker“-Kriminalität, der SPIEGEL ist in der Regel ganz nah dran.

Im Rahmen der „Im Verhör“-Reihe auf YouTube – meist empfehlenswert – stieß ich auf einen alten Bekannten, über den ich Euch eine kleine Geschichte erzählen möchte.

Vor ein paar Jahren bekam ich einen Anruf einer Frau aus dem Rotlicht (keine Ahnung, wo die meine Nummer herhatte). Ob ich nicht Lust hätte die Biographie von Janez Ekart zu schreiben.

Janez WER?!

Und als sie mir erzählte, der war mal so eine Art Boss bei der Rocker-Bande Bandidos, käme grad aus dem Knast und so weiter, hatte ich nicht so wirklich Lust drauf. So eine Biografie ergibt ja nur Sinn, wenn er auspackt, also richtig auspackt. Heißt: Er müsste seine früheren „Brüder“ belasten. Und mit sowas wollte ich nichts zu tun haben. Nicht aus moralischen Gründen, aus Gründen der Sicherheit.

Dennoch telefonierten wir ein paar Mal. Er war mir direkt unsympathisch. Nix gegen diese klassische Zuhälter-Attitüde, aber ihm fehlte das Einnehmende, das Charmante und auch das Lustige, das den Hamburger Jungs, die ich so kannte, inne wohnte (Thomas „Karate-Tommy““ Born zum Beispiel).

Auspacken wollte er auch nicht und einen fünfstelligen Vorschuss hatte er auch grad nicht über. Also uninteressant.

Die Autobiographie des Todes

Im letzten Jahr meldete sich Ekart nochmals. Er wollte das Buch im Selbstverlag rausbringen. Oje. Hab kurz rüber geschaut, meinte, das geht so nicht, Schreibstil, Aufbau und Titel („JANEZ: Von den meisten gehasst –  von wenigen geliebt“) wären eine Katastrophe.

Doch er meinte nur:

Das Buch bleibt genauso wie es ist, weder wird der Titel noch sonst irgendetwas daran verändert.

Kleine Kostprobe gefällig? Gern! (Rechtschreibfehler sind aus dem Original übernommen.)

Seit dem ich denken konnte habe ich geklaut, Einbrüche begangen und in der Schule angefangen meine Mitschüler zu erpressen. Dafür kam ich in Kinder-und Erziehungsheime, mit 14-15 und 17 Jahren dann in Jugendarrest. Vom Straßenschläger wurde ich zum Türsteher und tauchte ein ins Rotlichtmilieu. Ich habe Frauen behandelt wie eine Ware, einfach nur wie Dreck. Ich habe Typen zusammen geschlagen, mit dem Messer geschnitten oder gestochen, es war mir Scheißegal. Ich wurde später der Präsident eines Chapters von einem der größten Motorradclubs auf der Welt. Die Gesetze des Staates haben mich nie interessiert, der allerdings schlug zurück. Im Mai 2010 war es dann so weit. Ich wurde verhaftet und saß für meine, mir vorgeworfenen, Straftaten mehrere Jahre hinter Gittern.

Faszinierend, wie viele Menschen glauben, sie könnten ein gutes Buch schreiben. Ich käme doch auch nicht auf die Idee ein Auto zu bauen oder jemanden am offenen Herzen zu operieren.

Nun, so erzählte er im dritten Teil des SPIEGEL-„Verhörs“, „schreibt“ Janez Ekart bereits an seinem zweiten „Buch“. Wenn er schlau ist, lässt er es von den Jungs vom SPIEGEL schreiben.

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