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Keine Ahnung, wie oft ich das Wort „Quotenschwarzer“ nutzte… ach nee, Moment, ich sagte natürlich „Quotenneger“. Ansonsten wäre es ja nur halb so lustig. Meist schmiss ich es einem Schwarzen an den Kopf. Homib Mebrahtu zum Beispiel, meinem Kumpel, der als Kind mit seinen Eltern aus Eritrea nach Deutschland kam. Die ersten zwei Male (danach wäre es langweilig gewesen) stieg ich etwa so ein: „Und ich begrüße natürlich auch unseren Quotenschwarzen Homib!“ („Neger“ geht auf YouTube nicht.)

Das war natürlich kein Brüller für Homib, dafür hörte er den Begriff in seinem Leben zu häufig, aber selbstverständlich schmunzelte er. Keinesfalls hätte er mir den „Quotenschwarzen“ krumm genommen. Und falls doch, so hätte er es MIR gesagt. Niemals wäre er von hinten gekommen und hätte mich irgendwo angeschissen.

Und damit sind wir bei Dennis Aogo. Den mochte ich bislang sehr. Nicht nur, weil er mal beim HSV spielte, auch und vor allem, weil er ein lässiger Kerl zu sein schien, der sich gut ausdrücken kann und vor der Kamera sympathisch rüberkommt.
Letzteres stimmt nach wie vor, aber „lässiger Kerl“? Wohl eher das Gegenteil. Zu seinen Gründen, Jens Lehmann anzukacken, komme ich gleich, lasst uns vorab mal so tun, als würden wir Aogo abkaufen, dass ihn der Begriff „Quotenschwarzer“ ernsthaft verletzt hat. Also so ernsthaft, dass er es in Kauf nimmt, die Karriere eines früheren Kollegen zu zerstören.

Was würde ein richtiger Mann in so einem Fall tun? Er würde sich Lehmann „schnappen“. Erst verbal und wenn das nichts bringen sollte, könnte er ihm beim nächsten Treffen eine Ohrfeige verpassen … oder so … was weiß ich?! Was ein richtiger Mann aber niemals machen würde: Seinen Kontrahenten öffentlich zu denunzieren! So etwas machen nur Pussys oder schlechte Menschen.

Aber hey, Leute, glaubt hier irgendjemand, Lehmann hätte Aogo auch nur im Ansatz verletzt? Also ich glaube das nicht. Schätze, Aogo war einzig auf Promotion aus.

Ihr müsst wissen, der Junge hat eine ziemlich hübsche Frau. Die will man natürlich beeindrucken. Und was ist Aogo? Einer, der mit knapp 33 Jahren keinen Verein mehr von Bedeutung fand. Ein Ehemaliger also. Und wie sagte schon Ivan Drago in Rocky IV zu Apollo Creed? „Wir brauchen hier keine Ehemaligen!“

Meines Erachtens versucht sich Aogo ziemlich krampfig ein prickelndes Leben nach seiner Fußballerlaufbahn aufzubauen. Dabei scheint er selbst nicht so genau zu wissen, was er will. Mal hampelt er beim m. E. bekennend sozialistischem YouTube-Fußballkanal OneFootball rum, dann gibt er den ernsthaften Experten auf Sky, labert mit seiner Frau Ina im Podcast Liebe hat (k)einen Preis (WOW! Was für ein Wortspiel! Selbst ausgedacht?) Und neuerdings hospitiert er beim österreichischen Zweitligisten FC Wacker Innsbruck in der Hoffnung irgendwann mal Sportdirektor zu werden. Da kann so ein „Rassismus“-Skandal fix zum Türöffner werden.

Und Jens Lehmann? Der sagte gegenüber BILD:

Ich habe bereits mit Dennis telefoniert und ihn um Verzeihung gebeten, wenn meine Äußerung despektierlich rübergekommen ist. Sie war überhaupt nicht so gemeint, sondern positiv. Da er als Sky-Experte fachkundig ist und in seinem Auftreten sehr stark. Und deshalb auch die Quote erhöht. Das wollte ich damit sagen, aber war von mir unglücklich ausgedrückt.

Da die WhatsApp von meinem Handy rausging, übernehme ich die Verantwortung dafür. Es war eine private Nachricht.

Was hätte er noch tun sollen? Man weiß es nicht. Bei Hertha rausgeflogen, Sky und Sport1 werden ihn nicht mehr als Gast einladen. So schnell kann’s gehen. Ob Aogo sich darüber freut? Ich denke schon.

Aber das Gute ist ja, dass man sich im Leben immer zweimal trifft. Aogos Frau, bewegt sich nämlich aktuell auf verdammt dünnem Eis. Nicht, weil sie über die Causa Lehmann sagte:

Ich schäme mich wirklich, dass ich Deutsche bin.

Nein, antideutsches Gesabbel ist ja im Moment groß in Mode. Worum es genau geht? Darüber könnt Ihr in meinem nächsten Artikel lesen, der da heißt: Ina Aogo, Frau des Ex-Nationalspielers Dennis Aogo, kritisiert die Maßnahmen, findet „absolut verrückt, was hier passiert“!

Und mal wollen wir doch mal schauen, was die gleiche Meute, die im Moment über Jens herfällt, so von Inas Gedanken über das Corona-Virus hält, nicht wahr?

Bildschirmfotos: BILD

Sicherheitsempfehlung für ein Deutschland für das man sich schämen muss (wenn auch aus anderen Gründen):

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