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Junge Menschen haben heute in der Regel keine allzu große Aufmerksamkeitsspanne. Nicht nur deshalb war das Konzept von FlinkFeed geradezu genial: Die Jungs und Mädels kopierten das BuzzFeed-Prinzip. BuzzFeed verzichtet auf lange Artikel, veröffentlicht stattdessen Listen. Anfangs war das US-amerikanisches Portal durchaus erträglich, doch inzwischen hat es sich dem sozialistischen Mainstream gebeugt. Deshalb ging im April letzten Jahres FritzFeed, wie es anfangs hieß, an den Start.

Und die Linken kotzten im Strahl

Die Hetze gegen FlinkFeed begann gleich am ersten Tag:

Virale Propaganda: Wie junge Rechtsradikale Buzzfeed kopieren wollen

Der Spiegel

Rechtes Portal Fritzfeed: Bunte Optik, brauner Inhalt

Neue Westfälische

Fritzfeed: Rechtsradikale Ideologie in Quizform

Belltower News

Der Grund für die Schnappatmung des Mainstreams war die Befürchtung, dass FlinkFeed junge Menschen begeistern wird. Die Sorge war nicht unbegründet, auch, wenn das Portal ganz grundsätzlich nicht so erfolgreich war, wie es die äußerst kreativen Jungs und Mädels verdient gehabt hätten, doch dazu gleich mehr.

Die Repressalien begannen

Es wurden direkt schwere Geschütze aufgefahren. netzpolitik.org meldete bereits am 21. April 2020:

Das Portal versucht, radikal rechte Themen im Stil von Buzzfeed zu verkaufen. Artikel über lustige Rechtschreibfehler in Kleinanzeigen wechseln sich ab mit Quizzen über „Gesinnungsjournalisten“ und Listen über kriminelle Migrant:innen.

Nun beschäftigt sich auch das Landesamt für Verfassungsschutz NRW mit „Fritzfeed“. Es bestätigte auch die von netzpolitik.org und bento aufgedeckte Anbindung an die Identitäre Bewegung.

Im August letzten Jahres musste sich FritzFeed in FlinkFeed umbenennen, weil ein öffentlich-rechtlicher Sender mit juristischen Schritten gedroht hatte.

Und am 16. Februar schrieb die Süddeutsche Zeitung:

Die Landesmedienanstalten gehen mit neuen gesetzlichen Befugnissen gegen Online-Medien vor, die gegen die journalistische Sorgfaltspflicht verstoßen. Deutschlandweit wurden elf sogenannte Hinweisschreiben an Online-Anbieter verschickt, sagte eine Sprecherin der Landesanstalt für Medien NRW dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag in Düsseldorf. Darunter seien die Angebote KenFM des Web-Publizisten Ken Jebsen, Deutschland-Kurier und Flinkfeed.

Zu den Verstößen gehöre etwa, dass die Quellen für Behauptungen nicht genannt worden seien, sagte eine Sprecherin der Landesanstalt. In anderen Fällen seien Bilder aus ihrem Kontext gerissen worden.

T-Online ergänzte:

Die gemeinsame Geschäftsstelle der Landesmedienanstalten in Berlin hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, besonders mit Blick auf die anhaltende Corona-Pandemie und das Superwahljahr 2021 sei die Einhaltung von Sorgfaltspflichten durch die Anbieter gefragt. Diese müssten vor der Verbreitung von Inhalten einen Mindestbestand an Beweistatsachen zusammentragen sowie Zitate klar kennzeichnen und Quellen angeben.

Wie lächerlich. Würden die Landesmedienanstalten an die Mainstreammedien die gleichen Ansprüche stellen, gäbe es sie nicht mehr, die Mainstreammedien. Die Falschmeldungen, die der Mainstream allein über Covid19 verbreitete, sind unseres Erachtens kaum noch zu zählen.

Eine Schande, dass FlinkFeed aufgeben musste

Auf Anfrage dieses Magazins nannten die FlinkFeed-Macher drei Gründe:

  1. Die Repressalien
  2. Keine Kostendeckung
  3. Private Überlastung

Alle drei Gründe sind nicht den Machern anzulasten. Dafür unserer systemkritischen Bewegung. Wir haben Millionäre, die mit der aktuellen Lage unzufrieden sind – ja, Scheiße, wir haben sogar Milliardäre! (darauf einen Red Bull) – und wir haben Millionen ganz normaler Menschen, von denen nur ein Bruchteil einen Euro pro Monat hätte Spenden müssen und dieses großartige Projekt wäre gerettet gewesen.

Aber gut, mal schauen, ob da nicht doch nach was zu retten ist. Wer helfen will, schreibt mir an [email protected], ich leite Eure Nachrichten weiter.

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9 Bemerkungen

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  • Totalitäres Oppositions-Bashing, durch den Altparteien und den mit Steuergeldern finanzierten Gesinnungsschnüffler und Denunzianten der Antiweißen Linksrassisten.

  • Ich muss nochmal 😆: der Text ist wirklich super, genau mein Gefühl und meine Worte zu diesem ganzen Wahnsinn hier – vielen Dank !!! Muss jetzt aber auch so langsam mit E-SUV in Biofrischmarkt fahren, Wocheneinkauf u. Ramadan steht auch schon vor der Tür – Scheiss Hektik, jetzt erst mal d. “Lauschgift” chillen…🤦‍♀️🤮🤦‍♀️🥺

  • Hätte man das Ding nicht an einen Schweizer oder Südamerikaner “verkaufen” können?

    Und seit wann muss eine Satire Seite sournalistische Sorgfaltspflicht einhalten?Seit wann sind Satiriker Journalisten?

  • Man hätte wenigstens die Seite online lassen können oder einen Telegram Kanal aufmachen können….Denn da waren großartige Zitate, zB von der CDU vor 15-20 Jahren. Ihre Wahlplakate usw….
    Bin total enttäuscht.

  • FlinkFeed habe ich im Februar nach einer Quellangabe für einen Artikel (Linke Professorin: Wer seinen Hund gut behandelt, ist ein Rassist!) gebeten. Kam nix. Dann selbst gesucht und keine Belege für die Behauptung in der Überschrift gefunden. Schade eigentlich.

    • >>Yet, in her recent book The Lives and Deaths of Shelter Animals, Katja Guenther claims that dogs are being killed because of “capitalism, anthroparchy, white supremacy and patriarchy.” She argues that allowing dogs to sleep inside is a privilege reserved for the white and wealthy and that policies against keeping dogs chained up in backyards are intended to oppress people of color by imposing “middle-class norms of animal keeping in which companion animals are considered family and treated accordingly,” which ignore the fact that people of color “are themselves trapped in poverty, may have few options for legitimate income generation and possibly rely on their dogs for … status.”<<

      https://areomagazine.com/2021/02/01/critical-race-theory-is-coming-for-the-dogs-katja-guenthers-the-lives-and-deaths-of-shelter-animals/

  • Komisch dass die Seiten so abrupt weg sind. Also ich bin kein Millionär, aber flinkfeed ist unterhaltsam. Spenden würde ich schon mal dafür.

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