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Oben könnt Ihr noch einmal das legendäre Wahlkampfvideo von Donald J. Trump sehen. So funktioniert Wahlkampf!

Ost und West, Mann und Frau, alle Strömungen – Debatte um AfD-Spitzenkandidaten für Bundestagswahl kommt in Schwung“, titelte die Junge Freiheit heute. Mir schwante direkt Böses. Mit Recht. Wenn ich weiter zitieren darf: „Konkret geht es um den Co-Spitzenkandidaten von AfD-Chef Tino Chrupalla. Mehrere führende AfD-Politiker bringen jetzt die digitalpolitische Sprecherin der Partei im Bundestag, Joana Cotar, ins Spiel.“

Chrupalla. Ich hab’s befürchtet. Nennt es arrogant, auch wenn es das nicht ist, aber ich möchte mir die Welt nicht von einem Malermeister erklären lassen. Ich will da oben jemanden sitzen haben, zu dem ich aufschauen kann, der mir intellektuell himmelhoch überlegen ist. So wie es in der guten alten Zeit Helmut Schmidt war oder auch Franz Josef Strauß.

Sicher, Intellektualität ist nicht alles, einer der klügsten Köpfe der AfD ist mit Sicherheit Dr. Gottfried Curio, bei dem jeder Satz druckreif klingt, der aber eben auch das Charisma einer kaputten Glühbirne hat.

Trump zum Beispiel, der ist ja nun auch kein Einstein, dennoch wäre ich ihm in beinahe jede Schlacht gefolgt. Weil er Menschen begeistern kann, sich in ihre Herzen bohrt.

Wenn Tino Chrupalla also sowas wie ein deutscher Trump wäre, würd ich nichts sagen, ist er aber nicht. Noch nicht mal im Ansatz.

Nun könntet Ihr einwenden, das sei doch alles oberflächlich, die AfD wird ihrer Inhalte wegen gewählt, nicht ihrer Köpfe. Mag sein. Aber was wäre, wenn die Inhalte von einem Menschenfänger wie Trump transportiert werden würden? Ich sag’s Euch: Fünf bis zehn Prozentpunkte mehr. Das wäre dann.

Und Joana Cotar? Eine exzellente Expertin auf ihrem Gebiet. Aber das reicht natürlich nicht.

Weidel forderte am Sonntag gegenüber der Welt, die Partei müsse eine Mitgliederbefragung möglichst bald umzusetzen, derzufolge die Basis über den Spitzenkandidaten entscheiden solle. Die Erhebung, an der rund 7400 von 30 800 Mitgliedern teilgenommen hatten, ergab, dass fast 87 Prozent den oder die Spitzenkandidaten per Mitgliederbefragung wählen möchten.

Junge Freiheit | 29. Februar 2021

Gut und schön. Aber was soll eine Mitgliederbefragung bringen, wenn die Kandidaten, die zur Auswahl stehen, alle eher so semi sind? Wenigstens ein bisschen Hoffnung würde mir einer machen, über den die taz einst schrieb:

Baut sich gern breitbeinig auf, wie ein Türsteher.

Stephan Brandner. Dem wohnt eine gehörige Portion Coolness inne. Klug ist er auch, ob er aber, mit seiner manchmal etwas rauen Art, auch dringend benötigte neue Wählerschichten erreichen kann? Puh. Schwierig.
So wie beinahe alles rund um die Alternative für Deutschland.

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21 Bemerkungen

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    • Maria, vielleicht kennst Du die Geschichte, die
      sich “Hänsel und Gretel” nennt. Mit Kieselsteinchen,
      wäre der Rückweg leichter zu finden gewesen.
      Hast leider nichts dazu gelernt.
      Setzen, … Sechs !

  • Stefan brandner wäre eine gute Alternative falls ein Björn Höcke nicht durchzusetzen wäre. Aber Höcke wäre für mich mit Abstand der beste Weg für Deutschland auch wenn er manche abschrecken würde denke ich mir das er genau soviel Wähler wenn nicht sogar mehr von der AFD überzeugen kann

  • Bloß nicht Höcke !!
    Denn dann würde es mit der AFD nur weiter bergab gehen.
    Höcke ist ein Problem für die Partei und sollte so schnell wie möglich aus der Partei entfernt werden.
    Meuthen und Boehringer wären die kompetentesten Leute, die die AFD momentan hat.

    • Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, daß er ein Narr ist.
      William Shakespeare

      (1564 – 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

    • Das sieht man im Westen, wo Schnarchnasen ala Meuthen Traumergebnisse von 5,3% einfahren….

      Wie dumm muss man eigentlich sein diesen Versagern weiter nachzulaufen?

  • ohja, trump der menschenfänger, der so toll wahlkampf macht. ich erinnere mich an seine grandiosen siege… moment mal, was? er hat gegen die mumie biden verloren?? ähm, na gut… so viel dazu

    • Tino, bist Du es?

      Also: Trump hat zehn Millionen Stimmen dazugewonnen, trat gegen den kompletten Mainstream an, am Schluss ohne soziale Medien.
      Mein Rat: Wenn man, wie Du, so gar keine Ahnung hat, lieber nicht kommentieren.

      • Entscheidend sind aber immer die Prozente, deswegen auch überflüssig die Klugscheißerei mit absoluten Zahalen zu den letzten BRD-Wahlen, zur Wahlbeteiligung und zum Gegner. Die Beteiligung war deutlich höher um 60% und Biden hat im Vergeich zu Hillary Clinton auch zugelegt!

  • Nach Höcke wäre Chrupalla wohl der zweitschlechteste Kandidat, den die AFD aufstellen könnte.
    Rhetorisch absolut unbegabt, wenig charismatisch und wirkt außerdem oft so als ob er nur das aufsagt was ihm Höcke (dessen Marionette er zu sein scheint) zuvor aufgeschrieben hat.

    • Mit Chrupalla, muss ich Dir leider recht geben.
      Auch wenn er die richtige Einstellung hat, charismatisch
      kommt bei ihm null rüber !
      Wenn man solche Leute zum Spitzenpersonal befördert,
      kann man nicht vorwärtskommen, Sie hemmen nur.
      Ansonsten, ist mir Deine Meinung ein Gräuel !

  • Die Frau sieht schon symphatisch aus.Chrupalla ist bestimmt ein guter Kommunalpolitiker aber als Spitzenkandidat derPartei`?
    Curio wäre gut.Wobei ich mittlerweile denke das die Masse gar nicht versteht worauf er immer anspielt…

    • Es geht nicht um Höckes “abschreckende Art”, sondern um seine Inkompetenz.
      Herr Höcke hat einfach nicht das Zeug zum Parteivorsitzenden einer großen deutschen Partei.
      Er kann ja gerne seine eigene sektiererische Splitterpartei gründen und dort dann rumhampeln, aber das soll er bitte nicht bei der führenden Oppositionspartei Deutschlands machen.

  • Es gibt nicht die überragende, massen-beliebte Figur bei der AfD, aber bei den anderen Parteien auch nicht, nur haben die bisher ihre festen Wählerstämme, auch die abschmierende SPD, die nachwievor in den Ländern und Kommuen sehr stark ist auch bei bundesweiter Abnahme. Um dem aktuell allgemein grassierenden Weiber-Gedöns, wo man ja in den r2g-reaktionären Kreisen der AfD lügenhaft Frauen-Feindlichkeit, ein rückwärtsgewandtes Frauenbild anhängen will, im Meinungskampf um die Wähler und Dominanz den Wind aus den Segeln zu nehmen und auch das subjektiv-dumpfe Befinden des Wahlpöbels anzusprechen (wie in der Werbewirtschaft!!), würde ich eine Frau nominieren als Kontrast zu den blassen Quotenweibern GRÜN, PDS und sonst. Ich fände die Frau Cotar gar nicht schlecht, sie steht für die patriotische!! Mitte, ist hübsch, kompertent und eloquent und hat Migrations-Hintergrund (Rumänien). Ich sehe niemanden, der eine bessere Ausstrahlung und Chance bei den Massen hätte. Dahinter ein Expertenteam aufbauen für jeden wichtigen Politik-Zweig. Aber jertzt schnell die Person bestimmen und kräftig in den Wahlkampf ziehen, zuletzt hörte man von der AfD ja viel zu wenig! – Gut wäre auch die hübsche Frau Miazga gewesen, aber die ist ja durch die Erkrankung (was hört man dazu?) verhindert.

  • Für mich sind Gottfried Curio und Peter Böhringer die intellektuellen Schwergewichte der AfD. Aber tatsächlich leider wenig charismatisch und deshalb für die Massenware ungeeignet.
    Deshalb schlage ich Götz Frömming als Vorsitzenden vor. Er ist intelligent, charismatisch, kultiviert, sachlich, ausgeglichen.

  • … klassisch konditionierte pawlowsche Politiker in der Führung. Sie sind zweckgebundene „Marionetten“, welche das Volk ebenso „vorbildlich“ leiten. Überprüft man die Kausalität, mit nur etwas Logik, so stellt der gesunde Menschenverstand schnell fest, dass hier eine Institution der (Freud-)Fehlleistungen und Zerstörung, extreme Macht über die Bürger ergriffen hat. Durch Bildungsentzug bzw. –reduzierung, Vermischung und Desinformation, lässt sich dieser Prozess der Verdummung und Fehllenkung exponentiell beschleunigen – quod erat demonstrandum

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