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1984: Dein neues Lied „Adler“ ist eine Zusammenarbeit mit der Sängerin Runa (Foto oben). Erzähl unseren Lesern bitte etwas über sie und wie es zu der Zusammenarbeit kam …

Prototyp NDS: Runa begleitet mich schon einige Jahre. Sie ist nicht nur meine musikalische Partnerin, sondern auch meine Ehefrau mit der ich drei wundervolle Kinder habe. Sie war immer schon sehr musikalisch und es war schlicht eine Frage der Zeit, wann sie damit an die Öffentlichkeit geht. Als neustes Mitglied bei NDS Records ergänzt sie uns mit ihrer wundervollen Stimme.

Dein Label „NDS Records“ wurde, wenn ich es richtig erinnere, von Chris Ares gegründet. Was wurde eigentlich aus ihm?

Das ist nicht ganz richtig. Chris Ares und ich haben zusammen die Formation NDS (Neuer deutscher Standard) gebildet/gegründet. Wir waren allerdings unter Vertrag bei Arcadi Music. Nach dem Ausstieg von Chris habe ich, zusammen mit meinem geschätzten Team, NDS Records gegründet.

Habt Ihr noch Kontakt?

Keine Ahnung, was Chris aktuell so treibt. Ich wünsche ihm alles Gute auf seinem Weg.

Oh, oh, das klingt jetzt nicht nach Freunde fürs Leben, aber egal, Themenwechsel: Wie lebt es sich für einen Musiker in den Tagen von Corona?

Wie viele andere Branchen sind wir von den Einschränkungen hart betroffen. Künstler leben heutzutage vor allem von Konzerten. Somit trifft uns die Lage massiv. Zumal der Staat explizit uns, die uns zustehende Soforthilfe versagt hat, da uns einfach mal der Künstlerstatus aberkannt wurde.

Wie ist das zu verstehen, Künstlerstatus aberkannt?

Die sagten, wir wären Aktivisten, keine Musiker.

Irre! Und so Bands wie K.I.Z sind natürlich keine Aktivisten, schon klar. Bleiben wir beim Mainstream. Der hat Dir ja nicht gerade den roten Teppich ausgerollt, ums mal zurückhaltend zu formulieren, welche Repressalien musstest Du als Musiker erleiden?

Die Liste der Repressalien ist länger als die Liste der Erfolge. Zumal auf jeden Erfolg sofort ein Schlag ins Gesicht auf uns wartete.

Im letzten Jahr enterten Chris Ares und ich die offiziellen Download-Charts. Darauf folgte die Löschung bei Spotify und allen großen Streaming- und Vertriebsdiensten. Ich ließ nicht locker und durch einen Trick gelang es mir, mein Debütalbum erneut auf diesen Plattformen zu platzieren. Das Album ging direkt Top 10. Die Löschung folgte fünf Tage darauf.

Wir müssen viel einstecken für unsere unbequeme Position, aber wir können noch viel mehr ertragen. Wir brennen für die Musik. Wir brennen für unser Land und wir sind uns sicher, dass es sich eines Tages lohnen wird.

Wie fühlt es sich an, wenn sogenannte Deutschrapper, die meist wie Sonderschüler klingen, die Gewalt gegen Frauen, Andersdenkende, Kriminalität und harte Drogen propagieren, vom Mainstream auch noch hofiert werden, während er Deutschrapper im Wortsinn, also Jungs wie Dich, ausgrenzt?

Der absolute Hohn! Vergleicht man unsere Texte mit gängigen Deutschraplines, merkt man schnell, dass wir absolut harmlos sind. Wahrscheinlich wären wir in den Sechzigern noch die Vorzeigekünstler gewesen. Heutzutage steht alles auf Kopf. Das Gute wird zum Bösen und das Böse wird zum Guten gemacht.

Deine Lieder klingen oft sehr düster und aggressiv, auch und gerade textlich. Meinst Du nicht, dass patriotische Rapper auch die schönen Seiten des Lebens aufzeigen sollten? Eh, aber auch, weil ich befürchte, dass Menschen, die noch tief schlafen, von Deiner Aggressivität eher abgeschreckt werden.
Ich meine, es gibt doch auch viel Schönes in Deinem Leben, Deine Frau und Deine Kinder zum Beispiel. Des Weiteren schreit die aktuelle Lage doch geradezu danach, sie auch mal lustig und ironisch zu betrachten.

Wir sind, denke ich, sehr facettenreich. Der neue Track „Adler“ zeigt dies mit seiner positiven Grundstimmung sehr deutlich.
Ich sehe es so: Deutschrap wird dort abgeholt, wo er steht. Düsterer „Gansterrap“ ist Standard bei der heutigen Jugend. Dass das nicht unbedingt etwas für den älteren Hörer ist, nehme ich dabei in Kauf. Meine Hauptzielgruppe bleibt die Jugend.
Nichtsdestotrotz wird es auch in Zukunft auch weitere positiv geladene Lieder von mir geben.

Deine Texte sind drogenkritisch. Wie verträgt sich das mit Deinem Alkoholkonsum? Ist das nicht ein Widerspruch? Ich zum Beispiel, hatte meine peinlichsten Ausfälle nie auf Drogen, immer auf Alk.

Ich wünsche mir eine starke Jugend. Eine Jugend, deren Alltag nicht darin besteht zehn Köpfe zu rauchen und zu gammeln. Ich stelle mich klar gegen Drogenkonsum, da er die Masse einfach passiv und schwach werden lässt. Alkoholkonsum muss man differenziert betrachten. Das Bier gehört einfach zur deutschen Kultur und ist somit für mich einfach Bestandteil meines Lebens. Übermäßiger Alkoholkonsum ist für mich allerdings genauso abzulehnen, da es ebenfalls einfach schädlich ist.
Aber ja, auch ich hatte meine peinlichsten Ausfälle stets mit Alkohol und wir lachen bis heute darüber.

Und wie weit hat sich Deine politische Gesinnung auf Dein Privatleben ausgewirkt? Hast Du Freunde oder gar Familienmitglieder verloren?

Uff, wo soll man da anfangen? Es fing damit an, dass ich mich beruflich komplett verbrannt habe und als IT-Systemkaufmann im Außendienst nicht mehr arbeiten konnte.

Wenige Zeit später brach mein Vater und so ziemlich der Rest meiner Familie zu mir und meinen Töchtern den Kontakt ab. Letzter Satz per WhatsApp meines Vaters: „Mit so einem wollen wir nicht mehr an einem Tisch sitzen“.

Lediglich meine Mutter und meine Großeltern stehen nach wie vor hinter mir.

Meine Kinder durften nicht mehr bei ihren Freunden spielen und wurden auf ihrer Schule/in der Kita isoliert.
Wir entschieden also, allein der Kinder willen, nach Ostsachsen in die Oberlausitz zu ziehen.
Bautzen wurde unsere neue Heimat und mittlerweile haben wir uns alle sehr gut eingelebt. Hier haben wir Frieden und können glücklich auf unserem Hof leben.

Puh, Mann, Kai, das ist harter Tobak, gerade das mit Deinem Vater. Ich hab ja ähnliche Erfahrungen gemacht, auch deshalb berührt mich das sehr. Das einzig Tröstliche ist das Wissen, dass diese Menschen ja nichts dafür können, sie sind halt komplett hirngewaschen, nicht mehr fähig Gut von Böse zu unterscheiden. Ich hoffe für uns beide und für all die anderen, denen es geht wie uns, dass die Lage irgendwann auch für den letzten Volltrottel ersichtlich wird.

Das mit Deiner Mutter freut mich sehr, meine ist leider schon vor zehn Jahren verstorben, bin aber sicher, auch sie hätte mich nicht fallen lassen. Mütter sind halt so. Ich hab noch einen Bruder, zu dem ich so guten Kontakt wie nie zuvor habe, was auch daran liegt, dass er, im Gegensatz zu mir, bereits in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts erkannt hat, wo die Reise hingeht.

Doch ich laber schon wieder so viel, lass uns zurück zu Dir kommen: Wie sind Deine Pläne für die Zukunft? Musikalisch und privat?

Oh, das ist viel geplant! Vor allem der Ausbau von NDS Records, nach Corona endlich wieder Konzerte und wenn alles passt das vierte Kind.

Na dann wünsche ich Dir, dass Deine Pläne aufgehen, mein Bester, und danke Dir fürs Gespräch.

Ich hab zu danken!

Wer den Jungen unterstützen und/oder folgen möchte, kann das hier gern tun:

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