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In einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview mit dem Journalisten George Stephanopoulos von TV-Sender ABC erklärte er, Putin werde für Russlands „Einmischung in die US-Wahlen bezahlen“.

Auf die Frage, ob er der Ansicht sei, dass Putin „ein Mörder ist“ antwortete der neue US-Präsident antwortete: „Das tue ich.“

Moskau reagierte sofort und scharf auf Bidens Aussagen. „Putin ist unser Präsident und ein Angriff auf ihn ist ein Angriff auf unser Land“, schrieb der Präsident des russischen Unterhauses, Wjatscheslaw Wolodin, im Onlinedienst Telegram.

Der einflussreiche Putin-Vertraute fügte mit Blick auf die Biden-Äußerungen hinzu: „Das ist Hysterie aufgrund von Machtlosigkeit.“

BILD | 17. März 2021

Was dieses debile Säbelrasseln soll, warum er längst widerlegte Vorwürfe aus der politischen Mottenkiste holt, wird wohl nur Joe Biden selbst wissen. Wenn er überhaupt noch etwas weiß. Während die deutschen Massenmedien Bidens mutmaßliche Demenz-Erkrankung beharrlich verschweigen, werden die Menschen da draußen langsam unruhig.

Bereits im Präsidentschaftswahlkampf war es eindeutig zu erkennen: Der damals noch 77-jährige Joe Biden zeigte immer wieder Ausfälle, die nicht überzeugend durch sein Alter, eine in Teilen schon immer etwas skurrile Persönlichkeit oder durch die Anstrengungen des (Vor-)Wahlkampfes zu erklären waren. Wer, wie der Autor dieser Zeilen, sich gut zwanzig Jahre seines Medizinerlebens wissenschaftlich und praktisch schwerpunktmäßig mit Demenz, kognitiven Störungen und Altersmedizin beschäftigt hat, kam schon im Juni letzten Jahres anhand des vorliegenden Videomaterials nicht an der Diagnose einer noch leichten, aber dennoch bereits eindeutigen Demenz vorbei. 

Etwas anders verliefen allerdings die beiden TV-Diskussionen im Herbst mit seinem Kontrahenten Trump. Denn Biden schlug sich angesichts seiner ja bereits „aktenkundigen“ Demenz beachtlich. Irgendwann im Sommer 2020 muss mit einer medikamentösen Behandlung in Form von ein oder zwei Alzheimer-Medikamenten – ein Cholinesterasehemmer plus eventuell Memantine – begonnen worden sein. Die dabei zu erwartenden Effekte sind in der Regel übersichtlich und beschränken sich auf eine einige Monate anhaltende Stabilisierung, bremsen also vorübergehend eine weitere Verschlechterung ab. Bei einer Minderheit der Behandelten kommt es jedoch in dieser Zeit auch zu einer markanten Besserung, wie ganz offensichtlich bei Biden. Aber diese Phase ist nun vorbei. Die Krankheit hat eindeutig wieder das Zepter übernommen. 

Dafür gibt es zunächst einmal ein Indiz: Seit Amtsantritt fand noch keine reguläre Pressekonferenz statt, auf der Biden zu seinen gleich nach Amtsantritt unterschriebenen, zahlreichen Executive Orders, zu dem Bombardement in Syrien oder auch dem Mindestlohnproblem hätte befragt werden können. Eine solch lange Pause hat sich während der letzten 100 Jahre kein US-Präsident herausgenommen. Wenn Biden nicht vom Teleprompter – wie auch anlässlich der Vereidigung – ablesen kann, droht rasch Ungemach, wie hier zusammengestellt: Schwarze und Hispanics seien nicht schlau genug – „not smart enough“ –, um sich online einen Impftermin zu besorgen; zum Problem des Umgangs von China mit seiner uigurischen (muslimischen, Anmerkung Redaktion) Minderheit macht er sich gar die Propagandaformel der chinesischen Regierung zu eigen (Gut so!, Anmerkung Redaktion); schließlich behauptet er auch noch, dass erst seit seinem Regierungsantritt ein Impfstoff gegen Corona vorhanden sei, obwohl er selbst bereits eine – öffentlich zelebrierte – Impfung am 21. Dezember erhalten hatte. 

Dass der TV-Interviewer diese verbalen Fehltritte scheinbar völlig ungerührt zur Kenntnis nimmt, wirft ein bezeichnendes Licht auf den Umgang der großen Medien mit Bidens Problemen – nicht nur in den USA. Das allerdings ist ein anderes Thema und soll hier nicht vertieft werden. Aber passend dazu fand auch der folgende, wirklich drastische Vorfall kaum mediale Resonanz: Ende Februar stattete Biden dem Bundesstaat Texas einen offiziellen Besuch ab. Bei seiner kurzen, thematisch sehr übersichtlichen Begrüßungsrede in Houston verliert er schon nach drei kurzen Sätzen völlig den Faden und wirkt dann ebenso hilflos wie ratlos. 

Und wie ist der jüngste Vorfall vom 3. März zu erklären? Geplant war eigentlich die Übertragung einer Videokonferenz Bidens aus dem Weißen Haus – in Anwesenheit unter anderem von Nancy Pelosi – mit den demokratischen Kongress-Abgeordneten. Doch nachdem Biden zunächst in dürren Sätzen die gerade in zwei Bundesstaaten verkündete Aufhebung der Maskenpflicht kritisiert hatte und sich jetzt, wie er sagte, auf die Fragen der demokratischen Abgeordneten freue, schaltete das Weiße Haus unvermittelt und ohne jede Erklärung die Übertragung einfach ab. 

Werden Lebensalter, Symptomatik und bisheriger Krankheitsverlauf berücksichtigt, liegt der Demenz von Biden am ehesten eine Alzheimer-Krankheit zugrunde. Für die Prognose bedeutetet das nichts Gutes: Es geht weiter, immer weiter, aber leider nur bergab.

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Wolfgang Meins ist Neuropsychologe, Arzt für Psychiatrie und Neurologie, Geriater und apl. Professor für Psychiatrie. In den letzten Jahren überwiegend tätig als gerichtlicher Sachverständiger im sozial- und zivilrechtlichen Bereich | Achse des Guten | 8. März 2021

Nun könnten wir sagen: „Ach, ist doch egal, ob der verrückte Joe seinen Sohn mit seiner toten Mutter verwechselt oder was auch immer.“
Wäre aber dumm. Schließlich ist der alte Mann der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte. Biden hat also den Finger auf dem roten Knopf. Wohl auch deshalb wandten sich 33 demokratische Kongressabgeordnete mit dem Vorschlag an ihren Präsidenten, die alleinige Befehlsgewalt über die Nuklearwaffen im Arsenal der USA abzugeben. 

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6 Bemerkungen

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    • Weiß der senile Biden überhaupt, worum es geht? Seine Hintermänner sind jedenfalls auf Krawall gebürstet, haben Kriegsschiffe ins Schwarze Meer gesandt, auch ins Südchinesische Meer, eine deutsche Fregatte begleitet sie.
      Und der Konflikt in Syrien flammt wieder auf, die Rebellen erhalten wieder Unterstützung, Rüstungskonzerne und Finanzelite jubeln und man liest und hört nur Positives über Biden.
      Und die BRD-Regierung erhöht den Militärhaushalt, was unter Trump strikt abgelehnt wurde,

  • Für die Prognose bedeutetet das nichts Gutes: Es geht weiter, immer weiter, aber leider nur bergab.

    Ist zumindest richtig schön symbolisch … der Führer der Führungsnation der ‘freien Welt’ … weiß nicht mehr wer er ist … warum er ist … was er ist … und ob er überhaupt ist! Basst scho’ … 😥 😥

  • kaum sind die “Guten” an der Macht, gibt es Kriegerisches Säbelrasseln !
    Scheint so, dass Biden null Ahnung von Russland hat…wäre nicht der Erste, den die Russen in einem Krieg Platt machen würden.
    Das schlimmste allerdings in diesem Szenario….es würde Raketen auf Europa regnen…..denn WIR, sind DIE, die diese Bomben abbekommen….weder Russland, noch Amerika.
    Aber….macht ja nix, denkt sich der “Gute” Biden….hinzunehmen Bauernopfer….und die EU macht mit! Dieses Dummhirn, macht dort weiter, wo Trump aufgehört hat!

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