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Seitdem poppt das Thema immer wieder hoch, erst zaghaft, nun fast schon im Dauerfeuer. Stets angestoßen von den Grünen, und immer nach dem gleichen Schema: Irgendeiner prescht hervor mit dem Gedankenspiel, Einfamilienhäuser zu verbieten. Das gibt einen Shitstorm, dann wird lau dementiert, alle beruhigen sich wieder, kurz darauf prescht wieder ein anderer hervor, es gibt erneut einen Shitstorm, aber deutlich schwächer. Das ist natürlich nur eine Taktik, allerdings auch nur ein Teil dieser Taktik.

Der andere Teil besteht darin, dass die gleichermaßen linksgrün-versiffte Systempresse dieses Landes den Vorstoß der Grünen mit entsprechenden Artikeln orchestriert. Darin wird rein zufällig über das Für und Wider von Einfamilienhäusern berichtet, und ebenso rein zufällig tendiert die Gewichtung hin zum Wider.

Exemplarisch dafür ziehen wir einen Artikel des Stern von letzter Woche hinzu. Darin kommt ein Herr namens Dirk Löhr zu Wort. Dieser ist Professor für Steuerlehre und Ökologische Ökonomik im Fachbereich Umweltwirtschaft und Umweltrecht an der Hochschule Trier und war Mitglied der Baulandkommission der aktuellen Bundesregierung, die Experten-Vorschläge für nachhaltige Bodenpolitik und Wohnungsbau erarbeitete.

Was war das doch gleich? Nochmal langsam zum Mitschreiben: „Ökologische Ökonomik im Fachbereich Umweltwirtschaft und Umweltrecht“ – die meisten Menschen werden von dieser, ähem, Wissenschaft wohl noch nie etwas gehört haben, finanzieren sie aber munter mit ihren Steuergeldern. Lassen wir uns das doch mal auf der Zunge zergehen: Dreimal was mit „Umwelt“ in nur sieben Worten. Das ist pure Ideologie, getarnt als Wissenschaft, genauso wie der Gender-Gaga, und sie geben sich noch nicht mal mehr die Mühe, die Nummer gut zu tarnen. Nein, sie werden immer dreister, verarschen uns immer offensichtlicher und mit Ansage.

Ein Gebilde, das sich „ökologische Ökonomik nennt“, hat mit echter Wirtschaftslehre so viel zu tun wie Richard David Precht mit echter Philosophie. Das ist keine Wirtschaftswissenschaft, die menschliches Handeln beschreibt und analysiert, wie die seriöse Ökonomik, sondern ein Sammelsurium von Hirnaussetzern irgendwelcher fanatischer Ökostalinisten, die als Vorgaben für zukünftiges Handeln installiert werden sollen. Also eine Kommandowirtschaft, eine Planwirtschaft – sprich: Sozialismus. Zur Abwechslung mal nicht braun oder rot, sondern grün. Öfters mal was Neues – warum die dysfunktionale Scheißidee nicht mal mit einem anderen Anstrich ausprobieren, damit die Leute nicht sofort den alten, vergifteten Wein in neuen Schläuchen erkennen?

Nun die Preisfrage: Wie wird Professor Löhr wohl zu Einfamilienhäusern stehen? Einmal dürfen Sie raten: Er ist rein zufällig dagegen. Wer hätte das nur gedacht?

Aber er macht es wenigstens geschickt! Nicht so plump wie die Grünen! Auf die Frage, wie er zu deren Vorstoß steht, Einfamilienhäuser zu verbieten, zeigt er gleich klare Kante: „Ich bin zwar kein Grüner und halte nichts von einer Verbotskultur, aber von der Tendenz her haben sie Recht.“

Gut, dass es er betont, aber es wäre überflüssig gewesen! Allein die Annahme, dass jemand, der ein Fach namens „Ökologische Ökonomik im Fachbereich Umweltwirtschaft und Umweltrecht“ lehrt, den Grünen nahestehen könnte, ist schon völlig abwegig. Das klingt doch viel mehr nach dem letzten versehentlich in der FDP verbliebenen Wirtschaftsliberalen.

Einfamilienhäuser einfach nicht mehr genehmigen

Und natürlich ist er gegen eine Verbotskultur. Richtig so! Wozu auch den Leuten Einfamilienhäuser umständlich verbieten? Das klingt unschön und gibt unschöne Diskussionen. Dabei reicht es doch völlig, sie einfach nicht mehr zu genehmigen.

Professor Löhr ist also kein Grüner und eigentlich gegen Verbote, findet aber, dass die Grünen Recht haben. Einen solchen Satz locker aus der Hüfte rauszuhauen, ohne dass es im Gehirn quietscht, und vor allem, ohne dass der investigative Top-Journalist des Stern, der das Interview führt, da mal kritisch nachfragt – dass muss man erst mal hinkriegen, alle Achtung!

Eigentlich wartet man nur darauf, dass er im weiteren Verlauf des Gesprächs noch hinterherschiebt: „Ich bin zwar kein Katholik und halte auch nichts von den Geboten Jesu, aber der Papst hat Recht.“ Einfach so, nur um zu gucken, ob er auch damit durchkommt. Unwahrscheinlich wäre es nicht…

Die Kernaussage des Herrn Professors lautet wie folgt: „Wenn jeder seinen Traum vom Häuschen im Grünen realisiert, haben wir ein Problem.“ Ja, dann brauchen wir mehr Platz, und der ist nicht so einfach zu schaffen, meint er.

Wirklich nicht? Dabei sind doch nur acht Prozent der Fläche Deutschlands bebaut. Außerdem heißt es doch immer, wenn neue Flüchtlinge aufgenommen werden: „Wir haben Platz!“ Ja, was denn nun?

Zudem basiert bereits das Gedankenspiel, was wäre, wenn jeder seinen „Traum“ vom „Häuschen im Grünen“ erfüllen wolle, auf einer völlig unrealistischen Annahme, denn ein Häuschen im Grünen ist eben nicht jedermanns Traum.

Denken wir nur ein paar Monate zurück, da waren die Medien voll von alarmierenden Berichten darüber, dass bereits ganze Landstriche entvölkert seien und gleichzeitig der Wohnraum in den Städten immer knapper und teurer würde, weil es immer mehr Menschen in die Städte ziehe und dort jeder unbedingt in bester Innenstadtlage wohnen wolle. Es werde überall wie verrückt gebaut und trotzdem reicht es nicht, man findet nur schwer eine Wohnung und die Mieten explodieren.

Aber das war gestern, heute wird eine neue Sau durchs Dorf gejagt: Weil plötzlich doch keiner mehr in der Stadt wohnen will, sondern alle nur noch vom „Häuschen im Grünen“ träumen, steht also zu befürchten, dass in ein paar Jahren bereits ganz Deutschland gerodet werden muss, damit sich jeder sein persönliches Spießer-Paradies außerhalb der Stadt errichten kann.

Der inhärente Widerspruch dieser beiden zeitnah verbreiteten konträren Horrorszenarien bleibt genauso unbemerkt wie der in Löhr Aussage zu den Grünen.

Propagandamaschinerie läuft auf Hochtouren

Wie auch immer: Die Propagandamaschinerie läuft auf Hochtouren, ab sofort wird das Einfamilienhaus madig gemacht, und so wie der Autofahrer oder der Vielflieger die Umweltsau von heute ist, wird der Einfamilienhaus-Bewohner die Umweltsau von morgen sein. Wenn die Propaganda durch ist, wird es gar kein Verbot mehr brauchen, weil dann die meisten freiwillig auf ein Einfamilienhaus verzichten werden, um der sozialen Ächtung zu entgehen.

Der wahre Grund, warum den Grünen das Einfamilienhaus ein Dorn im Auge ist, könnte derweil ein anderer sein. Und ja, der hat tatsächlich etwas mit einem Platzproblem zu tun: Der Platz wird nämlich dringend gebraucht für einen anderen ökostalinistischen Größenwahn, nämlich ganz Deutschland mit Reichskrafttürmen, äh, sorry, Windrädern zuzupflastern. Eine einzelne Zappelstrom-Mühle benötigt nämlich eine Fläche von rund 0,5 Hektar. Das sind 5000 Quadratmeter. Die durchschnittliche Größe von bebauten Privatgrundstücken beträgt in Deutschland 700 Quadratmeter. Das heißt: Ein Windrad braucht mehr Platz als sieben durchschnittliche Einfamilienhäuser. Und wenn Windräder dort errichtet werden, wo Wald ist, müssen pro Windrad durchschnittlich 800 Bäume gefällt werden.

Dabei handelt es sich aber wie durch Magie immer nur um Bäume zweiter Klasse – anders ist es nicht zu erklären, dass noch kein Grüner sich je an einen dieser Bäume gekettet hat, um sein Leben gegen die Geldgier der Windradbetreiber zu verteidigen. Die kommen immer nur, wenn mal ein halb maroder Baum einem Supermarkt oder einem Parkplatz weichen muss. Oder einem Einfamilienhaus. Aber nicht mehr lange.

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In Texas waren dank der Windkraftwerke Millionen Menschen im Februar ohne Strom, in Schweden wurd er im gleichen Monat so knapp, dass sie Regierung die Bürger bat, nicht mehr staubzusaugen und in ganz Europa sind wir im Januar an einem Beinah-Blackout vorbeigeschrammt. Grund genug also, sich vorzubereiten.
Denn: Die Frage ist nicht, ob es zu einem Blackout kommt, sondern wann
.

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3 Bemerkungen

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  • Hier vor Ort passiert:
    Zehn Baulücken (wegen Bombenkrieg seit 1945 existent) ausfindig gemacht.
    Zehn entsprechende Grundstückseigentümer ausfindig gemacht.
    Zehn Angebote unterbreitet, die Grundstücke zu erwerben.
    Neun Absagen.
    Ein Grundstück wird z.Zt. verhandelt.
    Neun Aufforderungen an die Verwaltung, Eigentümer von 1945er Baulücken-Grundstücken zur Bebauung zu zwingen oder zu enteignen.
    Neun klare Absagen bzw. sehr ausweichende Reaktionen.
    Ergo:
    Viele Chancen und Aufgaben von den Grünen liegengelassen.
    Mit freundlichen Grüßen

  • Stahlfeder, sehr gut analysiert. VOLLTREFFER. Erinnert an den Spruch vom König an den Kardinal: halt du sie dumm (Medien) , ich halt sie arm (Staat). Gruss.

  • Daß Fläche fürs Bauen verbraucht wird, ist unbestreitbar. Allerdings hat man auch locker 5 Großstädte ins Land geholt und wirbt nach wie vor mit “wir haben Platz”. Aber Michel wird schon verzichten lernen – zum Wohl der Welt. Ich hoffe, die Herren Werner-Boelz und Löhr nennen maximal eine 4-Zimmer-Eigentumswohnung ihr Eigen.

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