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Lieber Oliver,

ich möchte Dir die Perspektive eines konservativen, patriotischen Lehrers einen Einblick in die schulischen Strukturen geben, wie ich sie erlebe.

Die schulische Neutralität hat vollkommen aufgehört, zu existieren. In unserem Kollegium gibt es außer mir nur einen weiteren Kollegen, der seine konservative, patriotische Gesinnung sichtbar nach außen formulierte – ich verwende hier bewusst die Vergangenheitsform. Jetzt sind auch wir durch den immensen Druck zum Schweigen gebracht worden.

Schon 2015, als ich ein patriotisches Lied beim Einparken neben der Schule im Auto hörte (allerdings ohne den Willen, gehört zu werden), reagierte die Schulleitung extrem und ließ mich hinter meinem Rücken von Kolleginnen ausspionieren, sie durchwühlten meine Unterrichtsmaterialien und hörten während Einzeltherapiestunden bei meinem Unterricht mit. Natürlich wurde nichts gefunden, was mich belasten könnte, ich bin ein konservativer Demokrat. Ich „rehabilitierte“ mich durch die Organisation eines Kinobesuchs der Verfilmung des „Tagebuchs der Anne Frank“ und dem Besuch einer KZ-Gedenkstätte mit meiner Klasse.
Damit war das Thema erst einmal erledigt.

Als rechtsextrem empfunden und der Rektorin gemeldet

Da ich 2015/16 noch politisch „Gesicht zeigte“, zum Beispiel per WhatsApp, wurde ich von mehreren Kolleginnen und Erziehern geschnitten, verlor Freunde, das Übliche. Im letzten Schuljahr wagte ich es anlässlich des drohenden Migrationspaktes, eine wissenschaftlich fundierte Grafik über die durchschnittlichen Intelligenzquotienten der Länder der Welt im Wirtschaftsunterricht zu zeigen. Ich wies dabei darauf hin, dass die Migranten aus Afrika und Arabien es aufgrund ihres Durchschnitts-IQs durchschnittlich viel schwieriger haben, bei uns in der Industriegesellschaft einen Beruf zu ergreifen. Eine halbfarbige Schülerin nahm diese Grafiken persönlich, äußerte mir gegenüber aber nichts. Dies wurde von Referendarinnen, die davon Wochen später Wind bekommen hatten, als rechtsextrem empfunden und der Rektorin gemeldet.

Ich wurde offiziell zu einem Gespräch mit der Schulleitung geladen und mir wurde geraten, den Personalrat hinzuzuziehen. Ich wurde bei dem Gespräch fertig gemacht und mir wurde gedroht, meinen Beamtenstatus zu
verlieren, wenn ich weiterhin den Eindruck erwecken würde, „rechtsextrem“ zu sein. Sowohl für meine Schulleitung als auch ihre Stellvertreterin war es absolut unvorstellbar, dass es eine wissenschaftlich fundierte Grafik geben könnte, in der die Intelligenzquotienten von Ländern verglichen werden und bei der die Durchschnitt-IQs so extrem voneinander abweichen. Das „musste“ rechtsextrem sein. Natürlich entschuldigte ich mich vor der Klasse dafür, die Gefühle der halbfarbigen Schülerin (durch eine wissenschaftlich fundierte Grafik) verletzt zu haben. Nach dem Gespräch mit der Schulleitung flehte mich meine Personalrätin inständig an, nie wieder gegen die „Political Correctness“ zu verstoßen. Das Regierungspräsidium wurde eingeschaltet und ich musste eine schriftliche Begründung meiner Unterrichtsgrafik und meines Unterrichts an das Regierungspräsidium senden. Dabei wendete ich mich an einen Psychologieprofessor, der auch schon einmal von der linken Meute gehetzt worden war. Er versorgte mich mit sehr vielen wissenschaftlichen Belegen.

Immenser Druck auf konservative Lehrkräfte

Im Regierungspräsidium scheint es doch noch kompetente Juristen und Psychologen zu geben, die Schulleitung erhielt wohl – wie aufgrund ihrer schlagartig ins Freundliche gewechselten Umgangsform zu schließen war – die Nachricht, dass mir nichts vorzuwerfen war. Dennoch ließ das Regierungspräsidium nicht locker und wollte wissen, mit welchen Kollegen und Kolleginnen ich unterrichten würde, um sie ausquetschen zu können, ob ich nicht doch einmal etwas gesagt hätte, was man mir anlasten könnte. Ich hörte nichts mehr vom Regierungspräsidium, eine ältere Kollegin sagte mir nur bezeichnend, wir würden in einer Diktatur leben. Zur Ehrenrettung meiner Schulleitung muss ich hinzufügen, dass sie sich nicht an dem Ausquetschen der Kollegen beteiligen wollte, das musste das Regierungspräsidium selbst tun.

Durch diesen immensen Druck auf mich, den mein Kollegium und viele Angestellte mitbekamen, wird keiner mehr auf den Gedanken kommen, konservative Positionen zu vertreten. Die meisten und natürlich vor allem die jüngeren Kolleginnen sind sehr einseitig links ausgerichtet, nur einige ältere Kolleginnen sind konservativ und haben konservative Ehemänner (mit konservativ meine ich natürlich AfD-nah, nicht die linksgrüne CDU), sie sind aber „klug genug“, den Mund zu halten. Die meisten Angestellten (Hausmeister, ITler, Küchen- und Reinigungspersonal) sind größtenteils konservativ gesinnt, sie haben mich in dieser schlimmen Zeit merklich positiv behandelt. Natürlich werden sie aufgrund ihrer Haltung von der Schulleitung mit Skepsis und von Teilen des Kollegiums mit leichtem Entsetzen betrachtet.

Komplette Gleichschaltung

Anlässlich eines Schulfestes, das namentlich an „Fridays for Future“ anlehnen soll, hat niemand mehr, auch die patriotischsten älteren Kollegen, den Mut bzw. die Tollkühnheit, auch nur irgendeine Kritik zu äußern, wir sind komplett gleichgeschaltet. Auch ich werde nur noch den (von der linken Regierung entworfenen) Schulstoff vermitteln, ohne ein einziges kritisches Wort zu äußern, die schulische Neutralität hat aufgehört, zu existieren. Aus der AFD bin ich gegen meine Überzeugung ausgetreten, sobald sie als „Beobachtungsfall“ deklariert wurde, weil ich kein Vertrauen mehr in unser Rechtssystem habe, es ist doch reine Glückssache, was für einen Richter man zugewiesen bekommt. Das besondere Dienst- und Treueverhältnis des Beamten gilt nicht mehr der demokratischen Verfassung, sondern den regierenden Parteien und ihrer linksgrünen Ideologie.

Auf Demonstrationen traue ich mich natürlich auch nicht mehr. Eine altlinke, sehr integere Kollegin warnte mich schon vor längerem davor, dass Kolleginnen nur darauf warten würden, mich bei Demonstrationen auf der „falschen Seite“ zu sehen, um mich zu denunzieren. Meine Facebookseite ist von einer langjährigen Kollegin, der ich vertraute, der Schulleitung gemeldet worden (natürlich auch ohne Konsequenzen). Ich bin allerdings noch sehr gut mit diesem Kollegium dran, weil es sich in seiner Gesamtheit nicht dem „Kampf gegen Rechts“ anschließt und keine Gesamtschule sein will.

Anmerkung Redaktion: Der Name des Lehrers und der Schule ist uns bekannt. Zu seinem eigenen Schutz veröffentlichen wir sie nicht.

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5 Bemerkungen

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  • Liebe neue Möchtegern-IMs, (also Kollegen/innen des hier zitierten Lehrers aus BW)
    Beim Ministerium für Staatssicherheit gab es für jeden Bericht mit dem man einen Kollegen verpfiff, 3 Pfund Kaffee.
    (Gerüchten zufolge soll es Jacobs Krönung gewesen sein).
    Mal so als Tipp: Vielleicht werden Sie beim Regierungspräsidium vorstellig und machen entsprechenden Lohn geltend.

  • Danke Olli, Dein Artikel tut mir sehr gut. Ich bin Besucherreferent in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Seit Jahren werden mir solche Dinge von Lehrern etc. berichtet. Auch unabhängig von den Nationen, die uns besuchen. Bei Spaniern, Holländern, Schweizern und Österreichern bin ich meist auch Wunschreferent.
    Ich hoffe, in Cala Ratjada scheint wenigstens die Sonne, wie hier auch in Berlin. Ich bin sicher, bald wird es auch wieder vor Besuchern da “brummen”. Halt bitte noch die kurze Zeit durch.
    Jürgen Breitbarth (mit TH am Ende) 😉

  • Das trifft nicht nur Lehrer. Wehe dem Schüler der es wagen sollte, nicht zu unterzeichnen wenn seine Schule dem sozialistischen Kader “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” beitreten will!

    Um Kaderschule zu werden muss nämlich ein bestimmter Prozentsatz der Schüler unterschreiben!

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