Werbung:

Hier geht es zum Artike: Disney schmeißt Gina Carano aus der Serie „The Mandalorian“

Was der Mainstream über Gina labert: Eine Richtigstellung

Die konservative Schauspielerin (The Mandalorian) hatte sich mit einigen polemischen Wortmeldungen im Netz so unbeliebt gemacht, dass sie bei Lucasfilm rausflog.

BR24 | 13. Februar 2021

Lüge. Gina Carano hat sich nicht im Netz „so unbeliebt gemacht, dass sie bei Lucasfilm rausflog“. Sie flog raus, weil sich die Luschen von Lucasfilm dem Druck eines linken Mobs gebeugt haben. In Wahrheit war Gina eine der beliebtesten Serienschauspielerinnen. Sonst hätte Lucasfilm wohl kaum noch im letzten Jahr, als Ginas politische Einstellung längst bekannt war, eine Serie mit ihr als Hauptdarstellerin geplant.

Jetzt tobt ein Medienkrieg – ein Autor fühlt sich an die „Kommunistenhatz“ erinnert.

BR24 | 13. Februar 2021

Mit Recht. Es wäre wohl auch besser gewesen, Gina hätte einen Vergleich mit der McCarthy-Ära der fünfziger Jahre gezogen, als mit der Zeit des deutschen Nationalsozialismus. Obwohl, wie bereits im letzten Artikel erwähnt, auch der Vergleich passte.

Der Streit wird von Tag zu Tag rabiater und immer mehr Medien beziehen Position, allerdings sehr gegensätzliche: Es geht um die Frage, ob linksliberale Medien und Interessengruppen inzwischen ein Denk- und Redeverbot für Rechte durchgesetzt haben, also ob es so etwas wie „Cancel Culture“ gibt, einen Maulkorb für Menschen mit „abweichenden Ansichten“.

Die aus dem „Star Wars“-Ableger The Mandalorian bekannte Schauspielerin Gina Carano, eine bekennende Republikanerin, Ex-Kampfsportlerin und engagierte Masken-Gegnerin, ist offenkundig dieser Meinung.

BR24 | 13. Februar 2021

Hach, das alte Thema, ob es noch Meinungsfreiheit gibt oder nicht. Langweilt nur noch. Schließlich ist diese Frage längst allumfassend beantwortet: Es gibt keine. Sicher kann jeder auch heute noch beinahe alles sagen, aber eine wirkliche Meinungsfreiheit bestünde nur, wenn niemand aufgrund seiner Meinung Repressalien befürchten müsste.
Die Linken geben ja sogar zu, dass es keine Meinungsfreiheit mehr gibt, indem sie sagen: „Hass ist keine Meinung!“
Was Hass ist, was Meinung, bestimmen die Linken. Natürlich.

Sie verschickte auf ihrem Instagram-Account verstörende Botschaften und verglich die Polarisierung in der amerikanischen Politik mit dem Holocaust, als die Regierung die Juden zusammengetrieben habe, nur weil sie Juden waren. Ohne es direkt auszusprechen, sah sich Carano also ähnlich verfolgt. So jedenfalls interpretierten es viele, auch ihre Arbeitgeber Disney und Lucasfilm. Die Produktionsfirmen warfen sie am vergangenen Mittwoch raus und ließen mitteilen, ihre Posts seien „abscheulich und inakzeptabel“.

BR24 | 13. Februar 2021

Verstörend? I wo! Und überhaupt: Nach unserem Wissen verglich Gina die Lage auch nicht mit dem Holocaust, also der Judenvernichtung, sondern mit der Judenverfolgung, die etwa acht Jahre früher begann und unter anderem Berufsverbote für Juden beinhaltete.
Interessant ist auch, dass sie es nicht direkt ansprach, es Interpretationssache war. Das reicht heutzutage also schon für einen Rausschmiss.

Jonathan Chait, viel zitierter Autor des New York Magazine, fühlte sich beim Fall Carano an die Kommunistenhatz der fünfziger Jahre erinnert, als Schauspieler auf einer schwarzen Liste landeten und damit de facto Berufsverbot hatten. Chait hält den umstrittenen Post von Carano in „keiner Weise für antisemitisch“ und schreibt: „Überhitzte Nazi-Vergleiche sind inzwischen weit verbreitet, und, was wichtiger ist, nicht antisemitisch. Der Post enthält keinerlei Sympathien für die Nazis und missachtet auch nicht deren Opfer.“

Was die Berichterstattung betrifft, ist Chait der Meinung, dass viele Medien den Fall so darstellten, als ob es um eine Reihe von Bagatelldelikten gehe, deren Bestrafung unausweichlich sei und sich von selbst verstehe.

BR24 | 13. Februar 2021

Alles richtig. Guter Mann, dieser Jonathan Chait.

Dagegen schreibt Louis Chilton in einem Meinungsbeitrag für den britischen Independent, anhand von Caranos Verhalten sei zu beobachten, dass es so etwas wie „Cancel Culture“ überhaupt nicht gebe. So verbreite sie sich umfassend über ihre politischen Ansichten per Twitter, wo sie 680 000 Follower habe, und auf Instagram, wo sie 1,5 Millionen Fans mit Neuigkeiten versorge.

Überdies gebe sie fleißig Interviews, etwa der rechten Plattform „The Babylon Bee“. Wer im Netz nach ihrem Namen suche, stoße auf umfangreiche Artikel über sie. Wer also wissen wolle, wie sich das „Totschweigen“ anhöre, müsse nur „die Ohren aufsperren“. Und weder Disney, noch Lucasfilm seien „ultraprogressive linke Kampforgane“, zumal „Star Wars“ schon selbst mit Vorwürfen zu tun gehabt habe, „antisemitische und rassistische“ Formulierungen benutzt zu haben.

BR24 | 13. Februar 2021

Alles Schwachsinn. Hab weder Zeit, noch Lust, diesen ganzen Rotz zu widerlegen. Deshalb nur kurz: Was für ein Volltrottel, dieser Louis Chilton. Genauso dumm, wie er aussieht:

Typisches Schulmobbingopfer, dieser Louis Chilton, deshalb auf der Seite der Lahmen und Fußkranken

Beruflich steht Carano nach eigener Aussage jedenfalls keineswegs vor dem Aus: Sie fädelte einen Deal mit dem rechten Streaming-Portal The Daily Wire ein und teilte dem Branchen-Portal Deadline mit: „The Daily Wire hilft mir, meine Träume zu verwirklichen, einen eigenen Film zu entwickeln und zu produzieren. Ich schrie es heraus und meine Gebete wurden beantwortet.

Ich sende hiermit eine Botschaft der Hoffnung an alle, die in der Angst leben, auf Druck eines totalitären Mobs rausgeworfen zu werden. Ich habe gerade erst begonnen, meine Stimme zu erheben, die nun freier ist als jemals zuvor, und ich hoffe, es ermutigt andere, dasselbe zu machen. Sie können uns nicht totschweigen, wenn wir sie nicht lassen.“

BR24 | 13. Februar 2021

YEAH! Ich hab immer gesagt: Da uns keiner mitspielen lassen will, müssen wir unser eigenes Ding machen. In allen Bereichen des Lebens. Wir brauchen eigene Schulen, eigene Firmen und eigene Freizeitangebote. Die Filmbranche kam mir dafür ein bisschen zu mächtig vor, aber ich lass mich gern vom Gegenteil überzeugen.

Es gehe nicht um den „ehrenwerten Versuch einer kulturellen Säuberung“, so Shapiro, auch nicht um eine Auseinandersetzung oder eine Debatte: „Es geht nur darum, ob sie dich auf dem falschen Fuß erwischen können, damit sie eine Entschuldigung dafür haben, dass deine ganze bisherige Karriere in den Müll geht und du ein Bösewicht bist und sie sich dabei gut fühlen können. Das ist alles, was gerade abläuft in der Kultur, und das ist eine große Sache.“

In Hollywood wird nun spekuliert, ob sich da ein Sammelbecken für geschasste Künstler mit Rechtsdrall auftut. The Daily Wire sendete erst im vergangenen Monat den ersten Spielfilm überhaupt, die dreistündige Produktion „Run Hide Fight“ über ein Schulmassaker. Es sollen 300 000 Abonnenten eingeschaltet haben.

BR24 | 13. Februar 2021

„In Hollywood wird nun spekuliert, ob sich da ein Sammelbecken für geschasste Künstler mit Rechtsdrall auftut.“ Na, das wollen wir doch mal schwer hoffen!
Bitte weitermachen.

Langzeit-Lebensmittel-Empfehlungen zur Krisenvorbereitung

Leckere Gerichte von Tactical Foodpack® – Entworfen für Spezialeinheiten | Mindestens acht Jahre haltbar

Premium-Dosenbrot von Kopp-Vital | Mindestens fünf Jahre haltbar

NRG®-5 Überlebensnotration | Mindestens 20 Jahre haltbar

Bio-Vollmilchpulver | Mindestens fünf Jahre haltbar

Infrarot-Dörrautomat | 199 Euro statt 249

Bundeswehr-Hartkekse (Panzerplatten) | 10er-Pack | | Mindestens zehn Jahre haltbar

Mobiler Kochkessel

MSR® Guardian Purifier – der preisgekrönte Wasserfilter

Faltbarer Wasserkanister

Fermentations-Set Kilner® – Das bessere Fermentierglas: 100 Prozent luftdicht, mit automatischem Gärventil

Sandor Ellix Katz: So einfach ist Fermentieren | 9 Euro 99 statt 19,95

Dir gefällt unsere Arbeit?

Dann würden wir uns über Deine Unterstützung freuen!

Teile bitte die Artikel, die Dir gefallen und/oder unterstütze uns mit einem Beitrag Deiner Wahl.

Vielen Dank!

Deine 1984er-Mannschaft

Bankverbindung:
IBAN: LT943250019182310686
BIC: REVOLT21

Loading...

6 Bemerkungen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Wieso werden Vergleiche gemacht die nicht passen?
    -Nazizeit: Juden wurden ausgegrenzt weil sie Juden waren, nicht weil sie etwas falsch gemacht haben.
    -McCarthy-Ära: Da wurde versucht die kommunistische Gefahr einzudämmen, zu Recht, wie man heute sieht.

    Der absolut passende Vergleich liegt so nahe und passt so genau, dass man es nicht sieht:
    -Im Kommunismus gab und gibt es Berufsverbote gegenüber Menschen mit anderer Meinung, also Dissidenten. Wieso macht nicht man diesen Vergleich? Man würde hier wie auch in Amerika nähmlich die Hauptschuldigen entlarven, nähmlich die Linken, also Neomarxisten. Und darin könnte man sich auch erfolgreich verbeissen und die Gegenseite in die Defensive treiben.
    Aber nein, es muss immer mit der Nazizeit verglichen werden.
    Die Hauptschuldigen sind die gleiche wie zur Sowjetzeit: Die Linken Idioten. Also benennt sie doch endlich anstatt euch mit den Nazis abzuarbeiten und somit Angriffsfläche zu bieten, was dann sehr gut zum Ablenken vom Hauptthema dient.

    Die Linken sind einfach die besseren Taktiker.

Akif Pirinccis neues Buch Odette
Generation Maske
Folge 1984 auf Telegram

Themen