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Es war im Herbst 2000, als bei Heiko Herrlich ein bösartiger Gehirntumor festgestellt wurde. Dank einer Strahlentherapie überlebte der fünffache Nationalspieler und konnte nur ein Jahr später seine Wiederkehr für Borussia Dortmund feiern. Leider fand er nicht mehr zu seiner alten Form, musste seine Karriere 2004 mit 33 Jahren beenden. Seit 2005 arbeitet Herrlich als Trainer.

Worum geht’s überhaupt?

Vorab sei gesagt: Wenn es nach uns ginge, dürfte man sich über beinahe alles lustig machen. Die Betonung liegt auf „lustig“. Denn das, was die Jungs von „OneFootball“ über Heiko Herrlich herauskotzen, war einfach null lustig. Wirklich null. Überzeugt Euch im Video oben selbst.

Es begann damit das „OneFootball“-Macher Nico Heymer sagte, dass er FC Augsburg-Trainer Heiko Herrlich unsympathisch finden würde. Eine völlig legitime Meinungsäußerung. Heymers Adlatus Niklas ergänzte, dass Herrlich früher viel besser ausgesehen hätte, mit seinen langen Haaren. Uff. Aber gut, auch sowas kann man sagen, wenn einem nichts Relevantes einfällt. Darauf fabulierte Heymer darüber, dass Herrlichs Haarausfall daher rührte, dass ihm der damalige FC Bayern-Torwart Oliver Kahn ins Ohr biss, damals 1999.

Was daran auch nur im Ansatz witzig sein soll? Keine Ahnung! Heymer dagegen fand sich sogar ausgesprochen lustig.
Aber vielleicht erschließt sich der Witz ja, wenn er mit Fotos unterstützt wird:

Vorher:

Nachher

Nee, bleibt unlustig.

Wer ist „OneFootball“?

Das erfolgreiche Fußball-Portal wird von zwei Jungsozialisten moderiert. Wir berichteten neulich bereits über die Heuchelei der Macher, ein Auszug:

Neulich ging es bei OneFootball wieder einmal um die Verteilung der Fernsehgelder an die Klubs. Chefmoderator Nico Heymer, der sich auf Instagram „Brudi Voeller“ nennt, was wohl ein lustiges Wortspiel sein soll, wie „Faul Breitner“ oder so, es aber nicht ist, und sein Co-Kommentator, dessen Namen ich mir nie merken kann, waren sich schnell einig: Es braucht eine völlig neue Verteilung! Eine revolutionäre.

Die (Beiden) haben bereits einen Plan wie die Sache laufen könnte, respektive laufen sollte: Bayern München darf nur noch 25 Prozent seiner Einnahmen behalten, der Rest wird umverteilt! Und zwar, logisch, von unten nach oben. Das heißt: Der Verein, der sich am dümmsten anstellt, auf dem Platz und auch außerhalb, soll dafür auch noch belohnt werden!
Muss man nicht weiterkommentierten. Kann man direkt so stehen lassen.

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6 Bemerkungen

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  • Leistungträger sollen also nur noch 25 % des von ihnen erwirtschafteten behalten dürfen !? Dann können sich die Leistungträger in diesem Land ( Arbeitnehmer und Selbstständige) schon einmal ausrechnen, was ihnen nach der nächsten Wahl so bleibt. Nur mal so zum Nachdenken-vor der Wahl.
    P.S. Ich versuche es heute auch mal mit einem lustigen Wortspiel. Siehe Name 😉

    • Naja, das kann man so, oder so sehen. Zum Einen hat grundsätzlich erst einmal niemand behauptet, dass man diese Idee auch auf andere Bereiche der Gesellschaft ausweiten soll, sondern es geht lediglich um eine Idee die Bundesliga wieder interessanter zu machen und Bayern München hat immerhin zum 8. mal in Folge die Meisterschaft geholt. Die Idee die Fernsehgelder umzuverteilen halte ich grundsätzlich für gut. Immerhin ist es ein olympischer Grundsatz, dass alle Sportler bzw. Mannschaften unter den selben Bedingungen gegeneinander antreten müssen und das sehe ich im Fußball eben nicht mehr gegeben, wenn ein Team einen Etat von 350 Millionen € hat und andere Teams mit 17 Millionen € Haushalten müssen. Außerdem haben die Römer Sport in “Brot und Spiele” verwandelt. Der Grund dafür lag ja darin, weil die Politik schon so korrupt war, wurde der Sport eingeführt, demnach ist es eigentlich extrem wichtig den Sport sauber zu halten.
      Ich werfe jetzt mal als Gegensatz die These in den Raum, dass Bayern München logischerweise immer noch dominanter werden wird, weil sie jede Saison das meiste Geld verdienen. Demnach können sie bessere Spieler kaufen, höhere Gehälter bezahlen und noch mehr Titel gewinnen. Das ist in Italien, Spanien und Deutschland so passiert. Das Einzige was dann noch fehlt, sind Superreiche Spasten, die so viel Geld haben, dass sie den Sport völlig kaputtkaufen und es ehrlichen Vereinen völlig unmöglich machen mit sportlichen Mitteln erfolgreich zu sein. Das können wir mittlerweile in England ganz gut beobachten, wo man ohne Investor gar keine Chance mehr hat.
      Die Lösung ist aber ziemlich simpel, eine Gehaltsobergrenze von ca. 100.000.000€ würde reichen. Dann kann ein Verein nur noch wenige Stars bezahlen und die anderen müssen zu anderen Teams gehen und so verteilt die Qualität sich unter viel mehr Vereinen und die Liga wird wieder spannend. Dann kann man auch nicht mehr so einfach die Konkurrenz kaputtkaufen, weil man ja selbst gezwungen ist optimal zu haushalten und nur wenig Spielraum hat.

    • hallo freunde, merkt ihr immer noch nichts ! wenn der b g h bereits 1956 verkündet, das alle wahlen, gesetze usw. seit dieser zeit – illegal – sind, und trotzdem – weiter – gewählt wird, wie nennt man das ???????????????????????????????????????????????????
      “volksverblödung ? ? ? “

  • https://www.volksverpetzer.de/author/volksverpetzer/
    Man könnte mit gleicher Münze heimzahlen, allerdings würde es in diesem Fall jemanden treffen, der es verdient hat, also kein unschuldiges Opfer. Thomas Laschyk, seines Zeichens Obervolksverpetzer beim gleichnamigen Zeckenverein, litt vor einigen Jahren an Krebs. Der ist ja nun unpolitisch, deswegen hat der Thomas es überstanden. Demütig hat es den Krebskandidaten, wie ich ihn beliebe zu nennen (Akte X lässt grüssen), aber nicht gemacht. In diesem Falle wäre es fast schon ein Zeichen des Schicksals, wenn es zu einem Rezidiv kommen würde, das diesen Hetzer stoppen würde.

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