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Alexander Wallasch: Sie haben Trump als einer der ersten in Deutschland zur Wiederwahl gratuliert. Verfrüht. Werden sie nun auch Biden gratulieren – gerade noch rechtzeitig?

Petr Bystron: Sie spielen wohl auf eine Pressemitteilung vom Wahltag, in der ich geschrieben habe, dass, wenn der Trend anhält, Trump als Präsident im Amt bestätigt wird. Der Stand der Auszählungen war zu dem Zeitpunkt so, dass Trump in allen wichtigen Swings-States weit vorne lag. In der Nacht wurden dann in den fünf entscheidenden Swing-States aus bisher ungeklärten Gründen die Auszählungen gestoppt. In den nächsten Tagen tauchten dort wundersamerweise ausgerechnet so viele Stimmen auf, um Joe Biden zu einem knappen Sieg zu gereichen.

Besonders eklatant war dies in Atlanta, wo die Wahlbeobachter um 22:30 Uhr mit der Begründung heimgeschickt wurden, es hätte in der Früh einen Rohrbruch gegeben, der das weitere Auszählen bis in die Nacht verzögern würde, und man möge sich daher auf den nächsten Tag vertagen. Nachdem die Beobachter weggingen, blieben aber einige Wahlhelfer trotzdem in den Auszählräumen zurück und holten Koffer voller Stimmen aus einem Versteck hervor, um diese (teils mehrfach) durch die Zählmaschinen zu jagen. Diese „Auszählung“ dauerte von 23:00 bis 1:30 Uhr in der Früh und ist komplett durch mehrere Überwachungskameras aufgezeichnet worden. Alleine durch diese eine Aktion kamen 18.000 Stimmen für Joe Biden dazu – der amtliche Vorsprung von Biden ist 12.670 Stimmen. Durchgeführt wurde diese „Zahlung“ von dem Wahlleiter Ralph Jones, der Wahlhelferin Ruby Freeman und ihre Tochter Shaye Moss – zufällig den gleichen Personen, die zuvor die Wahlbeobachter unter dem erfundenen Vorwand eines Rohrbruchs nach Hause geschickt hatten.

Es ist immer noch nicht geklärt, warum alle diese Bundesstaaten wie abgesprochen mit dem Zählen aufgehört haben, es ist nicht geklärt, was Jones, Freeman und Moss da getrieben haben und vor allem, warum diese Leute nie vom FBI befragt wurden. So lange diese und viele weitere Fragen nicht beantwortet sind, wird es erhebliche Unsicherheiten bezüglich der Rechtmäßigkeit der Wahl geben.

Wallasch: Staatsbeamte, die das Video überprüft haben, haben allerdings eindeutig festgestellt, dass es sich hier um ganz normale Vorgänge handelt und in den Koffern lediglich Stimmzettel der Briefwahl gesammelt waren. Die dort verstaut worden und dann einfach zur Zählung hervorgeholt. Dieselben Beamten haben festgestellt, dass auch niemand einen Raum verlassen musste, sondern dass die Leute freiwillig gegangen sind.

Bystron: Na ja, das ist, als wenn Andy Scheuer und Markus Söder bayerische Staatsbeamte schicken würden, die Unregelmäßigkeiten bei dem Maut-Desaster zu untersuchen. Der Gouverneur Brian Kemp warb aktiv um chinesische Investitionen, seine Leute fädelten einen Millionen-Deal mit der Firma Dominion an – da ist das Interesse relativ gering, einen Auszählskandal ausgerechnet mit Hilfe der Dominion-Geräte in die Welt zu setzen. Entsprechend steht die Behauptung dieser Beamten, alle Beobachter hätten den Auszählraum aus freien Stücken verlassen, im Widerspruch dazu, was die Betroffenen selbst unter Eid ausgesagt haben. Wohl auch deswegen hat der Rechtsausschuss des Senats von Georgia eine unabhängige Nachprüfung angeordnet. Diese steht noch aus.

Wallasch: Nun ist aber Joe Biden neuer US-Präsident. Werden Sie ihm auch gratulieren?

Bystron: Es gibt keinen Grund, warum ausgerechnet ich Joe Biden gratulieren sollte. Bei Trump war es etwas ganz anderes. Sie dürfen nicht vergessen, dass der gesamte deutsche politisch-mediale Komplex gegen Trump vier Jahre lang gehetzt hatte. Der Bundespräsident Frank Walter Steinmeier (SPD) beschimpfte ihn während des Wahlkampfes und gratulierte ihm 2016 nicht einmal zur Inauguration. Wir haben dadurch nach den vier Jahren die schlechtesten deutsch-amerikanischen Beziehungen seit dem Zweiten Weltkrieg. Da war es wichtig zu zeigen, dass es in Deutschland mit der größten Oppositionspartei eine bedeutende politische Kraft gibt, die seine Wiederwahl begrüßen würde. Biden hingegen wird von Glückwünschen der ganzen Steinmeiers, Maas‘ und Merkels nur so überhäuft. Ihm in dieser Situation auch noch zu gratulieren, das wäre, wie im September 2015 zum Bahnhof mit einem Teddybären unterm Arm zu gehen.

Wallasch: Die Parallelen sind nicht von der Hand zu weisen: Von der so genannten Stürmung des Reichstages im Umfeld einer Querdenken-Demo und der umstrittenen Auftritte von Gästen der AfD im Reichstag hin zur so genannten „Erstürmung“ des Kapitols. Die deutschen Aktionen wirken wie die kleine Generalprobe der größeren Ausgabe in den USA – Zufall?

Bystron: Herr Wallasch. Wenn Sie so weiter machen, qualifizieren Sie sich bald für die Mitarbeit bei ARD/ZDF. Die beiden Vorgänge kann man doch gar nicht gleichsetzen! Hier in Deutschland hat eine Handvoll Blogger, die sich zuvor alle am Eingang ordentlich angemeldet hatten, im Bundestag gefilmt und Interviews mit den Abgeordneten geführt. Hätten sie einen Presseausweis statt des Besucherausweises gehabt, wäre es genau das gewesen, was früher auch Reporter von RTL oder ZDF gemacht haben. Niemand kam dabei zu Schaden. Minister Altmeier hat öffentlich verlautbaren lassen, er hatte sich nicht bedrängt gefühlt, Bundestagspräsident Schäuble verglich die Ereignisse zuletzt in einem Interview mit den Aktionen von Greenpeace und Extinction Rebellion, die beide letztes Jahr im Bundestag demonstriert hatten. Bereits der Vergleich ist schon schief, denn diese Gruppen wurden tatsächlich in den Bundestag an den Polizeikontrollen vorbei „eigenschleust“ und haben dort politisch demonstriert, was bei den Bloggern beides nicht der Fall war. Dies nun mit dem Sturm auf den Capitol gleichzusetzen, bei dem zig Demonstranten in das Gebäude (teils gewaltsam) eindrangen, sich Rangeleien mit der Polizei lieferten, bei denen eine Demonstrantin erschossen wurde, das machen nicht einmal Ralf Stegner und Claudia Roth. Und das will ja etwas heißen.

Das Gespräch führte Alexander Walasch und erschien zuerst in seinem Blog

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3 Bemerkungen

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  • Der Sturm auf den Reichstag. Wie sich das anhört. Typische Übertreibung von etwas, was nicht einmal ein laues Lüftchen war, vor allem, da es eher eine Inszenierung aus der linken Ecke. Warum sollte Bystron gratulieren. Gauland und Weidel haben das bereits besorgt, in vorauseilendem Gehorsam.

  • Biden verfolgt eine andere politische Richtung, die sehr wahrscheinlich zu einer größeren Konfrontation in der Welt führen wird.
    Unter Trump, dies ist ihm hoch anzurechnen, gab es keine neuen Kriege, wurde der syrische Konflikt sogar heruntergefahren und eine Realpolitik betrieben, im Innern wie in der Außenpolitik.

    Hervorstechende Ausnahme für uns Deutsche ist das Machtgebaren der USA unter der Präsidentschaft Trumps bezüglich Nordstream 2 (Gaspipeline zwischen Deutschland und Russland).
    Doch Biden schlägt diesbezüglich sogar noch aggressivere Töne an!

    Biden selbst ist zu empfehlen, die vielen Ungereimtheiten bezüglich der letzten Präsidentschaftswahlen und deren mögliche Manipultationen nachweislich und überzeugend auszuräumen.
    Eine solche Geste wäre versöhnlich und heilend für das amerikanische Volk.
    Alles andere könnte in den USA eine gefährliche, spalterische Entwicklung heraufbeschwören.
    Nicht zufällig verstärken die nachweisbaren, jedoch nicht abgeklärten Machenschaften bei den Wahlen den Wunsch der Texaner nach Unabhängigkeit.
    Die vielen Indizien auf Unregelmäßigkeiten bei der Wahl könnten sich als schwere Hypothek für die Amtszeit Bidens herauskristallisieren.

    Es sollte daher im Interesse Bidens liegen, dieses gewichtige Problem zu lösen, um Schaden von der Nation abzuwenden.
    Biden macht jedoch bisher keinerlei Anstalten, sich dieser Problematik ernsthaft anzunehmen.

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