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Nach dem kläglichen Scheitern der von so ziemlich allen Aufgabenstellungen hoffnungslos überforderten Interims-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die CDU nun einen neuen, nicht minder überforderten Vorsitzenden. Überraschender Sieger war rein zufällig der Kandidat, der die letzten Monate am tiefstem im Rektum der Abwrackbirne aus der Uckermark verbracht hat:

Deutschlands gesichtsältestes Hüpfkind Armin Laschet setzte sich auf dem virtuellen Parteitag der Antichrist-Demokraten mit einer knappen, aber klaren Mehrheit insbesondere gegen Friedrich Merz durch.

Merz galt bei den versehentlich noch in der CDU verbliebenen konservativen Alt- und Restbeständen der Kohl-Ära als letzte Cola vor der Wüste. Oder besser gesagt als das kleinste Übel.

Doch auch das kleinste Übel ist ein Übel. In seiner Bewerbungsrede für den Parteivorsitz schwadronierte Merz von Mut und Zuversicht, von mehr Klimaschutz und vom Kampf gegen Rechtspopulismus. Er widmete sich also den definitiv drückendsten Problemen, die derzeit zu stemmen sind. Allerdings in irgendeinem fernen Paralleluniversum.

Mit einer solchen Ansprache hätte er sich problemlos auch als Ein-Mann-Doppelspitze bei den grünen Ökostalinisten oder den Spezialdemokraten anbiedern können. Oder Feinripp-Lindner den FDP-Vorsitz streitig machen können.

Wer nun mutmaßen sollte, Merz sei an seinem massiven Linksruck gescheitert: Mitnichten. Mit seinen Positionen gilt er in der CDU als Inbegriff eines Rechtsaußen-Hardliners.

Und damit ist eigentlich alles gesagt über die einstige Partei von Konrad Adenauer und Ludwig Erhard.

Die oben bereits erwähnten letzten wackeren, aufrechten Restkonservativen in der CDU bestehen – vereinfacht ausgedrückt – aus zwei Lagern:

Zum einen diejenigen, die immer noch nicht realisiert haben, dass die CDU in den letzten 15 Jahren ohne Not alles verraten und über Bord geworfen hat, wofür Adenauer und Erhard standen und zu einer kommunistischen Arschhölle verkommen ist. Für diese bedeutet das nun die allerletzte Chance, aus ihrem Dornröschenschlaf aufzuwachen und die einzig probate Konsequenz aus der Situation zu ziehen.

Andererseits diejenigen, die sich der völlig irrationalen Hoffnung hingaben, man könne das Ruder noch herumreißen, sowie der noch irrationaleren Hoffnung, Merz könne derjenige welcher sein, der diesen Job erledigt, und obendrein der irrealsten aller Hoffnungen, Merz hätte eine realistische Chance auf den Parteivorsitz gehabt. Für diese gilt nun: Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt. Rest in peace.

Widmen wir uns nun dem strahlenden Sieger der Wahl, auch wenn es eigentlich wurscht ist, wer ab sofort unter Merkels eiserner Hand den Parteichef spielen darf.

Die Kernaussage seiner Contergan-Rede – also ohne Hand und Fuß – ballerte er gleich zum Auftakt heraus: „Ich bin Armin Laschet. Darauf können Sie sich verlassen.“ Kernige, mutige Worte, die Vertrauen schufen und auch letzte Zweifler im Sturm eroberten. Das bewegte die Delegierten, ohne Corona hätte man sich spätestens an dieser Stelle weinend in den Armen gelegen und beim gemeinsamen Wegwerfen von Deutschlandflaggen „Die Internationale“ angestimmt.

„Ich bin Armin Laschet. Darauf können Sie sich verlassen.“
Ja, das ist nicht nur ein komplettes, auf wenige Worte zusammengedampftes, richtungsweisendes, um nicht zu sagen revolutionäres Parteiprogramm – nein, das ist gleichzeitig das Alleinstellungsmerkmal des neuen Vorturners, quasi der Unique Selling Point, wie es neudeutsch im Marketing-Sprech heißt.

Halten Sie sich fest, verehrte Zuhörer: Er will damit nicht weniger sagen, als dass Armin Laschet tatsächlich Armin Laschet ist – das hat er kurz vor der Rede sicherheitshalber nochmal im Personalausweis nachgesehen. Und dass alle sich blind darauf verlassen können, dass er sich sogar seinen eigenen Namen merken kann. Allein diese Fähigkeit hebt ihn wohltuend von seiner glück- und talentlosen Vorgängerin ab, die stets ein wenig den Eindruck erweckte, als wäre für sie bereits an dieser Stelle Ende der Fahnenstange. Was man ihr aber fast nachsehen kann, wo ihr Name doch eigentlich kein Name, sondern eher schon eine Kurzgeschichte ist.

Kommen wir zum entscheidenden Punkt: Genau wie Merz, setzte auch Laschet sich nicht von Merkel ab, sondern dichtete den Vorwurf seiner Gegner, er sei doch bloß der „Weiter so“-Kandidat der Kanzlerin, einfach zu einem Vorteil um.

Doch nicht ganz ohne eine donnernde Kampfansage hinterherzuschicken: Ein „Weiter so“ dürfe es nur bei der „Kontinuität des Erfolges“ geben.

Genau. Halten wir fest: Die Euro-Rettung, die Energiewende, die Grenzöffnung mit unkontrollierter Masseneinwanderung von Armutsmigranten ins deutsche Sozialsystem, die Verkehrswende, die Mietpreisbremse, der Mindestlohn, die Agrarwende, die Quasi-Abschaffung der Meinungsfreiheit, die Klima-Rettung durch eine vornehmlich die Gebeutelten der Gesellschaft belastende CO2-Steuer, sowie aktuell die Entmachtung des Parlaments, die massive Einschränkung elementarster Grundrechte und die Zerstörung des deutschen Mittelstands unter dem Deckmantel des Corona-Krisenmanagement.

Das, verehrte Zuhörer, ist diese beeindruckende „Kontinuität des Erfolgs“, von der Armin Laschet deliriert. Und nein, er hat seine Rede, genauso wenig wie Friedrich Merz die seine, nicht in einem weit entfernten Parallel-Universum gehalten.

Doch damit nicht genug: Die Partei müsse sich auch wandeln können, wenn es nötig sei, orakelte Laschet.

So ist es. Da ist schließlich noch ein wenig Luft nach links, und das darf nicht sein. Nachdem Merkel der CDU bereits das Parteiprogramm von SPD und Grünen einverleibt hat, ist es nun an Laschet, jetzt schnellstmöglich auch noch der viermal umbenannten Mauermörder- und Stasi-Partei SED, derzeit firmierend unter „Die Linke“, das Sozialismus-verseuchte Wasser abzugraben. Sollte dieses wagemutige Unterfangen wider Erwarten nicht von Erfolg gekrönt sein, kann man den dunkelroten Genossen notfalls ein Übernahme, äh, sorry, Koalitionsangebot machen. Im gratismutigen Kampf gegen den herbeihalluzinierten „Rechtspopulismus“, wobei es sich treffender ausgedrückt um den Reichstagsbrand des Merkel-Regimes handelt, muss man zur Not auch mit dem Teufel ins Bett gehen. Was kaum mehr ins Gewicht fällt, wo die Ausgeburt der Hölle doch bereits seit 2005 das Kanzleramt okkupiert.

Zurück zu Laschet:

Der frisch gewählte Charismatiker aus Aachen steht nun parallel vor drei kaum zu stemmenden Herausforderungen. So muss er sich in seine neue Rolle als CDU-Chef einfinden, muss sich neben Merkel profilieren, was bereits am fehlenden Profil scheitern dürfte, und muss zugleich weiterhin in seinem Amt als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen dilettieren.

Um diese Dreifach-Belastung, und das auch noch mitten auf dem vorläufigen Höhepunkt der Corona-Krise sowie vor den Augen der gesamten Öffentlichkeit und insbesondere seiner innerparteilichen Feinde, ist er nun wahrlich nicht zu beneiden.

Andererseits hat er jedoch auch kein Mitleid verdient, denn er hat sich dieses harte Los selbst ausgesucht. Niemand hat ihn gezwungen, sich zwischen alle Stühle mitten in die dickste Scheiße zu setzen, nur um sich selbst mal auf die Schulter zu klopfen.

Er hätte schließlich stattdessen auch einfach etwas tun können, was er wirklich aus dem Effeff beherrscht.

Zum Beispiel NICHTS.

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11 Bemerkungen

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  • Ich frage mich, woher dieses Land derart viele Versager nimmt. Werden die klammheimlich irgendwie nachts aus Teig ausgestochen und ausgebacken? Soviele Stein gibt es doch gar nicht mehr in Blödland, wo sie sich verkrochen haben und sich dank Merkill in der Öffentlichkeit tummeln. Ein weiter so muss er gar nicht betonen, denn wohin sollte dieses Land wohl gehen? Nirdgendwo hin, denn kaum jemand ist in der Lage umzukehren bzw. willens. So ist es doch, besonders für die Schrottgenerationen, die nach dem Pillenknick geboren wurden, viel einfacher, viel bequemer. Kaum Anforderungen, keinerlei Eigenverantwortung, Leistung gerade eben so, gepflegter Narzissmus, dafür umso größere Ansprüche, alles wird alimentiert dank der Leistung der alten Nazi- und Umweltsäue, herrlich. So schön war dieses Land noch nie, bloß wird es nicht für immer so schön bleiben.

  • Der gute Mann wollte wohl sagen: „Mein Name ist Arschtritt Deutschland, die Feinde unseres Landes können sich auf mich verlassen!“
    Wohlmöglich einer der schlimmsten Opportunisten, den die deutsche Politik je gesehen hat. Höchstwahrscheinlich ein U-Boot und devoter Unterwerfer der Muslimbrüder!
    Das Männlein ließ sich nach Auskunft von CDU-Abgeordneten in eine Honigfalle der Grauen Wölfe, eine türk. nationalistische Terrororganisation, locken und wollte die Agentin in die NRW-CDU holen, was in letzte Minute noch verhindert werden konnte.
    Dieselben CDU-Leute bezeichnen den ehrenwerten Herrn als schlechtesten NRW Ministerpräsidenten aller Zeiten.
    Diese Entität will bald Kanzler werden!
    Der künftige Kanzler ist durch seine möglichen Eskapaden mit Terrororganisation von A bis Z erpressbar.
    Dieser feine Herr hat absolut nichts für NRW geleistet, eine merkwürdige Leistungsbilanz für die Beförderung zum CDU-Chef und kommenden Kanzler.

    • Der gute Mann wollte wohl sagen: „Mein Name ist Arschtritt Deutschland, die Feinde unseres Landes können sich auf mich verlassen!“

      Ich frage mich in der Tat, wo DIESES … ‘Land’ noch Feinde haben sollte? Wer könnte Feind des Nichts sein … wollen??

  • Edgar Jung, 1934 von Hitler ermordet: “Herrschaft der Minderwertigen!” Heute aber von 90% der Wähler (incl. alles duldender NICHT-Wähler) mitgemacht!! Pro 90% Absch… in der Politikerkaste, aber bis runter ins Lokale! Während man -auch abnehmend!- im Alltag noch (wie von früher) viele anständige, tüchtige und lebensnahe Deutsche antrifft, ist dieser Typ in der Politik kaum noch anzutreffen!

  • Was für ein herrlicher, gelungener Text. Herzlichen Dank an die Stahlfeder. Hab lange nicht mehr so lauthals gelacht. Und das war mal wieder bitternötig, denn in diesen Zeiten gibt es für gewöhlich nichts mehr zu lachen. Erst recht nicht über den Kern der hier gemachten Aussagen. Sie sind leider nur zu wahr.

  • “der Kandidat, der die letzten Monate am tiefstem im Rektum der Abwrackbirne aus der Uckermark verbracht hat”

    Vom Lachkrampf habe ich mich immr noch nicht erholt, vielen Dank;-)

  • Das Kalkül des CDU-Kaders ist ganz einfach: Man will vom Kuchen des grünen/linken Wählerspektrums abhaben. Der abwandernde konservative Teil der ehemaligen CDU-Wähler wird ins Nichtwählerlager übergehen und so wahltechnisch eliminiert. Um diejenigen die die AfD wählen kümmert sich der Verfassungsschutz

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