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Neulich ging es bei OneFootball wieder einmal um die Verteilung der Fernsehgelder an die Klubs. Chefmoderator Nico Heymer, der sich auf Instagram „Brudi Voeller“ nennt, was wohl ein lustiges Wortspiel sein soll, wie „Faul Breitner“ oder so, es aber nicht ist, und sein Co-Kommentator, dessen Namen ich mir nie merken kann, waren sich schnell einig: Es braucht eine völlig neue Verteilung! Eine revolutionäre.

Wenn zwei Jungsozialisten über Verteilung sprechen, meinen sie in Wahrheit, Umverteilung. Man nehme es den Fleißigen und Erfolgreichen und gebe es den Lahmen und Fußkranken. Also Diebstahl.

Links, Mitte, Rechts, alle Ideologie mal außen vor, gesunden Menschenverstand einsetzen: Was passiert wohl, wenn ich den Starken etwas wegnehme und es den Schwachen gebe, hm? Na, ist doch ganz einfach! Die Schwachen werden stärker, die Starken werden schwächer. Ergebnis: Am Ende sind alle so mittel.
Also bye, bye, Champions League!

Das könnte – wenn man es denn wollen würde – in Ländern funktionieren, in denen sich die Vereine der beliebtesten Sportarten nicht mit ausländischen Mannschaften messen lassen müssen, wie im Baseball, Basketball und American Football in den USA, aber bei uns halt nicht.

Doch zurück zu den beiden Jungsozialisten. Die haben bereits einen Plan wie die Sache laufen könnte, respektive laufen sollte: Bayern München darf nur noch 25 Prozent seiner Einnahmen behalten, der Rest wird umverteilt! Und zwar, logisch, von unten nach oben. Das heißt: Der Verein, der sich am dümmsten anstellt, auf dem Platz und auch außerhalb, soll dafür auch noch belohnt werden!
Muss man nicht weiterkommentierten. Kann man direkt so stehen lassen.

So weit, so geistig behindert, jeder so, wie er meint, nur: Wenn ich schon den Kommunisten-Clown gebe, indem ich – um nur ein weiteres Beispiel zu nennen – Union Berlin kritisiere, weil die sich vom Gewerbeimmobilienunternehmen Aroundtown SA sponsern lassen, sollte ich mich finanziell vielleicht nicht vom Finanzdienstleister Deutsche Vermögensberatung unterstützen lassen (siehe Screenshot hier drunter)!

Willkommen im Kapitalismus, „Brudi Völler“!

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5 Bemerkungen

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  • Im US-Sport (!) gibt es auch das Draft-System, bei dem die schwächste Mannschaft den Top-Pick bekommt, um so besser zu werden. Daher läuft der Artikel von Fleisch völlig ins Leere…

    • Das kann man doch gar nicht miteinander vergleichen. In dem Artikel geht es um die Umverteilung von Geldern, was so rein gar nichts mit einem Draft-System oder einem “Top-Pick” zutun hat. Wenn ein Team ein schlechtes Management hat, können doch die anderen Teams nichts dafür, und sollten weder dafür aufkommen noch sonst wie dafür gerade stehen müssen. Da gibt es auch gar nichts zu diskutieren.

      • Und als ob es nicht schon langweilig genug ist, werden die Bayern mitsamt ihrem Schauspieler Schwalbenkönigen von den dusseligen Schiris und Videoassis bevorteilt! Woche für Woche. Vfb bekommt gg Bayern ein astreines 2:1 kurz vor der Halbzeit aberkannt , nicht vom Schiri sondern vom dusseligen Wichtigtuer-VR, wegen einem sanften Wischer über Manuel Neuers Hand! Es ist alles an Absurdität nicht zu überbieten, was hier im Land an Dilettanten am Werk sind. Gott gebe mir die Kraft, endlich das sky-abo zu kündigen.

  • Die Bayern wurden früher extrem begünstigt (z.B. gegenüber dem 1.FC Nürnberg) von der CSU-Politik mit dem Bau des Münchner Olympiastadions als Goldgrube, damals in Deutschland einmalig, erst später zogen andere Städte nach. Aber auch anderswo gab es Begünstigungen, etwa für Eintracht Frankfurt gegen Kickers Offenbach mit ihrem dürftigen Stadion, die einmal 1960 auf gleicher Höhe standen, aber dann absackten. Natürlich spielen auch Management-Leistungen und -Fehler dabei eine Rolle, aber ohne diese Begünstigungen wären die Bayern nie so monopolhaft hochgekommen. Während in England durch die ausländischen Mäzene seit einigen Jahren der Wettbewerb wieder lebhafter geworden ist (nach vielen Jahren mit ManU-Dominanz) an der Spitze (und Klopp sonst in Liverpool nie so hätte erfolgreich sein können!) , ist es doch bei uns in den letzten Jahren (mit 7x Bayern als Meister!) monoton, langweilig geworden. Ich schaue mir die Bayern-Spiele zu 2/3 auch gar nicht mehr an, und wenn sie in einem Spitzenspiel 2:0 führen, schalte ich ab aus Langeweile und Empörung über diese Einseitigkeit, wo (nicht nur mir) der Spaß am Fußball verlorengeht. Daher müßte eindeutig die Verteilung der TV-Gelder gerechter (natürlich nicht extrem nach dummer Juso-Art) ausfallen zugunsten der mittleren und unteren Vereine, um wenigstens eine bessere Chancengerechtigkeit zu ermöglichen. Zumal ja Bayern noch genug andere Plus-Komponenten hat wie die riesigen Sponsorengelder wie von Telekom usw., was die schön bei der Steuer absetzen können. Aber wem die Champions-League wichtiger ist, der mag da anders denken, nur könnte wie bei der Nationalelf auch mal das Publikumsinteresse nachlassen.

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