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Gestern schrieb eine hübsche, engagierte Journalistin auf ihrer Facebook-Seite, mit Reichweite auch in den Fussball hinein, meine FB-Seite wäre wie „ein Unfall“. Da sie mich nie direkt angeschrieben oder auf meiner Seite kommentiert hat, habe ich sie schweren Herzens blockiert, um sie vor einer Verwicklung in diesen „Unfall“ zu schützen. So kann ich nur vermuten, dass sie damit meine in einigen Teilen nicht system-konforme Meinung anprangern will.

Und ja, man steht schnell am Pranger in diesen Zeiten. Aber das ist nicht schlimm, wenn man auf die Gunst der Übermacht nicht mehr angewiesen ist. Andere hier, die noch in Lohn und Brot stehen, müssen da schon eher aufpassen. Trotzdem versuche ich natürlich, mich an Fakten zu halten und so wenig wie möglich polemisch zu klingen.
Also weiter geht’s …

Gerade Corona ist natürlich ein Thema, das stark polarisiert. Die Menschen haben Angst, Angst sich zu infizieren und natürlich auch andere. Zumindest jene, die an die Gefährlichkeit des Virus glauben.

Ein analytischer und faktenorientierter Blick sollte dennoch nicht verboten sein. Um die Sterblichkeit kann es bei dieser Angst aber nicht zwingend gehen, obwohl, und das betone ich, jeder einzelne Tod durch dieses Virus natürlich einer zu viel ist. Ein Blick auf die Sterblichkeit zeigtallerdings,dass wir im Jahr 2020 eine niedrigere haben als in den fünf Jahren zuvor, trotz Corona.

Dies führt aus meiner Sicht als Erstes zur Frage nach dem PCR- Test. Der Erfinder des Tests selbst, im letzten Jahr verstorben, meinte, dass dieser Test nur bedingt zur Feststellung von Infektionen mit Viren taugt.
Ohne es zu kompliziert zu machen, geht es um die Anzahl der „Zyklen“, mit denen der Test durchgeführt wird. Je geringer die Anzahl der Zyklen, desto größer die Infektiösität des Virus. Aber: Ab 35 Zyklen kann man fast alles finden, ohne eine Infektion zu haben. In Deuschland arbeitet man mit 45 Zyklen. Deshalb kommt es relativ häufig zu diesen „falsch“ positiven Tests. Machte man den PCR- Test mit nur 30 Zyklen, hätte man viel weniger positive Tests.
Ich denke, dass nun, in der Winterzeit mit vielen grippalen Infekten, mit diesem Test die Inzidenzzahlen ohnehin kaum gedrückt werden können.

Hier kommt die Rolle dieser berüchtigten Inzidenz ins Spiel, deren Höhe ja über entsprechende harte oder weichere Massnahmen entscheidet. Hier ist für die Regierung ja „50“ die magische Zahl. Warum 50, nicht 70 oder 100?
Jetzt festhalten bitte: Weil ab 50 Inzidenzen in sieben Tagen die Gesundheitsämter nicht mehr in der Lage sind, die sogenannten Infektionsketten zu verfolgen! Viele Gesundheitsämter sind nämlich nicht digital ausgerüstet, so dass die Listung, Verarbeitung usw. noch von Hand gemacht wird! Was das an Zeitverlust, Präzision und Fehlerquote bedeutet, kann sich jeder vorstellen. Bei weniger falsch positiven Tests und damit kleineren Inzidenzen wäre die Nachverfolgung der Infektionsketten aufgrund der kleineren Menge vermutlich wesentlich einfacher. Bei fortschreitender Digitalisierung wiederum könnte man die Inzidenzzahl dann auch höher ansetzen.

Auch die Anzahl der Tests spielt natürlich eine Rolle, je mehr getestet wird, desto höher die Zahl der positiv Getesteten, je weniger getestet wird, fällt diese Zahl…
Logisch, oder?

Die Anzahl der Inzidenzen ist wie gesagt auch verantwortlich für die Härte der verordneten Maßnahmen.Warum? Weil man Angst hat,dass die Kapazitäten der Kliniken und vor allem der Intensivstationen einer neuen Welle von wirklich Infizierten mit schweren Symptomen nicht mehr standhalten könnten.
Ein objektiver Blick auf die derzeitige Belegung dieser Intensivbetten ist da sicher interessant. Wobei auch hier gesagt werden muss, dass alle Intensivbetten gar nicht belegt werden können, weil schlicht das Personal fehlt. Es ist in erster Linie ein Personalproblem, die zu wenigen Pflegekräfte kommen physisch und psychisch an ihren Anschlag. Vielleicht könnte ja gerade Lauterbachmal was zu dem Konzept des renditeorientierten Gesundheitswesens, das für diese Situation verantwortlich ist,sagen!

Die nach der Inzidenz getroffenen Maßnahmen wiederum entscheiden leider oft über Sein oder Nichtsein von sehr, sehr vielen Selbständigen in fast allen Branchen. Beamte und Politiker haben es da natürlich wesentlich einfacher.

Da, nagelt mich jetzt nicht fest, etwa 85 % der Todesfälle über 70-Jährige betrifft, hätten diese Menschen nicht auch besseren Schutz verdient? Ffb- Masken, Schnelltests für Pfleger etc…? Diese Gruppe sollte besonders geschützt werden, auch da wurde in den Alten- und Pflegeheimen viel zu wenig gemacht.
Schaut einfach nach Tübingen,wie es gehen kann.

Ausserdem, und das muss mal gesagt werden, können auch die Landesgrenzen bei einem Lockdown nicht ständig offen bleiben. Das Leben mit dem Virus darf durch politisches Kalkül nicht noch weiter erschwert werden.

So, das war jetzt viel Stoff, aber für aufmerksam Lesende ist das Resumee klar. Durch das Testverfahren selbst, durch seine Häufigkeit, durch ungenügende Digitalisierung, durch fehlendes Klinikpersonal, durch die tägliche, Horrorszenarien beschwörende Berichterstattung, vor allem aber durch fehlende Konzepte wird nun die Wirtschaft an die Wand gefahren und das gesellschaftliche Leben ruiniert.

Das ist kein „Unfall“, das geht Richtung Totalschaden.

Uwe Rapolder | Facebook | 13. Dezember 2020
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