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Die Show wird verlängert, schrieb einer meiner Facebook-Freunde. Und das, obwohl der R-Wert*, am Tag als die Lockdown-Verlängerung beschlossen wurde, bei 0,87 liegt. Er seit dem 20. Oktober sinkt. Und das, obwohl es seit Monaten keine Mehrbelastung der Intensivbetten gibt. Was für jedermann zu sehen ist:

Quelle: DIVI-Intensivregister

Merkels Drangsalierungsmaßnahmen im Einzelnen

► Verlängerung des Lockdowns – wohl bis ins neue Jahr! Die bisher geltenden Maßnahmen werden offiziell erst mal nur bis 20. Dezember fortgeführt. Aber: „Wir gehen davon aus, dass die Beschränkungen bis Anfang Januar gelten müssen“, so Merkel.

Im Klartext: Restaurants und gastronomische Betriebe müssen – Stand jetzt – über Weihnachten geschlossen bleiben.

Viele gastronomische Betriebe machen um die Weihnachtszeit besonders hohen Umsatz. Hätten also ein bisschen was wieder reinholen können, was ihnen in letzter Zeit entging. Aber nö!

► Zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten ab 1. Dezember auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt begrenzt. Kinder bis 14 Jahre fallen nicht unter die Regelung. Über die Feiertage (23. Dezember bis zum 1. Januar) gilt die Regel für Treffen von zehn Personen.

Diese völlig willkürlichen Zahlen sind mir zu blöd zum Kommentieren.

► Große Gottesdienste an Heiligabend und den Weihnachtstagen sollten vermieden werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, dass das Gespräch mit den Religionsgemeinschaften gesucht werde, um Vereinbarungen dazu zu treffen.

Gottesdienste verboten?! Am Heiligabend?! Also wenn ich Christ wäre, würde ich spätestens jetzt mal überlegen, ob Merkels Christlich Demokratische Union noch meine Partei ist. Aber gut, immerhin wissen wir, das spätestens zum Ramadan auch in Kirchen wieder gebetet werden darf.

► Die Kanzlerin versicherte zugleich, dass darauf geachtet werden solle, dass Weihnachten in Seniorenheimen „kein Fest in Einsamkeit“ sein werde. Es solle auch dort Besuchsmöglichkeiten geben. Und: Zum Schutz von Risikogruppen wie älteren und kranken Menschen soll der Einsatz von Corona-Schnelltests weiter ausgedehnt werden. Ab 1. Dezember sollen je Pflegebedürftigem 30 Schnelltests pro Monat möglich sein.

Dass es die Hexe aus der Uckermark überhaupt wagt, einen Satz „kein Fest in Einsamkeit“ über die Lippen zu bringen, nach all dem, was sie unseren Alten und deren Angehörige in diesem Jahr bereits angetan hat, schon irre.

► Die Pflicht zum Tragen von Mund- und Nasenschutz wird noch einmal intensiviert, zum Beispiel in Innenstädten. Die Maskenpflicht beim Bahnfahren soll verstärkt kontrolliert werden. Die Sitzplatzkapazität in den Bahnen wird erhöht, gleichzeitig aber die Reservierbarkeit von Sitzplätzen im Fernverkehr reduziert.

Hab bei „Die Pflicht zum Tragen von Mund- und Nasenschutz“ aufgehört zu lesen.

► Unternehmen werden gebeten, ihre Betriebe vom 23. Dezember bis 1. Januar zu schließen – entweder durch Betriebsferien oder Homeoffice-Lösungen. Die Staatshilfen für von Schließung betroffene Unternehmen, Selbstständige und Vereine werden verlängert. Die Novemberhilfe wird in den Dezember verlängert. Für Bereiche, die absehbar noch über Monate größere Einschränkungen des Geschäftsbetriebs zu erwarten haben, werden die Überbrückungshilfen bis Mitte 2021 verlängert – etwa für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, Soloselbstständige und die Reisebranche.

Da fällt mir der ein Karnevalsklassiker aus dem Jahr 1949 ein:
Wer soll das bezahlen?
Wer hat das bestellt?
Wer hat so viel Pinkepinke?
Wer hat so viel Geld?

► Für Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen können noch strengere Maßnahmen greifen als bisher. Welche das sind, liegt aber im Ermessen der Länder. Aktuell betrifft der Inzidenz-Wert von mehr als 200 die Stadt Berlin (als eine Einheit) und 62 weitere Landkreise.

Hach, wie gut, dass ich nicht mehr in Berlin lebe.

► Die Quarantänezeit von Kontaktpersonen von mit dem Coronavirus infizierten Menschen wird ab dem 1. Dezember von 14 auf zehn Tage verkürzt. Voraussetzung ist ein negativer Coronatest. Wer bereits an Covid-19 erkrankt war, muss nicht in Quarantäne.

Von 14 auf zehn Tage verkürzt – wie gnädig!

► Alle Deutschen werden aufgerufen, bis zum 10. Januar auf die Fahrt in den Ski-Urlaub zu verzichten.

Ski heil! (Jetzt erst recht.)

► Die Teilnehmer des Corona-Gipfels beschlossen ein teilweises Böller-Verbot auf Straßen und Plätzen: „Auf belebten Plätzen und Straßen wird die Verwendung von Pyro-Technik untersagt“, heißt es nach BILD-Informationen.
Ziel ist es, Menschenansammlungen zu vermeiden.
Private Silvesterfeuerwerke sind möglich.

„Private Silvesterfeuerwerke sind möglich.“ Das sowas überhaupt erwähnt werden muss, belegt, in was für einer irren Zeit wir leben.

► In Regionen mit besonders hohen Infektionszahlen wird ab der Jahrgangsstufe 8 Wechsel-Unterricht erlaubt.

Wir brauchen keinen Wechsel-Unterricht, wir brauchen, wie gesagt, einen Regierungswechsel!

► 20 Quadratmeter pro Kunde! Auch bei Einkaufszentren soll es eine Quadratmeter-Regelung geben. Nach BILD-Informationen gelten jetzt: 20 Quadratmeter pro Kunde – ab einer Einkaufsfläche von 800 Quadratmetern.

Dazu Olli Janich, Deutschlands Libertarismus-Boss: „Na, habt Ihr immer noch Bock auf Staat?“

Quelle: BILD

*Der R-Wert gibt an, wie viele Menschen eine infizierte Person in einer bestimmten Zeiteinheit im Mittel ansteckt. Liegt der Wert über 1, dann steigt die Zahl der Neuinfektionen, die Krankheit breitet sich also weiter aus. Ist sie kleiner als 1, gibt es immer weniger Neuinfektionen, die Epidemie läuft also aus.
Quelle: Tagesschau

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