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Millionen Menschen in der Europäischen Union hatten sich nach Empfehlungen der zuständigen Behörden in der Grippesaison 2009/2010 gegen die sogenannte Schweinegrippe, inzwischen auch Neue Grippe genannt, impfen lassen.

Umso größer war der Schock, als für den Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix ein furchtbarer Verdacht aufkam: Im August 2010 informierte die schwedische Arzneimittelbehörde über Narkolepsie-Fälle bei Kindern und Jugendlichen nach der Impfung.

Weitere Analysen in Finnland, Irland, Frankreich und England stützten den Verdacht, dass Pandemrix in seltenen Fällen die unheilbare Schlafkrankheit auslösen kann. Inzwischen fließen Entschädigungszahlungen – von Behörden, nicht vom Hersteller.

Die Forderungen richteten sich zwar gegen den Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK), sagt Anwalt Peter Todd, der 75 Betroffene in Großbritannien vertritt. „Aber letztlich wird die britische Regierung GSK entschädigen müssen.“ Denn sie habe den Impfstoff gekauft und die Impfung empfohlen. Auch in Deutschland wurde die Schutzimpfung von der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts (Stiko) empfohlen.

Die Welt | 1. Juli 2015

„… hatten sich nach Empfehlungen der zuständigen Behörden in der Grippesaison 2009/2010, gegen die sogenannte Schweinegrippe, inzwischen auch Neue Grippe genannt, impfen lassen.“
Also wenn ich schon lese „… hatten sich nach Empfehlungen….”, läuft es mir eiskalt und so weiter. Lustig auch, der vergebliche, aber nette Versuch, „Schweinegrippe“ in „Neue Grippe“ – ein Begriff, den heute kein Schwein mehr kennt – umzubenennen.
Nun wird’s weniger lustig. Kennt Ihr Lucy?

Lucy schläft ein wie ein Baby – etwa 40 Mal am Tag

Die Narkolepsie ist eine seltene Schlaf-Wach-Störung, typische Symptome sind Tagesschläfrigkeit und sogenannte Kataplexie, ein plötzlicher Verlust des Muskeltonus bei starken Gefühlen. Sie entsteht, wenn bestimmte Zellen im Gehirn verloren gehen, die den Botenstoff Hypocretin herstellen, der das Wachsein steuert. Vor allem Menschen mit einer bestimmten Genvariante in ihrem Erbgut erkranken.

Betroffene können zusammenklappen, nur weil sie über etwas Lustiges sehr lachen müssen. Eine von ihnen ist Lucy, die als 13-Jährige plötzlich ständig vor dem Fernseher einschlief und nach vorn sackte, wenn sie lachen musste. Anzeige

Ein paar Monate zuvor war sie gegen Schweinegrippe geimpft worden, wie etwa sechs Millionen andere Briten in den Jahren 2009 und 2010. Inzwischen ist Lucy 18 und schläft etwa 40 Mal am Tag einfach ein, ohne sich dagegen wehren zu können, wie sie dem britischen „Guardian“ berichtete. Sie verliere zudem die Kontrolle über ihren Körper, wenn sie sich zum Beispiel stark freut oder überrascht ist.

„Ich hatte einige schlimme Erfahrungen, als ich die Treppe runtergefallen bin oder von einem Stuhl auf Fliesen“, sagte sie der Zeitung. „Manchmal kippt mein Hals zu weit nach hinten oder vorn und ich kann nicht richtig atmen, das macht wirklich Angst.“

Lucy kann keinen Führerschein machen und hat den Schulabschluss nur mit größter Mühe geschafft. „Ich war ein totaler Bücherwurm, aber jetzt kann ich nicht mehr richtig lesen, weil ich so viel Energie aufbringen muss, um einen Abschnitt zu schaffen.“
Mit ihren Freunden gehe sie selten aus – in dunklen, chaotischen Clubs fürchte sie um ihre Sicherheit.

Die Welt | 1. Juli 2015

Muss die Hölle sein. Kommt aber noch besser …

Leider ist Lucy noch nicht behindert genug

Neben Pocken und Mumps steht auch die Schweinegrippe-Impfung auf der Liste der Impfungen, nach denen in Großbritannien eine Entschädigung beantragt werden kann. 120 000 Pfund, umgerechnet rund 166 000 Euro, bekommt, wer nach einer Impfung „schwer behindert“ ist – also zu 60 Prozent. Doch die Regierung hat lange, wie auch in Lucys Fall, alle Anträge abgewiesen mit der Begründung, die Patienten seien nicht ausreichend geschädigt für die Auszahlung.

Das sah ein britisches Gericht im Fall eines 12-jährigen Jungen anders. Er kann, so berichten es seine Eltern, nicht unbeaufsichtigt duschen oder mit dem Bus fahren und hat große Probleme in der Schule. Nun soll er die Standard-Entschädigung von 120 000 Pfund für schwere Impfschäden bekommen.

Die Welt | 1. Juli 2015

Pocken? Mumps? Oh, mit diesem Impf-Thema sollte ich mich wohl doch mal ein bisschen näher beschäftigen. Mehr fällt mir zu dazu im Augenblick nicht ein, ich muss diesen Artikel erst einmal verarbeiten.

Foto: Patienten, die im November 2009 im Gesundheitsamt im Hamburger Stadtteil Altona auf die Impfung gegen die Schweinegrippe warten

Und hier noch ein paar Buchtipps zum Thema, liebe Leser (pro & kontra)

Dr. Suzanne Humphries, Roman Bystrianyk: Die Impf-Illusion

Für 9 Euro 99 statt 22,85!

Paul Thomas: Überlegt impfen – Entscheidungshilfe für effektive und toxinfreie Impfungen

Dr. C. E. Nyder: Der totale Gesundheitsstaat: Bill Gates, das Virus und die Neue Weltordnung

Andreas Moritz: Die geimpfte Nation

Jan Leidel: Impfen – 33 Fragen und Antworten

Martin Hirte: Impfen Pro & Contra – Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung

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