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Die Sonne geht auf. Ein neuer Morgen. Die Grillen zirpen, die Vögel zwitschern und Amerika hat bald endlich wieder einen Präsidenten, der keine Zwietracht zwischen den Menschen säht. Wirklich?
Joe Biden hat bei seiner Siegesrede in Delaware bemerkenswerte Dinge gesagt. Er sprach von der Notwendigkeit von Versöhnung: „Es ist an der Zeit, der rauen Sprache Einhalt zu gebieten, die Temperatur runter zu drehen, es ist Zeit, sich wieder gegenseitig zu sehen, sich gegenseitig wieder zuzuhören. Um voran zu kommen, müssen wir aufhören, unsere politischen Gegner als Feinde zu betrachten. Es ist die Zeit der Heilung!“

Schöne Worte. Aber darf man glauben, dass diese Worte auch in die eigene Partei hineinwirken? Eine Partei, die vier Jahre keine Gelegenheit ausließ, um Trumps Wahl 2016 als illegitim, die Wahlen damals als „gestohlen“ zu bezeichnen? Eine Partei, die jahrelang nicht nur Trump selbst, sondern all die, die ihn wählten, als zurückgebliebene Dorftrottel (eine freie Übersetzung von Hillary’s „bag of deplorables“) dargestellt haben?

Ich habe da meine Zweifel.

Trump-Gegner wollen Gedankenpolizei

Vor paar Tagen hat die heilige Michelle Obama einen Satz getweetet, der tief blicken lässt. Bei aller Freude über die Mehrheit für Biden, dürfe man nicht vergessen, dass doch „zigmillionen Menschen für den Status Quo gestimmt haben und damit Lügen, Chaos und Zwietracht unterstützten.“ Hört sich nicht nach „Zeit der Heilung“ an.

Da ist viel Verachtung. Nicht nur auf der einen, sondern auch auf der anderen Seite. Mit dem Unterschied, dass die angeblich brave Seite die Gerechtigkeit und die Wahrheit auf ihrer Seite hat, während alle, die das nicht so sehen, homophobe, bigotte, unbelehrbare Rassisten sind. Eintracht nach dem Geschmack von Alexandria Ocasio-Cortez, einem der Superstars der Demokratischen Partei, funktioniert so, dass du entweder allem, was sie sagt, zustimmst oder halt nicht dazugehörst, zum Kreis derer, die Eintracht verdient haben.

„AOC“, wie sie von ihren Fans genannt wird (es wird spekuliert, dass Biden sie in ihr Kabinett holen könnte), ist übrigens für eine Art Post-Trump-Säuberung des öffentlichen Lebens. Der Begriff, der dafür die Runde macht, lautet: Komitee der nationalen Versöhnung. Das soll an das Vorbild Südafrika angelehnt sein, wo man nach der Apartheid tatsächlich so etwas wie Versöhnung hinbekam. In dem Fall hat es allerdings mehr von George Orwell.

Jedenfalls führt sie schon mal Listen und ruft dazu auf, dass andere es ihr gleichtun, O-Ton AOC: „Führt jemand Buch über all die Kriecher, die jetzt versuchen, ihre Komplizenschaft mit Trump auszuradieren, damit sie künftig gut dastehen? Ich sehe voraus, dass viele Tweets und andere Äußerungen und Fotos jetzt gelöscht werden!“ Da muss die Gedankenpolizei natürlich Vorkehrungen treffen. Alles aufschreiben, alles notieren.
Alexander von Schönburg | BILD | 12. November 2020 | 20:59 Uhr

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7 Bemerkungen

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  • Ich bin zuversichtlich, dass es einen guten Übergang in die zweite Amtszeit geben wird. Wir sollten uns von diesem Dauerfeuer der Medien nicht einschüchtern lassen.

    Auch wenn die Schlagzeilen z.B. in der Schweiz so lauten:
    “Joe Biden wird nächster US-Präsident. / Am 20. Januar wird Biden im Amt vereidigt.” usw.

    Diese Kommentatorin sagt nüchtern was Sache ist und holt Alle zurück auf den Boden der Realität.
    https://www.youtube.com/watch?v=cBTMzLfv1Eg&ab_channel=OneAmericaNewsNetwork

  • “Es ist die Zeit der Heilung!“
    Man kann die Äußerungen derer Gleichen vielleicht gar nicht verquer genug auslegen, so, wie es jemand mit Neurose tun würde: Heilung in der Psychatrie, Kuckucksnest und Lobotomie für Abweichler.
    Ich will das nicht behaupten, aber die Möglichkeit macht mir Angst.

  • Nun ja, dem Alexander(Graf von Schönburg-Glauchau, Westsachsen) sitzt seine stockkatholische, glämoröse Schwester Gloria (derer von Thurn & Taxis) im Nacken.
    (ein hoher Prozentsatz der amerikanischen Katholiken haben Trump gewählt).

  • Der groß angelegte Wahlbetrug wird zunehmend entlarvt und wird Biden nach aller Wahrscheinlichkeit den Weg ins Präsidentenwahl verwehren. Sein Vorsprung ist nur noch hauchdünn und schmilzt täglich mit den gerichtlich erwirken Nachzählungen wie das Eis in der Sonne.

    Da mögen die so genannte Demokratische Partei und ihre politischen und finanziellen Drahtzieher noch so antidemokratische Allmachtsphantasien entwickeln, ihre abwegigen Träume dürften schon bald endgültig wie Seifenblasen zerplatzen.

    Die deutsche Politik täte gut daran, sich mit überschwänglichen Gratulationen für Biden vorerst zurückzuhalten. Nichts ist bei der jetzigen Präsidentschaftswahl entschieden und nimmt dieser Wahlbetrug immer ungewöhnlichere, sehr bedenklichere Dimensionen an, zum Schaden der Demokratie und ihrer Glaubwürdigkeit in den USA.

    Dieser immer offensichtlicher werdende Betrug bedarf einer juristischen Aufklärung mit harten strafrechtlichen Konsequenzen.
    Es bedarf einer wirkungsvollen Abschreckung, um das Risiko für Wiederholungstäter unverhältnismäßig hoch werden zu lassen.
    Ansonsten wäre dieses eine Einladung für zukünftige Wiederholungen, bei denen diese Antidemokraten nur etwas geschickter als bisher Vorgehen müssen.
    Außerdem müssen tiefgreifende Wahlreformen in einzelnen Bundesländern, die solche Wahlmanipulationen besonders begünstigen, so schnell wie möglich erlassen werden.

    Diese Machenschaften werden das politische Leben in den USA noch schwer erschüttern. Herr Trump wird um seine demokratischen Rechte noch schwer kämpfen müssen und er zeigt, dass er das kann. Da kommt auch seine deutsche Abstammung zu neuer Geltung.

    Und es scheint auch so, als hätte sich die Anti-Trump-Liga in Deutschland erneut vergallopiert, allen voran Frau Merkel.

    Nicht verwunderlich wäre es für mich, wenn sich der Umstand bewahrheiten würde, dass von deutschen Servern die Wahlen in den USA massiv manipuliert wurden.
    Bewahrheitet sich dieser Vorwurf, dann liegt es auch sehr nahe, dass möglicherweise die Bundesregierung selbst ihre schmutzigen Fingerchen auch hierbei mit im Spiel hat.

    Dieses wäre nur ein weiterer Staat, bei dem eine unsägliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates durch Merkel und Co. stattgefunden hätte.
    Sicherlich ist die USA ein besonders dicker Brocken, doch die engen Verknüpfungen Merkels mit der amerikanischen demokratischen Partei und ihren Hintermännern erhärtet diesen unglaublichen Verdacht.

    Natürlich wird die Bundesregierung diesen Verdacht weit von sich weisen.
    Doch allein der Umstand, dass Manipulationen von deutschen Servern vorgenommen sein könnten, lassen bei mir zumindest die Alarmglocken schrillen.

  • Am Dienstag, 10. November, veröffentliche „CNN“ eine Namensliste von allen 49 Senatoren der Republikaner, die Joe Biden bislang nicht zum Sieg bei den Präsidentschaftswahlen gratuliert haben. Und die wollen Sie jetzt alle “niederbrennen” (wörtlich). Ernsthaft??? Quelle: Epoche Times