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„Chebli gegen Müller: Lieber den Langweiler als die Social-Media-Berühmtheit“, titelt „Die Zeit“

Im Kampf um die Bundestagskandidatur in Berlin-Wilmersdorf hat sich Michael Müller gegen Sawsan Chebli durchgesetzt. Die SPD beweist damit Gefühl fürs politische Timing.

Nun hat also der alte weiße Mann aus dem Establishment die junge, dynamische Migrantin geschlagen, die sich entschieden gegen Rassismus und Sexismus engagiert und durch ihr Engagement immer wieder selbst Ziel rassistischer und sexistischer Anfeindungen wird. Sind die Genossen so sehr von Untergangssehnsucht befallen, dass sie nicht mehr klar denken, geschweige denn richtig entscheiden können?

Stellen in Charlottenburg-Wilmersdorf einen politisch vorzeitig ergrauten Langweiler als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2021 auf statt einer Social-Media-Berühmtheit, die die Partei für jene Wählergruppen aufschließen könnte, die ihr bisher noch nicht einmal Desinteresse entgegenbringen. Bescheren einem abgehalfterten Ex-Regierenden Bürgermeister in spe einen Versorgungsposten im Bundestag, anstatt einer schillernden Nachwuchshoffnung den nächsten Profilierungsschritt zu ermöglichen. Wie sehr muss man eigentlich aus der Zeit gefallen sein, um sich mit rund 58 Prozent für Michael Müller zu entscheiden – und nicht für Sawsan Chebli, die mit 40,2 Prozent zwar einen Achtungserfolg, aber eben auch nicht mehr erreichte.

Ein Kommentar von Peter Dausend | DIE ZEIT | 28. Oktober 2020

Du lieber Himmel, Dausend, wer sind SIE denn? Cheblis Pressesprecher? PR-Berater? Liebhaber? Was für eine ekelhafte Lutscherei, die Sie da veranstalten! Aber auch irgendwie lustig, denn entweder haben Sie nicht recherchiert oder Sie lügen bewusst.

Ja, Sawsan Chebli, ist eine „ Social-Media-Berühmtheit“, wenn Sie es denn so ausdrücken wollen, aber, Mensch, Dausend, das ist der Drachenlord doch auch! Wissen Sie denn nicht, dass Chebli mit ihrem Video Sawsan Chebli: Ansprache an die Mitglieder der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf. Ihr habt die Wahl! den YouTube-Dislike-Rekord gebrochen hat? Aktuell 300 zu 41 000 Daumen nach unten! Nun könnten Sie sagen, ach, die ganzen Hasser, unwichtig! Selbst wenn: WO sind denn die ganzen Möger? Wenn sie doch so eine „Social-Media-Berühmtheit“ ist?
Und haben Sie sich auch nur einmal die unzähligen kritischen Kommentare unter ihren Tweets auf Twitter angeschaut? Und das sind nur die, die noch durchkommen, Chebli blockiert Kritiker, wie Sie bestimmt (auch nicht) wissen.
Kritische Kommentare, weshalb sie bereits vor Jahren ihr Facebook-Profil gelöscht hat, übrigens.

Aber gut, verlassen wir das Netz und kommen ins wahre Leben. Die Rolex-Affäre, geschenkt. Dass Chebli bis zu 30 Anzeigen wegen Beleidigung pro Woche macht, damit Justiz und Steuerzahler belastet, jaaa, nee, nicht geschenkt, aber das soll nicht unser Thema sein, die Frage lautet viel mehr: Was zur Hölle hat Chebli politisch geleistet? Mensch, Dausend, Sie wissen bestimmt viel besser als ich, wie durchwachsen Cheblis Ruf in der eigenen Partei ist.
Lesen wir doch mal rein, was Die Welt 2016 schrieb …

Chebli, seit 2001 SPD-Mitglied, gilt unter Genossen als erfreulicher Musterfall. Hat sie es doch aus schwierigen sozialen Verhältnissen ganz nach oben geschafft. „Sie kommt morgens um sechs Uhr und geht spät am Abend“ loben Kollegen. Chebli gilt als ehrgeizig und unglaublich fleißig.

Und trotzdem löst ihre Rückkehr in die Berliner Landespolitik nicht nur Jubel aus. Denn das Bild von der hübschen, erfolgreichen Migrantin, die ins Herz der Hauptstadt vorgestoßen ist, hat Risse. Während sie im persönlichen Gespräch sehr gewinnend auftreten kann, wirkte sie bei offiziellen Auftritten als Sprecherin des Außenamtes oft unsicher, bisweilen überfordert. Auf Nachfragen bei Bundespressekonferenzen reagierte sie schon mal pampig und genervt.

Aber welche Überzeugungen vertritt Sawsan Chebli überhaupt? In einem gemeinsamen Interview mit ihrem neuen Chef Michael Müller beschrieb Chebli das islamische Recht als „absolut kompatibel“ mit dem Grundgesetz, da es „zum größten Teil das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen regelt“.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner sieht diese Aussagen kritisch und fordert, sie von ihren Aufgaben zu entbinden.

„Es schadet dem friedlichen Zusammenleben in unserer Stadt, wenn mit Frau Chebli eine Scharia-Verharmloserin Regierungsverantwortung ausübt“, schreibt der CDU-Politiker an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD).

Gleichberechtigung, Integration und Einhaltung der Menschrechte seien mit der Scharia unvereinbar, so Wegner. „Ich finde, hier darf es kein Ausweichen geben. Ich erwartet von einem Regierungsmitglied eine klare Abgrenzung“, sagte Wegner gegenüber der „Welt“.

Auch Müllers Parteifreund Erol Özkaraca, bis 2015 stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD Neukölln, hält Cheblis Beförderung für eine „absolute Fehlentscheidung“.

Mehrfach will der Vertraute Berlins Regierendem Bürgermeister von der Ernennung abgeraten haben. Chebli arbeite daran, den konservativen Islam in Deutschland hoffähig zu machen. Dabei sei es nicht Aufgabe der Politik, religiöse Ströme zu organisieren, sagt Özkaraca.

Chebli sei in Wirklichkeit keine moderate Muslima, sondern konservativ. Das Kopftuch betrachte Chebli als religiöse Pflicht, so Özkaraca.
„Ihre Aussagen zur Vereinbarkeit der Scharia mit unserer Verfassung und zur Integration wirft die Frage auf, ob ihr die Grenzen des säkularen Rechtsstaats bewusst sind, und sie bereit wäre, für diese einzustehen.“ Das passe alles nicht zur SPD. Auf der einen Seite von SPD-Granden gefördert, auf der anderen hart von Praktikern wie Özkaraca attackiert: Wer ist Sawsan Chebli nun wirklich?

DIE WELT | 11. Dezember 2016

Na, Dausend, wissen Sie es? Eines ist sie keinesfalls: Eine „schillernde Nachwuchshoffnung“, wie Sie schreiben. Im Islam liegt fürs deutsche Volk keine Hoffnung. Ganz im Gegenteil. Was selbst linksextreme Autoren wie Sie langsam mal begreifen sollten. Oder wie viele Opfer brauchen Sie noch?

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4 comments

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  • Ja ja, Frau Chebli ist schon ein Social-Media-Star.
    DAs sieht man auch an diesem Video, das aktuell 309 Likes und 41361 Dislikes hat.
    Das ist eine Dislike-Quote von 99,3% und riecht nach absolutem youtube-Rekord, da kann nicht mal der Drachenlord mithalten.

  • – Tja nun… schillernd hatten wir schon, den Herrn Wowereit. Was beweist, dass “schillernd” nicht gleichzusetzen ist, mit “kompetent”. Auch diese chinesischen Winke-Glückskatzen schillern. Unter den Blinden ist eben der Einäugige König, darum hat der nicht ganz so “alte, weiße Mann” gewonnen.