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Der digitale Raum in der Corona-BRD wird täglich enger. Zensur ist inzwischen alltäglich und macht freien Journalismus zu einem Spießrutenlauf. KenFM gehört im deutschsprachigen Raum zu den reichweitenstärksten Presseportalen und wird in Berlin immer massiver behindert.

Heute Nacht wurde ein weiteres Video gelöscht: „KenFM am Set: Rechtsanwalt Markus Haintz von Querdenken711 zu seiner Festnahme in Berlin“. Unser Kanal hat zudem dadurch einen zweiten Strike bekommen. Das bedeutet, dass wir 14 Tage lang keine Videos hochladen können. Um einer möglichen endgültigen Löschung des Kanals zuvorzukommen, haben wir uns entschieden, zunächst alle Videos vom Kanal zu nehmen, bis wir eine Entscheidung über die Beschwerde oder auf juristischem Wege haben.

Wenn wir Gäste einladen, werden deren spätere Vorträge im öffentlichen Raum verhindert. Studios zu bekommen, um Gäste vor Publikum zu interviewen, ist nahezu unmöglich geworden. Und zu allen Überfluss löscht und sperrt YouTube willkürlich unsere Veröffentlichungen. Erkennen wir die Zeichen der Zeit. KenFM braucht ein analoges Exil. Ein eigenes Studio im realen Raum. Nur, das alleine reicht nicht. Wir träumen von einer echten Begegnungsstätte, einem Ort, an dem unsere User unsere Gäste als Dozenten live treffen können. KenFM plant einen Campus.

Hilf uns dieses „Mondfahrtprogramm“ umzusetzen, solange wir noch die Möglichkeit dazu haben. KenFM bittet Dich darum, diese Utopie Realität werden zu lassen!

KenFM | 27. Oktober 2020

Im Video oben, sagt Ken sinngemäß, dass die Zensur in der digitalen Diktatur noch viel schlimmer werden wird. Mag sein. Aber das ist doch noch lang kein Grund aus der virtuellen Welt zu verschwinden und nur noch in der analogen zu arbeiten! Wie Ken es andeutet. Die Reichweite der analogen Welt ist doch ein Witz gegen die der virtuellen. Was hindert Ken daran, alles auf seine eigene Netzseite zu setzen und seine 500 000 YouTube-Folger dort exklusiv mit seinen Videos zu beglücken?

Wer braucht YouTube, wenn ihm eine halbe Million Menschen folgen? Es ist eh Wahnsinn, eine Zensurkrake wie YouTube mit hochwertigem Inhalt zu bestücken, ohne daran auch nur einen Cent zu verdienen. Auf seiner Seite könnte Ken Produkte bewerben oder verkaufen, die ihm genehm sind, dann müsste er seine Zuschauer nicht ständig um finanzielle Unterstützung bitten.

Provinz als Lösung? Hm, ich weiß ja nicht

Ach, und noch etwas: Ken will also in die Provinz ziehen, weil ihm die Repressalien in Berlin zu heftig geworden sind. Verständlich. Aber wer sagt denn, dass die Lage nicht auch in der Provinz für freie Journalisten und/oder Widerstandskämpfer ungemütlich werden wird?
Nehmen wir an, Ken hätte den Campus, den er plant, bereits jetzt. Stellen wir uns weiter vor, er würde einen Kongress veranstalten, einen hochkarätig besetzen, wie ihn der Kopp-Verlag im November virtuell durchführt. Sagen wir, er hätte 1000 Karten verkauft, an Maskenverweigerer, die, völlig zu recht, keinen Abstand halten, sich nicht, wie heute üblich, wie Contergan-Geschädigte begrüßen, sondern wie es sich gehört, mit Handschlag oder einer Umarmung. Wie lange würde es wohl dauern, bis die Polizei den Kongress auflösen wird?

Setze 500 Euro, dass alles so bleibt, wie es ist

Ich möchte Kens Projekt einer Begegnungsstätte nicht madig machen. Ich mag die Idee. Aber ich habe das Gefühl, Ken erzählt den Leuten Unfug, um potenzielle Unterstützer unter Druck zu setzen, damit sie möglichst viel spenden. Er sagt ja selbst: „Ich wende mich an den Mittelstand, Mikrospenden reichen diesmal nicht.“ (Da hätte ich mich ja erst einmal an die Oberschicht gewendet, aber gut.) Er tut so, als könne es sein, dass KenFM sich aus der virtuellen Welt zurückzieht, dass bereits 2021 alles vorbei sein kann, der Campus deshalb so wichtig ist.

Ich halte gegen: Ich setze 500 Euro darauf, dass KenFM auch noch am 30. Juni 2021 regelmäßig Videos veröffentlichen wird. Wo auch immer. Sollte ich verlieren, spende ich das Geld fürs Campus-Projekt. Nun muss nur noch einer gegen mich setzen.

Und hier noch ein Buchtipp, Freunde …

Sabotierte Wirklichkeit

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5 comments

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    ich wendete mich
    du wendetest dich
    er/sie/es wendete sich
    wir wendeten uns
    ihr wendetet euch
    sie/Sie wendeten sich
    Plusquamperfekt
    ich hätte mich gewandt/endet !!!!!!!!!!!!!!
    du hättest dich gewandt/endet
    er/sie/es hätte sich gewandt/endet
    wir hätten uns gewandt/endet
    ihr hättet euch gewandt/endet
    sie/Sie hätten sich gewandt/endet

  • […] Die jetzt geplante, staatliche Hunderte-Millionen-Förderung von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen soll an die Auflagenstärke gekoppelt werden, digital wahrscheinlich an die Zugriffe. Die „Reichweite“ soll entscheiden. Da gibt es so einige freie, alternative Seiten, die wesentlich mehr Reichweite haben, als mittlere, klassische Mainstreampresse-Verlage. Natürlich wird es für die keine Unterstützung geben. Im Gegenteil: Wer in dem kritischen, alternativen Bereich die Aufgabe der Presse ernsthaft wahrnimmt, wird fertig gemacht. Bestes Beispiel zur Zeit: Ken Jebsen. […]