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Fotos: España, vacía por el coronavirus | Actualidad | EL PAÍS

Vor mir sitzt ein merklich aufgebrachter Mann, der durch seinen Beruf als Polizist viele Eindrücke und Beobachtungen gemacht hat. Juan ist seit Jahren als Beamter bei der Guardia Civil, der spanischen Polizei, auf Teneriffa tätig.

Wie siehst Du, Juan, die derzeitige politische Situation in Bezug auf die Corona-Maßnahmen?

Ich halte die Corona-Maßnahmen für total überzogen und beobachte seit geraumer Zeit einen schleichenden Gleichschaltungs-Prozess der Bevölkerung, der meiner Meinung nach, von der spanischen Regierung schon seit Jahren vorbereitet wird. Corona dient hierbei nur als Beschleuniger dieser Vorgänge.
Im ganzen Land ist ein politischer Linksruck zu beobachten, der die Qualität aller Bildungseinrichtungen stark unterwandert. Schlüsselpositionen in öffentlichen Institutionen sind bereits von diesen Kräften infiltriert.

Das Gewaltpotential bei der Bevölkerung wächst tagtäglich aufgrund der absurden Restriktionen. Der Kollateralschaden der Pandemie ist jetzt schon sichtbar. 80 Prozent der Wirtschaft ist sehr stark betroffen. Besonders hart hat es die Tourismusindustrie getroffen. Im Moment besteht durch die strengen Reisebestimmungen der Länder eigentlich immer noch eine Art Lockdown.

Erzähl uns von der Bildungspolitik, wie siehst Du hier die momentane Situation?

Die intellektuelle Entwicklung der Kinder ist neben der schlechten schulischen Ausbildung durch die digitale Manipulation stark gestört. Das Ziel, meiner Meinung nach, ist eine Heranzüchtung einer kritiklosen Masse, die absolut unkritisch alle Maßnahmen dieser faschistischen Planwirtschaft übernehmen und mitmachen. Hier auf Teneriffa ist das besonders ausgeprägt, hier gibt es eine starke Obrigkeitshörigkeit.

Das Problem wird nun noch zusätzlich durch die gesteuerte Imigration von Afrikanern, die in Booten derzeit vermehrt vor den kanarischen Küsten landen, verstärkt.

Juan, wie siehst du die Zukunft für Spanien und die kanarischen Inseln?

Ich sehe einen raschen Zusammenbruch aller vorhandenen Strukturen und einen enormen Schaden, der die Inselbevölkerung auf Jahre in eine ungewisse Zukunft führen wird. Ich sehe keine Rückendeckung und Solidarität von der Regierungsseite. Die reden viel und handeln nicht!
Ich beobachte auch, dass durch die steigende berufliche Belastung der arbeitenden Bevölkerung die Motivation sinkt und psychische Erkrankungen relevant steigen Die Suizid-Rate steigt dramatisch.
Ohne eine starke Gewaltenteilung sehe ich schwarz für ganz Spanien und die kanarischen Insel, dann droht uns Anarchie.

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3 Bemerkungen

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  • Rendezvous mit der Realität. Es stehen jetzt nicht nur schwere Monate, sondern schwere Jahre bevor. Der Staat kann und wird nicht alles und jeden retten können. Das suggeriert man zwar gerne, aber am Ende wird es ein böses Erwachen sein. Bis auf die Beamten wird jeder massive Einschnitte in puncto Gehalt, Rente etc. in seinem Leben zu spüren bekommen. Das ist die neue Realität.

  • Sachliche und konstruktive Kritik würde zwar an Corona nichts ändern, aber vielleicht wäre der Sommer besser genutzt worden, um das Handeln im Herbst/Winter zu klären, abzuwägen. Aus guter Kritik kann auch viel Positives entstehen. Aber nur zu kritisieren und Störfeuer zu legen, bringt keinen voran.