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PI-NEWS: Herr Beckamp, welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht die Enthauptung des Geschichtslehrers Samuel Paty in Paris durch einen tschetschenischen Moslem als Reaktion auf eine Diskussion um die Mohammed-Karikaturen?

ROGER BECKAMP: Der grausame Terroranschlag zeigt einmal mehr, welche Gefahr von radikalen Islamisten ausgeht. Auch wenn es zum Glück in den letzten Jahren weniger große Anschläge in Europa gegeben hat, kann es jederzeit wieder zu Gräueltaten kommen, nur weil jemand selbstverständliche abendländische Werte wie Meinungsfreiheit oder das Recht auf Religionskritik ausübt. Das ist die erschreckende Botschaft dieser Tat, die im Wortsinn von Terror mittels Angst und Schrecken bestimmte Ziele durchzusetzen versucht.

Sie haben am Tag dieses entsetzlichen Mordes auf Facebook eine Karikatur zum Islam veröffentlicht und angekündigt, eine Woche lang jeden Tag eine weitere zu bringen. Was möchten Sie damit erreichen?

Das Ziel solcher Terroranschläge ist es doch, jede Kritik am Islam oder gar dem Religionsgründer Mohammed durch Einschüchterung zu verhindern. Das darf aber in einer freiheitlichen Gesellschaft nicht passieren. Frankreich oder Deutschland sind keine islamischen Gottesstaaten. Doch wenn alle aus Angst einknicken, bekommen die Fanatiker de facto doch ihren Willen. Um dieses Prinzip geht es mir. Deshalb habe ich angekündigt, eine Woche jeden Tag eine islamkritrische Karikatur auf meinen sozialen Kanälen zu posten. Nur versehen mit dem Hashtag #Meinungsfreiheit und ohne jede weitere Wertung.

Die Veröffentlichung einer Mohammed-Karikatur dürfte nicht nur in Frankreich, sondern überall auf der Welt, wo Moslems in nennenswerter Zahl  leben, lebensgefährlich sein. Würden Sie so weit gehen?

Mir wurde in der Tat von verschiedener Seite nahegelegt, keine Mohammed-Karikatur zu posten. Auch die bisher veröffentlichten Karikaturen haben bereits zu zahlreichen unterirdischen Beleidigungen und Drohnachrichten geführt. Bizarrerweise hatte das aber keine Konsequenzen für die Absender, sondern eine der Karikaturen wurde stattdessen auf Instagram als „Hassrede“ gemeldet und kurzzeitig gelöscht. Nach meinem sofort erfolgten Widerspruch hat man sich bei den Verantwortlichen aber anscheinend doch eines Besseren besonnen. Es wäre ja auch regelrecht pervers, wenn soziale Medien die Ziele islamistischer Terroristen mit Zensur indirekt noch unterstützen würden.

Aber zurück zu Ihrer Frage: Genau aus diesen prinzipiellen Überlegungen heraus werde ich zum Abschluss meiner Aktion an diesem Freitag eine Mohammed-Karikatur posten. Kein Mensch muss um sein Leben fürchten, wenn er sich zum Beispiel als Atheist über Jesus oder christliche Dogmen lustig macht. Solchen Spott mag man für geschmacklos halten und heftig kritisieren. Mit dem Leben muss man das in Europa aber seit dem Zeitalter der Aufklärung zum Glück nicht mehr bezahlen. Das soll auch so bleiben. Meinungsfreiheit muss es in alle Richtungen geben – sonst gibt es in Wirklichkeit gar keine. Ich will jedenfalls geistig nicht zurück ins Mittelalter. Nur wird genau das passieren, wenn alle sich aus Furcht oder Opportunismus unterwerfen.

Das komplette Gespräch könnt Ihr bei unseren geschätzten Kollegen von PI-NEWS lesen

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