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Ist also das Leben eines französischen Geschichtslehrers, der für unsere Meinungsfreiheit, unsere Demokratie auf unserem Kontinent den Kopf verloren hat, weniger wert als das Leben eines posthum heilig gesprochenen Opfers in den fernen USA ist?

Wann werden die tausenden Diskussusionsrunden von Anne Will bis Im Zentrum über diesen schleichenden Krieg gegen unsere Werte ausgestrahlt? Ich höre keine mahnenden Worte, ich lese keine kilometerlangen Kolumnen in den Tageszeitungen. Ich sehe keine Millionen von jungen Menschen auf der Straße, die für unsere Kultur, unsere Demokratie, unsere Meinungsfreiheit einstehen. Oder ist es Euch schon zu kalt. Haben Euch Eure Omas gegen Rechts noch keine Pudelmützchen gebastelt?

Sind die Sturmhauben vom letzten Mal bereits angerotzt und unbrauchbar? Ist Euch das Geld für die bemalten Pappschildchen ausgegangen. Zahlen die Sozialisten und die GrünInnen der Welt für Trauerkundgebungen anlässlich des Mordes eines unschuldigen, rechtsschaffenden Menschen nichts mehr? Ein paar Tausend in Frankreich auf der Straße, der Rest der eitlen Sonntagsdemokraten in Berlin, Wien, London schläft und schweigt, versteckt sind.

Macht der antifaschistische Kampf einen Unterschied zwischen den Opfern und den Tätern. Ich verstehe es nicht. Sind Demos nur gegen Herrn Klimawandel und Frau Holle, nur für George Floyd und gegen die Polizei erlaubt? Sind Eure Ideale tatsächlich teilbar? War das Leben eines Samuel Paty wirklich so wenig wert, dass man europäische Werte wie Demokratie, Meinungsfreiheit, Trennung von Staat und Religion nicht mehr verteidigen will.

Ist der religiöse Wahn, der sich gegen uns richtet denn kein Faschismus? Seid Ihr alle auf einem Auge blind? Erfordert es nicht den wütenden Protest aller aufrechten Demokraten, wenn sich die Gewalt gegen uns, gegen unsere Art zu leben, gegen unsere Werte richtet? Allein das Schweigen der dummen Lämmer zeigt doch, wie heuchlerisch die Welt geworden ist.

Es kommt nicht mehr darauf an, was gesagt wird, sondern wer es sagt. Es kommt auch offenbar nicht mehr darauf an, wer stirbt sondern nur mehr warum man stirbt. Der Name des Opfers des Polizeiübergriffs wie eine Monstranz quer über den Globus gezogen, das Opfer des islamistischen Terrors morgen wieder vergessen. Zum Speihen, diese Müdigkeit, diese Feigheit, diese Überheblichkeit jener, die sich in Moral und Anstand über andere erheben wollen!

Und hier noch ein Buchtipp, Freunde …

Gerald Grosz: Im Karussell des Wahnsinns

Im Karussell des Wahnsinns

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3 comments

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  • Da wird nix dagegen ausgestrahlt da nur das geliefert wird was vermutlich die Oberen der Ausstrahler für ihren Kampf gegen Nichtlinks und Weißchristlich bestellt haben.

    Außer Gutem traue ich der Nomenklatur alles zu.

  • Gewalt gegen Andersdenkende gehört doch längst zum Repertoire weiter Teile des politischen Spektrums. Die Islamisten sind nur eine religioese Variante. Linke Lokalpolitiker werden von rechten Gewalttätern attackiert und eingeschüchtert. Linksextreme terrorisieren die bürgerliche Mitte. In den Unis darf ohnehin nur gesagt werde, was mit Zwangsgeldern finanzierten linksextremen Studentengremien gefällt. Die Meinungsfreiheit ist auf dem Rückzug, nicht erst seit dem Mord an Samuel Paty.

    • Diese Enthauptung riecht sehr stark nach einer False-Flag Aktion. Leider wurde der Fall durch keinen unserer freien, investigativen Journalisten bislang auufgegriffen, weil wahrscheinlich einfach zu vieles zur Zeit gleichzeitig geschieht. Mal schauen, was da noch an Infos reinkommt. Bei den Zahlen der Umvolkung kann es natürlich ordentlich knallen, wenn die uns regierenden Kriminellen dies vorsehen – das bleibt eine Möglichkeit. Da muss man natürlich entsprechend vorher Wut aubauen auf Seiten der originären Europäer und den Migranten. Sonst funktioniert sowas nicht. Als freier Journalist sollte man genau dies immer im Auge behalten. Das Ziel sollten Friede und Freiheit aller Menschen sein, und zwar jeder in seiner Heimat. Das heisst natürlich, das Spiel von Spaltung zu erkennen und so eine Tat daraufhin zu untersuchen.