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Die einhundertzehnte Frau, die unter Rouhani im Iran hingerichtet wurde.Sie hat zwei Töchter, vier und acht Jahre alt.

Ich verstehe das alles in vielerlei Hinsicht nicht. Unsere Politiker, allen voran Maas und BP Steinmeier, allerdings im Namen des ganzen Merkel-Einheitsblocks, scheinen das zu goutieren. Sie gratulieren den Machthabern jährlich am Tag ihrer Machtergreifung.

Was hat das bitte mit Menschenrechten zu tun? Sie gendern, inkludieren, tolerieren, bekämpfen den Klimawandel bis hin zur Liquidierung der eigenen Volkswirtschaft, verschweigen dabei etwa die sterbenden Kinder bei der Förderung von Stoffen für die Elektro-Batterien; ebenso die riesige Vernichtung von lebenswichtigem Grundwasser, sie reißen Grenzen nieder, sie laden die ganze Welt nach Europa ein, inklusive Terroristen, IS-Schergen, Kriminellen, sie wollen ein neues, „linkes“ Bewusstsein erschaffen, nach dem Motto „alle Menschen sind gleich“ oder „kein Mensch ist illegal“ – und das alles, um sich im tiefsten Mittelalter wiederzufinden?
Das ergibt einfach keinen Sinn!

Übt das Totalitäre eine derartige Faszination auf sie aus? Den selbsternannten, differenzierenden, humanistischen „Guten“ in diesem rechtsverseuchten Land, fällt ihnen DAS nicht auf? So alt können die verhassten weißen Männer mitsamt ihren Werten gar nicht werden, dass sie mit dieser archaischen Brutalität gleichziehen könnten.

Menschlichkeit zu wollen gebt Ihr vor? Eine gleichmacherische Ideologie, Einschränkung von Freiheit, staatliche Kontrolle, Verlust von Individualität und Identität – darauf läuft es hinaus.

Macht macht wohl machtgeil.

Uwe Rapolder | 13. Oktober 2020

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11 Kommentare

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  • “nur weil er an einer Demonstration teilgenommen hatte. ”

    Nur zur Klarstellung: Navid Afkari wurde wegen Mordes an einem Mitarbeiter eines Wasserversorgungsunternehmens, der Mitglied der Basidsch-Milizen war, hingerichtet.

    “Mutter zweier Kindern, hingerichtet”

    Razieh Ebrahimi hat vor vier Jahren ihren (gewalttätigen) Ehemann erschossen. Dafür gibt es im Iran keinen Ermessensspielraum des Richters. Ist in Singapur übrigens auch so: Wer da mit soundsoviel Gramm Drogen erwischt wird, der wird gehenkt (auch Ausländer). Es gibt keinen Ermessensspielraum des Richters / der Richter.

    • Das ist ja das Problem, dass die Richter da keinen Ermessungsspielraum haben und weder das Alter des Täters und die genauen Umstände der Tat berücksichtigen können.

      • Ich finde das im Falle Singapur nicht verkehrt. Der verzogene Lümmel eines deutschen Geschäftsmanns konnte sich dort z.B. zwei Stockschläge auf den nackten Arsch abholen (eine sehr schmerzhafte Strafe, der Rattanstock ist 2m lang). Er hatte dort eine U-Bahn mit Grafitti besprüht. Da hat auch das Geheul seines Gutmenschenvaters, des deutschen Botschafters in Singapur und noch nicht einmal das des deutschen Außenministers genützt, daß Urteil wurde vollzogen. Klare Ansage: Kein Sonderrabatt, auch nicht für Ausländer aus Deutschland (ein Staatsbürger Singapurs hätte die gleiche Strafe bekommen).

  • Es ist davon auszugehen, dass unser Bundespräsident bereits ein Glückwunsch-Telegramm nach Teheran geschickt hat. Wann setzt er sich für die Wiedereinführung der Todesstrafe hier ein?

    Eine Liste mit KandidatInnen habe ich bereits vorbereitet!

  • Es gab im Iran schon mal eine junge Frau gleichen Namens, Razieh Ebrahimi, der die Todesstrafe drohte, wei sie ihren Mann umgebracht hatte. Sie war mit 14 Jahren verheiratet worden, bekam im Jahr daruf eine Tochter und erschoss nach zwei weiteren Jahren als Siebzehnjährige ihren Mann, weil er sie fortwährend psychisch und physisch gequält hatte, wie sie aussagte. Sie hatte seine Leiche im Garten vergraben und ihr eigener Vater war es gewesen, der das herausfand und sie bei der Polizei anzeigte.
    2014, als das Gericht das Todesurteil gefällt hatte, gab es weltweit Proteste, aber ich habe nicht herausfinden können, ob sie hingerichtet wurde. Es gibt ja im Iran die Möglichkeit, dass Mörder begnadigt werden, wenn die Familie des Opfers ihnen verzeiht.

  • Den iranischen Mullahs gratulieren sie jährlich, Trump gratulierten sie nicht zu seinem Wahlsieg vor 4 Jahren. Während Hassprediger in vielen Moscheen in Deutschland gegen “Ungläubige” hetzen nennen sie Trump einen Hassredner.
    Den Saudis kriechen sie in den Allerwertesten, Erdogan erhält Milliarden für Wohlverhalten, ohne Wohlverhalten zu bekommen, gegen Putin werden Sanktionen verhängt, den Chinesen verhökern wir dagegen mittelständische Weltmarktführer (etwa 100 pro Jahr in den vergangenen Jahren) und zwingen Griechen und andere EU-Länder Hafenanlagen und Staatskonzerne (z.B. Telekom Portugal) zu verkaufen wegen ihrer Verschuldung, stellen dann mit Erstaunen fest, das China die dadurch erhaltenen Einflussmöglichkeiten zu ihrem Vorteil nutzen. Wer soll das verstehen?
    Wenn es Dummheit wäre, dann würde es zumindest zufällig auch mal gute Entscheidungen geben, aber mir fällt in keinem Sektor etwas Positives ein, ob Bildungspolitik, Umweltpolitik, Landesverteidigung, Finanzpolitik, Zuwanderung, Arbeitsmarktpolitik …..

  • Da wird sich Frau Roth bestimmt noch ein extra Stück Kuchen gönnen und liebevoll ihr Kopftuch für ein nächstes Treffen mit einen von diesen so toleranten und friedlichen religiösen Menschen streicheln.

  • Bestimmt wird unser Außenminister-Imitator Maas mit seinem untrüglichen Spürsinn bald herausfinden, dass die Frau geheime Kontakte zu rechtsextremen Kreisen hatte. Und dann hat der unsägliche Steinmeier, der ein von je her überflüssiges Amt auch noch in ein demokratiegefährdendes Amt umgewandelt hat, endlich wieder einen Anlass, dem Verbrecher Rouhani ein Glückwuschtelegramm zu senden.

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