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Es ist 15.56 Uhr, als der 29-Jährige in bundeswehrähnlicher Kleidung plötzlich den 26-Jährigen angreift. Das Opfer, der nach Informationen der Süddeutschen Zeitung, NDR und WDR eine Kippa trägt, will gerade das gesicherte Gelände der religiösen Einrichtung betreten und wird von der Attacke völlig überrascht.

Der Angreifer schlägt dem jungen Mann mit dem Klappspaten ins Gesicht, verletzt ihn schwer.

Der Täter kann Sicherheitskräften der jüdischen Gemeinde überwältigt und von der Polizei festgenommen werden. Er kommt aus Berlin, warum er in Hamburg war ist derzeit noch unklar. Die vielen Besucher der Synagoge, die dort das Laubhüttenfest Sukkot feierten, werden in Sicherheit gebracht. Das Opfer wird mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik gebracht.

►Laut dpa finden Ermittler in der Hosentasche des Angreifers einen Zettel mit einem Hakenkreuz in seiner Hosentasche!

BILD | 4. Oktober 2020

Hakenkreuz in der Hosentasche“, „Bundeswehrkleidung“, das klingt nach einem Kevin Müller oder so. Vielleicht, weil es so klingen soll? Damit der Leser denkt: „Immer diese Neonazis!“

Allerdings gibt es einen Unterschied zu den seltenen Fällen, in denen deutsche Neonationalsozialisten die Täter waren. Der Name wird nicht genannt. Warum eigentlich nicht? Vielleicht, weil der Täter eben n i c h t Kevin Müller heißt?

Davon ist auszugehen. Denn ausgerechnet auf der Seite der Tagesschau erfahren wir: „Der Angreifer sei ein deutscher Staatsbürger aus Berlin (Gähn, Anmerkung Red.) – und jetzt kommt’s! – mit kasachischen Wurzeln“!

Muslimischer Anteil in der Republik Kasachstan? 70 Prozent. Keine weiteren Fragen, Euer Ehren. Beweisführung abgeschlossen. Vorerst zumindest.

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