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Die Landesärztekammer Hessen sagt über die Meldezahlen …

Nach einer Phase sehr vieler Erkrankungen im April 2020 nahm die Zahl der Meldungen rasch ab und blieb von Mai bis Ende Juli stabil niedrig. Einzelne höhere Zahlen an bestimmten Tagen waren auf Testungen im Zusammenhang mit Ausbrüchen in einer Kirchengemeinde respektive in Unterkünften für Geflüchtete (HA! Anmerkung, Red.) zurückzuführen. Ab August sind wieder – insbesondere im Zusammenhang mit größeren privaten Feiern und bei Reise-rückkehrern aus Risikogebieten – sehr hohe Meldezahlen erkennbar

Hospitalisierung und schwere Krankheitsverläufe:

Immer weniger Covid- 19-Infizierte müssen in ein Krankenhaus aufgenommen werden – dies trotz der Zunahme gemeldeter Fälle im August; seit vielen Wochen nehmen schwere Krankheitsverläufe ab; schwere Atemwegssymptome und Beatmungspflicht treten nur noch sehr selten auf.

Todesfälle

Die Zahl und der Anteil der an bzw. mit Covid-19-Verstorbenen nahm ab und stieg auch mit Zunahme der Meldungen im August nicht an. Seit Mai werden 0–3 Todesfälle pro Monat gemeldet – bei ca. 600 Todesfällen pro Monat in Frankfurt am Main

Schulen und Kitas

Es gibt keine Hinweise, dass die schrittweise Wiedereröffnung der Schulen zu einer erkennbaren Zunahme an Infektionen bei Kindern und Schulpersonal geführt hat – obwohl wegen Ängsten und Sorgen von Schulgemeinden viele Tests vorgenommen wurden. Mit dem Ende der Ferien nahm auch die Zahl positiv getesteter Schüler und Lehrer (Reiserückkehrer) zu.

Altenpflegeheime

Zu Beginn der Pandemie Anfang April ereigneten sich in drei (von 48) Altenpflegeheimen Ausbrüche; alleine in einem Heim erkrankten 67 Bewohner und 29 Mitarbeiter; 22 Bewohner verstarben.

Seit Mitte April kam es zwar wiederholt zu SARS-CoV-2-Einträgen in 20 Heimen, durch die ergriffenen Maßnahmen konnte eine Weiterverbreitung gut verhütet werden; Todesfälle waren nicht zu beklagen.

Aus Hessisches Ärzteblatt | 25. September 2020
Die Auswertung der Meldedaten beziehen sich auf Frankfurt am Main (750 000 Einwohner)

Nachtrag
Olli Janich meinte, ich solle unbedingt noch unteren Absatz einbauen. Den hatte ich extra weggelassen, weil ich kaum ein Wort verstand. Hier ist er nun, mit Erklärung für die Leute, die nur das kleine Latinum haben:

Bei niedriger Prävalenz (Krankheitshäufigkeit, Anmerkung Red.) in der Bevölkerung und umfangreicher Testung von asymptomatischen Personen* wird man selbst bei angenommener hoher Sensitivität (Empfindlichkeit) und Spezifität** des Tests falsch positive Befunde erhalten.

Der PCR-Test detektiert (entdeckt) Genabschnitte von SARS-CoV-2; er sagt nichts darüber aus, ob es sich um infektionsfähige Viren oder um Virusreste nach durchgemachter Infektion handelt.

*Ohne die erwarteten oder ganz ohne Krankheitsanzeichen.

**Die Spezifität eines diagnostischen Testverfahrens gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass tatsächlich Gesunde, die nicht an der betreffenden Erkrankung leiden, im Test auch als gesund erkannt werden.

Und hier noch ein Buchtipp, Freunde …

Gesundheitsdiktatur

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2 Kommentare

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