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Der frühere Pressesprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Christian Lüth, hat eingeräumt, in einem Gespräch mit einer Frau in einer Bar „unentschuldbare“ Äußerungen über Migranten gemacht zu haben. Gleichzeitig beteuerte er in einer am Donnerstag verfassten persönlichen Erklärung, die der Deutschen Presse-Agentur und dem „Spiegel“ vorlag, er sei nicht rechtsradikal. Schließlich habe er einen Großteil seines Lebens im Ausland verbracht und sei mit vielen verschiedenen Kulturen in Berührung gekommen.

Lüth erklärte, er habe sich am 23. Februar dieses Jahres mit der Frau getroffen, „um ein Gespräch privaten Charakters über die AfD zu führen“.
Das Gespräch sei offensichtlich heimlich aufgezeichnet worden. „In diesem Gespräch fielen abscheuliche und nicht entschuldbare Äußerungen, die von einer aufgeheizten, ironischen und übersteigerten Wortwahl geprägt waren“, schreibt Lüth.

FAZ | 2. Oktober 2020

Ich kann mir bildlich vorstellen, wie Lüths Gespräch mit Lisa H. ablief. Lüth, dem schönen Geschlecht eher selten abgeneigt, bereits wohl ein, zwei Kaltgetränke zu viel im Blut, wollte auf hart machen, die durchaus attraktive Laiendarstellerin H., die er ja als Gleichgesinnte sah, aber mal so richtig beeindrucken. Ernst gemeint haben wird er seine Aussagen nicht, da bin ich sicher.

Wie auch immer, Kind im Brunnen und so weiter, kommen wir zu meiner Zeilenbehauptung: „Menschen erschießen, das dürfen nur die Linken“. Dazu Linksextremismus-Experte Christian Jung:

Der Unterschied zwischen der Erschießungsdebatte der Linken und dem Erschießen durch Lüht: Die Dame äußerte ihre Erschießungsphantasien auf dem Strategieparteitag der Linken ganz offen, sie fühlte sich sicher, dass sie so etwas in der Öffentlichkeit sagen darf. Lüht hat im geschützten Raum – natürlich menschenverachtend – dahergesprochen und war sich natürlich sicher, dass es keine Zustimmung aus der AfD heraus gegeben hätte.
Ganz anders bei den Linken, wo es Applaus für Mordphantasien gab.

Das letzte Wort erhält Christian Lüth:

In diesem Gespräch fielen abscheuliche und nicht entschuldbare Äußerungen, die von einer aufgeheizten, ironischen und übersteigerten Wortwahl geprägt waren.

Buchtipp irgendwie auch zum Thema

Wer Frauen beeindrucken will, sollte wissen, obige Phantasien sind da nicht die allerbeste Strategie. Was die vier Säulen der Eroberung wirklich sind, Männer, erfahrt im neuesten Buch meines guten Kumpels Maximilian Pütz:

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5 Bemerkungen

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  • und nicht nur das….die Antifa/Linke werben öffentlich damit, Rechte und AFD Wähler zu Töten…und keinen Politiker interessiert es ! ces’t la vie Pech gehabt! Merkelpolitik für Gegner ihres BUNTEN Regimes werden einfach als Nazi’s diskreditiert und Flintenursel versucht uns jetzt den Rest zu geben. In 16 Jahren wurden Parteien von ehemaligen Stasimitarbeitern und Muslimen unterwandert, ganz im Sinne der VERNICHTER. Man darf gespannt sein, wann der “Michel” erwacht!

  • Über Lüth:

    Also wenn der Lüth kein Agent ist, dann fress‘ ich einen Besen. Ich könnte ja theoretisch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern darüber, welche Strategie wir (Frauke Petry und ich) damals, 2013, entwickelten, um die Pressestelle der neu bezogenen AfD-Geschäftsstelle zu besetzen. Unser Vorhaben wäre ziemlich intelligent gewesen und hätte der AfD das spätere Getaumel in die Profillosigkeit erspart, doch… vermutlich war genau DAS das Problem? (No worries, I won’t tell any of our plans.)
    Und so tauchte auf einmal Christian Lüth auf und wurde von Dagmar Metzger – das ist diese dubiose Person, die damals DIE Schnittstellenfunktion in der frisch gegründeten AfD inne hatte und alle Fäden sponn – auffällig geräuschlos in die Pressestelle gepflanzt, so dass all unsere wirklich klugen Überlegungen (grade auch rückblickend betrachtet) in sich zusammenfielen.
    Dieser Christian Lüth war ja interessanterweise schon mal Doppelagent im Ausland – man glaubt es kaum. Über die FDP kam er zur Friedrich-Naumann-Stiftung und als „Referent im Bereich der Steuerung der Durchführungsorganisationen“ unterstützte er 2009 in Honduras einen Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Präsident Manuel Zelaya. Von dem Umsturz hat sich das mittelamerikanische Land bis heute nicht erholt, Honduras gehört mit einer der höchsten Mord- und Fluchtzahlen zu den Krisenherden Lateinamerikas. https://www.heise.de/tp/features/Der-Faschist-und-sein-Putsch-4710752.html?view=print
    „Das Schild auf dem Dach im noblen Hauptstadtviertel ist eingerahmt von Stacheldraht und trägt die Schrift: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Christian Lüth ist gut gelaunt, dezent gebräunt und als Projektleiter der FDP-nahen Stiftung (FNS) für Honduras, Nicaragua und Guatemala um moderate Töne bemüht. Lüth war einst in die Kritik geraten, weil er Sturz und Entführung Manuel Zelayas im Internet als „Rückkehr zu Rechtsstaat und Verfassungsmäßigkeit“ zu feiern wusste. Und das obwohl der liberale Lobbyist Lüth den liberalen Präsidenten Zelaya lange politisch beraten hatte – bis dessen Pläne ruchbar wurden, sich durch ein Referendum den Wunsch nach einer Verfassungsänderung absegnen zu lassen. Lüth redet viel und spricht von „Exilierung“ und von „Präsidentschaftsnachfolge“, so dass sich die Frage aufdrängt: Wie bewertet die Friedrich-Naumann-Stiftung, die das Wort Freiheit in ihrem Namen trägt, den Putsch heute? „Die Exilierung von Zelaya war ein Verfassungsbruch, aber kein Vergleich zu all den Verfassungsbrüchen von ihm. Es war richtig, ihn aus dem Amt zu entfernen.“
    Kein Geheimnis macht der Stiftungs-Resident aus seiner Beratertätigkeit für den Wirtschaftsmagnaten Miguel Facussé. „Als Vorsitzenden der Industriekammer berate ich Herrn Facussé politisch“, sagt Lüth. „Ich rate ihm, sich auf dem Boden der Gesetze zu bewegen.“ Gemeint ist jener Miguel Facussé, dem Menschenrechtsorganisationen vorwerfen, im nördlichen Bajo Aguán politische Gegner ermorden zu lassen.“ https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sie-konnen-alle-blumen-abschneiden
    Kurz darauf veröffentlichte Lüth folgende Betrachtung in der WELT – die dann ja wohl aus heutiger Sicht einem waschechten, rechtsextremen „Faschisten“ ein Forum als Autor bot …. Höhöhö. https://www.welt.de/politik/ausland…Europa-und-UN-bei-Honduras-falsch-liegen.html
    Viele Mitarbeiter der FNF konnten dem Schönschreiben des Staatsstreichs durch Lüth nichts abgewinnen, die Stiftung war gespalten, das Lokalbüro der FNF unter Leitung von Christian Lüth habe sich offenbar dazu entschlossen, „sich den Putschisten anzudienen, um sich das Wohlwollen dieses Regimes zu sichern“. https://www.hintergrund.de/politik/welt/naumann-stiftung-in-honduras-gespalten/
    Ende 2011 war Lüth kurz bei der dem damals FDP-geführten Ministerium unterstellten Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) tätig. Anfang 2012, wollte Minister Dirk Niebel ihn im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) unterbringen. Laut Anfrage der SPD war Lüth dort dann als Referent im Referat 220 tätig und für Themen wie das „Innovationsmanagement“ zuständig.
    Lüth hatte jedoch wohl bei den Abschlussnoten seines Politikstudiums gelogen und musste wieder gehen. Das Thema seiner Diplomarbeit lautete übrigens: „Reformansätze in der UN-Friedenssicherung nach dem Völkermord in Ruanda“. Lüth selber kommentierte seinen Rauswurf damals so: „Der mangelnde Wille zur Weiterverwendung hatte politische Gründe.“ https://www.stern.de/politik/deutschland/afd–wie-fraktionssprecher-christian-lueth-seinen-lebenslauf-retuschiert-8120002.html
    „Weiterverwendung“ – ist das nicht ein wirklich wunderschöner Begriff?

    Quelle https://conservo.wordpress.com/2020/10/01/zur-causa-luethe-luisa-mit-der-lizenz-zum/