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Es begann damit, dass die Regel, die Anzahl ausländischer Spieler zu begrenzen, gekippt wurde. Was wir der EU und der linken „One World“-Ideologie zu verdanken haben. Seitdem wirkt zum Beispiel mein Verein, der HSV, gern mal wie eine Afrikaauswahl. Damit wir uns nicht missverstehen: Ausländische Spieler bereichern die Bundesliga seit Jahrzehnten. Doch es sollte im Rahmen bleiben. Am 28. Spieltag der Saison 2000/2001 lief Energie Cottbus mit elf Ausländern auf, drei Spieler wurden eingewechselt – ebenfalls Legionäre. Oder in der Saison 2015/2016: Da verlor (!) der FC Bayern (!) gegen Mainz 05 (!) mit zehn ausländischen Feldspielern aus acht Nationen. Was zur Hölle hat das noch mit einer BUNDESLIGA zu tun?!

Aber ist es nicht egal, wo ein Spieler herkommt?

Nun könnte man einwenden, ist doch egal, wo einer herkommt, Hauptsache, er spielt gut. Jein. Das mag für Spieler wie Robben und Ribéry gegolten haben, oder aktuell für Robert Lewandowski und viele andere, die sich für ihren Verein über Jahre den Arsch aufgerissen und sich mit ihm identifiziert haben, aber mit Legionär XY, der heute hier spielt, morgen dort, wird sich kaum ein Fan identifizieren können. Der einzige Spieler, mit dem wir HSV-Fans uns im Moment identifizieren können, heißt Tom Mickel. Kennt ihr nicht? Das ist unser Ersatztorwart. Das liegt natürlich nicht nur an den vielen ausländischen Spielern, die keine Verbindung zum Verein haben, aber eben auch.

Die linke Politisierung des Fußballs

Was Menschen wie mich am heutigen Fußball des Weiteren massiv stört, ist die linke Politisierung unseres Sports. Bricht sich ein sogenannter „Flüchtling“ einen Fingernagel ab, gibt’s direkt eine Schweigeminute. Anderseits herrscht Schweigen, wenn wir Opfer der kulturfremden Masseneinwanderung zu beklagen haben. Dass sich diverse Mannschaften mit der Terrororganisation „Black Lives Matter“ solidarisierten, die aktuell mordend, totschlagend, plündernd und brandschatzend durch US-Großstädte tobt, ist da nur der traurige Höhepunkt.

Feindbild der Linken: Alte weiße Männer

Es waren junge weiße Männer aus der Arbeiterklasse, die den Fußball vor 140 Jahren zu dem gemacht haben, der er heute ist. Und es waren – inzwischen alte – weiße Männer, die den deutschen Fußball in den letzten 20 Jahren gegen die finanziell übermächtigen Klubs aus England, Spanien, Frankreich und Italien erfolgreich aufstellten. Männer wie Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß und Kalle Rummenigge bei Bayern, Hans-Joachim Watzke (Dortmund), Clemens Tönnies (Schalke 04), Dietmar Hopp ( Hoffenheim) und Dietrich Mateschitz bei Red Bull Leipzig. Und selbst die eher erfolglosen Mäzenen wie Klaus-Michael Kühne beim HSV und Martin Kind bei Hannover 96 haben ihren Wert, wer weiß, wo die Vereine heute ohne sie stehen würden?

All diese Männer eint eines: Sie haben sich durch Fleiß, Disziplin und Unternehmergeist ein Vermögen aufgebaut. Und sie sind alt. Und sie sind weiß.

Das macht sie zum Feindbild Nummer eins, der in der Regel arbeitsscheuen und erfolglosen Linken. Der Hass der diesen Männern entgegenschlägt ist geradezu menschenverachtend. Aber das ist den Linken natürlich egal, sind ja nur alte weiße Männer.

Ach, Mensch, jetzt hab ich verdammt lang ausgeholt, eigentlich wollt ich Euch nur sagen, dass der Fußball in Osteuropa noch in Ordnung ist, wie unser Aufmacherfoto aus Bulgarien belegt.

Und hier noch ein Buchtipp, Freunde …

Fußball. Macht. Politik.

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9 Kommentare

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  • Die logische Konsequenz ist, dass in Nationalmannschaften auch Sportler ohne entsprechende Staatsanghehörigkeit mitmachen dürfen.
    Das könnte lustige Effekte auslösen.

  • @MaiLin
    Widerspruch!
    Hier geht es um das, was Martin Sellner und andere als “Meta-Ebene” bezeichnen.
    Zur Meta-Ebene gehört alles, was außerhalb der Politik im engeren Sinne gehört, also: Kultur, Religion, Sport usw. Wenn wir den Ausgang der Kommunalwahlen in NRW betrachten, sehen wir, daß unser politischer Gegner diese fest im Griff hat. Selbst landwirtschaftlich geprägte Gemeinden in der Eifel haben jetzt grüne Bürgermeister.

  • Der Fußball in Bulgarien soll noch in Ordnung sein? Du hast wirklich keine Ahnung, was in Bulgarien abgeht.
    Korruption, Oligarchentum und ständige Wechsel der Präsidenten, die in den Vereinen nur noch das schnelle Geld verdienen wollen. Kein Wunder, dass du Hopp und Co auch noch als wohlwollende Milliardäre anpreist.
    Noch dazu haben viele bulgarische Fanszenen massive Probleme mit rechtsradikalen. Hakenkreuzflaggen sind dort nicht selten.
    Weißt du, Nationalsozialismus war für fast alle Menschen der pure Terror. Haste wahrscheinlich durch zu viele Kontakte ins rechtsextreme Milieu nicht so ganz auf dem Schirm oder verdrängst es, aber die Geschichte von Millionen von systematisch ermordeten Menschen lügen nicht.

    Ziemlich wirrer Artikel, der die aktuellen und die historischen Fakten ignoriert.
    Typisch für neurechtes Gedankengut, aber hauptsache die Luft hat gescheppert…auch wenn mal wieder nix dahinter ist.

  • Es ist doch ganz einfach: Multikulti ist antiweißer Rassismus (den es angeblich nicht gibt). Diskriminierung als alter weißer Mann, ist Diskriminierung nach Geschlecht (obwohl ja ein Konstrukt), Hautfarbe (obwohl die ja keine Rolle mehr spielt) und Alter (also die auf dessen Geld/Steuern hier alles steht). @MaiLin Nein das ist nicht irrelevant. Die Multikuturisierung des Fußballs nach dem Bosmann-Urteil spielt im Buntismus eine wichtige Propaganda-Rolle. Ich bin da eher bei @ Lisje Türelüre aus der Klappergasse. Das ist Propaganda auf der Meta-Ebene.

  • Wurde nicht zur letzen WM gemeckert, dass die kroatische Mannschaft (Finale) zu weiß ist? Mann war ich froh dass der Systemling Löw mit seinen Leuten vernichtet wurde. Schade um die Sportler. Aber wenn die auch noch erfolgreich gewesen wären, hätte sich Merkel einmal mehr anbiedern können. Übel.

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