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Liebe Leser,

es ist an der Zeit, dass ich euch erzähle, was sich rund um mich – als Privatperson- und als Chris Ares – verändern wird, bzw verändert hat.

Wie jeder Einzelne von uns weiß, ist das Leben gezeichnet durch ständige Erfahrungen, Eindrücke und Ereignisse. Wir hören niemals auf zu lernen- und uns zu entwickeln. Wir verändern uns, unser Umfeld- und unser Blick auf das Leben verändern sich.

Ich habe, in den fast 6 Jahren meiner politischen- sowie musikalischen Laufbahn, viel gelernt und an mir entdeckt. Ich habe sehr viele Fehler gemacht, ich habe sehr viel richtig gemacht. Nicht einen Tag von dem, was ich erlebte, möchte ich missen. Alles, was passierte, ließ mich zu dem werden, der ich heute bin. Dieser kontinuierliche Fluss brachte mich näher zu mir.

In den letzten Monaten, ich würde sogar sagen im gesamten Jahr 2020, gab es sehr oft den Moment des Zweifelns. Immer wieder gab es Gespräche mit dem Management, meinen Freunden und meinem Umfeld, in welchem ich offen sagte, dass ich nicht mehr wisse, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin. Dass ich nicht mehr wisse, ob das, was – und vor allem wie – ich da mache noch richtig ist. Viele Dinge würde ich heute anders machen; dennoch bin ich dankbar, es so gemacht zu haben, um heute zu wissen, was anders hätte laufen können.

Ich habe mich oftmals so sehr verrannt, dass mir kaum mehr auffiiel, dass ich Menschen wehtue. Mir fiel nicht mehr auf, dass auch ich voll von mächtigen Fehlern bin. Wie könnte ich die Erwartungshaltung haben, etwas verändern zu wollen, wenn ich genug an mir selber habe, was es zu verändern gilt. Bei jedem Menschen, den ich verletzt habe, möchte ich mich aufrichtig entschuldigen.

Das hier ist kein Weglaufen – im Gegenteil! Das hier ist der härteste Kampf überhaupt; die knallharte, ehrliche Reflexion seines Selbst.

Wäre es nicht töricht, wenn man erkennt, dass man sich selbst so sehr verändert hat, dass der Weg, den man ging, nicht mehr der richtige ist, es aber nicht stoppt? Ich denke ja. Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht über Nacht ein neuer Mensch geworden. Entwicklungsprozesse, die jeder von uns macht, dauern oft Monate und Jahre.

Am heutigen Tage allerdings muss ich anerkennen, dass ich den jetzigen Weg nicht weitergehen kann- und möchte. “Chris Ares” war ein sehr intensiver Abschnitt meines Lebens. Chris Ares war meine persönliche Ausbildung, meine Lehre.

Mit der Musik und dem Auftreten in der Öffentlichkeit werde ich nun aufhören, da es der einzig konsequente Weg ist, wenn ich mir eingestehe, dass ich mich verändert habe.

Ich möchte euch allen, wie ihr mich jahrelang treu und ehrenvoll begleitet habt, danken und euch sagen, dass ich niemals vergesse werde, wie viel Liebe ihr mir geschenkt habt!

Das hier ist keine Abrechnung aufgrund eines gekränkten Egos oder dergleichen! Das hier ist die Erkenntnis, sich als Mensch entwickelt zu haben!

Euer Chris Ares, euer Christoph Zloch

P.S: Das Tattoostudio, das ich mit hochgezogen und fertiggestellt habe, läuft selbstverständlich weiter! Das Team vor Ort wird sich auch ohne mich bestmöglich um euch kümmern!

Auch NDS wird – mit Proto und Primus – weitergehen! Es gab weder irgendwelche GZSZ-Beef-Geschichten, noch sonst irgendwas; lediglich MEINE Veränderung.

Auch die Konsequenz, dass all meine “Likes” und “Anerkennung” im Netz verschwinden, ist natürlich ein Teil davon. Deshalb wundert euch bitte nicht, warum auf Instagram, Telegram, Facebook, Twitter und co alles weg ist.

Auch ist für meine Entscheidung kein Streit verantwortlich, lediglich meine persönliche Veränderung, welche die letzten Monate immer wieder nach oben drang.

Zu meinen Boxen (vom Album), die vermutlich (aufgrund der Aktion seitens Amazon) immer noch bei einigen fehlen: JEDER wird seine Ware (sofern es fehlende Alben gibt) noch bekommen. Ich setze mich bis zuletzt dafür ein, dass NIEMAND auf etwas sitzen bleibt. Die nächsten Tage erscheint hier nochmals ein Post für alle, die bei Amazon bestellt haben. Die Prozesse laufen, die Mühlen mahlen langsam.

Sollte auf meinen Kanälen noch abschließend Posts gemacht werden, dann bin das nicht ich, sondern evtl der Vertrieb/das Label.

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8 Kommentare

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  • Ist ja höchst interessant.
    Bei mir auf dem Balkon hat gestern eine Taube drei(3) Schwanzfedern verloren.
    Wenn ihr mehr wissen wollt mach ich noch einen langen Bericht darüber.

  • Chris Ares ist auf Youtube, Spotify und iTunes geblockt – also auf den wichtigsten Vertriebsplattformen für kommerzielle Musiker. Das heißt, er erreicht außerhalb der deutschsprachigen Szene im Internet/ auf Telegram kein Publikum mehr und hat m.W. nach auch keine Vetriebsfirma an seiner Seite. Ohne die genannten Plattformen wird es allerdings unmöglich sein, zukünftig relevante Verkaufserfolge zu erzielen geschweige denn neue Alben zu promoten! Darüber hinaus werden ja auch Konzerte verboten oder können nur unter stark erschwerten Bedingungen stattfinden. Das sind für einen Musiker schlichtweg sehr schlechte Voraussetzungen, um damit langfristig den Lebensunterhalt verdienen zu können. Chris Ares hat zudem ein sehr junges Publikum und profitiert von der aktuellen Protesthaltung seiner Fans und der Szene. Aber auch die werden älter und gründen Familien, so wie Ares. Im Alter von 28 Jahren und als Familienvater muss er an die Zukunft denken .

    Er wird mit seinen letzten Alben vermutlich genug Geld verdient haben, um sich damit selbständig machen zu können – allerdings außerhalb der Musikbranche, denn als Musiker ist er (infolge der perfiden Hetze gegen ihn) politisch und sozial verbrannt. Und ich glaube kaum, dass ihn auch nur eine einzige Produktionsfirma anstellen oder mit ihm zusammenarbeiten würde, wenn die Plattenverkäufe eines Tages einbrechen und er altersmäßig aus dem Genre herausgewachsen ist. Jetzt, in seiner vermutlich erfolgreichsten Zeit, den Cut zu setzen und gar nicht erst in eine mehr als unsichere Zukunft als Musiker zu investieren, ist wahrscheinlich das Beste, was er machen kann.

    Leute, nehmen wir es als das an, was es ist: eine weitere Niederlage im Kampf gegen das Regime! Denn im Merkel-Kapitalismus muss man niemanden hinrichten, man kann ihm die zwingend notwendige finanzielle Lebensgrundlage nehmen und damit eine Existenz vernichten, ohne jemals dafür verantwortlich gemacht werden zu können. Schuldig waren halt immer die “Umstände” und die Opfer selbst …

    Auch wenn seine Musik nicht die meine ist (und nie war oder wird), wünsche ich ihm natürlich für die Zukunft trotzdem alles Gute.

  • Sehr ENTTÄUSCHEND, aber VERSTÄNDLICH. Mag die MEISTEN Lieder sehr gerne und werde diese auch weiterhin hören.

    Leider ein weiterer “MERKEL-SYSTEM” gefallener KAMARAD.

  • die letzten 6 jahre. vor einem jahr kannte ihn niemand.
    dann hat er ein pa monate ganz ganz furchtbar dicke backen gemacht.
    erst kürzlich noch mit nem dorf im osten das er machen wollte
    und jetzt davon schleichen mt einem läppischen “ich hab mich verändert”.
    wie lächerlich

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