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Bevor wir zu der Studie kommen, erlaubt mir drei persönliche Anmerkungen:


1. Bei Kindern hört der Spaß für mich auf. Sie sind schwach, viel schwächer als die sogenannten Risikogruppen, sie können sich nicht wehren, sie haben keine Lobby, deshalb werde ich die Befürworter jeglicher Maßnahmen erbarmungsloser bekämpfen als je zuvor.

2. Dass unsere Kleinsten in Schulen gezwungen werden Masken zu tragen, ist nicht nur schwerer Kindesmissbrauch, es ist auch völlig überflüssig. Es war Mike Ryan, Exekutivdirektor des WHO-Programms für Gesundheitsnotfälle, der im März 2020 sagte: „Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Tragen von Masken durch die Massenbevölkerung sinnvoll ist. Tatsächlich gibt es Hinweise darauf, dass das Gegenteil der Fall ist.“

Dr. Jenny Harries, englische Ärztin für öffentliche Gesundheit und stellvertretende Chief Medical Officer, sagt, dass die Menschen sich durch das Tragen von Masken einem höheren Risiko aussetzen könnten, Covid zu bekommen. Masken könnten das Virus einfangen und die Person, die eine trägt, dazu bringen, es einzuatmen.

Des Weiteren konfrontierte die BBC die WHO nach deren Hundertachtzig-Grad-Wende mit dem Vorwurf, dass sie das Maskentragen nicht aus gesundheitlichen sondern aus politischen Gründen empfehlen würde. Die WHO dementierte diesen schwerwiegenden Vorwurf nicht.

3. Eine nichtrepräsentative Umfrage ergab: Die „Menschen“, mit denen ich über die Maßnahmen am heftigsten gefetzt habe, waren allesamt kinderlos. Das eint sie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Zufall? Wohl kaum.

Die Studie des Grauens im Original

Kinderärzte schlagen Alarm: In der Corona-Krise beobachten sie eine Zunahme körperlicher und vor allem seelischer Beschwerden. Schul- und Kitaschließungen sowie Kontaktbeschränkungen belasten besonders die Psyche ihrer jungen Patienten, so das Fazit der Mediziner: 89 Prozent beobachten vermehrt psychische Probleme. 37 Prozent diagnostizieren eine Zunahme körperlicher Beschwerden. Dies sind Ergebnisse der Studie „Homeschooling und Gesundheit 2020“ der pronova BKK, für die 150 niedergelassene Kinderärztinnen und Kinderärzte befragt wurden.

Besonders betroffen sind nach den Erfahrungen in den Sprechstunden Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. Eine Zunahme von Verhaltensänderungen wie Antriebslosigkeit oder Rückzug aber auch Reizbarkeit und Angststörungen beobachtet jeder zweite Pädiater. 46 Prozent berichten von vermehrt aggressivem Verhalten, 45 Prozent von Schlafstörungen. Aber auch Bauchschmerzen, Depressionen, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten seien häufiger geworden.

Kinder litten unter Corona-Beschränkungen

Die Ursache für die Zunahme der Beschwerden sehen die Pädiaterinnen und Pädiaterin den Einschränkungen im täglichen Leben während der Corona-Krise. Kinder waren stark betroffen, die Einschnitte in ihren Alltag erheblich. Besonders folgenschwer waren aus Sicht einer Mehrheit der Mediziner die mangelnden Freizeitmöglichkeiten wie Sport im Verein (70 Prozent) und dafür zu viel Zeit am Bildschirm von Handy und Computer (69 Prozent). Hinzukamen die fehlende Tagesstruktur (69 Prozent) infolge von Kita- und Schulschließungen und Konflikte in den Familien (67 Prozent). 66 Prozent der Kinderärzte sprechen von Isolation ihrer jungen Patienten. Auch die Enge zu Hause in der Wohnung, fehlende Rückzugsmöglichkeiten sowie die Übertragung von Ängsten der Eltern auf das Kind machten dem Nachwuchs zu schaffen, wie mehr als jeder zweite Kinderarzt feststellte. „Erst die Wiederaufnahme der Routinetermine sowie die Rückkehr in Schulen und Kitas dürfte den ganzen Umfang entstandener Probleme bei Kindern und Jugendlichen ans Licht bringen“, sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt bei der pronova BKK. Nicht nur die Erwachsenen, auch die Kinder haben die ersten Monate der Corona-Krise als eine Ausnahmesituation erlebt und vielfach als verstörend oder gar bedrohlich empfunden. Es ist nun die Aufgabe der Erwachsenen, die Kinder bei der Bewältigung dieser Erlebnisse zu begleiten und zu unterstützen“, sagt Herald.

Anzeichen für Entwicklungsverzögerungen bei Heranwachsenden

Die Auswirkungen der Corona-Einschränkungen auf Kinder könnten sogar noch tiefere Spuren hinterlassen: Knapp vier von zehn Kinderärzten beobachten Anzeichen für Entwicklungsverzögerungen bei ihren Patienten, die sie auf die Corona-Krise zurückführen. Bei motorischen Fähigkeiten sind Kinder zwischen sechs und neun Jahren besonders betroffen, bei kognitiven Fähigkeiten betreffen die Verzögerungen Kinder zwischen drei und dreizehn Jahren. Ursachen für die Schwierigkeiten vermuten die Mediziner wiederum im zu hohen Medienkonsum, in der Überforderung der Eltern sowie fehlendem Kontakt zu Gleichaltrigen. Das hat direkte Konsequenzen für die Praxen: 54 Prozent der Kinderärzte rechnen damit, dass mehr Kinder Hilfe von Ergo- und Physiotherapeuten benötigen; 43 Prozent erwarten, dass sie häufiger an Psychotherapeuten überweisen werden müssen. „In den kommenden Monaten wird sich erst das gesamte Ausmaß der Corona-Folgen für die Kindergesundheit abschätzen lassen“, sagt Herold. 57 Prozent der befragten Kinderärzte sagen, dass viele Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen in der Corona-Krise verschoben wurden. „Erst die Wiederaufnahme der Routinetermine, aber auch die Rückkehr in Schulen und Kitas dürfte entstandene Probleme bei Kindern und Jugendlichen ans Licht bringen“, so Herold.

Zur Studie

Die Kinderärztebefragung „Homeschooling und Gesundheit 2020“ wurde im Juni und Juli 2020 im Auftrag der pronova BKK im Rahmen einer Online-Befragung durchgeführt. Bundesweit nahmen 150 niedergelassene Pädiaterinnen und Pädiater daran teil.

Und noch ein zwei Büchertipps zum Thema, Freunde …

Gordon Neufeld, Unsere Kinder brauchen uns

Unsere Kinder brauchen uns!

Dagmar Neubronner, Der Neufeld -Ansatz für unsere Kinder

Der Neufeld-Ansatz für unsere Kinder


Was brauchen Kinder von uns, um sich zu ihrem vollen Potenzial entwickeln zu können? Wir können uns heute nicht mehr an überkommenen Traditionen orientieren.
Unsere Lebenswelten unterscheiden sich zu stark von den Bedingungen, unter denen sie entstanden sind. Um unseren Kindern geben zu können, was sie brauchen, ist es notwendig, dass wir ihre Entwicklung und ihr Verhalten von innen heraus verstehen.

Der “bindungsbasierte Entwicklungsansatz nach Neufeld” liefert uns dieses tiefe Verständnis, so dass wir nicht mehr nach Erziehungstipps von Experten suchen müssen, sondern in uns selbst fühlen und erkennen, was jetzt und hier für dieses Kind das Richtige ist.
‘Der Neufeld-Ansatz des weltweit renommierten kanadischen Bindungsforschers
Prof. Dr. Neufeld ist keine Methode, sondern eine Weise, Kinder zu sehen und zu verstehen.’

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3 Kommentare

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  • Was will man machen, wenn immer noch ca. 90% VOLLIDIOTEN jeden Tag mit einem Lappen in der blöden Fresse herumlaufen???????????? OHNE den geringsten medizinischen Nutzen!!!!!!!!! Inzwischen hundert-, ja tausendfach BEWIESEN!!!!!!!!!!!!! Und wenn man ohne Maske daherkommt, wird man oft noch saudumm angemacht von diesen TOTAL VERBLÖDETEN VOLLTROTTELN!!! Am liebsten würde ich denen dann einfach voll in die Fresse hauen. Geht leider nicht! Deswegen gehe ich wortlos weiter und zeige den Stinkefinger.

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