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Und hier noch ein Buchtipp, Freunde …

Johannes Paul II.

Johannes Paul II. (1920 – 2005) war ein Jahrhundertpapst. Er begeisterte die Massen, und seine Besuche in Polen zeigten den Menschen im Ostblock: Es gibt eine Kraft, die stärker ist als der kommunistische Staatsapparat. Doch so sehr Karol Wojtyla in seiner Heimat stets die Reformer in der Kirche unterstützt hatte – als Papst regierte er selbst autoritär, beschnitt die Unabhängigkeit der Ortskirchen und maßregelte Theologen.

Matthias Drobinski und Thomas Urban erzählen keine Heiligengeschichte, sondern porträtieren eine faszinierende Persönlichkeit, die Revolutionär und Reaktionär in Einem war. Unter dem Eindruck des nationalsozialistischen Terrorregimes entschied sich Karol Wojtyla für das Priestertum. Er entwickelte eine Theologie, die von der Freiheit und Würde des Menschen ausgeht, der über sich und seine materielle Existenz hinausstrebt.

Er half durch sein Auftreten gegen den Kommunismus, den eisernen Vorhang einzureißen, aber unerbittlich kritisierte er auch den Materialismus des Westens. In einem mutigen Schritt hat er als Papst um Vergebung gebeten für die Schuld der Vergangenheit. Doch mit seinem Festhalten an einer rigiden Sexualmoral, dem Nein zur Frauenordination und der Verkennung des Missbrauchsskandals hinterließ Johannes Paul II. seiner Kirche ein schweres Erbe.

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21 Kommentare

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  • Eine Gruppe Frauen (verm. Lesben) legt einer Statue ein buntes Tuch um und fotografiert das.

    Und daraus wird “… wie „Antifa“-Terroristen eines[sic!] Statue des früheren polnischen Papstes Johannes Paul II. schändeten”.

    Respekt … da schlägt das Erlernte bei der “Bild” aber voll durch!

    • … Symbolik, Tradition und Bedeutung dieses “Tuches” scheinen Dir Fremdwörter zu sein …
      Oder ignorierst Du das mit Absicht, nur um ein bisschen herum zu trollen?!

      • Scheiss auf “Tradition”, wenn es um die verkommenste und abartigste Sekte aller Zeiten geht! Nicht einmal die USA haben mehr Folterungen und Morde auf dem Gewissen, als die katholische Kirche. “Im Namen Gottes” Wenn ich das schon höre, könnte ich jedesmal kotzen. Hilfe, Hilfe, jetzt komme ich in die Hölle! Angst! Scheiss auf GOTT, auf JESUS und auf alle die was damit was zu tun haben! Scheiss auch auf Allah, auf Buddha, usw. Scheiss auf diesen ganzen esoterischen Dreck! Was anderes ist das nämlich nicht! Esoterischer Dreck!

      • ja auch ein extrem verwunderlicher Aktionismus untersteht der Staatsschutz dem Innenministerium?
        Naja manche wandeln vom Paulus zum Saulus

        /app.handelsblatt.com/politik/deutschland/ex-nazis-in-behoerden-innenministerium-brauner-als-gedacht/12934770.html

    • In den Augen gläubiger und patriotischer Polen IST das eine Schändung. Wissen Sie denn nicht, welchen Stellenwert JP II. im öffentlichen Bewußtsein Polens genießt? Nicht überall ist man so dekadent, daß man die Verunehrung eines “Nationalheiligen” als banalen Ulk abtut.

    • Komm Oli, Du weißt doch genau, wie die Welt unter diesem Unterabteilung der Linken abdriftet. Du willst doch nur provozieren. So naiv und ahnungslos, wie Du hier gerade tust, kann man doch in Wahrheit gar nicht sein.

  • “Ex-Papst-Schändung”..? Sag mal, wie bist du denn drauf? Einem Götzenbild eines katholischen DEPPEN ein buntes Tuch umlegen ist für die “eine Schändung”? HAHAHA! Bist du so echt so ein bigotter dämlicher Katholik, der an diesen menschengemachten Mist glaubt? So mit Jesus, Wasser in Wein umwandeln, übers Wasser laufen, andere Backe hinhalten usw.? Echt jetzt? Du stehst auf derartige nichtsnutzige Vollidioten und findest, dass man von diesem Dreck Statuen aufstellen sollte? Wirklich jetzt? Ich fasse es nicht. Ne, echt nicht. Jetzt bin ich dann doch verblüfft.

  • Ich bin Heide, aber ich verballhorne monotheistische Religionen nicht und nehme Rücksicht auf die Gefühle Andersgläubiger.
    Greift man meine Spiritualität an, die Große Göttin oder die Göttinnen und Götter, wehre ich mich natürlich.

  • Johannes Paul II. war noch ein Anti-Kommunist der sicher seinen Beitrag dazu geleistet hat die SU nieder zu ringen.
    Der heutige Papst ist ein Sozialist, wie viele Pfarrer auch.
    Dabei widersprechen sich Christentum und Sozialismus/Kommunismus.

  • Berlinische Monatsschrift.

    1784.

    Zwölftes Stük. December.

    1.

    Beantwortung der Frage:

    Was ist Aufklärung?

    (S.[iehe] Decemb.[er] 1783. S. 516.)[1]
    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude![2] Habe Muth dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

  • 100erte Plätze und Straßen sind nach dem benannt, massenhaft Figürchen an souvenirshops, dutzende Dokus ein paar Filme und viele überlebensgroße Statuen. Ganz so offen und tolerant gegenüber dem linken Zeitgeist war er auch nicht.
    Wer Statuen von dem umzuwerfen/umzudeuten versucht oder Witze auf die Kosten von ihm macht, macht sich bei 80+% der Polen Feinde. Sollte man als Deutscher Malte-Torben-Touri wissen, sonst klatscht es. Meiner Meinung nach zurecht. Deutsche Touristen mit ihren Weltverbesserungsansprüchen brauchen manchmal eine Tracht Respekt gelehrt. Diejenigen, die Bräuche in Osteuropa respektieren werden dagegen eine gute Zeit habe.

  • Das Problem der LInken ist nach wie vor, dass sie glauben, im Besitz der einzig wahren Wahrheit zu sein. Und dieser Glaube gipfelt darin, dass sie von sich überzeugt sind, dass sie einfach alles dürften, weil sie die moralische Instanz schlechthin sind.
    Und so terrorisieren sie alles links und rechts, vor und hinter und über und unter sich mit ihren Anschauungen und dem daraus resultierenden Selbstverständnis.
    Und in diesem Wahn kann man auch schon mal millionen von streng gläubigen Katholiken beleidigen, weil man ja kackenddreist genug ist, auf alle Etikette zu scheißen, in seinem überhöhten Moralwahn.

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