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Ein großer und starker Mann, der ruhige und besonnene Polizisten wie ein kleines Mädchen anfleht, ihn nicht zu erschießen? Am helllichten Tag? Auf offener Straße? Da stimmt was nicht. George Floyd war nicht Herr seiner Sinne. Der Mischkonsum aus Methamphetamin, Fentanyl (Teufelszeug!) und Cannabis, den die Obduktion ergab, ließ ihn – wie man so sagt – „Filme schieben“. Floyd hat meines Erachtens nicht geschauspielert, der glaubte tatsächlich, er fängt gleich eine Kugel – Verfolgungswahn in Reinkultur!

Für US-Polizisten nichts Ungewöhnliches. Süchtige wie Floyd sind ihr Tagesgeschäft. Sie wissen genau, was passieren kann, wenn man diese Jungs provoziert. Wohl unter anderem deshalb verhielten sie sich so vorbildhaft. Höflich und geduldig versuchten sie ihn davon zu überzeugen, dass alles gut sei, ihm keine Gefahr droht.

Leider vergeblich. Floyd, der vorher, wie ein anderes Video zeigt, ein Plastikbeutelchen voller Rauschgift fallen ließ, widersetzte sich der Verhaftung, der Rest ist Geschichte.

Möglicherweise war bei Floyd auch noch ein bisschen Resthirn aktiv, das ihm sagte: „Nee, es ist nicht alles gut! Ich habe eben versucht, mit einem gefälschten 20 Dollar-Schein ein Päckchen Kippen zu kaufen, Straftat 1, habe Rauschgift dabei, Straftat 2, lenkte ein Fahrzeug unter Drogeneinfluss, Straftat 3. Also Knast. Schon wieder!“
Vielleicht wars also eine Mischung aus Paranoia und Verzweiflung, die ihn durchdrehen ließ.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass Floyd bereits im Stehen sagte, er bekäme keine Luft. (Was eventuell sogar stimmte, schließlich kam zu seinem Wahn, dem Rauschgift, auch noch eine  Vorerkrankungen des Herzens.) Was wiederum belegt, dass die Polizisten keine eiskalten Killer waren. Sie glaubten ihm sein späteres „I cant breathe!“ schlichtweg nicht mehr.  

Fazit: Dieses und all die anderen Videos belegen, dass der Tod des Schwerverbrechers George Floyd ein Unglücksfall war. Deshalb kann das Urteil für die Polizisten nur lauten: Freispruch!

Doch dazu wird es nicht kommen. Die Angst vor einem zweiten Fall Rodney King ist zu groß. Die Parallelen sind verblüffend:

Am 3. März 1991 geriet King aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung in eine Verfolgungsjagd mit der Polizei von Los Angeles und wurde schließlich gestoppt.

King war alkoholisiert und hatte versucht zu flüchten, weil er nach eigener Aussage befürchtete, wegen Alkohol am Steuer gegen Bewährungsauflagen zu verstoßen, die ihm wegen eines früheren Raubdelikts auferlegt waren.

Bei der Verhaftung, gegen die King Widerstand leistete, gingen die Beamten derart brutal gegen den Afroamerikaner vor, dass die vier nicht-schwarzen Polizisten dafür vor Gericht gestellt wurden. Durch die Amateuraufnahmen konnte rekonstruiert werden, dass sie ihn mit mehr als 50 Stockschlägen und sechs Tritten traktierten.

Wikipedia
Rodney King, 2012, kurz vor seinem Tod

Die Polizisten wurden in erster Instanz freigesprochen. Ergebnis: Die friedliebenden Schwarzen zerlegten halb Los Angeles. 53 Menschen starben, mindestens 2000 wurden verletzt. Dazu kamen Sachschäden von mehr als einer Milliarde US-Dollar.
Der damalige Präsident George H. W. Bush musste die Armee im eigenen Land einsetzen.
Das will kein Staatsanwalt, kein Richter und deshalb wird es bald ein Unrechtsurteil geben.

Stellen wir uns mal kurz vor, Floyd hätte die Festsetzungsmaßnahme überlebt, wie wäre es ihm wohl ergangen. Höchstwahrscheinlich ähnlich wie Rodney King. Der erstritt in einem Zivilprozess von der Stadt Los Angeles 3,8 Millionen Dollar Schadenersatz. Sollte eigentlich für einen geruhsamen Lebensabend reichen. Tat es aber nicht. King geriet weiterhin mit dem Gesetz in Konflikt, Drogen im Straßenverkehr,  häusliche Gewalt. Er ließ sich für eine Reality-TV-Show während eines Drogenentzuges begleiten.
2012 ertrank Rodney King in seinem Pool. Er wurde nur 47 Jahre alt. King hatte Alkohol, Marihuana, Kokain und Phencyclidin (Teufelszeug!) im Körper.
An wen erinnert mich das bloß? Ich komm grad nicht drauf.

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13 Kommentare

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  • Ein POC Dealer in einer Doku beschreibt Fentanyl als äußerst tödlich bei geringen Überdosierungen. Das Zeug wird mit Heroin gemischt. Und die Junkies stehen drauf.

  • Möglicherweise, vielleicht, stellen wir uns mal vor…
    Bullshit.
    Floyd war Müll.
    Die für ihn unter BLM-Label randaliert haben, hätte man von der Straße kärchern müssen.
    Aber angesagt:
    Shit is holy, the saints are shit.
    Und CORONA ist höchstselbst eine Maske.

  • “Leider vergeblich. Floyd, der vorher, wie ein anderes Video zeigt, ein Plastikbeutelchen voller Rauschgift fallen ließ, widersetzte sich der Verhaftung, der Rest ist Geschichte.” Wo hat er sich denn widersetzt, Horst? Der war gefesselt und schon in der Karre. Was hast du gesehen, Kevin, was ich nicht gesehen habe? Dazu habe ich einen dämlichen US-Bullen gesehen, der ihn auf der anderen Seite wieder rausgezogen hat. Wo hat er sich denn widersetzt, Dumpfbacke? Hast du keine Augen im Kopf, HansDieter?
    Mir geht dieser Floyd sonstwo vorbei, aber wenn sich ein Bulle derart blöd anstellt und ein noch größerer deutscher Blödmann, namens Durchzug im Hirn was von “widersetzt sich der Verhaftung” faselt, könnte ich daherkotzen, Dämlack.

    • Wenn man keine Ahnung hat einfach ……………. Klar hat er sich widersetzt. Dieses Video zeigt das die Polizisten sehr geduldig mit im waren. Einmal mitzählen wie oft er aufgefordert wurde dieses oder jenes zu tun. Das zählt in den Staaten nunmal unter Widerstand bei der Festnahme. Das wird bei uns in Deutschland ähnlich sein. Das der Typ bis zur Halskrause unter Stoff stand wird den Polizisten auch nicht entgangen sein. Die haben schließlich mit sowas jeden Tag zu tun. Wozu ein Mensch unter Einfluss besimmter Substanzen in der Lage ist werden Sie auch nicht wissen. Ich kann nur eines sagen, wenn so ein Typ ausgetickt wäre, hätten die Polizisten ein “kleines” Problem gehabt. Nur mal so am Rande. Floyd war , ich schätze mal 180-190 cm und um die 100 Kilo schwerer Mann. Den muss man erstmal unter Kontrolle bringen. Aber klar zu Hause am Rechner sind viele Helden.

  • @ Oliver Flesh

    Gute Analyse des Videos. Nur der Begriff “Rauschgift” ist etwas unangebracht. Drogen oder Betäubungsmittel hätten es auch getan , oder kommen da die alten Muster ala BILD durch?

  • Floyd litt aufgrund seines Drogencocktail unter Paraneuer. Er hatte offensichtlich Todesangst. Und aufgrund dessen war er nicht mehr Herr seiner Sinne . Die Cops konnten das aber nicht wissen, denn sie sind vorgegangen, wie sie es bei jedem Anderen auch getan hätten. Das festsetzen mit den Handschellen und das halten am Boden, hat Floyd selbst zu verantworten, weil er sich absolut nicht kooperativ und aufgrund seiner Paraneuer, aggressiv verhalten hat. Nur der eine Cop, der auf Floyds Hals kniete, den könnte man ein Fehlverhalten vielleicht unterstellen? Sollte Floyd tatsächlich noch geäußert haben, dass er keine Luft mehr bekommt? Aber ein Rassistisches Verhalten deswegen hier zu unterstellen, finde ich jedoch total daneben!

  • “cachonne
    04. August 2020 um 19:52 Uhr
    so ist das leben, die einen sterben im drogenrausch, während die anderen sich journalist schimpfen und jeden tag zugekokst neuen müll fabrizieren 😀

    Und andere sonderrn tagtäglich Müll ab, weil Mutti ihnen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat,und sie diese nun auf Umwegen bei anderen suchen,und leider auch bekommen.
    Trotzdem,so viel Beifall wie Bimbo George Floyd wirst du nie bekommen.Wegen dir werden die Dummköpfe nicht auf die Straße rennen.
    Das machen die nur bei Negern.
    Oder bist du gar einer? Ein Neger,ein richtiger Neger?Dann stehen deine Chancen 50:50.
    Cachönnchen,an dir beißen sich alle Plüschater die Zähne aus.

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