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Was wollen wir? Gleichstellung oder Freiheit? Für die meisten von euch – insbesondere diejenigen, die sich nur wenig mit der Ideologie des Feminismus beschäftigen – wird es schwer zu verstehen sein, warum sich diese beiden Begriffe ausschließen. Schließlich kämpfe doch die moderne Gesellschaft für die Gleichberechtigung von Frauen und somit auch für ihre Freiheit.

Merkt ihr den Fehler? Gleichstellung wird oft – selbst von unseren Politikern – als Synonym für Gleichberechtigung verwendet. Wer sich aber diesen Begriff und seine Bedeutung näher ansieht, wird merken, dass er das Gegenteil von Gleichberechtigung meint.

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Was ist der Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung?

Gleichberechtigung der Geschlechter meint das Zugestehen von gleichen Rechten an Frauen und Männer. Dieses ist im Grundgesetz verankert im Art. 3 II 2 GG:

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 3

Gleichberechtigung steht also dafür, dass Frauen und Männer die gleichen Chancen haben. Gleichstellung hingegen geht sehr stark darüber hinaus, und fordert die Angleichung von Lebenssituationen von Männern und Frauen, und zwar in allen Lebensbereichen.

Nehmen wir als Beispiel den Anteil von männlichen und weiblichen Führungskräften. Es gibt keine gesetzlichen Regeln, die es Frauen verbieten, Führungspositionen einzunehmen. Frauen sind also gleichberechtigt mit den Männern und habe die Chance dazu, wenn sie es wollen.

Da es aber weniger weibliche Führungskräfte gibt als männliche, wird anhand von Frauenquoten und anderen Maßnahmen Social Engineering betrieben. Frauen, die sonst nicht mit ihren männlichen Kollegen konkurrieren könnten, bekommen die Positionen in den Führungsetagen. Männern werden diese Chancen genommen. Das ist Gleichstellung, oder besser gesagt Gleichmacherei.

Gleichstellung nimmt Chancen

Die Tatsache, dass Frauen und Männer von Natur aus unterschiedlich sind, unterschiedliche Präferenzen und Interessen haben, wird völlig ausgeblendet oder nur als soziales Konstrukt gesehen, das verändert werden muss.

Doch die Realität zeigt uns die Wahrheit. In den Gesellschaften, in denen die Menschen eine große Freiheit genießen, so wie in den skandinavischen Ländern, wählen Frauen mehr traditionelle Berufe, und das obwohl gerade in diesen Ländern die meisten feministischen Maßnahmen durch die Politik gefördert werden.

Haben Menschen also die Freiheit, folgen sie ihren Interessen und ihren Fähigkeiten. Der russische Schriftsteller, Systemkritiker und Philosoph, Alexander Issajewitsch Solschenizyn, brachte es mit dem folgenden Zitat sehr gut auf den Punkt:

„Menschen werden mit unterschiedlichen Fähigkeiten geboren. Wenn sie frei sind, sind sie nicht gleich. Und wenn sie gleich sind, sind sie nicht frei.“

Alexander Issajewitsch Solschenizyn

Ein wichtiger Denker der heutigen Zeit, ist Dr. Jordan B. Peterson, ein klinischer Psychologe an der University of Toronto, spezialisiert auf die Psychologie des religiösen und ideologischen Glaubens sowie die Verbesserung von Persönlichkeit und Leistung. Er wird in den Mainstream-Medien vielfach kritisiert, da er sich gegen allgemeingültige Annahmen stellt, die Redefreiheit verteidigt und auf wissenschaftlicher Ebene mit der feministischen Ideologie aufräumt.

In meinem aktuellen Video zeige ich euch einen Ausschnitt aus einem BBC-Interview mit Jordan Peterson, in dem sehr deutlich wird, wie der Interviewer ihn mit passiv aggressiven Fragen und Anmerkungen versucht, zu diskreditieren.

Da nicht jeder so gut Englisch versteht, um dem Interview folgen zu können und weil es sich lohnt, Petersons Aussagen mehrmals durchzulesen, habe ich das Interview hier für euch übersetzt und transkribiert. Lest euch also Petersons Aussagen nochmal durch, schaut euch im Video meine Anmerkungen dazu an und schreibt in den Kommentaren eure Meinung.

Auf Patreon habe ich übrigens ein weiteres Video veröffentlicht, in dem ich einen Vortrag von Jordan Peterson übersetze und kommentiere. Das Thema ist: Warum gibt es weniger Frauen in Führungspositionen? Klicke auf den folgenden Link, um Dir das Video und viele weitere, die es nur exklusiv auf Patreon gibt, anzusehen: Hier geht’s zu meinem exklusiven Patreon Video

Hier das BBC-Interview mit Jordan Peterson:

Jordan Peterson: Ich sehe eine Gegenreaktion gegen die Männlichkeit in dem Sinne, dass etwas Toxisches dahintersteckt.

HARDtalk Moderator Stephen Sackur: Was ist der Grund für die übermäßige Feminisierung der Gesellschaft?

Peterson: Nun, ich habe nie gesagt, dass die Gesellschaft übermäßig feminisiert ist. Wenn wir also meine Ansichten diskutieren wollen, sollten wir meine eigentlichen Worte verwenden. Ich glaube, dass in unserer Gesellschaft im Moment die Gefahr besteht, die Annahme, dass unsere Kultur zum Beispiel ein tyrannisches Patriarchat ist, was sie zu einem kleinen Teil auch ist, und dass jedes aktive Engagement vor allem junger Männer nicht von einem inakzeptablen Macht- und Dominanzstreben zu unterscheiden ist, was ich nicht glaube.

Sackur: Sicher, aber wenn ein Großteil der Macht und der Autorität über einen langen historischen Zeitraum in den Händen von Männern war, ist es dann nicht unvermeidlich, dass einige Männer ein wenig abgehackt werden, wenn Frauen auf etwas stoßen, das sich der Gleichstellung nähert?

Peterson: Nun, das kann nicht unvermeidlich sein, aber das macht es auch nicht richtig. Und das ist sicherlich nicht etwas, das ich unterstütze.

Sackur: Sie glauben also, dass der Groll der Männer wichtiger ist, als die Bemühung von Frauen, Gleichheit zu erlangen?

Peterson: Ich bin ganz und gar nicht für Groll oder Ressentiments. Ich denke, wenn man nachtragend ist, dann stimmt irgendetwas definitiv nicht mit einem. Entweder muss derjenige verdammt noch mal erwachsen werden und eine Bilanz seines Lebens ziehen, oder er hat Leuten etwas zu sagen, was er noch nicht gesagt hat.

Sackur: Sie sagen, die Wissenschaft zeigt uns zweifellos, dass Männer und Frauen unterschiedliche Charakterzüge haben. – Und es gibt eine Menge Anzeichen, die diese Aussage bestätigen. – Aber Sie sagen, dass die Männer deshalb fest verdrahtet sind, Erfolg zu haben und auf eine Art und Weise erfolgreich zu sein, wie es Frauen nicht sind.

Peterson: Nein, ganz und gar nicht. Ich habe so etwas noch nie gesagt. Ich habe gesagt, dass es biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, die sich im Temperament und in der Berufswahl ausdrücken, und dass jeder Versuch, die Gleichheit der Ergebnisse durchzusetzen, als Konsequenz ungerechtfertigt und schlecht beraten ist.

Sackur: Und trotzdem ist es so, dass einige der erfolgreichsten Gesellschaften, bewertet nach ihrem Zufriedenheits-Index, oder auch materiellem Erfolg, wie beispielsweise in Skandinavien –

Peterson: – wo die Unterschiede im Temperament zwischen Männern und Frauen größer sind, als in jeder anderen Gesellschaft.

Sackur: Sie weisen also darauf hin, dass in Skandinavien sich viel mehr Frauen dafür entscheiden, im Gesundheitswesen zu arbeiten als beispielsweise als Ingenieurinnen.

Peterson: Es geht nicht darum, was ich sage, sondern darum, was die groß angelegte Untersuchung ergeben hat.

Sackur: In Ordnung. Aber ebenso ist Skandinavien voll von Gesellschaften – man könnte auf Norwegen verweisen -, wo sie eine spezielle Gesetzgebung gemacht haben. Zum Beispiel die Quote von 40 Prozent Frauen in Unternehmensvorständen, oder eine Quote für den Frauenanteil im Parlament. Sie haben speziell “Social Engineering” betrieben, und es scheint zu funktionieren.

Peterson: Es scheint nicht gut zu funktionieren.

Sackur: Verzeihen Sie mir, aber Norwegen steht an der Spitze jedes Zufriedenheitsindexes, den wir weltweit sehen.

Peterson: Nun, OK, also zunächst einmal hat Norwegen reichlich Ölgeld, was definitiv dazu beiträgt. Und zweitens hängt es davon ab, was Sie mit „funktionieren“ meinen. Es gibt zum Beispiel keine Anzeichen dafür, dass die Gesetzgebung, die darauf abzielte, die Zahl der Frauen in Verwaltungsräten zu erhöhen, auch nur die geringste Bewegung bei der Zahl der Frauen hervorgerufen hat, die in Norwegen leitende Verwaltungspositionen haben. Die Theorie lautete, dass wenn die Gesellschaften egalitärer werden, Männer und Frauen gleichgestellter werden. Aber das ist nicht das, was geschehen ist. Was passiert ist, ist, dass die größten Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Bezug auf ihr Temperament und ihre eigenen Interessen sich in den skandinavischen Ländern manifestieren. Das bedeutet also, dass Männer und Frauen unterschiedliche Entscheidungen treffen und unterschiedliche Berufe ausüben werden, wenn man ihnen die freie Wahl lässt. Was sollen wir dann tun? Sollen wir das verhindern? Ist das die feministische Perspektive?

Sackur: Um auf ein Wort zurückzukommen, das ich vorhin benutzt habe, und um Sie direkt zu fragen: Sind Sie damit einverstanden? Halten Sie es für eine gefährliches Wort: Gleichstellung?

Peterson: Ich unterstütze die Chancengleichheit. Aber ich denke, dass die Gleichheit des Ergebnisses – Diese Überlegungen sind abscheulich und unglaublich gefährlich.

Euer Maximilian

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6 Kommentare

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  • Gleichstellung ist der perfideste Scheißdreck, den man sich nur ausdenken kann. Ich möchte als Musterschüler nicht mit dem Schulversager gleichgestellt werden. Ich möchte im Beruf nicht mit der Putzfrau gleichgestellt werden. Genauso wie ich weder mit dem Faulpelz, dem Schmarotzer, dem Neger, Moslem, Verbrecher, dem Schwulen, oder sonst wem in irgend einer Form gleichgestellt sein möchte. Und finanziell gilt das um so mehr. Außer dem Moslem, der die freiheitlichen Rechte grundsätzlich missbraucht, sollen von mir aus alle die gleichen Rechte und Chancen haben. Was jeder Einzelne dann daraus macht, kann nur divers, aber niemals gleich sein.
    Am allerwenigsten sind Männer und Frauen gleich. Im Aussehen, im Körperbau, im Wesen und, was gerne unterschlagen wird, in ihrer Funktion. Normal sind Wünsche, Träume, Lebensentwürfe, Bedürfnisse, Empfindungen und Reaktionsweisen von Frauen und Männern so unterschiedlich, dass eine lange Partnerschaft, oder Ehe nur dann möglich ist, wenn Beide bereit sind in verschiedenen Bereichen ihre Ansprüche denen des Partners unterzuordnen.
    Ich feiere morgen Silberhochzeit. Nur mal so nebenbei und um zu belegen, dass ich weiß wovon ich rede.

  • der Pütz ist nun allerdings nicht gerade derjenige, der von diesem Thema eine Ahnung hat… in etwa so als ob man ein Meerschweinchen über Atomphysik referieren lässt.

  • “Merkt ihr den Fehler? Gleichstellung wird oft – selbst von unseren Politikern – als Synonym für Gleichberechtigung verwendet. ”

    Ja merke ich jedes Mal und es nervt. Im Mainstream ist niemand dabei der da mal widersprechen würde.

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