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Im Großen und Ganzen sind wir mit der Entwicklung unseres Magazins sehr zufrieden. Obwohl wir 1984 zwischen Januar und Mai 2020 aufgrund anderer wichtiger Verpflichtungen ein bisschen stiefmütterlich behandelten – was nicht wieder vorkommen soll –, haben wir uns wieder auf etwa 1,5 Millionen Zugriffe pro Monat hochgearbeitet, Tendenz steigend. Das sind Zahlen, mit denen sich bereits ganz gut arbeiten lässt. Unser Ziel ist es, die Zugriffe bis Mitte nächsten Jahres zu verdoppeln.

„Kill your Darlings!“, heißt eine Regel beim Drehbuchschreiben. Sie meint, dass es manchmal besser ist, Teile an denen der Autor besonders hängt zu streichen. In Bezug auf 1984 – Das Magazin bedeutet das: Wir sind mit vielen guten Ideen gestartet. Wir wollten alles sein, alles abdecken.

  • Ein Nachrichtenportal für Texte und Videos
    Das ist uns wohl ganz gut gelungen.
  • Ein soziales Netzwerk
    Darauf gehen wir unten ein.
  • Eine Arche für Videopublizisten, die sich auf YouTube nicht mehr frei bewegen können
    Auch eine gute Idee, die aber selber von befreundeten YouTubern, aus welchen Gründen auch immer, nicht angenommen wurde. Die Seiten, die wir für für sie einrichteten, wurden nicht bestückt. Deshalb haben wir diese Rubrik bereits vor Wochen abgeschaltet.
  • Ein Forum
    Das Forum war eh nur in unserer Anfangszeit als Übergang ins soziale Netzwerk gedacht, das es seinerzeit noch nicht gab. Wir haben es bereits vor Monaten gelöscht.

Gründe fürs Aus unseres sozialen Netzwerks

  1. Wir hoffen, dass sich das neue soziale Netzwerk Parler zu einer ernstzunehmenden Facebook-Alternative entwickelt. Deshalb wollen wir es stärken, alles drauf setzen.
  2. Uns fehlt die Mannschaftsstärke, um unser 1984er-Netzwerk zu kontrollieren. Und ganz ohne Kontrolle geht es leider nicht. Stellt Euch vor, ein paar Verrückte verabreden sich zu einem Terroranschlag oder Linke schreiben strafrechtlich relevanten Müll für den wir die Verantwortung tragen müssen.
  3. Es wurde nicht in dem Ausmaß, den wir uns gewünscht hätten, angenommen.

Im Nachhinein müssen wir sagen, wir haben uns zuviel vorgenommen. Nicht schlimm, probieren geht ja bekanntlich über studieren. Wir bedanken uns bei allen Menschen, die sich in unserem sozialen Netzwerk bewegt haben und hoffen, Ihr habt Verständnis für die Schließung. Bedenkt auch: Nun können wir uns zu 100 Prozent auf das Herzstück von 1984 – Das Magazin konzentrieren – Texte und Videos.
Wir sehen uns – hoffentlich – auf Parler!

In eigener Sache: Ihr könnt mich unterstützen, indem Ihr meinen YouTube- Zweitkanal und meinen Hauptkanal abonniert. (Sobald meine „Strikes“ abgelaufen sind, etwa Ende September, gibt es auf dem Hauptkanal wieder Inhalte.) Dankeschön.

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