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OJ kennt jedes Argument für und gegen den Libertarismus, er ist da kaum zu fassen. Bislang ist noch jeder gegen ihn gescheitert, einschließlich mir. Am legendärsten war die Debatte mit Alex Benesch: „WAS, WENN EINE MILLION KOMMI-CHINESEN DEUTSCHLAND ÜBERRENNEN WOLLEN?!“, brüllte Benesch, der Urvater des gegenbewegten YouTube.
Am peinlichsten, also für OJs Gesprächspartner, war die Debatte mit diesem Neonationalsozialsten, dessen Namen ich mir nie merken kann. Der hatte vorher groß getönt, wie er OJ vernichten wird, kam dann völlig unvorbereitet ins Gespräch und stotterte irgendwas von irgendwelchen Juden, die (wieder einmal) Schuld an allem wären.

Grell hatte keine Chance. Eigentlich

Kurz: Grell hatte eigentlich keine Chance, aber die hat er genutzt. Das muss man ihm schon lassen. Dennoch sehe ich OJ vorn. Gegen das Argument, dass Steuern – ohne die auch ein Minimalstaat nicht auskommt – Raub und damit unmoralisch sind, ist selbst das beste Kraut nicht gewachsen.
OJ hatte mich spätestens, als er meinte, die todesverliebte Wüstenreligion würde in einer Privatrechtsordnung keine zwei Minuten überleben …, ähhh, überstehen!

DC, der Volksversteher

Und Moderator Thomas G. alias Digitaler Chronist? Gab den ahnungslosen Mann aus dem Volk. Was gut und ehrlich war. Schließlich sind die meisten Menschen mit dem Thema überfordert, da sie sich weder mit dem Libertarismus, noch mit dem Minimalstaat beschäftigt haben. Selbst mir fehlt die Vorstellungskraft, mir auszumalen, ob der Libertarismus funktionieren könnte. Obwohl OJ ihn mir bereits 2014 eine ganze Nacht lang an meinem Küchentisch in Berlin-Neukölln erklärt hat.

Fazit

Nach all den äußerst hitzigen Debatten auf meinem Kanal (zweimal OJ vs. Michael Stürzenberger, OJ vs. Klemens Kilic, OJ vs. Charles Krüger) war es sehr angenehm einem Gespräch zu lauschen, das ohne Streit auskam.
Leider war es viel zu kurz. Die wirklich wichtigen Themen wurden noch nicht besprochen. Der DC brach das Gespräch ab, weil er meinte, die Leute würden sich ein zu langes Gespräch im Nachgang nicht anschauen.
Dazu nur soviel: Tommy, du olle Klickhure, nicht immer nur nach Klicks geiern! Lieber 5000 wirklich interessierte Zuschauer, als 50 000, die nur aus Langeweile reinschauen.
Die gute Nachricht: Es wird einen zweiten Teil geben. Ich freu mich drauf.

Wer sich über obiges Thema fortbilden möchte, schaut gern mal bei unseren Freunden vom Kopp-Verlag vorbei. Hier eine kleine Vorauswahl …

Libertarismus

Sicher ohne Staat

Sicher ohne Staat

Libertarismus, Willensfreiheit und Verursachung

Libertarismus, Willensfreiheit und Verursachung

Freiheit ohne Staat

Freiheit ohne Staat?

Minimalstaat

Sozialstaat oder Minimalstaat

Sozialstaat oder Minimalstaat? Ein Vergleich der Gerechtigkeitstheorien von John Rawls und Robert Nozick

Der Minimalstaat

Der Minimalstaat

Minimalstaat

Minimalstaat
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21 Kommentare

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  • Ist es unmoralisch, einem Typen seine Frau auszuspannen? Klar! Ist es unmoralisch, einen Apfel von Nachbars Grundstück zu klauen? Ebenso! Und jetzt? Ihr beiden Cuck-Olis solltet euch mal mit Machiavelli beschäftigen. Der Zweck heiligt die Mittel. Eine rein moralische Argumentation ist die schwächste Argumentation überhaupt. Die 68er haben euch weichgeklopft, ohne dass ihr es überhaupt merkt. Ich will ein starkes deutsches Kaiserreich mit Weltmachtsambitionen. Ich will eben jene Rolle, die uns zusteht. Und wenn ich dafür Steuern von euch kassieren muss, dann mach ich das. Lieber das als in einem anarchistisch-libertären Flickenteppich ala Chaz zu versinken. Und ja, wenn dieser Zustand erreicht ist, kommen auch die Chinesen. Ein straff geführter Zentralstaat ist einem auf Konkurrenz aufbauenden Flickenteppich bei weitem überlegen.

  • DC ist der Beste. Mittlerweile ist er das Non plus Ultra der patriotischen Youtuber. Seine Abos klettern kontinuierlich, er haut jeden Tag raus, meistens mehrere Videos plus DÜ und dann ist er wirklich mit allen vernetzt. Selbst absolute Megastars wie Xavier Naidoo gehören mittlerweile zu seinen Talkgästen.

    Und auch sein Programm ist das abwechslungsreichste: mal palawert er vor der Kamera, dann hat er Gäste, dann ist er selbst bei Demos als fliegender Reporter vor Ort und Kultstatus haben seine Duette mit Quasir.

    Ohne DC würde der ganze patriotische Widerstand im Nichts verschwinden. DC go, DC for ever!

    • Ja das stimmt. Und DC macht das ganze nebenher. Hauptberuflich ist er immerhin ein erfolgreicher IT-Unternehmer. Trotzdem liefert er ab wie niemand sonst.

      Der Typ ist ein Tier , DC IST EINE MASCHINE!

      Außerdem finde ich Tim Kellner, Carolin Mathie und Neverforgetnikki auch langweilig. Die machen immer das gleiche, sitzen auf dem Sofa und labern die Kamera voll. Die spulen immer den gleichen Stiefel ab. Bei DC weiß man nie, welchen genialen Geistesbltz er als nächstes raushaut! Der Mann ist pures Gold!!!

      • Ja, wenn Youtube DC mal abschalten sollte, verkaufe ich mein Haus und richte ihm ein Studio ein, der Mann muss auf Sendung bleiben, sonst ist Deutschland verloren!

      • Ja und DC redet Klartext, ohne politsch korrekten Bullshit. So hat er über Merkels Regierung gesagt, dass das alles Verbrecher sind, die uns regieren, er hat kriminelle Flüchtlinge als Viecher bezeichnet und zu Saskia Esken von der SPD sagte er, sie sähe aus wie eine widerliche KZ Aufseherin. Der Mann hat vor nichts und niemand Angst und sagt klar was Sache ist! Weiter DC!

    • Er ist ein narzisstischer Klicksammler. Das Niveau seiner “Produktionen” lässt weitgehend zu wünschen übrig.

      Eine andere Frage ist, wie “patriotisch” er wirklich ist/wäre, wenn es hart auf hart kommt ?

  • janich ist der personifizierte aluhut, grell nichts als ein spendenbettler. da schaue ich mir doch lieber meinen lieblingskunden carsten jahn weiter an 😀

  • “OJ hatte mich spätestens, als er meinte, die todesverliebte Wüstenreligion würde in einer Privatrechtsordnung keine zwei Minuten überleben …, ähhh, überstehen!”

    Aber klar, nur leider wäre es höchstwahrscheinlich umgekehrt. Kaum einer könnte sich die monatliche Versicherungsprämie für ein hochgerüstete und atomar bestückte Streitkraft leisten. Und die, die es könnten, müßten die anderen dann vor die Tür setzen, wenn es darauf ankommt. Die Theorie der Privatrechtsgesellschaft ist eine Theorie, die ständig im Potentialis argumentieren muß. Keine Erfahrungswerte, bloße Spekulation. Wer das überzeugend findet, der ist ein Utopist.

    • Gibt durchaus historische Vorbilder. Die sind aber im evolutionären Wettbewerb ausgeschieden.
      Das ist ohnehin spannend, dass Libertäre wie OJ das absolute Heil im Markt sehen, gleichzeitig aber doch die momentane Situation genau diesen Wettbewerb widerspiegelt. In der Realität ist Macht natürlich ein dominanter Faktor. Das fängt schon bei Frauen an, denn diese sind hypergamisch veranlagt (das sollte Flesch von seinem anderen Malle—Kumpel) wissen. Und somit spielt das Ringen um Macht (Ressourcen) schon auf kleinster Ebene eine Rolle für Männer. Wobei die westliche Welt natürlich diesen Faktor minimiert hat, durch die monogame Ehe (polygame Gesellschaften sind ja nochmal was sehr spezielles).
      Dazu kommt noch, dass Libertäre eine sehr stark nordwestliche—Weiße—Christianisierte Weltsicht haben, auch wenn sie z.b. den religiösen und kulturellen Faktor ihrer eigenen Theorie leugnen bzw. bestimmte Prämisse. Z.B. behauptet OJ, dass wenn es keinen Wohlfahrtstaat gibt, es dann private Initiativen gibt. Er übersieht aber, dass es diese lediglich in nordwestlichen Staaten gegeben hat bzw. gibt. In anderen Staaten herrscht der Tribalismus vor, da geht Familie bzw. Clan vor allem. Derartiges kann man in Haiti, Südafrika oder auch in einzelnen Städten in den USA sehen, in dem der Schwarze Mann nach dem White Flight zur Macht gegriffen hat. Klar würde dort dann auch kein Wohlfahrtsstaat mehr geben — und da sieht man dann, dass Libertäre , wie Sozialisten ein fundamentales Wahrnehmungsproblem haben.

      • Das Shithole, in dem sie ihre wahre negride Fratze zeigen, dürfte Detroit sein. 80% Neger. Kriminellste Stadt der USA, Mordrate auf Augenhöhe mit Südaffrika, 30000 Ruinen, täglich Schießereien.

        Könnten sich in BLM-City umbenennen.

  • Ich habe diesen Artikel gelesen, habe das Video nicht geschaut und werde das nicht tun. Nicht wegen der Langatmigkeit von Oliver Janichs Vorträgen und der doch gelegentlich kruden Eselsbrücken, über die er oft reitet (das war diplomatisch). Sondern wegen der Person Hagen Grell. Ich denke, der ist einfach verbrannt, selbst wenn er noch was Richtiges sagt. Die Spendenaffäre und seine Neigung, auf jede Lüge von gestern eine noch dreistere zu setzen sagen mir, das ist ein zutiefst unaufrichtiger Mensch, dem es nur um Geld geht. Da kommt die Enthüllung von Torsten Donnerstein noch obendrauf, daß seine Mutter eine BRD-Richterin ist und zwar eine solche, die kriminelle Ausländer im Amt strafvereitelt. Hätte Hagen mit ihr gebrochen wie ich mit dem Teil meiner Mischpoke gebrochen habe, die Merkel immer wiederwählt, wäre das etwas anderes. Aber Hagen bezichtigt Torsten Donnerstein zu Unrecht, “auf meine Familie loszugehen” und stellt sich damit ausdrücklich hinter die unsägliche Richterin. Ich sage, wer sich an der Zukunft unseres Volkes versündigt, wird von mir aus der Familie ausgeschlossen, für immer – und das erwarte ich von jedem Mitstreiter, im eigenen Umfeld für Sauberkeit zu sorgen!

    Noch was: Hagen bezichtigte Sven Liebich als Stasi-Spitzel, wie absurd das ist, kann jeder nachvollziehen, der auch nur eine von Liebichs genialen Aktionen gesehen hat, und da gab es einige (Imam, Truckermuschi, Merkeljugend, bringt eure Toten raus). Jemanden, der mit so viel Energie gegen dieses Unrechtssystem kämpft, als dessen Spitzel zu denunzieren natürlich ohne jeden Beweis, zeugt von einem unheimlich dreckigen Charakter! Hagen Grell kann sagen, was er will, er ist und bleibt für mich gestorben. Und mehr: Er kontaminiert jeden, der sich mit ihm einläßt. Den Volkslehrer zum Beispiel. Schade, ist aber so, obwohl auch der ne Menge gute Sachen gemacht hat (Seehofer-Interview neulich oder wie er den halbblinden Stürzenberger demaskierte, der nur die Islamgefahr sieht und die der Einwanderung negiert).

    Ich bin raus für heute.

  • Dem Olli Janich kann ich nicht zu hören,der wirkt auf mich wie eine Schlafpille,bei der ich vorm PC einschlafe.
    Mag ja sein daß er interessantes zu erzählen hat,aber dann bitte nicht so Langweilig.

  • Wer besorgt nach OJ`s Privatrechtsordnungs-Phantastereien eigentlich:

    Krankenhäuser
    Feuerwehrautos
    Rettungswagen
    Rettungshubschrauber
    Müllautos
    ICE und Straßenbahnen
    Militärische Verteidigung (man muss ja nicht die zugrunde SABOTIERTE BW als Beispiel nehmen)
    Schulen und Universitäten
    Bibliotheken
    Wer baut und BEZAHLT dann AKW`s und Gaskraftwerke ?
    Wie funktioniert dann Lebensmittelproduktion und -versorgung?
    Wer sorgt für die Alten und Kranken ?
    etc. usf.

    ???

    Dann doch lieber den Minimalstaat Marke Grell, der sich darauf beschränkt, die elementare Daseinsvorsorge sicherzustellen.

  • Was, wenn der private Besitzer die Stadt an das Ausland verkauft?

    Was aus meiner Sicht nicht von Oliver Janich gesagt wird ist, dass in seiner Welt einem Ausverkauf des Landes ohne Schranken Tor und Tür geöffnet würde. Wenn es keinen Staat gäbe, dann könnte der Konzern X einfach die Stadt Y an die Saudis oder die Chinesen oder an Google verkaufen und die Leute könnten nichts dagegen tun.

    Janich plädiert aus einerm Sicht für die Globalisten, die keine Völker, Länder, Grenzen, Traditionen und Kulturen wünschen

  • Im Grunde scheint mir die Privatrechtsordnung ein Feudalismus 2.0 zu sein.

    Wem gehören all die Seen und Felder? Dem Grafen!
    Wem gehören all die Wiesen und Wälder? Dem Grafen!

    Es ist das alte Spiel: “Wer hat, dem wird gegeben und wer nicht hat, dem wird genommen.”

    Wenn die Konzerne die Städte besitzen, dann können die Menschen nur noch zu den Bedingungen der Konzerne in ihrem eigenen Land leben. Wie damals im Feudalismus, als dem Fronherrn auch das Land gehörte und die Menschen, die bei ihm wohnten, ihm fronpflichtig waren. Nur, dass der Adel früherer Zeiten noch ein Bewusstsein für das eigene Volk und die eigene Traditon hatte. Konzerne kennen dies nicht. Ihnen ist es gleich, welche Sprache oder Kultur in ihren Städten gesprochen werden.

    Hauptsache das Geld fließt.

  • @Oli Flesch,
    mich (und sicherlich andere auch) würden die Diskussion von Kilic und Krüger mit Janich auch interessieren.
    Leider seinerzeit verpasst und nun nicht mehr verfügbar. Besteht die Chance das nochmal hochzuladen?
    Dank!

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