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Chronologie des Niedergangs der einst renommiertesten Zeitung der Welt

Juden? Wer, wie, was? Ach, egal!

1939 bis 1945
Die Zeitung hält sich auffallend zurück mit Berichten über den Holocaust, Juden in diesem Zusammenhang werden so gut wie gar nicht thematisiert.

Relotius? Kennen wir, können wir, hatten wir schon

1. Mai 2003
Der Chefredakteur der Times, Howell Raines, läßt wissen, Reporter Jayson Blair sei aus dem Unternehmen ausgeschieden, nach Vorwürfen, dass zahlreiche seiner Artikel zum Teil frei erfunden waren.

Lobbyismus? Bei der TIMES? I wo!

19. Januar 2009
Die NYT Company teilt mit, dass sich der mexikanische Milliardär Carlos Slim an der Zeitung beteilige, im Gegenzug erwarte Slim keine Berichterstattung über seine umstrittenen Geschäftspraktiken.

„Quotenneger“ löst „Quotenluder“ ab

September 2011
Jill Abramson wird als erste Frau Chefredakteur des Blattes, bis zur frühen Entlassung im Mai 2014; man munkelt, Sexismus sei der Hintergrund. Als Nachfolger wird mit Dean Baquet der erste schwarze Chefredakteur installiert.

Raus mit dem weißen Müll!

Oktober 2014
Der neue schwarze Chefredakteur streicht als Willkommensgeschenk erst einmal 100 Stellen im Ressort Nachrichten. Betroffen sind vorwiegend weiße Redakteure.

Auf die Knie!

5. Juli 2020
Die NEW YORK TIMES gibt bekannt, Menschen aus Farbe endlich rassistisch einordnen zu wollen, sie nicht länger „black“, sondern „Black“ zu titulieren, also GROß zu schreiben – wie man es schon länger hält beim „Latino“, „Asian“, „Native American“. “

Das kleine B in Black hat für mich als Schwarze nie Sinn ergeben.“ sagt Destinée-Charisse Royal, leitende Redakteurin der Grafik und eine der Fürsprecher der Änderung. “Meine Idee war, wir brauchen das große B, da es eine Rasse, eine Kultur umschreibt, und das hat nichts zu tun mit Buntstiften.“Womit sie die Brücke schlägt zum Buntland. Ausgeschloßen von dieser Sonderbehandlung sind nämlich weiterhin „white“ sowie „brown“, und wir wollen nicht spekulieren.

Die Redakteure Dean Baquet und Phil Corbett in einer Notiz an die Mitarbeiter: Weiß repräsentiere keine gemeinsame Kultur und Geschichte wie die der Schwarzen und werde schon von Haßgruppen™ großgeschrieben.

Man könnte fragen, woher auf einmal das schlechte Gewissen. Die Panik vor weiterem Auflagenabsturz, oder davor, sozial ganz abgehängt zu werden, weil der Zeitgeist verschlafen wurde. Wir wissen es nicht, egal, denn: Was wir wissen, ist interessant genug.
Gwen Stacy

In eigener Sache: Ihr könnt mich unterstützen, indem Ihr meinen YouTube- Zweitkanal und meinen Hauptkanal abonniert. (Sobald meine „Strikes“ abgelaufen sind, etwa Ende September, gibt es auf dem Hauptkanal wieder Inhalte.) Dankeschön.

Ein Buchtipp, Freunde

Gender Gaga

Bühne frei für das Ampelweibchen und andere Absurditäten.

Heute schon über Ihr Geschlecht nachgedacht? Gender Mainstreaming – die Vielfalt der Geschlechter – ist überall und in aller Munde.
20 Jahre lang hat sich diese absurde Ideologie unbeobachtet durch alle Hierarchieebenen gearbeitet – und jetzt haben wir den Salat. Gleichstellungsbeauftragte, Kirchen, Unternehmen, Ämter – alle haben sich des Themas angenommen.

Wir gendern jetzt Spielplätze, Ampeln, Toiletten, Studiengänge, die deutsche Sprache und sogar die Bibel.

So langsam schwant immer mehr Bürgern, dass dies alles von zweifelhaftem Sinn und Nutzen ist, dafür aber zielsicher Steuergelder vernichtet. Aber es gibt auch positive Aspekte: Selten hatte eine Ideologie mit Weltverbesserungsanspruch einen derart großen Unterhaltungsfaktor. Und deswegen hat Gender Mainstreaming es verdient, als das betrachtet zu werden, was es ist: eine große Satireshow. Bühne frei!

Birgit Kelle, die Expertin mit spitzer Feder, hat ein fundiertes und unterhaltsames Sachbuch vorgelegt, das die Augen für so manche, noch wenig bekannte Tatsachen zum Thema Gender Mainstreaming öffnet.

Ein Buch über die absurden Auswüchse des Gender Mainstreamings und dessen Folgen.

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8 Kommentare

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  • Bleibt zu hoffen, das immer mehr intelligente Abonnenten, ihr Abonnement kündigen, und diese Zeitung,wie so viele davor, in Vergessenheit gerät und keiner mehr weiß, was das ist “New York Times” häää was waren das???

  • Unglaublich, wie wenig Sprachgefühl die Profis von der angeblich renommiertesten Qualitätszeitung der Welt besitzen: Dass man Asian, Latino, Native American, etc. großschreibt, hängt eben damit zusammen, dass das offizielle Namen sind, wie eben African American auch. Und „black” fand man ja auch irgendwie herablassend, deswegen das „AA-Wort”. Warum also dann auf einmal das große B? Von solchen Polit-Soziopathen werden wir terrorisiert! *Arrrgh* würde Donald Duck laut Dr. Erika Fuchs da wohl nur sagen!

    • “Asian Americans” oder “Latino Americans” wird groß geschrieben, genauso wie Afro Americans” oder European Americans. Dagegen wird black oder white oder yellow Americans eben nicht groß geschrieben. Aber mir solls egal sein.

  • ” Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung bei der ich angestellt bin, herauszuhalten. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Beschäftigung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammons zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr täglich Brot. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Fäden, und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben sind das Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“ (John Swinton, 1829-1901, Chefredakteur der „New York Times“, im Jahre 1880 bei seiner Verabschiedung)

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