Werbung:

Ich werde morgen als Bundesinnenminister Strafanzeige gegen die Kolumnistin wegen des unsäglichen Artikels in der taz über die Polizei stellen. Eine Enthemmung der Worte führt unweigerlich zu einer Enthemmung der Taten und zu Gewaltexzessen, genauso wie wir es jetzt in Stuttgart gesehen haben. Das dürfen wir nicht weiter hinnehmen.

Horst Seehofer | Bundesinnenminister | CSU | Zu BILD

Damit wir uns nicht missverstehen, ich möchte keineswegs eine Lanze für „taz“-Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah brechen, meines Erachtens gehört sie in unserem Rechtssystem bestraft, keine Frage, und ich verachte sie zutiefst, von innen und von außen, auch klar, aber: Für das, was in der Nacht von Samstag auf Montag in Stuttgart passierte, nun, dafür kann sie nun wirklich nichts.

Wer was dafür kann, ist Blödmannsgehilfe Seehofer selbst. Er und seine Bande aus Altparteienpolitikern haben die Leute, die Stuttgart zerlegt haben, doch erst ins Land geholt!

Immerhin: „taz“-Chefredakteurin entschuldigt sich

Nachdem „taz“-Chefredakteurin die Kolumne nach Darstellung der „Bild“-Zeitung erst noch verteidigte – alles Satire, sie begrüße die „breite gesellschaftliche Debatte um Polizeigewalt und Rassismus“, blabla – rudert sie nun zurück:

Satire darf fast alles – sogar in ihrer Wortwahl danebengreifen. Aber Menschen, egal welcher Berufsgruppe, als Müll zu bezeichnen, widerspricht fundamental dem Selbstverständnis der taz, die sich einer menschlicheren Gesellschaft verschrieben hat. Eine Kolumne, so satirisch sie auch gemeint gewesen sein mag, die so verstanden werden kann, als seien Polizisten nichts als Abfall, ist daneben gegangen. Das tut mir leid.

Ach, und wisst Ihr, wer sich auch entschuldigt hat? Lange vor Fräulein Junge? Die CSU! Für diesen völlig korrekt und zutiefst sachlichen Tweet über Yaghoobifarahs Kolumne :

„Die hässliche Fratze der hasserfüllten Linken.“

Und wo wir gerade so nett beisammen sind, gönnen wir uns auch noch den dazu passenden Absatz aus der Entschuldigungskolumne der “taz”-Chefredakteurin:

Und die CSU veröffentlichte auf Twitter ein Foto der Autor.in mit dem Zusatz: „Die hässliche Fratze der hasserfüllten Linken“, das wirkte wie ein Pranger (mittlerweile hat die CSU den Tweet gelöscht und sich für die Form entschuldigt). Unsere Autor.in wurde so und wird seitdem zur direkten Zielscheibe von Hass und Hetze gemacht. Wir sorgen uns um unsere Kolleg.in.

Dazu zwei Anmerkungen, Fräulein Junge: Pranger? Mag sein. Aber Sie wissen ja, wer austeilt usw. und außerdem, der Pranger, an den Yaghoobifarah die Polizei stellte, der hatte dann doch noch ein anderes Ausmaß, finden Sie nicht?
Und noch ne Stilfrage: Sie schreiben “Autor.in”. Was soll der Punkt? Was spricht dagegen, Autorin zu sagen? Oder hängt es damit zusammen, dass Yaghoobifarah selbst nicht weiß, was sie ist? Falls ja: Da kann ich weiterhelfen: Yaghoobifarah ist tatsächlich so etwas Ähnliches wie eine Frau. Autorin passt also so halbwegs.

In eigener Sache: Ihr könnt mich unterstützen, indem Ihr meinen YouTube-Kanal abonniert. Dankeschön!

Loading...

25 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Den Pranger, an dem diese äußerst unansehnliche …..ähm….”Irgendwas” nicht stehen will, ist doch der selbst gemachte. Ekelhafte, abstoßende Fotos, ohne auch nur einen Hauch von Schamgefühl, in allen möglichen …würg….Stellungen öffentlich stellen und dann jammern, wenn andere erkennen, dass die innere Hässlichkeit der Äußeren in nichts nachsteht. Es ist schon richtig, dass das die hässliche Fratze der hasserfüllten Linken ist. Ich finde, wir haben genug eigene hässliche, hasszerfressene, nutzlose Linke, die uns anwidern, unser Geld auffressen und ansonsten nicht mehr können, als alles kaputt machen. Da brauchen wir nicht auch noch welche aus islamischen Shitholes.

  • Wenn man in dieses Drecksblatt in diesem Artikel schaut fliegt einem gequirle grünverbrämte Gülle um die Ohren und dieses Hetzblatt entblödet sich nicht, auch noch um Geld für diesen Sondermüll zu betteln.

    Hoffentlich verreckt das Sudelblatt bald und das Fettvieh wird zurück zu den Mullahs gespült und kann sich “nonbinär” schon mal am Baukran einen Überblick verschaffen!

  • Drehhofer hinter Gitter.
    Bricht täglich hundertfach das GG und diverse Gesetze.
    Angela und Co. gleich mit.

    Die Kuschel-Staatsanwaltschaft wird alle Anzeigen gegen die Hetzerin Yogodafoha (oder so ähnlich) einstellen, weil kein öffentliches Interesse besteht.

  • Nachfolgend die Sicht (eines !) Gutmenschen zu den Ausschreitungen seiner Stadt Stuttgart:

    Geschrieben in einem Forum, welches ausgesprochen linksgerichtet ist und jeder, der eine andere Meinung vertritt, von der Diskussion ausgeschlossen wird und von den Admins verbannt wird:

    “Stuttgart hat eine unendlich reiche Kulturszene, die sich durch viele Facetten alljährlich präsentiert und lebhaft angenommen wird (in allen Bereichen wie Klassik, Jazz, Rock, Film-Musik-Theater-Buch- und unzähligen Freiluftfestivals, verteilt auf Zentren und Stadtteile), nicht umsonst war und ist Stuttgart eine Kulturstadt von höchster Qualität.
    (kann das deswegen gut beurteilen, weil ich im Bereich Kultur Veranstaltungen für Musik, Vorträge und Lesungen arbeite)

    Die Ereignisse am Wochenende haben keine politischen Hintergründe. Weder links noch rechts.. das hatten wir bei den Corona-Demos reichlich (es gab hier kein Wochenende ohne von 5 und 18 Demos in den letzten 5-6 Wochen) mitsamt den ganzen Verschwörungstheorethikern.

    Seit Jahren hat sich im Umfeld einiger Diskos eine beträchtliche Party-Suff-Szene gebildet, incl. sogennanter Poser. Da derzeit Diskos geschlossen sind, verlagerte sich die Sache ins Freie. Seit Jahren zieht die Szene viele junge Leute aus allen Städten/Dörfern im Umfeld an, die natürlich in kleinen Gruppen unterwegs sind.
    Und daraus ergab sich das ganze Dilemma:
    Der zu Kontrollierende (der Auslöser) war als Dealer bekannt, die Jugendlichen unter Alkoholeinfluss und Drugs griffen sofort mit Steinen und Flaschen (insgesamt ca. 500) die Polizei an, versch. kleinere Gruppen jagten/verteilten sich nun durch die Innenstadt, plünderten und randalierten.

    Die Polizei musste sich mit Einsatzkräften aus anderen Städten aufrüsten um der Sache Herr zu werden. In ihrem eigenen „Dorf“ mit 10-15 oder 20 Mann wäre das keine große Sache gewesen. Da hätte sich alles schnell in Luft aufgelöst, aber hemmungslos im Rausch dann im großen Stil und Umfeld so zu randalieren ( es waren auch eine größere Anzahl an Minderjährigen unter 16 Jahren dabei) das gab es bis dato noch nie:
    deswegen: Kommentare gegen den Polizeieinsatz (Don Caramba) sind witzlos.. die haben das schon richtig gemacht und daraus sind auch Konsequenzen für die Party-Szene zu ziehen, und ja: wir haben eine aktive Sozialarbeiterzene hier, da wird viel unternommen, jetzt muss das alles noch mehr erweitert werden, es kann nicht sein, dass junge Menschen aus dem Umland hier einfallen, sich zu zuschütten bis zum geht nicht mehr, plündern, randalieren, Anstandregeln zuhause lassen, was sie vor „ihrer Haustüre“ never tun würden!!

    Und ja, wir Stuttgarter, die wir gerne ausgehen, möchten gerne und in Vielfalt wieder feiern (nach Corona) mit allen Nationalitäten, die bei uns zuhause sind und nein, jetzt mögen wir die Plätze, die diese Jungen bis dato für sich belegten, gerne wieder sicher für uns alle haben!”

    Quelle: https://www.ioff.de/showthread.php?437056-Generalverdacht-Polizei&p=48979459#post48979459

    • Achso. Nicht Migranten sind das Problem, sondern die “Partyszene”! Na, hoffentlich macht der Innenminister genug Gelder flüssig zum Kampf gegen die “Partyszene”, die offensichtlich die größte Bedrohung hierzulande ist. Vor allem gegen die politische “Partyszene”.

  • Der taz-Beitrag ist als das zu klassifizieren was er ist: drittklassiger Quark. Mehr braucht es nicht. Bedauerlicherweise hat auch drittklassiger Quark das Potenzial für erhebliche negative Auswirkungen.

  • Er ist doch schon wieder umgefallen!!

    Er scheint schon wieder -eben in N24-WELT- als Drehhofer eingeknickt zu sein vor der Domina Merkel. Wie schon der damalige konservative Star-Journalist Paul Pucher (u.a, WamS, FNP) in den 80ern über Strauß schrieb, sind diese CDUler immer nur jaulende feige Papiertiger (siehe Stoiber, der sich laut Berater Ex-Bams Michael Spreng, jetzt Hetzer gegen Gauland beim linken Berliner Kurier, 2002 auf einen nicht ausländer-kritischen Wahlkampf verpflichtete, verpflichten mußte!!) gewesen, die nichts reißen. Darüber helfen auch deftige frühere Zitate nicht hinweg, und der Strauß hätte demnach auch kaum heute AfD gewählt. Und wie sagte er (sinngemäß; irgenwann mal so gelesen): “Mit Hilfstruppen soll man nach Gebrauch nicht zimperlich sein!!” Darauf sind jahrzehntelang zu viele Alt-Nationale, Echt-Konservative und Patrioten reingefallen.

  • Und hier die illustre Schar der UnterstützerInnen dieser wohlbeleibten extrem hüschen TAZ-Autorin:

    Jan Böhmermann

    Margarete Stokowski, Autorin

    Carola Rackete, Naturschutzökologin und Seenotretterin

    https://friendsofhengameh.wordpress.com/

    Siehe auch ähnlich einen Spitzen-Redakteur Stephan Hebel bei der dunkelroten FR, dem Scharnier seit 1950 “linker” SPDler und DGBler zu Kommunisten in KPD/DKP und zuletzt der kriminellen Antifa, der von mir schon 1983 -noch als junger Nachwuchsredakteur für Lokales- der Lüge und Hetze zu einem politischen Stadtteil-Skandal überführt wurde. (Ein korrigierender Leserbrief zu seinen dresiten Faktenverbiegungen im Antifa-Geist wurde dann abgelehnt, echt die BRD-Mediensauberkeit!) Auch FR-Patriotenfeind Hanning Voigts und sein Umfeld abwiegelnd, siehe twitter!

  • Nein, das tut er nicht. Horst wurde von Merkel zurückgepfiffen:

    “Seehofer hatte eine Anzeige gegen die “taz”-Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah zunächst angekündigt, am Montag nach Gesprächen mit Kanzlerin Angela Merkel aber gesagt, dass er sie prüfe.”

    Außerdem sagte der Vize-Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, im ARD-Morgenmagazin:

    “Ich denke, dass das, was die “taz” gesagt hat, (…) gerade noch durch die Meinungsfreiheit abgedeckt ist. Aber es drückt eine Menschenverachtung aus, die ich nicht akzeptieren möchte, auch nicht als Satire.”

    http://archive.is/WvZRY

    Ist also alles durch Merkel, die Gewerkschaft der Polizei und die Meinungsfreiheit abgesegnet.

  • Wer die Kolumne in der TAZ verurteilt, kann das mit Argumenten tun, denn die gibt es in diesem Fall genug). Nur wer mit Argumenten überfordert ist, droht Gewalt an. Wenn hier polizeilicher Schutz nötig ist, entbehrt das natürlich nicht einer gewissen Ironie und macht deutlich, wie weit die Kolumnistin von der Realität entfernt ist. Wer aber die Bedrohung einer Person mit einer schwierigen Meinung stillschweigend akzeptiert oder gar gutheisst und damit intellektuell Überforderten den Rücken stärkt, könnte auch gleich eine Forderung wie “alle Macht den Doofen” unterschreiben. Das wird aber kaum einer ernsthaft wollen.

Du willst nichts mehr verpassen?Dann folge uns auf Telegram!
Zum Telegram-Kanal
Du benutzt leider einen Werbeblocker!Das tut uns leid.

1984 – Das Magazin finanziert sich ausschließlich aus eigenen Mitteln, dem 1984 – Unterstützerklub und einmaligen Unterstützern

Deshalb sind wir auf die Schaltung von Werbeanzeigen angewiesen, um Dich weiterhin an sieben Tagen die Woche zu informieren.

Bitte schalte daher Deinen Werbeblocker ab, wenn Du unsere Seite besuchst und unterstütze uns damit bei unserer Arbeit. Wir versprechen Dir auch, keine wild blinkenden Banner zu schalten.

Vielen Dank!

Deine 1984er Mannschaft