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Hier sehen wir die lahme Original-Kampagne der Jungen Union (Jugendorganisation der CDU/CSU):

Und hier den klugen Konter der Jungen Alternative ((Jugendorganisation der AfD) NRW:

Klemens Kilic kommentierte die JA-Aktion auf seinem Telegram-Kanal so:

Die AfD will die Altparteien neuerdings in puncto Ressentiment-Bekämpfung links überholen. Womöglich kann man den Grünen so ja ein paar Wählerstimmen abjagen, vielleicht macht man sich auch einfach nur absolut lächerlich

Die AfD versucht sich hiermit als die Partei zu profilieren, welche liberale, universelle Werte (angeblich anders als andere Parteien) nicht nur vorheuchelt, sondern authentisch lebt.

Dabei sollte die AfD eigentlich Opposition zu exakt diesem Kurs sein.

Will Europa überleben, muss es sich von dekadenten Universalwerten lösen und wieder auf seine Identität besinnen.

Eine AfD, welche im Gegenteil versucht, den liberalen Musterknaben zu heucheln, ist nicht nur unbrauchbar, sondern auch schädlich und gehört bekämpft.

Man versucht sich an eine Wählerschaft anzubiedern, die man gar nicht erreichen kann und auch nicht sollte.

Es geht mir offensichtlich nicht um die Frau, sondern die Botschaft des Plakats.

Daily Reminder: Als außerparlamentarische Opposition ist es nicht meine Aufgabe, AfD-Positionen abzunicken, sondern gute Tendenzen zu unterstützen und miese Entwicklungen zu kritisieren.

Ja, mir ist bekannt, dass es eine Reaktion auf dieses Bild ist. Ändert aber nichts daran, dass das Bild der JA vermittelt: „Schaut her, wir haben auch Ausländer.“

Meine Antwort:

Oje. Sicher, niemand will 100 Millionen Chinesen (oder was auch immer) in Deutschland haben, aber was ist gegen eine gewisse Anzahl von Menschen mit fremdländischen Wurzeln im Land zu sagen? Menschen, die unsere Normen und Werte teilen? Menschen, die fleißig sind, arbeiten und Steuern zahlen? Menschen wie Tam Hong oder Thuy Wegmaier?
Nichts. Genau.
Klemens, nur nochmal zur Erinnerung: ohne Deine Familiengeschichte genauer zu kennen, aber ohne Ausländer im Land, würde es Dich, soweit ich weiß, gar nicht geben.

Deine Einstellung schadet unserer Sache meines Erachtens massiv. Vor allem, weil sie kaum eine Sau teilt. Wer denkt und fühlt denn so? Mir fällt da niemand von Relevanz ein.

Also, Junge Alternative da in NRW: Gut gemacht und weitermachen!

In eigener Sache: Ihr könnt mich unterstützen, indem Ihr meinen YouTube-Kanal abonniert. Dankeschön!

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28 Kommentare

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  • WER von der AFD hat jemals gesagt “wir wollen keine Ausländer im Land oder in der Politik ” ? KEINER!!! sieht man von den Springerstiefeln im Osten ab! Nicht umsonst, versucht sich die AFD von dem rechtsradikalen Flügel zu trennen. Und das ist gut so….auch wenn es noch viele anders sehen mögen. Das einzige was eine AFD nicht mitmacht, ist kriminelle Ausländer samt 200 – 300 Clanmitglieder auf Lebenszeit zu Alimentieren, wer hier Leben möchte muss arbeiten gehen um seine Miete und Essen selbst bezahlen zu können. Das Einwanderungsprinzip Kanada liegt hierbei zugrunde. Schon seit Jahren gibt es Juden und Schwarze in der Partei…..will nur keiner wissen!

    • Übelster linker und VS-Sprech . Mit dieser Methode wurden die Republikaner schon vernichtet. Diese Petra ist ein Troll oder vom VS oder direkt von der Terrorbande Antifa .
      AfD wehrt Euch gegen diese zersetzenden spalterischen Staasimethoden!

      • Axe Schweiss holen Sie tief Luft und beruhigen Sie sich, ich bin weder Troll, noch Antifa oder V Frau, lesen Sie es nochmal und dafür RICHTIG! oder gefallen Ihnen die Ostblock Springerstiefel nicht ? Wenn es das ist, entschuldige ich mich dafür NICHT…..ist meine Meinung!

        • Springersteifel trägt man 1. nicht nur im Osten und 2. erst recht nicht in der AfD. Sie verwechseln offenbar die AfD mit der NPD (und haben auch nicht mitbekommen, dass die Veranstaltungen der AfD von der NPD und ihren Glatzen gezielt unterminiert werden. Die NPD hat jedenfalls auf ihrer Webseite und auch öffentlich dazu aufgerufen, NICHT die AfD zu wählen). Die AfD wird also nicht nur von Links torpediert; Schließlich gehört die Antifa ja auch nicht zur AfD, wenn sich bei den Veranstaltungen blicken läßt.

        • “Ostblock Springerstiefel”?
          Sorry, aber was denn mit IHNEN los?

          Was ist denn ein “Ostblock” im Jahr 2020?
          “Springerstiefel”?
          Sie haben die “Glatzen” und “Bomberjacken” vergessen, Petra…

          Nun ist es aber mal gut…

          MyOhMy….

      • Gute Idee.
        Denn wer AFD wählte wird sie sowieso weiterhin wählen(oder gar nicht).

        Es gibt wirklich viele Leute die glauben die AFD wäre wie die NPD.Wenn man ihnen(vor allem jungen)zeigt das dies eine Lüge ist werden diese Anfangen nachzudenken.

        Die AFD hatte ja schon mal einen Werbeclip in dem nur Ausländer(AFD Mitglieder) auftraten.
        So muss man es wieder machen(denn wie gesagt wer AFD wählte…) und am Ende muss die Frage kommen.Glauben sie immer noch was in der Presse über uns berichtet wird?

        • “Denn wer AFD wählte wird sie sowieso weiterhin wählen”

          Das halte ich für ein Gerücht. Meuthens Spaltungsversuche treiben die AfD in Richtung 5% und nicht etwa anders herum. Die Hamburger AfD ist 2020 von niedrigen 6,1% auf 5,3% gefallen und das gerade wegen der Distanzeritis Meuthens gegen jeden und alle.

  • Kilic ist ein Idiot, der rechtsradikale Identitätspolitik cool findet.
    Bei seinem Angriff auf universelle Werte und Gleichsetzung von universellen Werten mit linker Identitätspolitik vergisst er, dass er selber von diesen universellen Werten profitiert und eben nicht als Kurde vorverurteilt wird.
    Wer nicht mal den Unterschied zwischen liberalen Werten und linker Ideologie kennt sollte besser gar nichts sagen und sich erstmal informieren.

      • AfD Düsseldorf
        @AfDDuesseldorf
        Replying to
        @putincel
        and
        @otto5699
        Patriotismus ist auch nicht schlimm (nur unwichtig) – Nationalismus ist schlimm. Am Schlimmsten in Verbindung mit dem Sozialismus.

    • “Liberalismus” und “Werte” ergeben ja wohl ein Oxymoron. Entweder man ist liberal ODER man vertritt (strukturelle oder ideelle) Werte, deren Bestand man gesichert haben will. Also schieb Dir deine “liberalen WERTE” am besten sonstwohin und das möglichst tief. Denn “Liberalismus” selbst ist eine Ideologie, die starke Tendenzen zum Totalitarismus hat (was man alleine schon am Gelaber über die “universellen”, d.h. für JEDERMAN geltenden “Werte” sieht!). Schon mal selbst darüber nachgedacht, warum echte Liberalität und Marktradikalismus (=Anarchokapitalismus) sich wechselseitig ausschließen. Und komm mir bloß nicht mit dem Gelaber, ich wüsste nicht, wovon ich spreche. Ihr libertären Möchtegerndemokraten seid jedenfalls nicht die intellektuellen Ober-Checker, für die Ihr euch selbst haltet …

      Komisch auch, dass dreiviertel aller “Libertären” wirtschaftlich um unteren Rand vegetierende Einzelkämpfer sind, die viel arbeiten müssen für wenig Ertrag. Aus dieser Perspektive ist die Welt natürlich total sozialistisch … wenn man für die Solidargemeinschaft auch noch etwas abgegeben muss.

      Libertäre sind für mich wie privat Krankenversicherte, die solange über die räuberischen Sozialversicherungen jammern und hetzen, bis sie selbst ihre Beiträge nicht mehr zahlen können und ganz selbstverständlich erwarten, dann wieder in die GKV aufgenommen oder mit Rente/ HartzIV versorgt zu werden. Sie wollen den Staat (für andere) abschaffen, aber die Vorteile für sich selbst erhalten: Gewinne privatisieren, aber Risiken durch staatliche Absicherung minimieren und Kosten und Verluste sozialisieren = jede Verantwortung für das eigene Handeln gegenüber Anderen und auch die Konsequenzen daraus ignorieren. DAS ist Marktradikalismus!

      Die AfD tät gut daran, EUCH aus der Partei auszugrenzen, denn IHR seid für die Familien des ausgebeuteten Mittelstandes das größere Problem.

        • Danke der Nachfrage, mIr geht es bestens – davon abgesehen, dass ich weder unter Kommunisten noch unter libertäten Marktradikalen leben möchte, sondern eine auf das Gemeinwohl ausgerichtete ordoliberale Marktwirtschaft samt Sozialsystemen nach Genossenschaftsprinzip präferiere.

          Libertäre Marktradikale würden ihren eigenen (verdienten) Nachbarn verhungern lassen, wenn der nicht mehr für sich selbst sorgen kann. Und das kann man wohl kaum als patriotisch geschweige denn als sozial bezeichnen – und mit “sozial” meine ich die Verantwortung denjenigen gegenüber, die ihren Teil für unser aller Wohlergehen – auf die eine oder andere Art – geleistet haben (und nicht die Schmarotzer)!

          Wenn die (libertäre Marktradikale) von “weniger Staat” (oder “gar keinem Staat”) schwafeln, dann meinen sie damit realiter “weniger Verantwortung” (für die Folgen ihres Handelns), was sie perfiderweise auch noch mit dem Begriff “Freiheit” zu kaschieern versuchen! “Freiheit” ist für diese Leute tatsächlich nur die “Befreiung … von Verantwortung”; Und das Abstreiten einer moralischen Verpflichtung denjenigen gegenüber, die es den Marktradikalen durch soziales Teilen überhaupt erst ermöglicht haben, für sich selbst sorgen zu können. Unsere Gesellschaft ist nun mal keine bedeutungslose Ansammlung von Einzelkämpfern und Egomanen, sondern ein Kulturgebilde, in dem einer von anderen lernt und profitiert. Und nur weil es da Leute gibt, deren Leistungen auf dem Markt nicht monetarisiert werden können, sind diese Leute micht wertlos und schon gar nicht nutzlos. Für libertäre Marktradikale ist das Geld entscheidend – nicht die LEISTUNG eines Menschen! Solche Typen handeln uhd schachern mit Kartoffeln, ahben aber vergessen, dass diese zuvpr gesäht und geerntet werden müssen, auf einen Boden, der zuvor gerodet wurde – und davor müsam entwaldet werden musste. Alles Tätigkeiten, die keinen Marktwert haben, weil man sie im Gegensatz zur Kartoffel nicht handeln kann. Und trotzdem gäbes ohne sie die Kartoffel nicht (es handelt sich natürlich nur um eine Analogie für die Gesamtzusammenhänge einer Wirtschaft). So etwas vergessen “libertäre Marktradikale” aber ganz gerne …

    • Identität wird nur in der BRD /alte Bundesländer) als rechtsradikal betrachtet, in fast allen anderen Ländern ist es das normalste der Welt,quer durch alle Parteien.
      Das war in Deutschland auch mal normal,unabhängig von der politischen Richtung.
      “Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. […] Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden.” –-Ernst Thälmann (* 16. April 1886 in Hamburg; † 18. August 1944 im KZ Buchenwald)
      Ernst Johannes Fritz Thälmann war ein deutscher Politiker in der Weimarer Republik. Er war von 1925 bis zu seiner Verhaftung im Jahr 1933 Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands, die er von 1924 bis 1933 im Reichstag vertrat und für die er in den Reichspräsidentenwahlen von 1925 und 1932 kandidierte.

      Eine “marktradikale” AfD würde ich nicht wählen.
      Die arabischen Gangster-Clans und die Mafia sind auch marktradikal und wollen, das sich der Staat völlig heraushält, alle Probleme und Meinungsverschiedenheiten lassen sich auch ohne Staat regeln, müsste dir auch gefallen. Oder hast du keine mehrere hundert Mann starke Sippe mit Sturmgewehren? Dann wird die Regelung nicht zu deinen Gunsten ausfallen.

  • Erstaunlich die Arroganz der CDU, eine Asiatin als „beleidigt” darzustellen, weil man sie für die Mitarbeiterin eines Nagelstudios (und nicht der CDU-Zentrale) hält. Will man damit etwa sagen, dass eine Parteibürokratin etwas so viel Besseres als eine freundliche und kompetente Kosmetikerin ist?

    • Wenn sie für die Verdeutlicheung von Vorurteilen statt eines Nagelstudios wenigsten einen Massagesalon genommen hätten … aber auch die sind für das Gemeinwohl wichtiger als eine beleidigte SJW-Aktivistin …

  • Dem guten Klemens sind wohl seine erfolgreichen Prank-Videos zu Kopf gestiegen.
    Erst sein haltloses Trump-Bashing (“Trump hat in seiner ersten Amtszeit überhaupt nichts erreicht”).
    Jetzt die völlig unnötige Kritik an der gut gemachten AfD Werbung.
    Ich bin da komplett auf Ollis Seite.
    Mir sind gut integrierte, fleißige Asiaten lieber als die üblichen Verdächtigen.

  • Ich finde wirklich schade, dass es so eine aggressive Grundstimmung gibt. Nun machen wir uns mal locker! Es wird nämlich eh verwirrend genug da draußen in nächster Zeit! Das JU-Plakat unterstellt uns allen generell, dass wir jeden nicht in zwanzigster Generation Deutschen, also Deutschen mit Migrationshintergrund nur gut genug für Hilfsarbeiten und Dienstbotengänge halten. Und das ist einfach unverschämt! Die Antwort der JA NRW ist für mich darum ein klasse Konter! Schlagt sie mit ihren eigenen Waffen! Punkt! Ich fand das spitze! Warum müssen wir eigentlich immer alles verklausulieren?

  • Mich stört an der Sache, dass ich “Denkmuster” ändern soll. Bei Denkmustern handelt es sich aber zunächst mal um Erfahrungswerte, die nicht ohne Grund entstanden sind. Solange ich bereit und lernfähig bin, einen ersten falschen Eindruck zu korrigieren, ist das doch eigentlich ganz in Ordnung. Das Plakat verlangt aber, dass ich meine Lebenserfahrung über Bord werfen soll, und das geht mir zu weit. Im Falle asiatischer Mathematikerinnen wäre das nicht so schlimm, aber bei manchen Menschen, denen ich im Dunkeln begegne, ist es besser, erst einmal den Rückzug zu sichern, bevor ich mein Denkmuster ändere

  • Die Aktion von der JA ist gelungen und greift die Vorurteile der Altparteien sehr gut an.
    ZU OLI: Ich bin mit Dir nicht immer einverstanden aber solche Kommentare sprechen sehr für Dich. Danke.
    ZU KILIC: Kannte Dich bisher nur positiv, jemand der den Altparteien super ans Bein pinkelt. Hast aber mit einer dummen Bemerkung fast das ganze Guthaben aufgebraucht.
    NOCH WAS ZU PETRA HIER: Bin auf Deiner Seite!:)

    • “Die Aktion von der JA ist gelungen und greift die Vorurteile der Altparteien sehr gut an.”
      Es ist eine REAKTION auf die Kampagnen der Massenmedien und Altparteien. Von Taktik und Strategie haben sie wohl noch nie etwas gehört? Ein Grundsatz ist, dass man niemals reagieren, sondern stets die Initiative behalten soll (“Angriff ist die beste Verteidigung”).
      Die niederschmetternden Wahlergebnisse in Hamburg (5,3%) und NRW (8,5%) zeigen ja auch das die Anbiederung nicht funktioniert.

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