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1. Propaganda hat die Aufgabe, die Lücke zwischen der intellektuellen Elite und der einfachen Masse zu überbrücken. Sie zielt darauf, dem Herdentrieb durch geschickte Lenkung anstatt durch Unterdrückung entgegen zu wirken.

2. Das Wort Propaganda hat nach dem Zweiten Weltkrieg einen anrüchigen Beigeschmack erhalten und wird als manipulative Beeinflussung der Massen für verdeckte, illegitime Geheimpläne interpretiert.

3. Propaganda (von lateinisch propagare »verbreiten«) ist aber nicht notwendigerweise unmoralisch. Sie wird es nur dann, wenn ihre Urheber bewusst und gezielt Informationen verbreiten, die sie selbst als Lügen erkennen. Integre Propaganda, auch Öffentlichkeitsarbeit oder PR genannt, weist Identität, Intention, Ideologie und Interessen aus.

4. Um Chaos zu vermeiden, ist PR in einer Zivilisation unumgänglich – wer sie beherrscht, gibt den Takt der Gesellschaft vor. Die Vorgehensweise des Propagandisten ist der des demokratischen Politikers genau entgegen gesetzt. Während der Propagandist eigene Ziele verfolgt und in der Masse zu popularisieren versucht, hat der demokratische Politiker seinen Finger stets am Puls der Gesellschaft und passt sich Rhythmusveränderungen an.

5. Da es teuer ist, die gesellschaftliche Maschine zu manipulieren, laufen alle Fäden in den wenigen Händen der Reichsten unter den Reichen zusammen. Hinter der Fassade der sogenannten liberalen Demokratien steckt also stets die Fratze der Plutokratie.

6. Die Alphabetisierung der Massen führte nur oberflächlich zu mehr individueller Freiheit. In Wahrheit schaffte sie nur noch mehr Ansatzstellen, wo Propaganda andocken und Einfluss nehmen kann. Während die ungebildete Masse rebelliert, wenn man sie schlecht behandelt, kann die alphabetisierte Masse auch nach der härtesten Vergewaltigung ruhig gestellt werden, wenn man ihr nur durch gute Propaganda einträufelt, damit einem edlen, moralischen Ideal gedient zu haben.

7. Propaganda appelliert direkt an die Emotionen, vorzugsweise durch bewusste Ausnutzung von Klischees, Schlagworten und Vorurteilen. Propagandisten müssen die Urinstinkte, unterdrückten Wünsche und Sehnsüchte hinter den oberflächlichen Begierden erkennen, um sie beeinflussen zu können.

8. Bevor große politische Entscheidungen getroffen werden können, müssen Propagandisten für deren Akzeptanz und Empfänglichkeit in der Gesellschaft sorgen. In den sogenannten liberalen Demokratien des Westens, wo die Propaganda von überstaatlichen, transnationalen Netzwerken ausgeht, geschieht das häufig ohne Kenntnis gewählter Politiker. Die Netzwerke brauchen über ihre Medien nur den Gedanken popularisieren, dass es für diese oder jene Entscheidung eine moralisch-ethische Dringlichkeit gäbe, und schon entstehen wie von selbst scheinbar zivilgesellschaftliche Bündnisse und Organisationen, welche wiederum, durch dieselben Medien beworben, im Sinne der Propagandisten Druck auf politische Entscheidungsträger ausüben. Lassen sich die Politiker von diesem Druck nicht erweichen, werden sie medial solange unter Beschuss genommen, bis sie entweder nachgeben, zurücktreten oder so stark an Ansehen einbüßen, dass sie die Loyalität ihrer Parteifreunde verlieren und damit politisch irrelevant werden.

9. Das Ausmaß, in dem unsere eigenen Gedanken und Gewohnheiten von Autoritäten manipuliert werden, ist gewaltig. Bereiche unseres Lebens, wo wir scheinbar aus freiem Willen handeln, werden in Wahrheit unbemerkt von mächtigen Kräften gesteuert. Der Mensch bildet sich ein, er würde seine Entscheidungen allein auf Basis seiner eigenen Urteilskraft fällen. In Wirklichkeit wird sie jedoch aus einem Gemisch von Eindrücken resultieren, die äußere, bewusst hervorgerufene Reize bei ihm hinterlassen haben, und die nun unbewusst seine Gedanken bestimmen. Der freie Wille ist reine Illusion.

10. Die ständige Wiederholung der immer gleichen Phrasen und Ideen ist das mächtigste Instrument der Propaganda. Eine Lehre der Reaktionspsychologie besagt, dass ein oft wiederholter Reiz zu einer Gewohnheit führt und dass man jemanden allein dadurch von einem Gedanken überzeugen könne, indem man diesen einfach immer wiederholt.

11. Weitere wichtige Mittel der Propaganda sind die Übertreibung, sowie die Knüpfung von Partikularinteressen an die Interessen der Allgemeinheit. So wird uns heute die Auflösung organisch gewachsener Völker durch forcierte Migration zum Zwecke der Kultivierung einer identitätslosen Konsumgesellschaft als Akt der Humanität verkauft. Und der Transfer staatlicher Souveränität an nicht gewählte, demokratisch kaum bis gar nicht legitimierte supranationale Organisationen, wird im Rahmen der Klimapropaganda als Natur- und Umweltschutz gehandelt.

12. Da der Mensch ein autoritätshöriges Gemeinschaftswesen ist, kommt der Beeinflussung kultureller Anführer eine besondere Wichtigkeit zu. Vergewissert man sich ihrer Unterstützung, folgen die Massen ganz von alleine.

Klemens Kilic

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3 Kommentare

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  • Wisst ihr was bei Goebbels Rede TOTALER KRIEG immer verschwiegen und weggeschnitten wird?
    Letztens sah ich es zum ersten mal.

    Oben hinter G. stand TOTALER KRIEG=KÜRZESTER KRIEG.

    Ich frage mich wie viele Geschichtsprofessoren das wissen?Soviel zur Propaganda.

    • JA, das wollte Göbbels den Deutschen einreden…
      Und das ist gerade die Propaganda!
      Es ist schlicht eine Behauptung, die von ihm aufgestellt wird, um der Bevölkerung den Krieg schmackhafter zu machen. Nach dem Motto wir machen “kurzen Prozess” mit dem Feind.
      Ich habe auch noch nie von einem politischen Führer, der seinem Volk sagt “Wir führen einen langen, schmerzhaften Krieg”.
      Würde das ( die Wahrheit) gesagt, würde niemand mit Euphorie in den Krieg ziehen!
      Was daran jetzt aber positiv sein soll, ist mir schleierhaft. (Jedes Land, das einen Krieg vorbereitet wird diesen so schnell wie möglich gewinnen wollen. Gut ist das aber nicht.)

  • könnte man hier BITTE mal die nazis rauslassen? die waren ehrlich. ihre propaganda nannten sie auch so, sie verschwiegen keinen moment, daß sie damit volkserziehung ausrichten wollten und auch betrieben, sie behaupteten keineswegs für einen offenen demokratischen diskurs zu stehen. ich könnte die liste fortsetzen. wie gesagt: die nazis mögen alles mögliche an negativem gewollt oder getrieben haben, aber sie waren hinsichtlich ihrer ziele (diktatur, krieg gegen den kommunismus und das judentum etc.pp) ehrliche menschen. die sogenannten demokraten heute sind es nicht. in meinen augen ist DAS, diese frömmelnde scheinheiligkeit, WIRKLICH widerlich

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