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Lieber Wolfgang M. Schmitt,

ich habe Ihren Kanal abonniert und lasse stets einen Daumen nach oben da, obwohl uns, und das macht es bemerkenswert, politisch Welten trennen.

Was ich mich bereits seit geraumer Zeit frage: Ist Ihnen klar, dass sich verdammt viel von dem Zeug, das Sie in Filme hi­n­ein­in­ter­pre­tie­ren, nur in Ihrem Kopf abspielt? Oder glauben Sie tatsächlich, ausgerechnet Clint Eastwood wollte eine Lanze für das brechen, was Menschen wie Sie unter „Vielfalt“ verstehen?
Glauben Sie tatsächlich, ausgerechnet Clint Eastwood wollte die Auflösung der Geschlechter propagieren? (Um nur mal zwei Punkte Ihrer merkwürdigen Analyse herauszupicken.)
Kurz: Glauben Sie, Eastwood wäre auf seine alten Tage ein politisch Korrekter geworden? Einer wie Sie also? Das hätten Sie wohl gern.

Verstehen Sie mich nicht miss, ich war von Ihrer Analyse positiv überrascht. Ich befürchtete nämlich, es wird eine Abrechnung à la „Geh sterben, Opa, du bist aus der Zeit gefallen!“
Der Witz dabei: Bei einer wahrhaftigen Interpretation des Filmes, wäre „Geh sterben, Opa …“ genau das gewesen, was Sie empfunden hätten.

Nun könnten Sie sagen: „Das ist Ihre Meinung, Herr Flesch, meine ist eine andere“. Mensch, es geht hier nicht um Meinungen, Schmitt! Und im Gegensatz zu Ihnen, kann ich meine Meinung mit Zitaten belegen. Kostproben gefällig? Gern …

Wir leben in einer Generation der Weicheier.

Es bräuchte eine Anti-Pussy-Partei zu der Weicheier keinen Zutritt haben.

Trump verkörpert eine Stimmung, weil alle diese politische Korrektheit heimlich satthaben.

Leute werden beschuldigt, Rassisten zu sein. Als ich ein Kind war, hat man solche Sachen nicht rassistisch genannt.


All diese Zitate sind gerade einmal zwei Jahre alt, kamen also zehn Jahre nach Gran Torino.

Und nun erzähle ich Ihnen, was Clint mit Gran Torino meines Erachtens wirklich sagen wollte: Es wird eng für die Weißen im gelobten Land. Gut, mit den Asiaten können wir auskommen, die sind ja im Schnitt sogar klüger als wir, aber mit den Schwarzen wird es irgendwann zum Kampf der Kulturen kommen.
Wie richtig Clint damit lag, sehen Sie, wenn Sie in diesen Tagen einen Blick über den großen Teich wagen.

Hollywood ist beinahe flächendeckend politisch korrekt. In Ihrem Sinne also. Da finden Sie bestimmt einen Helden, der Ihnen besser steht. Bis dahin lassen Sie bitte die Finger von m e i n e m Helden! Danke.

Ansonsten nix für Ungut.

OF

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2 Kommentare

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  • schau dir doch das Video von massengeschmack tv (nicht lange her) zu Schmitt an. Jaaa, das mgtv, ich weiß.
    Aber als ob der Schmitt sich für deinen Brief interessierte :D!

    Gran Torino ist ein Meisterwerk, und jeder, der Eastwood Filme nur ein bisschen mag, muss diesen Film gesehen haben!

  • Was ganz vergessen wird: Die schlimmsten, kompromissloseste, gewaltbereitesten und brutalsten Rassisten sind in den USA eindeutig die Schwarzen, bei uns aktuell die Araber und Bereicherer aus dem Nahen Osten und Nordafrika. Auch Walt ist von Rassisten umgeben.

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