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Gestern widmeten wir uns ausführlich dem Team der „heute-show“ des ZDF, das am 1 Mai in Berlin am Rande einer Demonstration von einer Gruppe Linker krankenhausreif geprügelt wurde, und sinnierten darüber, was diese merkeltreuen Staatsclowns wohl auf einer linken Demo – also bei ihren Gesinnungsgenossen – zu suchen hatten, wo die Arbeitsscheuen dem 1933 von einer sozialistischen deutschen Arbeiterpartei eingeführten „Tag der Arbeit“ huldigten. Normalerweise gehen die gebührenfinanzierten Propagandisten nämlich nur auf Demos von Bürgerlichen, um dort gezielt den einzigen Klemmnazi herauszufischen, vor der Kamera bloßzustellen und so zu tun, als sei diese repräsentativ für alle Demonstranten, um deren Anliegen zu delegitimieren, oder lassen diesen Job gleich von einem mitgebrachten Laienschauspieler erledigen.

Nun erfahren wir: Die waren gar nicht auf einer typischen Erster-Mai-Demo, sondern auf einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung. Dort waren alle möglichen Gruppierungen vertreten, unter anderem auch Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger – und natürlich Rrrääächte, also Bürgerliche und Liberale. Und das Team der „heute-show“ war dort, um genau das zu tun, was wir beschrieben haben.

Allerdings waren auch jede Menge Linke da, entweder weil sie sich tatsächlich in ihrer Versammlungsfreiheit eingeschränkt sahen, oder sich auf dem Weg zur „Arbeit macht frei“-Demo einfach nur in der Straße geirrt hatten, oder aber auch, um ganz im Sinne der Regierung alle anderen durch Zusammenschlagen in ihrer Versammlungsfreiheit einzuschränken.

Aufgrund dieses Umstands bekam das Team der „heute-show“ irrtümlich von der eigenen Medizin zu kosten.

Weiterhin sinnierten wir, wie man es nun medial schaffen wird, die – wie üblich – linke Gewalt den Rrrääächten in die Schuhe zu schieben.

Und siehe da, es wurde geliefert wie orakelt:

Im MDR-Kultur-Funk und im Deutschlandfunk wurde diese Tat kurz als Angriff gegen die Pressefreiheit erwähnt, ohne Ross und Reiter zu benennen, und anschließend gab es eine Sondersendung über rechte Gewalt gegen Journalisten – ein frei erfundenes Problem, denn in Wahrheit ist es so, dass tatsächliche körperliche Gewalt auf Demonstrationen und politischen Veranstaltungen in aller Regel von links ausgeht, während sich Rechtsextreme zumeist auf Pöbeleien und Einschüchterungen beschränken.

Zahlreiche andere Organe der freiwillig gleichgeschalteten linksgrünen Einheitsmedien ließen die Täter ebenfalls unerwähnt und beschrieben die Veranstaltung als „eine Demonstration, an der auch Rechte und Verschwörungstheoretiker teilnahmen“, so dass der durchschnittliche, nicht näher informierte Konsument daraus den eindeutigen Schluss ziehen musste, bei den Tätern handele es sich um Zugehörige der einzig erwähnten Gruppierungen.

Das ist Lügenpresse in Reinform.

Natürlich mag die Lügenpresse es nicht, wenn man sie Lügenpresse nennt, daher behauptet sie ständig, „Lügenpresse“ sei ein Nazi-Wort, um jeden, der sie treffend so bezeichnet, aus dem gesellschaftlichen Diskurs auszuschließen.

Doch selbst das ist gelogen, denn „Lügenpresse“ ist mitnichten ein Nazi-Wort. Die Nationalsozialisten haben es zwar AUCH verwendet, aber erstmalig nachgewiesen werden kann der Begriff in der „Wiener Zeitung“, und zwar am 2. September 1835, also fast 100 Jahre vor der Machtergreifung der Nazis und 54 Jahre vor der Geburt eines Österreichers, der den Nationalsozialismus irrtümlich falsch umgesetzt hat. Kuriosität am Rande: Die „Wiener Zeitung“ gibt es seit 1703, sie ist die älteste heute noch erscheinende Tageszeitung der Welt und gehörte seit jeher dem österreichischen Staat. Der sozialistische Soldatenrat von München benutzte 1918 das Wort „Lügenpresse“ für jene Medien, die behaupteten, auch die Arbeiter- und Soldatenräte wollten den Krieg weiterführen. Und die linksradikalen 68er bezeichneten damit die Springer-Presse, vornehmlich die Bild, die Berliner Zeitung, die Morgenpost, den Telegraf, den Abend und den Tagesspiegel.

Wenn „Lügenpresse“ also ein Nazi-Wort wäre, nur weil die Nationalsozialisten es neben vielen anderen auch verwendet haben, dann wäre nach der gleichen „Logik“ das Wort „sozialistisch“ ebenfalls ein Nazi-Wort, denn das haben die Nazis nämlich auch verwendet, und zwar ständig, und mehr noch, sie trugen es sogar im Namen. Und waren es obendrein auch durch und durch.

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5 Kommentare

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  • Kompliment an die Stahlfeder. Die Dummheit der Linken kennt keine Obergrenze. Daher stark bleiben, denn niemand möchte „gelinkt“ werden. Gruss.

  • Ist ja auch nicht gerade ein tolle Sache wenn man von den eigenen Linken protégés was aufs Maul bekommt und es nicht einmal den Rächten in die Schuhe schieben kann.
    Aber jeder bekommt das was er verdient. Schon bald wird das Staatsfernsehen der Altparteien das kriminelle Linke-Pack wieder als eine friedliche und Gewaltfreie Pfadfindertruppe hinstellen.

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