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Lass uns mit Deiner Biographie beginnen: Wo kommste her, was machste beruflich, wie ist Dein musikalischer Hintergrund?

Ich komme aus dem Raum Berlin und bin beruflich im Bereich Videoproduktion tätig. Vor einigen Jahren habe ich angefangen, Musik zu machen; vom Stil her ähnlich wie „Unser Land“, inhaltlich jedoch völlig unpolitisch.

Eigentlich hatte ich nie vor, Lieder mit einem politischen Hintergrund zu machen. In Anbetracht der gesellschaftspolitischen und besonders auch der medialen Entwicklung in den letzten Jahren wurden aber unsere Unzufriedenheit und Sorge so groß, dass wir nun doch einen Beitrag leisten mussten, mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen.

Das sehe ich mittlerweile sogar als Pflicht. Wir sind stolz auf gesellschaftliche Errungenschaften wie die Gleichheit von Mann und Frau, den Schutz von Minderheiten, Säkularität, Meinungsfreiheit etc.. Diese Werte sehen wir jedoch seit einigen Jahren in ernster Gefahr.

Du möchtest nicht, dass Dein Klarname in den Medien auftaucht, warum?

Weil der Begriff Meinungsfreiheit mittlerweile sehr „dehnbar“ geworden ist und auch das Recht ggf. einfach solange gebeugt wird, bis das Ergebnis passt. Meiner Ansicht nach herrscht hier Willkür.

Was möchtest Du mit Deiner Musik erreichen? Persönlich? Gesellschaftlich?

Mit „Unser Land“ möchten wir der Bevölkerung Mut machen und sie zu Zusammenhalt aufrufen. Wir haben das Lied nicht für uns selbst gemacht, sondern für die Menschen im Land: Sie zu verbinden und zu vereinen, das ist unser Ziel. Bei Begegnungen im Alltag stelle ich immer wieder fest, dass viele Leute ebenso unzufrieden wie wir sind, aber sie resignieren und fühlen sich alleingelassen. Das können wir sehr gut nachvollziehen und deswegen möchten wir mit „Unser Land“ zeigen: „Hey Leute, uns geht es genauso! Es geht sehr vielen so!“

Wir dürfen uns nicht weiter indoktrinieren und schwächen lassen. Mit dem mentalen Widerstand fängt es an, also Dinge nicht einfach hinzunehmen, sondern immer zu hinterfragen und kritisch zu bleiben.

Ich würde mir wünschen, dass „Unser Land“ dazu beiträgt, etwas in den Köpfen der Menschen zu bewegen.

Was stört Dich an den aktuellen Verhältnissen in Deutschland/Europa?

Vieles. Ich möchte jedoch eine Sache hervorheben, die in meinen Augen immer wieder unterschätzt wird: Die Macht der Medien. Sie sorgen dafür, dass sich Bedeutungen von Begriffen verschieben, sie manchmal sogar umgekehrt werden, sich die Sprache und somit auch das Denken der Leute verändert.
Sie geben vor, was „gut“ und was verabscheuungswürdig ist.
Sie nutzen das ihnen entgegengebrachte Vertrauen aus, um die Politik der Regierung zu verteidigen und zu legitimieren.
Sie behandeln uns wie unmündige Kinder.
Sie manipulieren uns.
Sie spalten uns.

Dazu gehören natürlich zwei Seiten. Es fällt mir manchmal schwer zu verstehen, wie es geschehen konnte, dass der Gedanke der Aufklärung so sehr abhanden gekommen ist. Also dass man Sachverhalte hinterfragt und nicht das vorgegebene Narrativ einfach so „schluckt“. Ich kann mir das nur so erklären, dass die Indoktrinierung so flächendeckend geschieht, über nahezu alle Medienschaffenden hinaus, die sich als „Leitmedien“ verstehen. „Wenn alle das so sagen, muss es doch stimmen?“

Diese Deutungshoheit muss gebrochen werden, denn die Mehrheit hat eben nicht immer Recht. Das musste Deutschland schmerzlich erfahren und wir sollten alles dafür tun, dass es nicht wieder so weit kommt.

Hast Du Hoffung, dass Deutschland/Europa noch zu retten ist?

Ja, auch wenn das manchmal schwer ist. Die etablierten Parteien können nur so vorgehen, wie sie es tun, weil sie noch genügend Rückhalt aus der Bevölkerung haben. Den haben sie aber nur, weil sie uns systematisch manipulieren und belügen. Das heißt, wenn es irgendwie gelingen sollte, die Menschen aufzuklären, damit jeder sieht, was für ein Unrecht hier geschieht, dann sehe ich die Chance, dass sich Dinge verändern.

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