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Wer aufmerksam die Meldungen der Polizei Köln NRW zu den einzelnen Karnevalstagen auf Facebook verfolgt, dem springt eines sofort ins Auge: Die Kommentarspalte, die teilweise fast lesenswerter ist als die offiziellen Verlautbarungen der Polizei.

Hier die Links zu den entsprechenden Meldungen:
1.
2.

Unglaublich viele User verfolgen offenbar interessiert die Meldungen der Polizei und bedanken sich herzlich und überschwänglich bei den Polizisten für ihren Einsatz und zollen den Einsatzkräften Respekt. Das ist schön und zeugt von einer gerechtfertigten Wertschätzung.

Aber rückt die eigentliche Frage (um es nicht Misere zu nennen) nicht vollkommen in den Hintergrund?

Wann haben wir angefangen zu akzeptieren, dass große Veranstaltungen und ausgelassene Feste der Traditionspflege unter freiem Himmel in diesem Maße geschützt werden müssen? Wann haben wir angefangen, es normal zu finden und lediglich mit einem Kopfschütteln darauf zu reagieren, wenn von 350 gewaltbereiten Jugendlichen und Störern, die in Kleingruppen (Zitat „WDR Lokalzeit“), die nicht mitfeiern wollen, sondern gezielt auf Schlägereien aus sind, die Rede ist? Wann haben wir angefangen, der Polizei dafür zu danken, dass sie es geschafft hat, die Bürger vor solchen Menschen zu schützen, statt entsetzt darüber zu sein, was auf Kölns Straßen an Karneval abgegangen ist?

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Zufrieden feiern wir die veröffentlichte Polizei-Bilanz und bedanken uns, dass nicht mehr und vor allem nichts Schlimmeres passiert ist. Sollten wir das nicht einmal hinterfragen? Uns vor allem die Frage stellen, ob wir das so akzeptieren wollen und können? Und vor allem: Warum meinen wir, das akzeptieren zu müssen?

Jetzt werden viele sagen, sowas gab es doch immer schon. Das sind junge Leute, und wenn Alkohol im Spiel ist, passiert sowas eben auf jeder Dorfkirmes.

Jein! Jugendliche, Teenies, das weckt Assoziationen – eben die einer Dorfkirmes. In den Medien ist von Teenies die Rede. Und das ist natürlich nicht falsch, es gab alkoholisierte Teenies, die Ärger gemacht haben, da hat sicher Realschüler A dem Gymnasiasten B aufs Maul gehauen, oder es gab Stress unter Jungs um ein Mädel, oder Gruppen von Gestalten, die man landläufig als „Asis“ bezeichnet, gingen aufeinander los. Das passiert im Karneval, leider, aber das ist nichts Neues, das gab es tatsächlich immer schon. Doch deswegen mussten nie ganze Straßenzüge geräumt und gesperrt werden, deswegen musste nie ein Großaufgebot der Polizei anrücken.

Das mit den Teenies ist daher zwar zutreffend, aber eben nicht die ganze Wahrheit: Nach meinen Beobachtungen waren auch sehr viele gewaltbereite Männer (geschätzt zwischen 20 und 35 Jahre alt) unterwegs, in kleineren und größeren Gruppen, nicht alkoholisiert, nicht kostümiert, als keine typischen Feiernden, und diese haben gezielt einzelne Kostümierte und Feiernde grundlos angegriffen, brutal zu Boden geschlagen und teilweise übel zugerichtet. Ich selbst war Zeuge mehrerer solcher Vorfälle im Kwartier Latäng. Ich selbst habe solche Situationen beobachtet, und ich selbst war heilfroh, dass die Polizei immer so schnell vor Ort war, um einzugreifen.  Eine Menge Täter konnten glücklicherweise von der Polizei gestellt, überprüft und teilweise auch in Gewahrsam genommen werden.

Das war neu, das hat es eben nicht immer schon gegeben, und auch das muss thematisiert werden. Ebenfalls der Umstand, dass ein nicht unerheblicher Teil dieser Tätergruppen, die gezielt arglose Feiernde zusammengeschlagen haben, einen Migrationshintergrund hatte. Bevor jetzt der reflexartige Aufschrei „Rechte Hetze!“ erfolgt: Es geht um Fakten, und die sind weder rechts noch links, sondern eben Fakten, und diese sind anhand der gestellten Anzeigen und der überprüften Personalien ganz leicht verifizierbar.

Ich denke, jeder Einzelne von uns sollte den Mut haben, die richtigen Fragen zu stellen, die wirklichen Probleme zu benennen. Nur benannte Probleme können auch gelöst werden.

Warum passiert das nicht? Weil in Deutschland im Jahre 2020 die Angst umgeht, in die rechte Ecke gestellt zu werden! Diese Angst erstickt nur nicht jeden bürgerlichen Protest bereits im Keim, nein, sie verleitet auch zum Wegsehen und zum Ignorieren einer Problematik, derer wir uns doch alle bewusst sind.

Wie die drei Affen, die nichts hören, nichts sehen und vor allem nichts sagen. Oder wie der Kölner gern sagt: Et hät noch immer joot jejange. Ist das so? Ist Karneval 2020 im Kwartier Latäng alles joot jejange?

Ich habe nicht das Gefühl, dass alles gut gegangen ist, und ich habe (allein schon anhand des Umstands, dass dies an vier von fünf Karnevalstagen passierte) nicht das Gefühl, dass es sich um eine einmalige Ausnahmesituation gehandelt hat, sondern um die erschreckende Realität auf Kölns Straßen. Das macht mich als Kölner unsagbar traurig und ich habe Angst: Angst, dass es noch schlimmer wird. Angst, dass sich niemand traut, Probleme zu benennen. Angst davor, dass es bei der nächsten Großveranstaltung genauso oder schlimmer wird. Angst, dass alle einfach wegsehen, um nicht „in die rechte Ecke“ gestellt zu werden, und damit den „Rechten“ das Thema überlassen, womit sie sie am Ende nur stärken. Angst, dass als Folge dieser Schweigespirale der öffentliche Raum immer unsicherer wird und der Karneval so ausgelassen und unbeschwert, wie wir ihn kennen, wie er Tradition ist, am Ende stirbt oder nur noch in streng abgeriegelten Safe Spaces oder hinter verschlossenen Türen stattfinden kann.

Ich bedanke mich sehr gerne bei der Polizei für den tollen Job, der an solchen Tagen gemacht wird, und jede Einsatzkraft, egal ob Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt oder medizinisches Personal, verdient unsere Wertschätzung und unseren Respekt.

Keinen Respekt verdienen allerdings die Wegseher, die Vertuscher und die Ignoranten, die immer noch denken, all dies gehe sie nichts an.

Doch, es geht jeden von uns an! Jeden, der in dieser schönen, weltoffenen und toleranten Stadt lebt! Wir möchten doch alle, dass Köln eben genau dies bleibt: Weltoffen und tolerant! Dazu müssen wir aber gemeinsam den Mut finden, uns gegen die Intoleranz und Gewalt einer kleinen Gruppe, die der wahre Feind unserer offenen Gesellschaft und ihrer freiheitlichen Werte ist, zu denen auch der ausgelassene Spaß an Karneval gehört, zur Wehr zu setzen!

Text: Ein Augenzeuge, der anonym bleiben möchte

Foto: Screenshot/WDR

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32 Kommentare

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  • Die Angriffe der Muselproleten sind ein klares Statement:
    “Multikulti? Nicht mit uns ! ”
    Der Brutalere gewinnt den Krieg. Endgame: Kalifat, Scharia, Armuts-Shithole Europa.

  • Der buntländische Knecht hat von jeher seinem Herrn gedient. Wenn nun der eine Herr durch einen anderen ersetzt wird, ändert sich im Grunde für ihn nichts mehr. Eine eigene Kultur zu verlieren hat der Buntländer scheinbar auch nicht. Was soll das bitteschön auch für eine Kultur sein? Buntland, Multikulti. Da gibt es keinen gemeinsamen Nenner. Das ist vielmehr eine Findungsphase bis sich ein neues Gleichgewicht eingestellt hat. Das neue Fundament dieses Gleichgewichts wird die Friedensreligion sein. Auch Erdo weiß, dass die Zeit für die Friedensreligion reif ist. So bringt er doch gerade in diesem Moment unzählige Erntehelfer auf die Weg, um die Ernte einzufahren.

  • Ja hoffentlich scheißt du dir in die Hosen mit deiner Angst ihr macht doch immer auf AFD nah und was hat die AFD gemacht?

    Ich plazier das mal hier das alles noch mal zu schreiben lohnt sich bei euch Weicheiern nicht.

    micha
    05. März 2020 um 10:10 Uhr

    Also Ihr armseliger Haufen von Volldeppen ich verabschiede mich mal von euch, eure so genannten Führer sind nicht in der Lage das Etablishment an entscheidener Stelle zu schlagen selbst wenn es wie Gestern die Möglichkeit dazu hat. Ich war der Meinung Höcke will und das hat er auch in einem Interview gesagt Ramelow verhindern und dann wählt er Ihn Ramelow NICHT im Dritten Wahlgang. Da kriegt man vom politischen Gegner so eine Vorlage von wegen wir lassen uns nicht von Leuten der AFD wählen und dann hat man die Chance den ganzen Sauhaufen mit einem Kreuz als opportunistische Lügner und Volksbetrüger zu entlarven und macht es nicht. Mir kann keiner mehr erzählen das die AFD etwas verändern will. Mit der AFD wird alles so weiter laufen. Wisst Ihr da kann ich auch die paar Jahre wo ich noch zu Leben habe gemütlicher leben warum soll ich mich und hier gibt es ja genügend Spinner die so gar von Waffen rumfaseln für solche Weicheier einsetzen die eine historische Chance diese Charlatane abzusetzen nicht wahrnehmen. Natürlich hätte Ramelow eine Ausrede gefunden von wegen er müsse dem Land dienen oder etwas ähnlich verlogenes aber jeder hätte wieder gesehen wie es bei denen läuft Sie lügen und betrügen wenn es daum geht an die Macht zu kommen. Und eigentlich hätte er nach allen was so gesagt wurde die Wahl nicht annehmen können. Aber ihr werdet euch immer wieder vollquatschen lassen und werdet Nie auf die Idee kommen die Leute nach ihren Taten und nicht nach Ihren Worten zu messen. Ihr werdet sehen das Sie jetzt auch noch die Leute Erdogans hier aufnehmen werden und plötzlich wird auch wieder sehr viel Geld da sein. Ihr werdet es Nie lernen Ihr seid genau das was Sie brauchen dumme Volltrottel mit denen man machen kann was man will. Und da, das hab ich schon mal gesagt ist die linke einfach viel besser aufgestellt die faseln nicht die gehen sofort zur Tat über und stellen etliche Leute auf die Ihnen zur Seite stehen das habt ihr nicht und darum nimmt euch keiner Ernst.
    Mir tun alle aufrichtigen Leid die solchen Volksverhetzern auf dem Leim gehen.

    Servus
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    • AFD in den Parlamenten: Man kann nicht am Wettrennen der Wildschweine teilnehmen, ohne mit Scheisse bespritzt zu werden. Du bist hier bereits als falscher Fuffziger aufgefallen, man könnte auch sagen, Du bist auf Einweihungsstufe 1(lol) steckengeblieben. Höcke muß 3D-Schach spielen, sonst geht es ihm, wie einem Herrn Rathjen oder die Hauseinfahrt wird durch Betonklötze versperrt oder die Kinder vergewaltigt etc.

      Hier ein Abschiedsgeschenk zur Verwendung an Deinem Bahnhof:
      https://t1p.de/70pnmd

      • du kannst dir deine Einweihungstufen in den Allerwertesten stecken …
        3D Schach Hahaha
        weißt du wie dein sogenanntes 3D Schach aussieht, Als wenn der ohne Arme sagt ich hau dir gleich mal paar runter, darauf erwidert der Blinde das will ich sehen.

        • Hui… jetzt bist Du auf Einweihungsstufe
          ” minus 3″ abgesackt. …. außerdem muß es “wie wenn” und nicht ” als wenn ” heißen. Typischer Fehler von LinksFaschisten ohne Schulbildung.

          p.s. Gefällt Dir mein Teddy ? 😜

  • Einmal mehr sehen wir die hochkriminellen Machenschaften des faschistischen Merkel-Regimes – Hand in Hand mit den GEZ kontrollierten Hetzkanaelen ARD, ZDF, PHOENIX , DEUTSCHLANDRADIO, DEUTSCHE WELLE und der Laenderkanaele.

    Die Stahlfeder leistet brilliante Arbeit, nur der Verbreitungsraum ist leider gering.

    • Mike Bachmann
      05. März 2020 um 12:44 Uhr

      Mein Gott ,hier auf oberschlau machen und nicht mal mitkriegen ,dass der Text gar nicht von der Stahlfeder ist.
      Grüße Team 1984
      Antworten

  • … ein wirklich gut geschriebener Artikel mit den richtigen Fragen … Allerdings mit einer Auffälligkeit, welche mir pers. sofort sauer aufgestoßen ist. Zitat Kernsatz:
    ! … Angst, dass alle einfach wegsehen, um nicht „in die rechte Ecke“ gestellt zu werden, und damit den „Rechten“ das Thema überlassen, womit sie sie am Ende nur stärken. …”
    Selbstverständlich wird man in die rechte Ecke gestellt, wenn an die richtigen Fragen stellt. Aber inzwischen stehe ich gerne in der rechten Ecke!
    Betrachtet man mal über die vergangenen 30-40 Jahre die verteilung der politischen Präsenzen auf einer Skala von “linksextrem – links – mitte – rechts – rechtsextrem” so ist unschwer festzustellen, das der heutige gemeine “Rechte” in dieser Skala etwa in der Mitte einzuordnen ist. Wenn man weiterhin betrachtet, wie die s.g. “Altparteien” im Rückblick heute einzuordnen sind, dann bleibt nur der Bereich “links – linksextrem” übrig. Und davon ausgehend ist eben jedweder Mensch, der die richtigen Fragen stellt und ggf. handelt notwendiger Weise rechts.
    Und nun frage ich abschließend schlicht und ergreifend, welchem o.g. Bereich wir denn die heutige Situation zu verdanken haben? Ok, da höre ich wen rufen “den Altparteien”… Könnte man so hinnehmen, stimmt aber nicht. Denn zu verdanken haben wir den ganzen Scheiß uns höchst selbst. Denn die Altparteien haben sich nicht selbst gewählt; das waren *WIR*. Und die Masse der Menschen in D wählt weiterhin diese Richtung und drückt damit ihren Wunsch aus, das es so bleibt und bestenfalls noch schlimmer wird.

    Summa summarum… Wen wunderts, das solcherlei Dinge in D geschehen? Genau dieser Wunsch solcher Geschehnisse ist von der Masse der Menschen in D durch ihre Stimmabgabe gewünscht worden; geliefert wie gewählt…
    Also jammert hier nicht blöd rum und versucht die Probleme den rechts von den Regierenden stehenden in die Schuhe zu schieben…

  • … und übergaben sie den erziehungsberechtigten, ein hohn sondergleichen, denn von denen kommt doch die agressivität gegen deutsche und deren kultur!!!

  • Seit Zuschalten der offensiv betriebenen Demokratieerosion sind Fakten tabu, gern faktenbefreit als “rechts” etikettiert – und dann gelingend verunglimpft und diffamiert.

    “Mit dem Strom: Eine Studie beleuchtet die Rolle der Medien in der Flüchtlingskrise. Ihr Ergebnis: Zeitungen waren eher Volkserzieher als kritische Beobachter. … die wichtigsten Tageszeitungen Deutschlands verwandeln sich in Volkserziehungsbroschüren. Die Journalisten kontrollieren nicht mehr das Handeln, sie kontrollieren das Denken der Bürger. Und weil die Lebenswirklichkeit ebenjener Bürger die Redakteure nur beim Beifallklatschen für die Regierung irritieren könnte, kommt sie in den Blättern gar nicht erst vor.

    Was sich liest wie eine Wutrede von “Lügenpresse”-Rufern, scheint jetzt eine Studie der Hamburg Media School und der Uni Leipzig zu belegen: In der Flüchtlingskrise, so ihr Fazit, haben wichtige deutsche Medien versagt. Statt einen offenen Diskurs zu ermöglichen, haben sie ihn erstickt.Die knapp 200-seitige Studie wird .. von ihrer Förderin, der gewerkschaftsnahen Otto Brenner Stiftung, veröffentlicht.

    Die Urteile, zu denen die Autoren kommen, sind drastisch. … Nicht nur hätten sich die “sogenannten Mainstreammedien” (die Studie zeigt durchaus ein wenig Verständnis für den Begriff) unisono hinter Angela Merkels Flüchtlingspolitik versammelt, “Losungen der politischen Elite” unkritisch übernommen. Praktizierten deutsche Redaktionen also einen Dampfwalzenjournalismus, der sich am Ende selbst plättete? …

    Auch ohne Auswertung von ARD und ZDF sind sich die Autoren sicher, dass der Journalismus eine beträchtliche Mitschuld an der “tiefen Spaltung” habe, die sich seit 2015 durchs Land ziehe. All die Dysfunktionen der Medien hätten “diesen polarisierenden und desintegrativen Prozess massiv gefördert”.Denn bestimmte Standpunkte seien nicht bloß ignoriert, sondern auch diffamiert worden. Die Berichterstattung über die AfD etwa, meint Haller, neige zu Ausgrenzung und Stigmatisierung. “Dies gilt im Übrigen auch sehr deutlich für die Bildersprache …

    Der von FAZ, SZ und Welt gestiftete Diskurs sei “nicht integrierend, sondern segmentierend” verlaufen. Denn: “Ausgeschlossen wurden nicht nur Radikale, sondern auch politische Akteure, die keinen fremdenfeindlichen Parolen folgten.” Insofern repräsentierten FAZ, SZ und Welt ebenden “geschlossenen Kommunikationsraum, den viele Ausgegrenzte in ihren Kommentaren mit ‘Mainstream’ und ‘Systempresse’ etikettierten”.

    https://www.zeit.de/2017/30/fluechtlinge-medien-berichterstattung-studie ( berichtet nicht etwa ein “rechtspopulistisches” bzw. so gescholtenes Blatt sondern: die ZEIT)

    Dass die GEZ Medien ihrem Auftrag laut Rundfunkstaatsvertrag und Bundesverfassungsgericht nicht nachkommen hat das Bundesverfassungsgericht meiner Kenntnis nach in seinen bisherigen Entscheidungen noch nie erforschen lassen. Was rechtswidrig wäre und nachgeholt oder aktualisiert werden müsste – und bis dahin rechtskonform Aussetzen oder Einbehalt der Gebühren bzw. eines erheblichen Teils begründen könnte.

  • Je mehr kommen, desto schlimmer wird es.
    Gewalttäter hart bestrafen und anschließend mit Familienangehörigen ausweisen, Eingebürgerten die Staatsbürgerschaft entziehen. Dann wäre der Spuk schnell vorbei. Aber das ist von den etablierten Parteien nicht gewollt.

    • Das wird zu nichts führen.
      Wir müssten auch den ganzen Beamtensaustall der Mitläufer ausmisten, ansonsten geht es wie mit der kriminellen Wiedervereinigung. Da haben wir auch versagt, denn wir haben da wieder die SED und STASI Kader am Ruder.

  • Ich bin auch Kölnerin, wie mind. 400Jahre meiner Vorfahren .Ich hatte mit jetzt fast 60 kein ganzes Jahr Zeit meinen ersten Karneval zu erleben und selbst mein KInd wurde danach gezeugt , mit 3 Monaten mal abgegeben, damit Mama dabei sein konnte – wenigsten einige Stunden und ohne Fahne aus dem Hals .Im Folgejahr war mein kleiner Zwerg schon dabei .
    Das bedeutet 40 Jahre lang Weiberdonnerstag Schlipse schneiden und dann So, Mo, Die von morgens um 8 bis Abends mitten drin im Gewühle . Geschunkelt mit JEDEM, auf der Strasse getanzt mit JEDEM, Feigling aus der Halsbandtränke JEDEM gegeben/mag dat zeug nich) Meine Muutzen von zu Hause mit JEDEM geteilt oder getauscht .Mein Kind? Immer dabei zu den Zügen.
    Angst ? NIEMALS. Stress? Ein mal mit einem Plemmsky, der Weiberdonnerstag seinen Schlips ernsthaft verteidigte . Er hat verloren – Ich hatte sofort Unterstützer .Was machte er auch da? Die Regeln unterwandern ?? Niemals !!
    Toiletten ? Alle viel zu lange Schlangen . Die Lösung ? Lustig an der Türe vom Männer WC gerufen : ” Männer haltet alles fest . Ich guck nich hin ! ” Auf dem Rückweg genau so – ohne Hände waschen zügig raus;-)) – Nix übertreiben auf Kosten Anderer, denen es unangenehm sein kann.
    Spaßige Verhandlungen wegen Bützzcher (Knutscher auf die Wange) geführt . Nie hätt ich mich küssen lassen und es verstand auch jeder , ohne das ich je mich hätte ernsthaft verteidigen müssen .
    Ich hab also “die Sau rausgelassen ” auf eine saubere verspielte Art und unglaublich viel gelacht und gesungen.
    Und nicht zu vergessen waren da am Ende so eines Feiertages immer einige Polizisten die aufpassten das es beim Zug vernünftig lief , keiner leichtsinnig zwischen die Wagen lief .
    Ich hab Polizisten Mit frisch gemalten roten Lippen Monogramme in die Gesichter gedrückt , sie bemalt , meine Strüüßchen an Uniformrevers gezubbelt und nicht vergessen zu sagen: ” Komm her du armes Schwein ( Klingt auf Kölsch fast zärtlich), ein kleines Dankeschön . Und mal gefragt ob sie auch zum Feiern kämen . Und das alles in ca 2-3 MIn Begegnung nur .
    Überhaupt hab ich , was ich von den Wagen in die Hand gedrückt bekam, nächstbester Oma oder Kind abgegeben . Und ich sah Viele, die es so machten . Ich war also insgesamt normal :-)Jeder achtete auf JEDEN UND auf sich .

    Mehr Fremde Deutsche haben das angefangen schon insgesamt nicht zu verstehen, miss zu deuten .Da kam auch dieser verdammte Egoismus rein, die Schirme aufzuspannen, um viel von den Wagen zu schnappen , egal ob man wem die Sicht versperrte und ihm die Freude stiehlt .
    Die Anreise musste sich lohnen – Und da blieb um Solche herum die Freude auf der Strecke .

    Geben ist schöner , als nehmen….. aber nur wenn sich daraus in etwa ein Kreislauf ergibt

    Karneval ist für mich immer auch Symbolisch für den Rest des Jahres gewesen

    Ich kann mit JEDEM reden, der auch redet – Ich kann mit Jedem mal tanzen, wenn er auch Tänzer ist . Mit Jedem tauschen, wenn er was hat , was ich brauchen kann . Ich muss aber nicht mit jedem gleich Haus und Hof teilen und ihn in mein gemachtes Bett nehmen.

    Karneval ist eigentlich ein herrliches Übungsfeld für ein offenes Sozialverhalten , das nicht besagt, das man sich auch verschließen kann, wenn das erforderlich ist .Das heißt also nicht Was Höhner, Brings, Bap ect da in neueren Liedern proklamieren .

    Und nun gibt es neuerdings einen Jüdischen Karneval und einen Muslimischen Karneval innerhalb UNSERER Tradition – Was soll das ? Wir haben nie evangelischen und Katolischen oder Freikirchlichen ect Karneval gefeiert .Karneval ist wie unser Staat Säkular ! Oder nimm den Feministenverein , der sich aufspielt aber Uniformen ect imitiert . Wer Tradition verabscheut soll zu Hause bleiben und nicht meinen, er käönne sich von der Tradition was nehmen um sie zu verdrehen . Niemand muss mitmachen . Ich will nicht das meine Vorfahren auf dem Melatenfriedhof sich im Grabe drehen vor Schmerz, wenn sie diese Ideotie evtl sehen . Die Im Karneval und die Ideotie insgesamt , die nichts mit Schrittweiser Entwicklung zu tun hat , sondern ein Gewaltsames aufzwingen ist das wir nicht mehr nur humorig eindämmen können . DU bist wie ich jederzeit in der Pflicht und dem Recht schon bei relativen Kleinigkeiten die Klappe mit gefühl und Verstand zu betätigen .
    Isch bin fäädisch – Maach et joot

    • … ohne viele Worte: GENIALER TEXT! Respekt!

      (… und das von einem Nordlicht, was mit dem Spektakel so gar nischt anfangen kann …)

    • Hey, Määdche us Kölle!

      D’r Fasteleer kann mer net beschrieve! Et es e Jeföhl!

      Verstonn könne dat nur die Kölsche Jecke!

      LG. DvB

    • Richtig! Das erste Mal aufgefallen ist mir das, als im Express zu lesen war, dass ein Mottowagen zum Moscheebau der Ditib quasi zur “Abnahme” im Vorfeld präsentiert wurde und danach nur “geringfügige” Änderungen vorgenommen wurden. Die Moscheegegner wurden nur ein bisschen lächerlicher gemacht und der “Sieg” der “Toleranz” ein bisschen größer gestaltet. Obwohl ich gar nicht zwingend gegen die Moschee war (naja, heute weiß man, die Gegner hatten Recht!) hab ich mich wirklich darüber aufgeregt und damals alle aufgefordert diesem Mottowagen den Rücken zu zeigen. Ich war damals der Meinung, dass die muslimische Gemeinschaft doch gerne einen eigenen Mottowagen gestalten könnten, ich denke keiner hätte etwas dagegen gehabt wenn sie mit ihrer eigenen Interpretation am Zug teilgenommen hätten. Aber einen kölschen Wagen nach Erdogans Wünschen umgestalten? Naja, der Kölner an sich ist ja sooo schrecklich tolerant, Probleme werden weggeschunkelt und ansonsten existieren sie ja nicht. Und so stand ich dann an besagtem Rosenmontagszug alleine mit dem Rücken zum Zooch was natürlich ein Statement war, was völlig untergegangen ist.

  • @Mike
    Mike Bachmann
    05. März 2020 um 23:10 Uhr

    Wolltest du dich nicht verabschieden?
    Grüße Team 1984
    ——————————————————————————
    Hab ich doch,
    Du bist doch der Jenige der meine Abschiedsgrüße immer löscht,

    Deutsches Herz, verzage nicht, tu‘ was dein Gewissen spricht, dieser Strahl des Himmelslichts: Tue recht und fürchte nichts!
    (Ernst Moritz Arndt, 1769-1860)

  • Doch, es geht jeden von uns an! Jeden, der in dieser schönen, weltoffenen und toleranten Stadt lebt!
    —-

    ‘weltoffen’, ‘tolerant’, das sind die Synonyme für ‘Umvolkung’ und Genozid gem. UN-Völkermordparagraph. Schlagworte, wie sie vom Merkel Regime und den MSM Medien wohlfeil unters Dummvolk verteilt werden.

    Wir sind eben nicht um jeden Preis ‘tolerant’ und ‘weltoffen’, sondern nur dann, wenn gegenseitig ‘Toleranz’ und ‘Weltoffenheit’ praktiziert wird.

    Guckst Du hier:
    “Toleranz und Apathie sind die letzten Tugenden einer sterbenden Gesellschaft” (Aristoteles)

  • Ich wohne genau da und hab es auch gesehen!
    Normalerweise ist es hier über Karneval nicht auszuhalten, deswegen bin ich meist woanders und kriege nicht alles mit. Dieses Jahr war ich an Karnevalssamstag dummerweise zu Hause und in den frühen Morgenstunden, als alles endlich ruhiger war, plötzlich ein Riesenkrawall, Normalerweise guckt man schon gar nicht mehr nach, Tatütata ist ja quasi Alltag. (Ich würde ja ein paar Videos schicken, allerdings denke ich, dass man zu genau erkennen kann wo ich wohne, bzw. von wo genau gefilmt wurde) Naja, auf jeden Fall hab ich doch mal aus dem Fenster geguckt und sah ein deutsches Pärchen welches von 10-12 johlenden – kreischenden “Männern mit südländischem aussehen” über die Zülpicher Straße gejagt wurden. Ich wohne in einer WG und hab direkt einem Mitbewohner zugerufen “ruf die Polizei, die werden da gejagt” Gottseidank kam zufällig ein Taxi vorbei und das Pärchen konnte sich ins Auto retten. (mir ist schon öfter aufgefallen, dass die Taxifahrer in kritischen Situationen im Schritt Tempo fahren oder auch anhalten, ich denke um das Gefahrenpotential zu erkennen und im Notfall die Polizei zu rufen)

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