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Anmerkung: Dieser Kommentar entspricht der Meinung des Kollegen Geilhaupt. 1984 – Das Magazin hält Merz für eine Mogelpackung, die maximal für etwas Kosmetik sorgen wird. Deutschland braucht aber den großen Wurf.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet ist ein sympathischer Rheinländer – und ihm ist ein Coup gelungen: An seiner Seite steht nun Gesundheitsminister Jens Spahn (39). Damit will Laschet, der den mächtigen NRW-Landesverband hinter sich weiß, nicht nur bei den Konservativen punkten, er hat einen Mitbewerber gekonnt aus dem Weg geräumt und auch noch dessen Anhänger für sich gewonnen.

Während die Laschet-Spahn-Pressekonferenz eher sympathisch-trivial verläuft, kann Friedrich Merz wenigsten im Ansatz ein Konzept vortragen, das nicht nur die CDU aus der Krise holen soll, sondern auch das Land. Der Sauerländer und ehemalige Black-Rock-Aufsichtsrat spricht nicht nur das Migrationsproblem an und die Sicherung der deutschen Außengrenzen, er weist auch auf die wirtschaftlichen Probleme hin, die Deutschland zwar unbemerkt, aber stetig zurückfallen lassen, nicht nur bei der Digitalisierung.

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Auch außenpolitisch wäre Merz ein Neuanfang. Deutschland habe einen Führungsanspruch in Europa, wegen seiner geopolitischen Lage und der Tatsache, dass Deutschland mit Abstand das bevölkerungsreichste Land der EU ist. Eine Antwort auf Macron müsse man geben, so Merz. Laschet hingegen bleibt vage, hält sich alle Seiten offen – ganz im Stile der Beliebigkeit der Kanzlerin.

Merz wäre jedoch nicht nur für die CDU ein Glücksfall, sondern auch für die taumelnden Sozialdemokraten. Bewegt sich die CDU unter seiner Führung zurück ins bürgerliche Milieu, kann sich die SPD wieder auf die linke Mitte zubewegen und aufhören, den sozialistischen Träumen der LINKEN und GRÜNEN hinterherzulaufen. Die Bürgerschaftswahl in Hamburg zeigt, dass eine konservativere SPD auch überzeugend Wahlen gewinnen und die GRÜNEN in Schach halten kann.

Für die AfD indes wäre Merz der größte anzunehmende Unfall, da er viele enttäuschte Konservative zurückgewinnen und sich die AfD-Kernthemen Migration und Grenzschutz zu eigen machen würde. Mehr noch, als Kanzler wäre er sogar in der Lage, für diese Themen Lösungen zu finden.

Verwendete Bilder: Pressefoto Friedrich Merz / Olaf Kosinsky  CC BY-SA 3.0 de (Laschet)

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