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Doch dann kommt das Kleingedruckte, das man erst mal lesen und verstehen muss: „Keine Daten gibt es für die Flüchtlinge“. Aha, so ein Zufall aber auch!
„Das Vorurteil, dass sie verantwortlich seien für die zuletzt wieder steigenden Zusatzbeiträge, trifft nicht zu. Solange sie im Asylverfahren sind, belasten sie die Etats der Krankenkassen nämlich gar nicht. Vielmehr erstatten die Sozialämter die Leistungsausgaben zu 100 Prozent. Sobald sie eine Arbeitserlaubnis haben, zahlt der Bund für sie, sofern sie keinen Job finden, Arbeitslosengeld II und davon einen Kassenbeitrag von knapp 100 Euro im Monat. Dieser Beitrag wird von den Krankenkassen als nicht kostendeckend kritisiert.“

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Flüchtlinge belasten die Krankenkassen nicht, weil deren Kosten zunächst vom Sozialamt und später dann vom Bund bezahlt werden, was noch nicht mal kostendeckend ist. Der geneigte Leser soll jetzt bloß nicht nachfragen, woher Sozialamt und Bund das Geld nehmen – egal! Der Strom kommt schließlich auch aus der Steckdose, selbst bei Stromausfall (eine herrliche Analogie zu „nicht kostendeckend“)!

Das ist sozialistische Mathematik: Rechte Tasche => linke Tasche, und wenn rechte Tasche leer, dann trotzdem => linke Tasche.

Ergo: Das, was die irreführende Überschrift behauptet, gilt also nur für diejenigen Zuwanderer, die einen Job haben. Also die, um die es bei der ganzen Streiterei zum Thema „Asyl“, „Flucht“ und „Zuwanderung“ gar nicht geht und mit denen auch kein halbwegs vernünftiger Mensch ein Problem hat. Das wird uns hier aber so präsentiert.

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Übrigens: Dasselbe gilt auch für die Biodeutschen, die einen Job haben. Aber das erwähnt vorsichtshalber niemand, denn die zählen schon lange nicht mehr, die zahlen nur noch.

Und alle zusammen – also Deutsche und Migranten mit Job – zahlen dann die Zeche für all jene, die die Kassen belasten, ohne selber einzuzahlen und jemals eingezahlt zu haben. Was vornehmlich ganz bestimmte „Zuwanderer“ ohne Job sind, die auch aller Voraussicht nach ohne Job bleiben werden. Ob die Migranten und Biodeutschen mit Job diese Zeche dann in Form von erhöhten Krankenkassenbeiträgen zahlen oder in Form von Steuern, die den Sozialämtern und dem Bund zufließen, ist unterm Strich völlig wurscht: Sie müssen für das Geld arbeiten, sehen aber nichts davon, weil der Staat es ihnen wegnimmt. Dass dieser Raub bloß unter verschiedenen Labels vollzogen wird, damit unterschiedliche Stellen die abgepresste Kohle verteilen, ist reine Augenwischerei, oder besser gesagt, der Gipfel der Verarschung, zumal der dafür notwendige, bis zum Bersten aufgeblasene Verwaltungsapparat nur noch mehr Kosten verursacht, die auch wieder wer bezahlen muss? Richtig: Menschen mit Job. Egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

Unterm Strich bleibt nur eins: Die ungeschminkte Wahrheit ist das glatte Gegenteil von dem, was die Überschrift des „Tagesspiegel“ uns weismachen will.

Aber wer „Lügenpresse“ sagt, ist ein Nazi.

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