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Die intellektuelle Schlichtheit der Links-Rechts Vergleiche, wie sie von Konservativen und Liberalen in Politik und Medien immer wieder vorgebracht wird, ist bemerkenswert. Rechtsradikale sind prinzipielle Gegner unserer Demokratie, Linke wollen mehr Verteilungsgerechtigkeit.

Ralf Stegner | Twitter | 16. Februar 2020

Die intellektuelle Schlichtheit eines Ralf Stegner offenbart sich regelmäßig in solchen Tweets. Es fängt damit an, dass er bereits mit seiner Muttersprache hilflos überfordert ist: Links-Rechts-Vergleiche „wird“ nicht vorgebracht, sondern „werden“ vorgebracht. Aber für jemanden, nach dessen Ansicht es nur eine Meinung geben darf, nämlich die linksradikale, ist der Plural natürlich eine massive Bedrohung.

Auch ansonsten ist mal wieder das glatte Gegenteil dessen, was Pöbel-Ralle da an Bullshit absondert, richtig: Es sind nicht etwa Rechte, sondern immer nur Linke, die ein exorbitantes Demokratie-Defizit offenbaren, sobald eine Wahl nicht so ausgefallen ist, wie sie es gerne gehabt hätten.

Am deutlichsten wird das in den USA, wo die Linken wie besessen am Rad drehen, seit Donald Trump Präsident ist, und selbst vor kriminellen Methoden nicht zurückschrecken, um ihn aus dem Amt zu jagen. Kann sich irgendwer unter Obama an Ausschreitungen von Republikanern erinnern? Nein! Warum? Weil es nie welche gab.

Besonders unerträglich ist für die Linken, dass Trump von einem großen Erfolg zum nächsten eilt: Die amerikanische Wirtschaft erlebt einen beispiellosen, lang anhaltenden Boom, und es ist kein Ende abzusehen. Die Löhne und damit der allgemeine Wohlstand sind gestiegen – und zwar durch reale Wirtschaftskraft und nicht durch Umverteilung oder sozialistische Deppen-Ideen wie Mindestlohn oder staatlich festgelegte Höchstpreise. Millionen Arbeitsplätze konnten entstehen, und zwar nicht beim Staat, der seine Bediensteten von dem Geld bezahlt, das er anderen abgenommen hat, sondern in der Realwirtschaft. Die Arbeitslosenzahlen sind auf einem historischen Tiefstand, die Arbeitslosigkeit unter Schwarzen ist auf dem niedrigsten Stand in der gesamten Geschichte der USA. Das heißt: Das letzte Mal, dass so viele Schwarze einen Arbeitsplatz hatten, war zu Zeiten der Sklaverei, nur dass sie damals keinen Lohn bekamen. Damit hat Trump mehr für die Schwarzen getan als jeder US-Präsident vor ihm, insbesondere Obama, was die Linken aber nicht daran hindert, Trump ständig als Rassisten zu bezeichnen, obwohl es keinen einzigen Beleg für diese infame Verleumdung gibt. Ginge es den Linken wirklich um ihr Land und insbesondere um die Menschen dort, müssten sie jetzt anerkennen, dass Trump einen brillanten Job macht. Oder, wenn sie diese Redlichkeit schon nicht aufbringen, wenigstens die Klappe halten. Aber nein, sie werden immer hysterischer. Könnte daran liegen, dass ihnen langsam klar wird, dass Trump die nächste Wahl ziemlich sicher haushoch gewinnen wird.

Die deutschen Linken stehen dem in nichts nach, das wurde spätestens durch den Einzug der AfD in den Bundestag deutlich, wo man der Partei immer noch das Recht einer jeden Fraktion verwehrt, einen Bundestagsvizepräsidenten zu stellen. Ein weiterer Höhepunkt linker Demokratie-Auslegung ist der skandalöse Vorgang in Thüringen. In NRW wollte man sogar Gesetze verbieten, die mit Stimmen der AfD beschlossen wurden. Ja, Freunde, das ist es, was Linke „Demokratie“ nennen!

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Aber laut Pöbel-Ralle sind „Rechtsradikale“ die Feinde der Demokratie. Damit meint er natürlich die AfD. Die ist sowas von rechtsradikal, obwohl ihr Parteiprogramm als ein etwas linkerer Klon des CDU-Wahlprogramms von 2002 daherkommt.
Zudem ist die AfD übrigens die einzige große Partei, die die beste und erfolgreichste Form von Demokratie befürwortet, nämlich die direkte Demokratie durch Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild. Alle anderen sind dagegen. Aber die AfD ist laut linker Lügen-Propaganda der Feind der Demokratie. Finde den Fehler!

Unwahr ist auch, dass Linke für mehr „Verteilungsgerechtigkeit“ sind. Das ist nur eine irreführende Worthülse, die in Wahrheit etwas ganz anderes meint: Linke wollen, dass diejenigen, die sich ihr ganzes Leben lang fleißig den Arsch abarbeiten, noch mehr von den Früchten ihrer Arbeit weggenommen bekommen als die derzeit bereits exorbitant hohen 70% an realer Steuer- und Abgabenbelastung, um denen, die zu faul sind zum Arbeiten (und damit meine ich nicht die Arbeitslosen, sondern die wesentlich größere Anzahl an Staatsschmarotzern in Nutzlos-Ämtern und Subventionsempfängern in der Pseudo-Wirtschaft), leistungslos noch mehr Kohle in den Rachen zu werfen.

Wahre Verteilungsgerechtigkeit kann die Politik nicht schaffen, das kann nur der Markt, denn da kriegt jeder das, was er verdient. Ausschließlich das ist gerecht. Und dafür stehen Rechte.

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11 Kommentare

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  • Manfred Güllner (Forsa, im spiegel 6/2018): „Wenn ich sage, die Menschen empfinden Ralf Stegner als Kotzbrocken, dann habe ich dafür auch Belege!“
    Dem ist nichts hinzuzufügen!
    Bei uns im Südwesten wird er als ‘Giftqualle’ aus Schleswig-Holstein bezeichnet.

  • DIE SCHLICHTHEIT der […] Vergleiche WIRD vorgebracht – insofern grammatikalisch richtig. Und ob “der Markt” Verteilungsgerechtigkeit bringen wird, ist auch mehr als fraglich.

    Vorm Lesen des Artikels hatte ich zudem noch gedacht, die “intellektuelle Schlichtheit des Ralf Stegner” würde sich auf den platten Vergleich zwischen Linken und Rechten beziehen, der in seiner holzschnittartigen Gut-Böse-Dichotomie so gar keine intellektuelle Durchdringung des komplexen Sachverhaltes erkennen läßt. Es handelt sich jedenfalls um eine merkwürdige “Verteilungsgerechtigkeit”, die darauf abzielt, anderen etwas wegzunehmen, das diese sich redlich verdient haben. Die “Zwangsleister” jedenfalls werden dieses linke Raubtum wohl kaum gerecht finden.

    An einem wie Pöbelralle kann man jedenfalls leider sehen, dass selbst elitäre Bildung bei einem schlichten Gemüt zu keinerlei Erkentnisgewinn und positiver Charakterbildung führt.

  • Es gibt so viel Wichtigeres , als sich um Stegner zu kümmern. Auf der Prio-Liste steht er an 289.567 Stelle. Wenn der tot umfällt, bitte nicht melden !

  • Es passt nicht nur zum Namen dieser Seite:
    “Neusprech heißt die sprachpolitisch umgestaltete Sprache in George Orwells dystopischem Roman 1984. Durch Sprachplanung sollen sprachliche Ausdrucksmöglichkeiten beschränkt und damit die Freiheit des Denkens aufgehoben werden.” 😉

  • Keiner unserer Werte ist so oft vergewaltigt worden wie die Freiheit. Gerade unter denen, die sie wie eine Monstranz vor sich hertragen, sind nicht wenige, die sie abgrundtief hassen. Das sind Leute, die andere Meinungen und Lebensentwürfe nicht ertragen und die Freiheit dafür verantwortlich machen, dass sie sich klein fühlen unter all den abweichenden Anschauungen und Einstellungen. Das sind diejenigen, die immerzu neue Gesetze und Gebote verlangen, mit der sie die Freiheit in Ketten legen können. Herrschen wollen sie, diese Wichte und Gernegroße. Sie wollen Macht erlangen über die Freiheit und all ihre Ideen zunichte machen. Weil ihnen die eigene Borniertheit die großartigen Chancen der Freiheit versagt, wollen sie anderen vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben, wie sie zu leben und zu denken haben.

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