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Zusammen mit meinen Kollegen habe ich beschlossen, die Auflösung des Landtages zu beantragen. Damit möchten wir Neuwahlen herbeiführen, um damit den Makel der Unterstützung durch die AfD vom Amt des Ministerpräsidenten zu nehmen.

Demokraten brauchen demokratische Mehrheiten, die sich offensichtlich in diesem Parlament nicht herstellen lassen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD gab es nicht, gibt es nicht und wird es nicht geben.

Thomas Kemmerich | FDP | Kürzester Ministerpräsident aller Zeiten

Das ist natürlich alles Quatsch, was der Kemmerich da labert. Im Morgenmagazin der ARD klang er nämlich noch völlig anders: „Die Arbeit beginnt jetzt“.
Der neue (und schon wieder alte) Ministerpräsident betonte, er sei demokratisch gewählt und eine Neuwahl würde nur zu einer Stärkung der Ränder führen.
Was wird passiert sein? Ganz einfach: Der Druck wurde zu groß. Letztendlich wird Merkel, ihre Daumen, die mit den abgeknabberten Fingernägeln, nach unten gestreckt haben, und das war’s dann.

In Berlin ist gerade kollektives Durchdrehen in Mode. Horcht man rein, bekommt man das Gefühl, die „Machtergreifung“ der AfD stünde unmittelbar bevor. Dazu passt ein unfassbarer Kommentar von ZDF-Chefredakteur Peter Frey:

Thüringenwahl: Ein Tabubruch, geschichtsvergessen. Denn es war in Thüringen, im Jahr 1924, als erstmals völkische Abgeordnete einer Regierung zur Mehrheit verhalfen. Die vertrieb zuerst das progressive Bauhaus aus Weimar und bereitete dann den Weg für die Machtübernahme der NSDAP. Endstation: Buchenwald.

Quelle

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Lindner stellt Vertrauensfrage

FDP-Parteichef Lindner stellte eben die Vertrauensfrage. Laut des Onlineportals, „Business Insider“, das sich auf „Insider“ beruft, hatte Lindner zwei Tage vor der Wahl grünes Licht für eine Kandidatur Kemmerichs gegeben. Ergibt Sinn. So eine nachhaltige Entscheidung, hätte Kemmerich nicht ohne Lindners Rückendeckung treffen können. Was der auch mehr oder weniger bestätigt: „Ich war mit Christian Lindner permanent im Kontakt. Wir haben auch besprochen, was wir hier in Thüringen beschlossen haben.“

Am Ende will es wieder keiner gewesen sein. Die FDP dementierte den „Business Insider“-Artikel auf Twitter, schrieb: Zu keinem Zeitpunkt habe Lindner „intern oder öffentlich eine wie auch immer geartete Kooperation mit der AfD gebilligt“.
Wie verlogen. Erbärmlich.

Wenigstens die WerteUnion bleibt stabil

Die einzigen vernünftigen Stimmen aus der Ecke der Altparteien kommen von der WerteUnion rund um Hans-Georg Maaßen:

Die Mauermörderpartei, die mehrfach umbenannte SED, die 40 Jahre lang Menschen unterdrückt, eingesperrt, bespitzelt und ermordet hat, stellt in Deutschland keinen Ministerpräsidenten mehr. Das sollte alle Demokraten in unserem Land freuen.

SPD und Grüne haben nicht den Anstand besessen, eine Koalition mit dieser Unrechtsstaatspartei abzulehnen. Das war die wahre Schande von Thüringen. Sie ist Geschichte. Völlig unangebracht sind alle Krokodilstränen, die jetzt im linken Spektrum wegen Ramelows Abwahl fließen.

Die Taktik der FDP war allemal gerechtfertigt, um den unerträglichen Zustand mit Linksextremisten in der Regierung zu beenden.

Herzlichen Glückwunsch an den neuen thüringischen Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich!

Ralf Höcker | Pressesprecher des Bundesverbands der WerteUnion | 5. Februar 2020

Was wiederum die Stimmen lauter werden lässt, diese „Steigbügelhalter der Nazis“ von der WerteUnion bitte schön endlich aus der CDU zu schmeißen.

Sei’s drum: Das antidemokratische Verhalten der Altparteien wird ihrem bereits schwer beschädigtem Ruf schaden. Der Gewinner ist also …
die AfD!

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22 Kommentare

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  • So oder so: die AfD bringt die Verhältnisse in der Volksrepublik Deutschland zum Tanzen. Ein SED-Landespolitiker wird demokratisch abgewählt und gerät an den Rande eines Nervenzusammenbruchs, seine SED-Komplizin verliert die Contenance und wirft mit Blumensträussen, die FDJ-Staatsratvorsitzende verhängt eine Fatwa über Agenten des Klassenfeinds in den eigenen Reihen, grüne Spinner und die Reste der Spezialdemokraten bekommen Schreikrämpfe und schliesslich nässt sich ein scheinliberales Unterhosenmodel aus Angst vor dem eigenen Übermut lauwarm ein und plädiert für Neuwahlen. Wenn er’s nur überlebt…

  • Diese volksfeindliche Mischpoke [Alle Drecksparteien des BRD/DDR-Regimes] hat mit dem Affentheater der letzten 24 Stunden endgültig die Fratze eines rotfaschistischen Irrenhauses gezeigt. Die BRD ist keine Demokratie und wird es niemals sein!
    Ihre Politiker sind bis auf die Knochen Volksfeinde [CDU], Rotstalinisten [SED/Linke], Arbeitnehmerverräter [SPD] Kinderficker [Grünfaschos] und eierlose Maulhuren [FDP]!!!
    Das BRD-System ist der letzte Dreck auf dieser Welt; der BRD-Sklave bezahlt (fast) alles in der ganzen Welt; nur selber darf er sich allenfalls abgrundtiefen Masochismus gönnen!
    Hoffentlich geht der ganze Dreck bald krachend den Bach runter.

    • sogar BILD haut noch einen Merkel-Fascho-Hammer oben drauf:

      „Merkel entmachtet AKK
      Nach dem Erfurt-Debakel spricht sie wieder wie eine Partei-Chefin“

      Falsch ! , sie spricht wie der geliebte Führer Kim Jong UN !

  • Ich hab‘ mich nicht gefreut; ich hab‘ ’ne Analyse geschrieben.

    Ich habe Merkel ebenfalls von vornherein so verstanden, dass sie Neuabstimmungen INNERHALB des thüringischen Landtags forderte; diese hätte es eh am laufenden Bande gegeben, denn das Problem ist ja nicht, dass AfD unzumutbare Forderungen gestellt hätte, um die FDP/CDU-Regierung zu triezen, sondern dass, und da bin ich mir absolut sicher, ebendiese FDP/CDU-Regierung die Duldung durch die AfD immer wieder ausgereizt und ausgetestet haben würde: Eine noch wackligere Regierung als eine solche, die dann doch immer wieder die SED-Nachfolgeorganisation benötigte, um an der Regierung zu bleiben, ist schlechterdings nicht vorstellbar.

    Das Grundproblem für D ist ganz einfach eben diese Ausgrenzung der AfD durch die CDU; zusammen bekämen die beiden Parteien eine regierungsfähige Mehrheit.

    Da Frau Sauer das nicht will, und in der CDU bekanntlich allein bestimmt: tja.

    Somit ist die CDU – die ja selbst kaum noch was mit der von früher, selbst noch unter Kohl, zu tun hat, eben wegen dieser Alleinausrichtung auf die irrwitzigen Tollheiten ihrer Führerin (Atomausstieg im Frühjahr 2011 war der Probelauf, 2015 ging’s dann richtig los) – zur Regierung auf Bundesebene auf (die heutige) SPD und (die heutigen) Grüne(n) angewiesen und kann daher von vornherein keine „konservative“ = die westlichen Werte bewahrende Politik anbieten, auch vor der Wahl nicht, denn Jedermann ist klar, dass sie für Nichtzerstörung keine Partner findet, sich also auf den Zerstörungswillen ihrer Partner SPD/Grüne einlassen muss; ob sie dabei überhaupt noch das Kanzleramt besetzt oder auch dies dann dem grünen Partner überlassen muss, ist die einzige Frage, die sich dabei überhaupt noch stellt; SPD ist dabei irrelevant, denn zusammen kommen CDU (stets inkl. CSU) und Grüne eh auf über 50 Prozent – und machen dann die bekannte „grüne“ Politik, die Merkel die letzten Jahre ja schon begonnen hat; für CDU-SPD „reicht“ es dagegen wohl nicht mehr, es sei denn bei Duldung durch die SED-Nachfolgeorganisation.

    Ich könnte mir noch vorstellen, dass man die SPD dennoch ins Boot holt, obwohl man sie nicht braucht, im Rahmen einer „Regierung des nationalen Aufbaus“ o.ä., also um Ängste in der Bevölkerung zu dämpfen, und zwar dann, wenn die SPD bis zur Wahl ihre Vorsitzenden erneut austauscht, gegen scheinbar-bürgerliche Leute: Zum Verarschen des Wahlviehs ist das i.ü. die geschickteste Variante, aber selbst dafür scheint man im Willy-Brandt-Haus politisch zu doof.

    Stattdessen steht ja dieser junge Mann von den Jungsozen in der Startlöchern zur (innerparteilichen) „Macht“, und vielleicht muss die CDU erst einmal eine lange Periode der Nichtregierungsverantwortung durchleben, während sich RRG an den Fleischtöpfen allein gütlich tun, um zu erkennen, dass sie, die CDU, eben NUR mit der AfD zusammen konstant regieren könnte, und zwar nicht mit wackliger „Duldung“ dieser, die ja binnen Wochen bereits brechen müsste, wg. unsäglicher Ausverkaufspolitik der CDU, die die AfD dann doch nicht, auch nicht indirekt, „mittragen“ könnte, wenn sie ihr eigenes Elektorat dadurch nicht großteils verlieren wollte.

    Nein, es ist offensichtlich: Da die SPD nicht danach strebt, jemals wieder bürgerliche (oder meinetwegen auch: „kleinbürgerliche“) Politik zu machen, sondern auf RRG hofft, wird sich die CDU weiter an die Grünen hängen und damit Deutschland komplett gegen die Wand fahren, auch ohne dass man hierfür noch den jungen Mann aus der SPD oder gar die Kämpen der SED-Nachfolgeorganisation bräuchte.

    In anderen europäischen Ländern bilden Bürgerliche durchaus Koalitionen mit „Rechten“, und zwar auch mit Leuten, die deutlich weiter „rechts“ stehen, als die AfD das jemals vorhätte zu tun; hier in D schließt man jedwede „Zusammenarbeit“ mit der AfD aus, schon bloßes Toleriertwerden (was wie oben gesagt, eh nicht funktionierte) gilt als quasi-faschistisch.

    Die – nicht auch meine – Hoffnungen, mit der AfD zöge wenigstens eine Art Korrektiv, eine „echte Opposition“, in den Bundestag ein, hat sich auch nicht erfüllt, denn immer wieder rotten sich ALLE übrigen Parteien zusammen, um Anträge der AfD, z.B. nach Untersuchungsausschüssen, die die schlimmste Korruption aufdecken sollten, abzuschmettern: nach „Linksaußen“ empfinden die SPD eh und auch die CDU-Kämpen offenbar also keine Berührungsängste.

    Die AfD sollte ein Doppelprogramm entwerfen: „Das möchten wir eigentlich“ und „Das möchten wir in einer Koalition mit der CDU ohne Merkel und Merkelianer: so möchten wir tatsächlich reagieren“ – immer schön absatzweise nebeneinandergestellt, ersteres kursiv, letzteres fettgedruckt, und in beiden Teilen sollten die AfD-Strategen außerordentlich realitätsbezogen, man könnte auch sagen: bescheiden, formulieren: Das Programm zu zwei sollten zwei Drittel der Bevölkerung (incl. der eingewanderten Ausländer, 2., 3. Generation mit Bleiberecht/D-Pass) spontan unterschreiben können, und das Programm zu eins sollte niemanden dieser zwei Drittel auch nur im Ansatz verschrecken.

    Dann müsste man dieses Papier – sagen wir mal, 8 Seiten A4, nicht zu kleine Schrift, viel Weißraum – noch in ALLE deutschen Briefkästen kriegen, vielleicht noch mit dem Spruch „Wir sind wählbar und regierungsfähig, die anderen allein sind es nicht“ o.ä. auf der ersten Seite, und dann, NUR dann, bekommt die AfD fast genausoviele Stimmen wie die CDU.

    Damit hat sie erst einmal noch keine Regierungsbeteiligung, denn auch dann legt sich die jetzige CDU schön brav mit den Grünen ins Bett…

    Der entscheidende Unterschied zur aktuellen Situation wird aber darin bestehen, dass 2/3 der Wahlberechtigten, also auch viele AfD-Nicht- oder Nochnichtwähler endlich WISSEN werden, dass die AfD NICHT „nazi“ ist, und dass man auch, wg. vermeintlicher Neoliberalität (Reste dieser müssten allerdings getilgt werden) KEINE Angst vor der AfD haben muss (große Teile der Bevölkerung aktuell: „Dann geht es uns NOCH schlechter!“ Man erinnere sich an das Schicksal der Klientelpartei FDP: mal kurz rauf bis knapp 20, meist aber um 6-7 Prozent).

    *****D.h. die AfD muss sich per Programm zur Volkspartei machen, und das dann auch so bis in die letzte Wohnstube hinein darstellen, dass „man“ es ihr abnimmt und glaubt.*****

    Auch die Verständlichkeit eines solchen Programms ist wichtig: Einfache, klare Sprache, die jeder versteht, UND durch die sich aber niemand veräppelt vorkommt („Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“ hat wohl mehr Stimmen gekostet, als es welche gebracht hat: Grün sagt Danke.)

    WENN ein solches, komfortabel mehrheitsfähiges Programm (und auch bei den Menschen zuhause) vorliegt, dann wird die nächste Legislaturperiode ANDERS aussehen als die jetzige:

    Man wird sich nämlich spätestens dann daran erinnern, dass die AfD in Wartestellung und zur Verfügung steht, wenn’s der Bevölkerung in ihrer Mehrheit und eben durch die grüne Politik, die Schwarzgrün dann weiter machen wird, noch schlechter geht als jetzt, wobei der entscheidende Punkt nicht einmal der ist, dass es „den Leuten da draußen noch nicht dreckig genug“ ginge, sondern der, dass die „Alternative für Deutschland“ von der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung eben noch NICHT als Alternative wahrgenommen wird.

    Daran wird sich auch – und das ist das wirklich Entscheidende hier – dann nichts ändern, WENN’s weiter bergab geht, sondern NUR in Kombination mit einer völlig anderen Öffentlichkeitsarbeit, als sie die AfD bislang und zu ihrem großen Schaden und noch weit größeren Schäden für Deutschland fabriziert hat.

    Die AfD wird bis dahin das Bollwerk der deutschen Dreckpresse NICHT aufbrechen können, weder durch gutes Zureden noch etwa durch Geldgeschenke: Die an den Fleischtöpfen sitzen, werden notfalls und stets das Doppelte und Dreifache, und zwar an STEUERGELDERN, verteilen, an Schreibnutten verteilen.

    Nein, dieses Bollwerk des Willens zum gemeinsamen Untergang kann nicht aufgebrochen, es muss UNTERLAUFEN werden, d.h. die AfD muss ihr Programm breit mehrheitsfähig machen UND es der Bevölkerung effektiv und SELBST kommunizieren: kein Dritter wird es für sie tun.

    In dieser Legislaturperiode hat es bereits eine Menge Zank und Streit in der sog. „Großen Koalition“ gegeben; dennoch „hält“ sie, denn die CDU weiß, was „danach“ käme: Eben Schwarzgrün, nur noch ein bisschen früher, und „natürlich“ haben sie eine Heidenangst davor, denn sie wissen genau, was ihnen dort blüht: das gleiche Schicksal wie der SPD in der Koalition mit ihnen: nämlich zerrieben zu werden, und zwar auch dann, wenn sie den Zahlen nach stärker bleiben als Grün.

    Dies hat einen einfachen Grund, der aber nur ein wenig paradox zu verstehen ist, weil’s derzeit noch anders läuft: Die CDU verliert nämlich ihr „Gesicht“, ihre „Identität“, derzeit an Zerstör-SPD (und Merkel), dann an die Grünen; dennoch wird derzeit die SPD, nicht die CDU aufgerieben, diese dann aber in ihrer Koalition mit Grün: warum?

    Weil für das breite bürgerliche Lager in Deutschland auch eine völlig ramponierte (also die jetzige) CDU immer noch weit besser, „wählbarer“ ist als die (und zumal die jetzige) SPD; andererseits haben’s aber die Grünen geschafft, Bürger von ihren (Lebens-) Lügen zu überzeugen (auch wenn’s ihnen derzeit noch recht schwerfällt, dem Volk glauben zu machen, es sei umweltfreundlich, im Pkw stets und immer eine Tonne Batterie durch die Gegend zu fahren); die grüne Politik der zukünftigen Schwarz-Grün-Koalition wird also enttäuschte bürgerliche CDU-Wähler dann in weiteren Scharen zu den Grünen treiben („the real thing“, „dann kann man auch Nägel mit Köpfen machen“ usw. usf.), weil sie die dortige Identität suchen, während die CDU keine Identität mehr hat; dieselbe Klientel wäre heute aber ganz heimatlos ohne die CDU und hält selbst an der aktuellen, von SED-Kräften niedergemachten CDU verzweifelt fest – eben und natürlich vor allem aufgrund

    der systematischen und flächendeckenden Dämonisierung der Alternative für Deutschland,

    einer Dämonisierung, der eben diese verleumdete und verfemte Afd derzeit so gut wie nichts entgegensetzt:

    Das Programm ist 1. verbesserungswürdig bzw. bedarf der Verbesserung

    (und Verschlankung: Erklärungen gern gezielt im Web, aber die Broschüre muss konzentriert UND vollständig sein, sonst wird das nichts damit, dass „Lieschen Müller“ endlich seine Angst vor der scheinbar „faschistischen“ AfD verliert, denn das werden Rundfunk und Presse bis zum letztmöglichen Moment weiter insinuieren: wer sich auf Sinneswandel dort verlässt, der verurteilt die AfD zu einem FDP-Schicksal),

    und die Öffentlichkeitsarbeit muss, im 2. Schritt, endlich die Bevölkerung erreichen: Der Wahn, auch „Negativwerbung“ (denn über die AfD hergehalten wird ja zur Genüge) sei „Werbung“, führt in die Irre: Damit kommt man z.B. von 12 auf 16 Prozent, aber dann dreht sich’s um, und die Menschen werden – wie von den Tätern ja auch beabsichtigt – zuverlässig abgestoßen.

    Somit, und seien wir doch ehrlich: Die CDU bräuchte die AfD nur dann, wenn sie Deutschland nicht verraten wollte, womit sie aber, das zeigt die Evidenz der letzten Jahre, kein Problem hat; die AfD aber braucht die CDU, um es wieder ein wenig zum Guten zu wenden, als Alternative tatsächlich auch zu wirken.

    Also muss die AfD die Vernunftsehe mit der CDU ERZWINGEN – eine Liebesheirat würd’s eh nicht -, und das kann sie nur so, indem sie zuerst

    ****HÖCHSTSELBST, ohne Hilfe von außen, einen Stimmungsumschwung in der Bevölkerung****

    erreicht. „Die Menschen da draußen“ sind nämlich durch lernfähig, werden aber zum einen systematisch fehlinformiert, und haben zum anderen auch noch die eine oder andere berechtigte Angst, denn, machen wir uns nichts vor, immer, wenn die FDP mitregiert hat, verschlechterte das die Lage des „kleinen Mannes“ und der Arbeitnehmer(innen) in den unteren „Lohngruppen“ und ihrer Familien noch weiter, und selbiges fürchten ebendiese Menschen bei der Afd, und derzeit noch und zum Teil zurecht.

    Im übrigen steht es einer „Alternative für Deutschland“ auch nicht gut zu Gesicht, wenn sie sich dann zumindest programmatisch Partikularinteressen, und dann auch noch denen finanziell bessergestellter Schichten, widmet; dass diese Absichtserklärungen derzeit für die „kleinen Leute“ unschädlich sind, weil die AfD sie ja nicht umsetzen kann, heilt diesen Makel nicht, ganz im Gegenteil: Immer, wenn „man“ sich eigentlich die Auflösung bzw. völlige Umbildung der aktuellen Regierung wünscht, stellen sich die Menschen die bange Frage, was es sie gar noch zusätzlich „kostete“, würde die AfD tatsächlich an der Regierung beteiligt.

    Zum Abschluss noch die schlechte Nachricht: Ich habe den gefestigten Eindruck, dass die AfD meine Analyse (die sicher so oder ähnlich auch von „Internen“ dort erstellt wird) weiter in den Wind schlagen wird, weiter auf

    den leichten Weg hofft:

    Sie wartet nämlich auf ihre „Chance“: erst tolerieren, dann mitregieren, wenn wo die Not eben groß genug ist, so dass man – gar – auf sie, die doch einstweilen als „faschistisch“ Verschrieene, zurückgriffe.

    Tja, da werden mögliche Anfangserfolge in der jeweiligen Legislaturperiode von den nächsten Wahlen nicht bestätigt, gar gestärkt werden: Das „Image“ der AfD in der Mehrheit der Bevölkerung „stimmt“ noch nicht, und nur DAS würde Wahlen wirklich beeinflussen, zumal selbst bei maßvoller Regierungsarbeit der aus Not vom Koalitionspartner „hineingeholten“ AfD stets die Angst im Raum stünde, die AfD „hielte sich derzeit noch zurück“, „drehte dann aber auf“ und zeigte ihr wahres, nämlich das Gesicht einer „nur etwas anderen, aber letztlich doch“ FDP, wenn man ihr echte Macht gäbe, und der AfD ggf. nützliche Vorfreude statt Angst spüren bei solchen Aussichten eben nur ca. 20 Prozent der Bevölkerung, eher weniger, denn Gutverdiener, Rentenimmobilienbesitzer und dergleichen werden derzeit ja auch aus dem aktuellen Parteienspektrum leidlich bedient, zumal sich gerade in diesen Gesellschaftskreisen eine Menge „Kriegsgewinnler“ finden, also Leute, die gerade in der und durch die deutsche(n) Krise(n) wohlhabend oder gar schwerreich geworden sind, und diese werden sich selbst freiwillig von ihren Fleischtöpfen entfernen.

    Ich sage hier noch einmal zum Abschluss in aller Deutlichkeit: Es bestehen riesige Chancen für die AfD, zur Volkspartei zu werden, wenn sie dabei nicht versucht, das Pferd von hinten auzuzäumen, sondern die Bevölkerung, zuerst nur programmatisch, hinter sich bringt, und wenn sie diese endliche ganz generelle WÄHLBARKEIT dann auch so kommuniziert, dass die Wähler von dieser unumschränkten Wählbarkeit auch wissen;

    demgegenüber besteht die sehr große Gefahr, Quasi-Sicherheit, dass die AfD versuchen wird, „über die Hintertür“ an die Macht zu kommen, durch Einschleichen in die Parlamente, durch Notfallduldungen, dann aus Not selbst regierungsbeteiligt Geduldetwerden, und damit würde sie scheitern.

    (Wie man D auch in der heutigen (innen- wie außen- wie weltwirtschaftspolitischen) Lage wieder nach vorne bringen könnte, dazu habe ich durchaus auch noch meine Ideen, aber wenn die AfD die oben diskutierte grundsätzliche Frage für sich (weiter) falsch beantwortet, kann man sich alle guten Ratschläge zur weiteren Ausführung sparen; mit Schwarzgrün würde das nämlich nichts, und mit RRG ging’s eben noch schneller in den Untergang.)

  • Erstmal, ganz große klasse, wie die AFD unter Höcke hier die Republik durcheinander gebracht hat. Taktisch eine Superleistung. Das alleine waren die 24 Stunden wert. Die neue SED aus Kommunisten, SPD, Grüne, CDU und FDP macht ja jetzt genau das und diesmal öffentlich, was ja schon immer gesagt wurde. Die Blockparteien gegen den Rest der freien Parteien. Jetzt können sie es nicht mehr ableugnen. Und jetzt können sich zumindest die CDU und FDP-Wähler bei Neuwahlen ausrechnen, dass ihre Stimme nichts wert ist, wenn es das Politbüro in Berlin nicht will. Wer also wirklich was ändern will, muss AFD wählen. Die Leute haben, denke ich, schon ein Gespür dafür, dass heute die DDR wieder auferstanden ist. Mauermörder, Blockparteien, öffentliche Hinrichtungen (politisch natürlich), Druck staatlich gelenkter Antifaschismus und eine Staatsratsvorsitzende auf Solidarbesuch in Afrika. Alles dabei Wer wählt sowas noch?

  • Die Leute wachen nun endlich auch?

    Pustekuchen. Die pennen weiter. Denen könnte man auf die Finger klopfen und die würden weiter dösen.

    Die AfD müsste längst bei 30% stehen.

  • Wer die Altparteien wählt, ist mitschuldig am Untergang Deutschlands.
    Die Altparteien betreiben die Umvolkung seit den 60iger Jahren.

    In deutschen Großstädten gibt es Schulen (inklusive Gymnasien), wo die Migrantenquote bei 99 Prozent liegt.
    Das sind die künftigen Arbeitnehmer und Wähler.
    Und der Anteil der Moslems steigt kontinuierlich.

    Noch ein paar Jahre und sie gründen politische Parteien.
    Spätestens dann ab 2030 wählen die „Migranten“ den ersten Moslem zum Bundeskanzler.
    Das ist keine Frage, ob das so kommen wird, sondern nur die Frage, ob es bereits vor 2030 oder ein paar Jahre später kommt.

    Es ist nicht aufzuhalten und die Altparteien wollen es so. Deshalb lassen sie die Grenzen weiter offen und holen sogar mit NGO-Schlepperschiffen zusätzliche Asylbetrüger ins Land.

    Die Altparteien sind der Untergang Deutschlands und die Wähler der Altparteien sind dafür verantwortlich.

    Die Neuwahlen in Thüringen müssen mindestens 51% für die AfD bringen. Das wäre das letzte Zeichen, daß es doch noch Deutsche gibt, welche Deutschland retten wollen.
    Alles, was darunter ist, bedeutet das Ende.

    • Das war sogar im Focus zu lesen. Logisch, das ein Familienvater an der Stelle die Reißleine zieht.

      Nach seiner Vereidigung fand eine „Spontandemo“ vor der berliner FDP-Zentrale statt, bis zu 1000 Personen protestierten. Wo waren denn die 1000 Patrioten, die demonstrierten als er zurücktrat? Wo die patriotischen Freunde, die seine Kinder schützten? Ganz ehrlich, mit dem „Rückenwind“ des deutschen Patriotismus und den Drohgebärden gegen seine Familie wäre ich auch abgetreten.

      Was soll er tun? Lachend in die Kreissäge rennen?

      Erbärmlich, dass wirklich traurige ist das selbst jetzt, nach dem die Altparteien ihre Fascho-Fratzte so offen zeigen, der Großteil der deutschen Michel einmal mit den Schultern zucken wird. In 2 Wochen gehts dann mit Coronavieren und Klimaschutz wieder weiter.

  • Das die FDP schon immer Volksverarscher waren haben die ja schon immer bewiesen und nun zeigen die es noch einmal !
    Es sind einfach nur widerliche Bücklinge ohne Rückgrat.

  • Das Jahr 2020 wird als Umbruchsjahr in die Geschichte eingehen, es teilt sich Spreu und Korn. Es wird für die Blockparteien das Gleiche passieren wie für die Demokraten in den USA, sie schießen sich ins eigene Knie. Die AfD wird als stolzer Sieger emporsteigen.

  • @Sauer. Hervorragende Denk- und Handlungsansätze! Ich habe schon immer in Kommentaren zu Wahlkämpfen angeregt, Postwurfsendungen zu nutzen, statt Plakate für Vandalen aufzuhängen.

  • Der gesamte Fall um Kemmerich steht nur als weiteres Paradebeispiel einer ad absurdum geführten, beziehungsweise gestürzten Demokratie und sollte dem schlafenden Volk als letzter Weckruf dienen, bevor es im Kommunismus erwacht.

    Dementsprechend wird man heute in einer ganz perfiden Weise an finsterste Zeiten erinnert, die in Deutschland ein offensichtliches Revival erleben, das aber nicht von „Rechts“ ausgeht, sondern von einem linken Establishment, das es nach außen hin so aussehen lässt, als ob der beabsichtigte Umsturz für einen forcierten Systemwechsel nicht von ihm selbst, sondern von seinen politischen Gegenspielern ausginge, die es im Kampf gegen rechts wie Staatsfeinde verfolgt.

    Eine der größten Täuschungen, der man sich hierbei bedient ist ein ideologisierter Demokratiebegriff, hinter dessen Vorwand das linke Establishment seinen Handlungen den Anstrich einer vorbildlichen „Demokratie“ verleiht, während es seine Vorhaben gegen jeden Protest, oder trotz gegentrendiger Wahlergebnisse durchsetzt.

    Deshalb sei an dieser Stelle zum Ausgang einmal ganz provokant, wenn auch überspitzt etwas zusammengefasst:

    Es waren einschlägige Umstürzler, die einst das Kaiserreich von innen zersetzten und zu Fall brachten, bevor sie unter Selbstermächtigung die angeblich “demokratische” Weimarer Republik ausriefen. Im Weitergang waren es ebenfalls einschlägige Umstürzler, die den nationalen SOZIALISMUS durchsetzten. Und heute?

    Heute sind es Umstürzler des gleichen Schlages, die Deutschland wiederholt beherrschen und im Würgegriff halten, obwohl man nach dem Mauerfall zunächst dem Irrtum unterlag, sie wären überwunden. Doch nachdem sie sich regeneriert und nun das Land inzwischen politisch wie institutionell komplett unterwandert haben, arbeiten sie unter der roten Fahne des Antifaschismus erneut an einem Umsturz, mit der Absicht den internationalen SOZIALISMUS durchzusetzen, der in seinem Weitergang den Weltkommunismus anstrebt.

    Besonders perfide daran ist, das genau jene Umstürzler von Tabubrüchen, Geschichtsvergessenheit oder schwarzen Tagen für die Demokratie sprechen, während sie die Wahlergebnisse, die aus einem lupenreinen demokratischen Vorgang resultierten, zu ihre Gunsten umstürzten, indem sie Kemmerich mittels faschistischer Methoden regelrecht wegputschten. Es ist ein unbeschreiblicher Niedergang und es bleibt zu hoffen, dass sie im Zuge der anstehenden Neuwahlen ihre unmißverständliche Quittung dafür bekommen mögen.

  • Ich habe es gestern im Kommentar gesagt: Die Parasitenpartei FDP hat wie in Dresden einen feigen hohlen Versager nach vorn geschickt, der sich willig der SED unterordnet. Was anderes haben die bei der FDP ja auch nicht.

    Bei den Neuwahlen wird diese Dreckspartei untergehen!

    Und in Thüringen könnten auch die versifften Kinderficker und die Sozenresterampe unter 5% fallen. (Grüne hatten 2019 gerade 5,2% und der Sozendreck 8% und letztere liegen bereits auf 6%!)

    Und dann wird es die CDU von innen zerfetzen!

    Und die „große“ Koalition wird zerbersten und Merkel ist endlich weg!

  • Ach jetzt wird klar warum die „Glatze“ zuerst den MP-Posten annahm: Nach einem Tag im Amt stehen Kemmerich bereits 93.000 Euro zu.
    Alle verarscht und Kasse gemacht.

  • Leider wird Ramelow wird wieder zum Ministerpräsident gewählt. Aber das Zeichen wurde gesetzt und das Links Grüne Pack kann schreien , heulen, jaulen und sich die Seele aus den Leib kotzen. Man kann, in ein antidemokratischen Verfahren, so oft wählen bis ein passendes Ergebnis zustande kommt. Aber die AfD ist da bleibt und wird ab jetzt weiter zulegen und man wird sich daran gewöhnen müssen.
    💙💙💙💙💙

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