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Wäre das richtig, dann wären die größten Unternehmen heute immer noch jene, die bereits vor über 200 Jahren aktiv waren, und die Erben ihrer Gründer wären heute noch Inhaber und die reichsten Menschen des gesamten Universums, während alle anderen Menschen nach wie vor arm wären und völlig chancenlos, jemals ein ansehnliches Vermögen zu erwirtschaften.

Ein Blick auf die zehn nach Marktwert wertvollsten Unternehmen der Welt, ihre Branche und ihr Gründungsjahr entlarvt diese Aussage allerdings als blanken Unsinn:

Apple (Technologie, 1976)

Microsoft (Software, 1975)

Amazon (Internethandel, 1994)

Alphabet Inc. (Technologie, 2015, vormals Google LLC, 1998)

Berkshire Hathaway (Mischkonzern, 1955)

Facebook Inc. (Technologie, 2004)

Alibaba Group (Internethandel, 1999)

Tencent (Technologie, 1998)

JPMorgan Chase (Bank, 2000, vormals Chase Manhattan, 1955-2000)

Johnsons & Johnson (Pharma, 1886)

Wir sehen also: Es ist nur eine einzige Uralt-Firma dabei, und selbst die entstand erst rund ein halbes Jahrhundert nach Marx‘ wirrer These. Der Großteil dieser Unternehmen ist noch äußerst jung, allein die Hälfte davon entstand erst in den letzten 30 Jahren, zwei weitere (die beiden Top-Performer) knapp davor in den 1970ern, und zwar allesamt in Branchen, die es davor noch nicht einmal gab.

Die Realität ist ergo lange schon eine ganz andere: Es bedarf keiner millionenteuren Industrieanlagen als Produktionsmittel. Zahlreiche Menschen sind mit für nahezu jedermann zum privateigentümlichen Erwerb erschwinglichen Produktionsmitteln zu großem Reichtum gelangt, sei es ein Fotoapparat, eine Schreibmaschine oder eine E-Gitarre. Das häufigste Produktionsmittel, das seinen Privateigentümer reich gemacht hat, dürfte in den letzten Jahren wohl ein internetfähiger PC gewesen sein, für einige reicht inzwischen sogar nur ein Smartphone.

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Die Frage, ob unter diesem Aspekt eine frühe Vergesellschaftung allen Privateigentums an Produktionsmitteln mit staatlicher Planwirtschaft zu einem derartigen Wohlstand der breiten Massen geführt hätte, müsste daher jeder Sonderschüler mit einem klaren „Nein“ beantworten können. Tatsächlich ist das Gegenteil des marxistischen Mantras richtig: Überhaupt erst das Privateigentum an Produktionsmitteln hat zu noch mehr Privateigentum an Produktionsmitteln geführt, was wiederum einen exponentiellen Wohlstandszuwachs zur Folge hatte, der die breite Masse aus der Armut geholt und die Verhältnisse umgekehrt hat.

Marxisten sind jedoch leider quasi-religiöse Realitätsverweigerer, die sich auch von dieser eindeutigen Faktenlage nicht davon abbringen lassen, dieses Mantra gebetsmühlenartig zu wiederholen und sich in ihren feuchten Enteignungs- und Vergesellschaftungsträumen suhlen, und schwadronieren nun etwas von „ungerechter Verteilung“. Das werden sie jedoch so lange tun, wie auch nur ein einziger Mensch einen lumpigen Euro mehr hat als alle anderen. Sie werden erst Ruhe geben, wenn wirklich alle gleich sind – gleich arm und kurz darauf gleich tot. Das wäre nämlich die zwingende Folge von Marxismus, wenn man ihn zur Abwechslung tatsächlich mal „richtig umsetzt“.

Eine Schlussbemerkung noch: Das wertvollste Produktionsmittel befand sich übrigens seit jeher im Privateigentum – der menschliche Geist mit seinem grenzenlosen Erfindungsreichtum. Und der ist tatsächlich ungleich verteilt – Marxisten sind dabei regelmäßig zu kurz gekommen. Ergo müssten zu einer erfolgreichen Umsetzung des Marxismus alle, kurz bevor sie gleicht tot sind, erst mal gleich dumm werden. Das haben die Marxisten sogar verstanden, daher arbeiten sie unablässig an diesem Projekt, und ihr Produktionsmittel ist das staatliche Bildungssystem. Doch das ist ein anderes Fass, das ich an dieser Stelle nicht auch noch aufmachen möchte.

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8 Kommentare

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  • sehr guter Artikel: die ewige Neid-Debatte der „have-nots“ resultiert meist daraus – daß sie es SELBST zu NICHTS gebracht haben – also sollen alle Fleißigeren / Intelligenteren ihnen gefälligst etwas SCHENKEN:
    im Neusprech verklausuliert als „gerechter verteilen“ ! soweit mir bekannt, war Marx mehrfach PLEITE und wurde bis auf die Unterhosen gepfändet – konnte mit Geld nicht umgehen ( und nur mit Finanzspritzen von Engels überleben) – … da dachte er sich 1 Buch aus, daß das nur an den ANDEREN liegt !

  • Marx der war ein Trottel. Worin bestand diese Trottelei ? Ein falsches Evangelium für einen Teil der richtigen zu halten ist unterirdisch römisch. Dass er nie bekanntmachte, daß er wegen dem Matthäusevangelium Jesuha den Rücken kehrte wird seine Erbschuld sein.
    Mohammad war übrigens einen großen Teil seines Lebens auch in diesem Irrtum. Er erwachte jedoch aus diesem bösen Traum und wurde daraufhin umgebracht, von solchen die die Teufeleien des Matthäusevangeliums schätzten.

  • Nun ja. Wer sich langwieriger Recherche unterziehen mag, stößt mit einiger Sicherheit auf eine so ungeahnte Verflechtung von Industrie und (um es dabei zu belassen) Banken, dass einem jener Marx schon in gewisser Hinsicht als Prophet erscheinen könnte, wenn auch ganz anders als seine Adepten in der Lage wären, auch nur annähernd zu vermuten. Kleiner Geschmacksimpuls: der der Verschwörungstheorie völlig unverdächtige Film: „The Spiders Web“. Und zweitens ist das, was sich da heutzutage auf Marx u.dgl. bezieht, in den seltensten Fällen überhaupt satisfaktionsfähig.

  • Karl Marx der geldgierige Rassist und die Ideologie der
    Zerstörung.

    Die einzig gute Nachricht haben wir von meiner

    ministeriellen Schwägerin erhalten, die Nachricht von der Krankheit des unverwüstlichen Onkels meiner Frau. Stirbt der Hund jetzt, so bin ich aus der Patsche heraus.

    Links:
    https://luegenpresse2.wordpress.com/2018/08/27/chemnitz-linker-rassismus-gegen-russen-und-sachsen/

    ZITAT:
    „Dann Kampf, „unerbittlichen Kampf auf Leben und Tod“ mit dem
    revolutionsverräterischen Slawentum; Vernichtungskampf und rücksichtslosen
    Terrorismus – nicht im Interesse Deutschlands, sondern im Interesse der Revolution!“

    Noch fragen über die Vorbilder der Linken?

  • Alle Indikatoren von Kapitalismus sind positiv, die Marxisten haben gar keine Argumente mehr und trotzdem bleiben sie sich treu. Die Gründe müssen irgendwo in der Psychologie zu suchen sein. Persönliche Probleme verbunden mit Kleingeist? Persönliche Probleme alleine können es nicht sein. Wenn nur über negatives berichtet wird, braucht es schon Abstraktionsvermögen um noch das Positive zu sehen.

    Sozialisten haben sowieso eine Präferenz für Dummheit. Wachstum basiert immer auf neuen Technologien, eine Gesellschaft welche nicht erfinderisch ist kann nicht kapitalistisch sein. Da kann schnell einmal der Computer und der weisse Nerd dahinter zum Feindbild werden. Migration wird natürlich auch zur Option.

    Was mich am meisten stört ist die (unwissende) Verlogenheit. Im weltweiten Sozialismus würde die Menschheit dezimiert. Na gut, dann kommt mir aber nicht mit Klimakrise und „bösem“ Populismus.

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